Bay is back!

Transformers
(Michael Bay, USA 2007)
Kino

Was habe ich die Tage bis zum Start (der ja freundlicherweise auch noch vom passenden Independence Day verschoben wurde) doch gezählt. Nun war es endlich so weit, TRANSFORMERS, endlich! In erster Linie freue ich mich aber weniger um die Verfilmung der Trickserie und des Spielzeuges, sondern vielmehr wegen der Tatsache, dass es sich hierbei um einen (neuen) Film von Meister Bay handelt. Schon die Trailer versprachen viel: Hubschrauber vor Sonnenuntergängen, Militärclipästhetik, tapfere Soldaten und jede Menge Pyrokrawall. Und was soll ich nun sagen? TRANSFORMERS bietet das alles in Reinform, Bay begeistert also einmal mehr mit seinem Militärfetisch und zeigt, dass er noch immer der beste unter den Popcornkinoregisseuren ist.

Transformers 1

Der Film beginnt mit einer kurzen Einführung des McGuffins, einem Würfel, der irgendwelche Superkräfte beinhaltet. Soweit, so trashig. Doch dann, Bay scheint vollkommen in seinem Element zu sein, das erste Bild, ein Helikopter vor der auf- oder untergehenden Sonne. Was folgt ist ein Angriff der Decepticons auf eine Militärbasis der US-Streitkräfte in Katar. Bay zieht hier wirklich alle Register, präsentiert uns eine Krawallorgie, die ihresgleichen sucht: tapfere Soldaten kämpfen gegen die haushoch überlegenen Maschinen, im Sekundentakt steigen neue Helikopter und Jets in die Luft, um die Bodentruppen zu unterstützen. So gut die Werbevideos der USAF, Marines & Co. auch aussehen mögen, gegen Bay Clip wirken sie wie Kinderfasching.

Nach dem ersten (und definitiv besten) Angriff wird es dann etwas ruhiger, die Charaktere werden eingeführt, die Action legt eine Pause ein. Nicht aber der Humor, der mal herrlich passend (beim Autoradio mit den jeweils passenden Songs tobte das Kino) ist, mal grenzdebil und völlig fehlplaziert wirkt (Chef von Section 7 und die Urinierung auf selbigen). Hier merkt man dann auch, dass sich der Film in erster Linie doch eher an ein jüngeres Zielpublikum richtet. Insgesamt funktioniert die Mischung aus Humor und Action aber, auch wenn die Symbiose – wie bereits angesprochen – ab und an unrund, ja paradox wirkt. Feiert Bay in der einen Szene noch die militärische Stärke der Vereinigten Staaten, entzieht er der Seriosität und dem Pathos in der nächsten schon wieder den Boden unter den Füßen weg.

Transformers 2

In dieser Hinsicht ist ansonsten aber alles as usual: Die Regierung ist schlecht (außer der Verteidigungsminister, der gerne auch mal selbst Hand anlegt), das Militär respektive der Soldat ist gut. Bay überspannt den Bogen m.M. jedoch etwas, indem er den Präsidenten als Schokoriegelmampfenden, rote Socken tragenden Gesichtslosen darstellt, der es im Abspann dann auch noch mal dick abbekommt. Das kennen wir ja schon aus THE ROCK, wenn auch nicht in dieser Slapstickhaften Form. Slapstick, ein gutes Stichwort, weist TRANSFORMERS doch sehr viele Slapstickmomente auf, was ihm nicht unbedingt gut tut. Konkret zu benennen wäre hier John Turturro, dessen Charakter so unpassend ist, dass es bisweilen wehtut.

Sauer aufstoßen tut dies aber nicht allzu stark, denn dafür ist Bays Film einfach eine zu gute Materialschlacht, die zu jeder Sekunde jeden Cent der 200 Millionen Dollar zeigt. Die CGI von ILM sind schlicht und ergreifend perfekt, erst recht natürlich, wenn man den Film wie ich in einer digitalen Projektion sehen darf (ich will nie wieder normales Kino sehen!). Und so steuert TRANSFORMERS dann auch konsequent auf sein atemberaubendes Finale zu, in das man – ja, dieser Vorwurf ist durchaus angebracht -, dramaturgisch zwar nicht allzu stark eingebunden wird, aber immer noch extrem großen Spaß hat. Es handelt sich eben um pures eye candy, die Geschichte ist an sich natürlich strunzdoof, aber man muss sich auch im Klaren darüber sein, mit was man es hier überhaupt zu tun hat.

Transformers 3

TRANSFORMERS legt die Messlatte für das Krawall- und Popcornkino jedenfalls noch mal einige Stockwerke höher, denn ich bin mir sicher, dass man so etwas lange Zeit nicht mehr zu sehen bekommen wird. Ich meine, Krawall exorbitanten Ausmaßes, Militärglorifizierung, Hubschrauber vor Sonnenuntergängen, eine geile Megan Fox und ein teilweise schön bombastischer Score – was will ich mehr als zwei Stunden im Paradies zu sein? Bay ist und bleibt mein Lieblingsregisseur, diese Position hat er mit diesem Film einmal mehr gefestigt – und dafür schäme ich mich auch nicht, nein! (9/10)


26 Kommentare zu “Bay is back!”

  1. R3 (206)
    August 1st, 2007 | 14:08

    "Es handelt sich eben um pures eye candy, die Geschichte ist an sich natürlich strunzdoof, aber man muss sich auch im Klaren darüber sein, mit was man es hier überhaupt zu tun hat."

    Selbst wenn man sich darüber im Klaren ist, dass man sein Gehirn an der Kasse abgeben sollte, macht das noch keinen guten Film. Dein Review klingt nach inhaltlicher Leere, die nur durch die Thematik und die anscheinend 0815 blockbustertaugliche Verknüpfung von Humor und Action Erfolg beim männlichen Teeni Publikum haben sollte.

    Ne, also ich werd mir das wohl sparen. Und warum du den Film aufgrund der von dir angesprochen massiven Schwächen mit 9/10 bewertest… anscheinend muss man den Film um den Regisseur willen gut finden… das ist reines Fanboytum (no offense)

  2. August 1st, 2007 | 14:16

    Richtig, das will ich auch gar nicht abstreiten (schrieb ich ja auch). Mir reichen die Helis, das Pathos und die Action – muss man sich heutzutage immer noch dafür schämen, dass man auch mal von einem No-Brain-Actioner total angetan ist?Ich weiß, dass das nur die wenigsten (bis keiner) verstehen, aber Bays Optik und Fetisch(e) ist genau das, was mir so zusagt. Aber um Dich evtl. etwas zu beruhigen: es ist nicht sein bester Film.

  3. R3 (206)
    August 1st, 2007 | 14:37

    muss man sich heutzutage immer noch dafür schämen, dass man auch mal von einem No-Brain-Actioner total angetan ist?

    Nein, aber f***ing Roboterautos die aufeinandereinhauen :D Das ist doch für den Zuschauer mehr als belanglos. Wie soll denn sowas ne Messlatte für Actionfilme setzen? Da hätte ILM auch ein 20minütiges CGI Demoband machen können.

  4. August 1st, 2007 | 14:47

    Es ist ja das Zusammenspiel, das aus Ton, Bild, Aktion und diversen anderen filmischen Spielereien. Ich meine, das ist nicht unbedingt minder realistisch als die Jet vs. Truck-Szene aus DIE HARD 4 (der im übrigen auch klasse ist).

  5. R3 (206)
    August 1st, 2007 | 14:56

    Die Hard 4 hat aber einen ganz anderen Hintergrund. Da geht es um einen Charakter, mit welchem das Publikum mitfühlen kann. Die Figur des McClane muss sich mit immer groteskeren bedrohlichen Situationen auseinandersetzen, das ist in allen Teilen so.

    Transformer is about fu**** cars turning into fu***** robots! Die kommen – warum auch immer- auf die Erde und geben sich gegenseitig aufs Dach –> *Scrubs Modus* Pflegefall

    "Ton, Bild, Aktion und diversen anderen filmischen Spielereien."

    Mal abgesehen von der Integrierung der Roboter in den Film gehe ich jede Wette ein, dass der Film keine Massstäbe setzt, die diesbezüglich eine 9/10 rechtfertigen.
    Aber bitte zwinge mich nicht, meine Meinung mittels Sichtung zu verifizieren… dazu is mir das ganze zu blöd

  6. August 1st, 2007 | 15:09

    Oh doch, man kann erst mitreden, wenn man ihn gesehen hat… ;)

    Wg. DIE HARD 4: Ich sagte ja, dass das ein Schwachpunkt von Bays Film ist, Du kritisiert dann also im Prinzip ja nur die hohe Wertung, oder? Die halte ich aber dennoch für OK, obwohl ich doch zwischen 8.5 und 9 schwankte…

  7. August 1st, 2007 | 15:29

    Nur 9/10?????? Was los, bist du krank, Fieber oder wo blieb der letzte Punkt?

  8. August 1st, 2007 | 15:32

    [quote comment="1068"](…) muss man sich heutzutage immer noch dafür schämen, dass man auch mal von einem No-Brain-Actioner total angetan ist?[/quote]

    Muss man nicht! Schließlich fand ich 300 auch richtig klasse :wink:

  9. August 1st, 2007 | 15:37

    "TRANSFORMERS legt die Messlatte für das Krawall- und Popcornkino jedenfalls noch mal einige Stockwerke höher, denn ich bin mir sicher, dass man so etwas lange Zeit nicht mehr zu sehen bekommen wird."

    Ich dachte Bay hat ohnehin das Monopol auf dieses Kino? :lol:

  10. August 1st, 2007 | 15:57

    [quote comment="1073"]Nur 9/10?????? Was los, bist du krank, Fieber oder wo blieb der letzte Punkt?[/quote]

    Musst genau lesen. ;)

    [quote comment="1074"]Muss man nicht! Schließlich fand ich 300 auch richtig klasse :wink:[/quote]

    Na dann bin ich ja erleichtert, wobei ich den jetzt nicht als "Granate" bezeichnen würde.

    [quote comment="1076"]Ich dachte Bay hat ohnehin das Monopol auf dieses Kino? :lol:[/quote]

    Stimmt, aber DIE HARD 4 sah in Sachen Krawall auch alles andere als schlecht aus!

  11. R3 (206)
    August 1st, 2007 | 16:23

    "Muss man nicht! Schließlich fand ich 300 auch richtig klasse "

    Naja, das war ja nicht als No-Brainer konzipiert. 300 war eine richtig schlechte Vergewaltigung von herodot 4/10. Lag aber weniger an Snyder als an der beschissenen Vorlage von Frank MIller. Der Film ist einfach unterirdisch.

    Ob es jemals eine gute antike Verfilmung geben wird? Ich brauch Geld :D

  12. August 1st, 2007 | 16:38

    [quote comment="1077"]Musst genau lesen. ;)[/quote]

    Hab ich, aber war mir so gut wie sicher, dass du dem Teil die volle Punktzahl geben würdest.

    [quote comment="1078"]300 war eine richtig schlechte Vergewaltigung von Herodot 4/10. Lag aber weniger an Snyder als an der beschissenen Vorlage von Frank Miller. Der Film ist einfach unterirdisch.[/quote]

    Ich glaube da missinterpretierst du Miller ganz einfach, sein Comic ist ja keine bebilderte Version von Herodot, sondern eben (nur) ein Comic.

    Für mich persönlich war 300 der zweit"beste" Film des Jahres, für den Cleric ist TRANSFORMERS ziemlich gut dabei. Ich bin sicher auch dir gefällt ein Film äußerst gut und jemand anderes hält überhaupt nichts davon. So ist das eben mit Geschmäckern.

  13. August 1st, 2007 | 16:45

    [quote comment="1079"]Hab ich, aber war mir so gut wie sicher, dass du dem Teil die volle Punktzahl geben würdest.[/quote]

    Nein, denn was würde denn sonst noch für meine Lieblinge bleiben? Punktwertungen sind doch sowieso ziemlich doof und nichtssagend.

  14. August 1st, 2007 | 16:45

    Was zur Hölle ist "Militärclipästhetik"??

  15. August 1st, 2007 | 16:53

    [quote comment="1080"]Punktwertungen sind doch sowieso ziemlich doof und nichtssagend.[/quote]

    [quote comment="1067"]Und warum du den Film aufgrund der von dir angesprochen massiven Schwächen mit 9/10 bewertest[/quote]

    Dafür lösen sie eine hübsche Diskussion aus :wink:

  16. R3 (206)
    August 1st, 2007 | 17:01

    [quote comment="1079"]

    Ich glaube da missinterpretierst du Miller ganz einfach, sein Comic ist ja keine bebilderte Version von Herodot,
    [/quote]

    Wie kann man den DAS anders interpretieren? Seriously…

  17. R3 (206)
    August 1st, 2007 | 17:03

    [quote comment="1079"]
    Für mich persönlich war 300 der zweit"beste" Film des Jahres, für den Cleric ist TRANSFORMERS ziemlich gut dabei. Ich bin sicher auch dir gefällt ein Film äußerst gut und jemand anderes hält überhaupt nichts davon. So ist das eben mit Geschmäckern.[/quote]

    Star Wars Prequel Trilogy anyone :D

    ich sag ja auch nicht, dass die Filme keinem gefallen sollten. Ich weise ja nur auf die für mich vorhanden Schwächen hin. Dafür ist ja schliesslich die Kommentarfunktion dar. Es soll ja nicht Friede Freude Eierkuchen herrschen… :D

  18. August 1st, 2007 | 20:39

    [quote comment="1083"]Wie kann man den DAS anders interpretieren? Seriously…[/quote]

    Versuchst du mit Absicht an mir vorbei zu reden :?: :mrgreen:
    Miller hat eine historische Handlung genommen und sie nach seinem Belieben umgestaltet. Von "Vergewaltigung" kann man da nicht sprechen, da 1. die "Fakten" der Geschenisse immer noch im Comic auftauchen und 2. ohnehin ungenau ist, was damals wirklich geschah. Sogesehen kann man jeden Film, der auf wahren Begebenheiten beruht, als Vergewaltigung auffassen, von Passion Christi über Gandhi zu Der Untergang.

  19. August 1st, 2007 | 22:22

    [quote comment="1081"]Was zur Hölle ist "Militärclipästhetik"??[/quote]

    Schau' Dir doch mal die Clips der USAF oder des USMC an – Hubschrauber vor Sonnenuntergang, in Slowmo aus einem Heli springende Soldaten, etc. pp. Und rein optisch sind diese von einem Blockbuster à la TRANSFORMERS oder THE ROCK kaum zu unterscheiden.

  20. R3 (206)
    August 2nd, 2007 | 0:51

    [quote comment="1086"][quote comment="1083"]Wie kann man den DAS anders interpretieren? Seriously…[/quote]

    Versuchst du mit Absicht an mir vorbei zu reden :?: :mrgreen:
    Miller hat eine historische Handlung genommen und sie nach seinem Belieben umgestaltet. Von "Vergewaltigung" kann man da nicht sprechen, da 1. die "Fakten" der Geschenisse immer noch im Comic auftauchen und 2. ohnehin ungenau ist, was damals wirklich geschah. Sogesehen kann man jeden Film, der auf wahren Begebenheiten beruht, als Vergewaltigung auffassen, von Passion Christi über Gandhi zu Der Untergang.[/quote]

    Die Frage ist, wie akkurat man sich an die Vorgaben hält. Und da hatM Miller – im Gegensatz zum Gandhi Film – eine Vergewaltigung begangen. Man kann, ja man darf solch klassischern Stoff nicht mit Mutanten und ähnlichem Gedöns anfüllen. Das ist schlichtweg beschissen. gandhi wurde auch nicht von Mutanten aus dem Zug geworfen

  21. August 2nd, 2007 | 10:13

    Der Comic und Film ist die Schilderung der Ereignisse an den Thermopylen durch den Spartaner Delios an die übrigen Spartaner und Hellenen. Die Männer befinden sich im Krieg, da ist es doch selbstverständlich dass ein solch fremdes Volk wie die Perser bis ins kleinste Detail diffamiert werden. Das war selbst im Zweiten Weltkrieg noch der Fall, da brauch man sich nur Karikaturen über "den Russen" oder "den Nazi" in dem jeweils gegnerischen Land ansehen. Wenn man deine Worte liest könnte man glatt denken, dass Miller in der festen Überzeugung war, die Spartaner hätten hunderttausend Mutanten besiegt.

  22. R3 (206)
    August 2nd, 2007 | 12:46

    [quote comment="1096"], da ist es doch selbstverständlich dass ein solch fremdes Volk wie die Perser bis ins kleinste Detail diffamiert werden. Das war selbst im Zweiten Weltkrieg noch der Fall, da brauch man sich nur Karikaturen über "den Russen" oder "den Nazi" in dem jeweils gegnerischen Land ansehen. Wenn man deine Worte liest könnte man glatt denken, dass Miller in der festen Überzeugung war, die Spartaner hätten hunderttausend Mutanten besiegt.[/quote]

    Die Argumentation überzeugt mich nicht aufs geringste. Es sind BEKLOPPTE Mutanten! Das mag für eine überzogenen Castle Wolfenstein Fantasy Geschichte gut sein, aber nicht für ein Film über historische Begebenheiten wie bspw. Konzentrationslager, um bei dem Nazi Vergleich zu bleiben. Und die Werke von Herodot oder Thukydides sind Werke über die Geschichte der Antike.

    Klar kann man das adaptieren. Hat Miller auch gemacht. Aber er hat es eben unglaublich pervertiert und wird der Vorlage nie auch nur in einem klitzekleinen Pünktchen gerecht. Seine Version ist eine Vergewaltigung.

    Ausserdem werden in Karikaturen Gegner diffamiert, klar. ABER wenn dir ein karikierter Gegner auf dem Schlachtfeld begegnet sieht er keinswegs so aus, wie auf der Karikatur. Oder ist dir bspw. schonmal ein jüdischer Mitbürger über den Weg gelaufen, der genauso aussieht wie die verachtungswürdigen,diffamierenden Karikaturen der Nazis?

  23. August 2nd, 2007 | 19:44

    [quote comment="1099"]ABER wenn dir ein karikierter Gegner auf dem Schlachtfeld begegnet sieht er keinswegs so aus, wie auf der Karikatur.[/quote]

    Es ist Delios, der die Geschichte NACHerzählt und ER lässt die Spartaner gegen pervertierte Perser kämpfen. Der ganze Film soll eine Karikatur sein. Aber mir ist das jetzt inzwischen auch zu blöd hier gegen die Wand zu reden, deshalb geb ich dir einfach in allen Belangen Recht. Ende Gelände -

  24. R3 (206)
    August 2nd, 2007 | 22:52

    [quote comment="1105"][quote comment="1099"]ABER wenn dir ein karikierter Gegner auf dem Schlachtfeld begegnet sieht er keinswegs so aus, wie auf der Karikatur.[/quote]

    Es ist Delios, der die Geschichte NACHerzählt und ER lässt die Spartaner gegen pervertierte Perser kämpfen. Der ganze Film soll eine Karikatur sein. Aber mir ist das jetzt inzwischen auch zu blöd hier gegen die Wand zu reden, deshalb geb ich dir einfach in allen Belangen Recht. Ende Gelände -[/quote]

    Es geht nicht darum, jemandem Recht zu geben. Ich finde deine Argumentation sogar sehr gut, denn sie hat mir nochmal die Punkte vor Augen geführt, warum ich 300 wirklich so beschissen finde. Also vielen Dank

    Miller hätte seinen Charakter den Kampf auch weniger pervertierend und originalgetreuer erzählen lassen können.

    Es wirkt nicht wie ein Karikatur, sondern einfach nur schlecht.

  25. August 8th, 2007 | 15:53

    Ich habe den Film jetzt auch gesehen und stimme in der Wertung mit dir überein, aber nicht wegen Michael Bay, sondern eher aufgrund der Tatsache, dass man dem Film über weite Strecken meiner Meinung nach den Produzenten Steven Spielberg eher anmerkt als den Regisseur. Ich fand dementsprechend auch die erste Hälfte des Films mit ihrem Slapstick außerordentlich liebenswert, wohingegen ich in der zweiten Hälfte, und da kam dann ja eindeutig Michael Bay durch, halt einfach nur noch ordentlich Bauklötze gestaunt habe.

    Habe dazu auch eine Kritik auf meinem Blog verfasst.

  26. November 5th, 2009 | 17:46

    [quote comment="1068"](…) muss man sich heutzutage immer noch dafür schämen, dass man auch mal von einem No-Brain-Actioner total angetan ist?[/quote]

    Muss man nicht! Schließlich fand ich 300 auch richtig klasse :wink:

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