Fantasy Filmfest 2007
Black Sheep
(Jonathan King, Neuseeland 2006)
Kino
Irgendwie war es ja alles schon mal da: genmanipuliertes Zeug, das aus unscheinbaren Tieren Monster macht. Vom Biss der Monster, die dazu führen, dass man sich selbst in ebendiese verwandelt, ganz zu schweigen. Der große Unterschied ist aber, dass BLACK SHEEP die bekanntesten Vertreter nicht unbedingt nachahmt, sonder herrlich zitiert. Da wäre beispielsweise das kleine, genmanipulierte Killerschaf, das einer gewissen Kreatur eines gewissen korpulenten Neuseeländers zum Verwechseln ähnlich sieht. Doch nicht nur Peter Jackson lässt grüßen (nicht zuletzt auch wegen den Landschaften, bei deren Anblick seine Fantasytrilogie nur allzu omnipräsent erscheint), auch diverse Zombiemeister.
So bekommen es die Helden (darunter ein herrlicher Oli Pocher-Verschnitt, der den Spaßfaktor gleich noch anhebt), dann nämlich auch mit blutrünstigen Willenlosen zu tun, die eine große Wut verspüren und ekelhafter nicht sein könnten. Zwischen deftigem Splatter, den bereits genannten, wunderschönen Landschaftsaufnahmen und gut aufgelegten Darstellern, bekommt man dann auch noch jede Menge Esoterik-, Gentechnik- und Expansionskritik serviert. Das macht Spaß und ist trotz vieler Parallelen schön souverän, sowohl in seiner Geschichte (wann gab es denn bitteschön Killerschafe zu sehen?), als auch in seiner Inszenierung; vor allem weil King sich nicht nur bei einem Genre bedient, sondern gleich einem halben Dutzend. (7-8/10)














