Guten Rutsch!

… wünsche ich allen Lesern, Kommentatoren, Besuchern und Co. Ich für meinen Teil werde Silvester wie letztes Jahr in der badischen Hauptstadt Stuttgart Karlsruhe verbringen. Feiert schön und lasst es krachen – die guten Vorsätze kommen später. Bis 2008!

The Good, the Bad and the Ugly


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Deutsches Poster zum Rachefeldzug in Burma

So sieht es aus, das deutsche Poster zu RAMBO – zwar nichts Neues, aber wenigstens in Farbe. Und so kommt Stallones blutverschmierter Arm noch besser zur Geltung…

Rambo Poster

[Quelle: Cinefacts]


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Kurz mal abgehakt # 16

DIE HARD – natürlich schon vor dem Fest gesehen und zum ersten Mal im O-Ton, ist McTiernans Film wohl so etwas wie die Blaupause des Actionfilms. (8-9/10)

HOUSE OF THE DEAD – schon wieder ein Dr. Boll! Und um ehrlich zu sein, ich habe den Film sogar zwei Mal – hintereinander – geschaut. Einmal ohne Audiokommentar und einmal mit AK. Ohne Letzteren ist das natürlich einmal mehr ein riesiger Haufen Kot, der bei Kollegen klaut und kopiert, dass sich die Balken biegen. Würde er das wenigstens ordentlich machen, aber nein, nicht dieser Film. Hier stimmt wirklich überhaupt nichts. Dann, beim zweiten Mal mit AK ist der Film plötzlich ein völlig anderer. House of the DeadDr. Boll und zwei andere Deutsche – der Kameramann (?) und der Tontechniker (?) setzen sich bei Kaffee und Kuchen zusammen und kommentieren fröhlich munter den Haufen Scheiße Film. Da macht es dann auch nichts, dass alle zehn Minuten das Handy eines der Männer klingelt und die jeweilige Person natürlich rangeht. Doch damit nicht genug, denn Uns-Uwe ist ja schließlich auch ein Hundefreund, und so beglücken und bisweilen auch seine beiden Tölen (lautstark).

Selbstverständlich unterhält man sich auch über die attraktiven Darstellerinnen: "Boah, die hatte riesige Möpse, weil die zu der Zeit stillte – aber leider hatte sie einen Freund." Weitere Kostproben gefällig? "Also der Film zeigt wirklich mal alles. Viele Horrorfilme zeigen ja vieles nur im Off, aber der Film zeigt wirklich alles und ist ultrabrutal.", "Viele haben gemeint, der Film sei scheiße, aber der war so teuer und ist technisch auf einem so hohen Level, dass die mal die Augen aufmachen sollten, denn der Film ist klasse und superteuer." Da wundert es dann auch nicht, dass sie beiden anderen Kommentatoren lieber mal still sind (was aber nicht heißen soll, dass sie vom Film und ihren Taten minder begeistert sind). Wie gesagt, ohne AK ist der Film eine klare (1/10), mit Kommentar ist das Ganze aber Gold wert, ja geradezu unbezahlbar. Wie gesagt, ich könnte stundenlang weiterzitieren, aber das würde einem nur die Vorfreude nehmen.


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Top 10 2007: Filme

Nachdem in den letzten Tagen auf wirklich jeder Filmseite die Top 10 aufgeführt werden, will auch ich endlich zu meinen Top 10 des Jahres 2007 kommen. Kino BB Saal BAls Maßstab habe ich die deutschen Starttermine genommen, denn dank DVD und Pressevorführungen kommt man ja schon mal einige Monate früher in den Genuss eines Filmes (weshalb WKWs MY BLUEBERRY NIGHTS bspw. auch schon auf dieser Top 10 Liste wäre), der hierzulande erst spät(er) startet. Und so ist es dann auch nicht verwunderlich, dass viele der Filme noch das Produktionsjahr 2006 tragen.

Ich weiß, dass meine Top 10 durchaus für Gesprächsstoff sorgen dürften, aber dafür listet man diese doch auch auf, oder? Rückblickend würde ich das Jahr 2007 als ein recht gutes, wenn auch kein großartiges Jahr für das Kino und den Film an sich bezeichnen. Vieles ist leider an mir vorbeigegangen – vieles hätte lieber an mir vorbeigehen sollen -, aber wer kann schon alle Highlights in einem Jahr sehen? Aber genug der einleitenden Worte, los geht's…

10. Lions for Lambs (Robert Redford, USA 2007)

Robert Redfords eindringlicher Appell für mehr Verantwortungsbewusstsein und Courage, der in einem patriotischen Drama endet ist der wohl politischste Film des Jahres. Toll gespielt, ehrlich in seiner Prämisse und mit tollem Soundtrack.

09. Efter brylluppet (Susanne Bier, Dänemark/Schweden 2006)

Efter brylluppetGanz großes skandinavisches Kino, das einen einmal mehr brillanten Mads Mikkelsen zeigt, der sich zwischen Gefühlschaos und Verantwortung entscheiden muss. Leider den Auslandsoscar nicht gewonnen und hierzulande recht untergegangen, aber zu Recht nominiert.

08. The Fountain (Darren Aronofsky, USA 2006)

Der wohl poetischste und anspruchsvollste Film des Jahres ist ein aufwühlendes Drama, das von seinen beiden Hauptdarstellern allein quasi voll und ganz gestützt wird. Das Spiel mit Leben und Tod, den verschiedenen Zeitebenen und dergleichen dürfte nicht Jedermanns Sache sein. Handwerklich perfekt und mit einem Soundtrack, der jedes Mal aufs Neue Gänsehaut verursacht.

07. Hostel: Part II (Eli Roth, USA 2007)

Pures Exploitationkino, das an die guten alten Zeiten erinnert. Eli Roths torture porn will nichts anderes als sein Publikum an die Grenzen zu stoßen, ihnen alles abzuverlangen. Letters from Iwo JimaDabei geht er aber keinesfalls den subtilen Weg, sondern platz mit der Tür ins Haus, quasi ein direkter Schlag in die Magengrube. Das Ganze ist nichts anderes als Sex & Gewalt, um unsere niedersten Instinkte zu befriedigen.

06. Letters from Iwo Jima (Clint Eastwood, USA 2006)

Nach einiger Zeit des Ruhenlassens halte ich den Film nun doch ein klein wenig besser als FLAGS OF OUR FATHERS. Ein wirkliches Mammutprojekt, welches Eastwood hier auf die Beine gestellt hat. So vieles man dem Film auch vorwerfen mag, so human und gefühlvoll ist er doch. Handwerklich perfekt und noch lange nachwirkend.

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Die Russen sind mittendrin statt nur dabei

Der russische Trailer auf YouTube zu J.J. Abrams CLOVERFIELD scheint einiges mehr zu zeigen als es die amerikanischen tun. Panzer feuern auf das Monster, ein Helikopter gerät außer Kontrolle und sowieso scheint alles noch viel chaotischer zu sein als in den bisherigen Trailern. Wenn ich mich nicht vollkommen täusche, dann ist das aber auch genau der Trailer, der derzeit auch im Kino vor AVPR läuft…

[youtube ascDPXGFt04]

[Quelle: UGO.com]


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Ein Alien kommt selten allein

Aliens vs. Predator: Requiem
(Colin Strause, Greg Strause, USA 2007)
Kino

AVPRJa, da waren die Erwartungen dann wohl doch etwas zu hoch. Ich bin ja einer der wenigen, die dem ersten Teil doch einiges abgewinnen konnten, allein schon deshalb, weil man zwei der größten Filmmonster zusammenführte und die beiden sich mal ordentlich die Köpfe einschlagen durften. Da machte es auch nichts, dass die Story von einem wenig begabten Autoren stammen dürfte und sich der Goregehalt in Grenzen hielt. Umso größere Begeisterung herrschte also bei Ankündigung eines Sequels – mit mehr Gore, mehr Aliens und Predator und einer besseren Story (?). Leider stellt sich nun heraus, dass sich die vermeintlichen Verbesserungen gegenüber dem ersten Teil in Grenzen halten. Es gibt kaum mehr Aliens, kaum mehr Action und die Figuren und deren Handlungsrahmen sind fast noch beschränkter als jene im ersten Teil (und das will was heißen). Eine herbe Enttäuschung also, zumindest auf den ersten Blick.

ALIENS VS. PREDATOR: REQUIEM – man denke nur an den deutschen Titel, der weniger als überhaupt keinen Sinn macht – hat aber nämlich auch einige Momente, die durchaus unterhaltsam sind. Zum einen wären da die Figuren, die allesamt so blass bleiben, dass sie einem sofort wieder egal sind. Perfekt Voraussetzung also, um sich auf die große Schlachtplatte zu freuen, ja gäbe es sie denn. Sagen wir es so: Wer den Red Band Trailer kennt, der kennt auch alle Splatterszenen… Gut, es gibt auch noch eine, die man nicht kannte und die PREDATOR huldigt, wirkte sie nur nicht so extrem aufgesetzt, aber das tut hier ja sowieso alles. Zum anderen darf für die Zielgruppe (männlich, jung, Computerspiel erfahren) natürlich nicht das eye candy fehlen, das außer den Bikini aber leider nichts zeigt. Ja, so bleiben dann wohl mehr oder weniger nur noch die Kämpfe, mit denen AVPR leicht punkten kann, auch wenn diese meist so dunkel sind, dass man nicht einmal die Hand vor Augen sieht, geschweige denn Predatoren, die Aliens zu Brei verarbeiten.

Unterm Strich bleibt eine mehr als dürftige Fortsetzung eines objektiv betrachtet ebenfalls mehr als dürftigen Filmes. Die Action stimmt größtenteils nicht, die Figuren und Handlung sind Käse und mit den sechs Filmen der beiden Universen hat das sowieso nicht mehr viel gemein. Einzig und allein der Soundtrack hebt sich da noch am ehesten positiv hervor. Da stimmt es nicht gerade mit Freude, dass das Finale dann noch überdeutlich auf einen dritten Teil der Reihe anspielt – ALIEN und PREDATOR hatten zusammen ja schließlich auch vier Fortsetzungen… (4-5/10)


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Keira Knightley als Herzogin

Eigentlich tangieren mich Kostümdramen ja nur periphär, aber wenn eine so gut aussehende Keira Knightley mit von der Partie ist, dann überlege ich mir das doch zwei Mal. Dies ist nämlich der Fall in ihrem neuesten Film, THE DUCHESS, für den es zwar noch keinen Starttermin gibt, dessen Trailer jetzt aber online gegangen ist (480p/720p/1080p). Ja, doch, sieht nicht übel aus, die gute Keira der Trailer.

The Duchess


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Bub meets Fido

Fido
(Andrew Currie, Kanada 2006)
DVD

FidoWieder so ein Kandidat, den ich auf dem Fantasy Filmfest verpasst hatte (oder einfach nur zu geizig war, 8,00 EUR pro Film springen zu lassen). Doch die acht Euro wären jedenfalls ordentlich investiert gewesen, wie sich jetzt herausstellt, denn FIDO ist eine herrlich erfrischende Komödie, die dort ansetzt, wo SHAUN OF THE DEAD den Abspann anrollen ließ. Wir schreiben die fünfziger Jahre (?), es herrscht zumindest eine vordergründige Idylle, Zombies leben mit den Menschen Hand in Hand. Zu verdanken ist dies einer Erfindung der Firma Zomcom, die es doch tatsächlich schaffte, die Zombies mit einem Halsband zu kontrollieren und für den Alltag einsatzfähig zu machen. Klingt bekannt, nicht? Richtig, denn auf diese Idee im Zombieuniversum kam bereits Zombieurvater George A. Romero, der in DAY OF THE DEAD ein ähnliches Szenario spann. FIDO führt diese Idee nun konsequent fort und haucht den Zombies menschliches Leben ein, bringt ihnen Erinnerungen und Menschlichkeit zurück – zumindest einem.

Denn das es bei all der Freizügigkeit der Bestien auch Opfer zu beklagen gibt, ist dabei so sicher wie das Amen in der Kirche. FIDO führt uns historisch ein, zeigt im schwarz-weiß Dia einen Überblick über die Zombiekriege, die viele Opfer forderten und die Menschen von nun an zwingt in Bereichen zu agieren, die durch einen Zaun geschützt sind (klingt noch mal nach Romero, nämlich nach LAND OF THE DEAD, nicht?). Doch was wäre ein Zombiefilm, wenn alles glatt laufen würde und die Zombies ihre Fleischeslust nicht ausleben könnten? FIDO ist dabei aber nicht unbedingt nur Zombiekomödie, sondern auch eine feine Familienkomödie und ein period piece, das die Scheinheiligkeit der damaligen gutbürgerlichen Gesellschaft konsequent entlarvt, stets mit feinem Humor versetzt. FIDO ist das, was man wohl drollig nennen kann, verzichtet dabei aber nie auch auf einige deftige Goreeinlagen. Er weiß, dass er kein großer oder gar wichtiger Wurf ist, sondern ein Unterhalter mit einem frischen, knallbunten Anstrich. Ein Film, wie man ihn viel zu selten auf dem Fantasy Filmfest sieht und der wie gemacht für dieses scheint. (7/10)


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Flop 10 2007: Filme

Da die Feiertage einem ja immer etwas Zeit lassen, war ich heute mal fleißig und habe meine Flops des Kinojahres fein säuberlich aufgelistet. Viel Spaß (wenn man den dabei überhaupt haben kann) beim hoffentlichen Umschiffen dieser Film.

10. Next (Lee Tamahori, USA 2007)

Okay, der Film hat eine ultraheiße Jessica Biel, aber wenn selbst die nichts mehr retten kann, dann muss alles andere wirklich auf unterstem Level agieren, was das Ganze, allen voran Cage, auch tut.

09. Smokin' Aces (Joe Carnahan, USA/UK/Frankreich 2006)

Gewaltverherrlichender, pseudocooler Thriller, der so selten dämlich ist, dass man wirklich nur ganz wenigen Szenen überhaupt etwas abgewinnen kann. Kein Wunder wollte Ben Affleck in dem Film so früh sterben.

08. The Contract (Bruce Beresford, USA/Deutschland 2006)

Hmm, Morgan Freeman scheint wohl langsam das Geld auszugehen, dass er in solchen Gurken mitwirkt. Überhaupt nicht spannender, total unrealistischer Thriller auf TV-Niveau.

07. Epic Movie (Jason Friedberg, Aaron Seltzer, USA 2007)

Okay, ich gebe es ja zu, einige Sachen waren doch recht amüsant, auch wenn der Großteil für die Tonne ist. Dass der Film zwei Regisseure braucht, sagt dabei eigentlich schon alles.

06. The Invasion (Oliver Hirschbiegel, USA 2007)

Dass es nicht gut gehen kann, wenn man ein und denselben Film das vierte Mal verfilmt, zeigt THE INVASION des deutschen Oliver Hirschbiegels eindrücklich. Trotz den guten Darstellern, die aber sichtlich gelangweilt sind, läuft nahezu alles schief. Man vergebe es dem guten Oliver aber, denn dafür hat er ja auch gute Filme gemacht.

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»Get yo ass back in my house!«

Black Snake Moan
(Craig Brewer, USA 2006)
DVD

Black Snake MoanSo langsam aber sicher muss ich die "Großen" des Jahres noch nachholen, und da ich BLACK SNAKE MOAN im Kino verpasst hatte, nun eben auf DVD. Auf DVD, die – so muss man Paramount an dieser Stelle wirklich mal loben – bildtechnisch wirklich auf Referenzniveau arbeitete, so großartig ist dieser Transfer. Und wenn dann auch noch der Film Freude bereitet, dann sitzt man wirklich etwas Großem bei. Doch alles nach und nach. BLACK SNAKE MOAN entwickelt sich nämlich langsam, kommt anfangs als schwüles Südstaatendrama daher, das einmal mehr von Gott, dem verlorenen Glauben und einer gescheiterten Liebe handelt. Samuel L. Jacksons Figur ist die Wut, gemischt mit Melancholie und einem Riecher für Gerechtigkeit. Christina Riccis Charakter, eine Sexbesessene Schlampe, die den White Trash kaum anschaulicher darstellen könnte. Sie ist im Gefühlschaos, sucht die Lösung ihrer Probleme im Alkohol und in den Drogen. Ihr Freund (gar nicht übel: Justin Timberlake) zieht gen Irak, lässt sie mit ihren Problemen allein.

Die Wege all dieser Figuren sollen sich schon bald kreuzen und so entwickelt sich BLACK SNAKE MOAN langsam aber sicher zu einer Mischung aus Drama, Thriller, Musikfilm und Komödie – ich meine, auf die Idee, eine Frau bei sich zu Hause anzuketten, muss man erst einmal kommen. Brewers Film lässt sich nämlich nicht einfach in eine Kiste stecken, denn dafür ist er einiges zu vielschichtig. Vielleicht nicht in seiner Prämisse, die einmal mehr die konservativen Werte und Tugenden hochhält, aber in seiner Inszenierung, in der er die Realität des Öfteren mit dem Gegenteil vermischt, ohne es dabei aber zu übertreiben. Der Film hat nämlich ein Gespür für Timing, verschenkt kaum Zeit, sondern füllt diese wohl proportioniert. Und auch wenn das Ende zugegeben wirklich dick aufgetragen, ja wohl fernab jeder Realität ist, so bleibt BLACK SNAKE MOAN nicht nur ob seiner grandiosen Darsteller im Gedächtnis, sondern auch wegen seinem Blues, den er ganz einfach im Blut hat. (7-8/10)


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