'Quantum of Solace': Musikvideo zum Keys/White Bondsong


Es tut mir wirklich leid, aber ich muss es jetzt einfach gleich rauslassen: for fuck's sake! Was ist das denn für ein erbärmliches Video!? Der Song, 'Another Way to Die' gefällt mir ja alles andere als gut und egal wie oft ich ihn höre, er wird leider trotzdem nicht besser. Es ist nicht nur die Tatsache, dass das Ganze schrecklich uninspiriert daherkommt, sondern auch die billige Optik. Zum Glück läuft der Song im Film zu den credits, denn das Video werde ich mir so schnell sicher nicht mehr ansehen. Naja, immerhin ist das der bisher einzige Wehrmutstropfen bei Quantum of Solace.

[Via Cinefacts]


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'24': TV Spot zum Season 7 Prequel 'Redemption'


Richtig gelesen, die Season Premier zur siebten Staffel von 24 heißt nun nicht mehr Exile, sondern Redemption. Passend dazu gibt es einen neuen TV Spot – zwar kurz, aber tempo- und actionreich. Und dennoch: so richtig überzeugend und die Vorfreude steigernd sieht das bisher alles nicht aus. Gut, Jack in Afrika ist vielleicht mal etwas Neues, aber der Rest? Ohne spoilern zu wollen, aber irgendwie sieht man dem Franchise mittlerweile überdeutlich an, dass das Konzept schon lange nicht mehr richtig zu funktionieren scheint. Aber sei's drum, spätestens Ende November bin ich dann ja doch wieder im Fieber ..


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Equilibrium Film Podcast # 5


Ganze zwei Monate hat er auf sich warten lassen, nun ist er endlich da: Der fünfte Equilibrium Film Podcast, dieses Mal gleich mit vier Filmreviews und einer ganz speziellen Top 5. Stolze 70 Minuten dürft Ihr Philipp und mir dieses Mal lauschen. Mehr in den Shownotes …

00:00-00:43 – Intro

00:43-12:38 – Review: Eden Lake

12:38-23:39 – Review: Babylon A.D.

23:39-43:22 – Review: Wanted

43:22-55:11 – Review: Tropic Thunder

55:11-69:17 – Top 5 'Filmmentoren/Filmlehrer'

69:17-69:58 – Outro

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Download Equilibrium Film Podcast # 5 (MP3, 48MB)


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'The Spirit': Neuer Trailer zur spiritlosen Comicadaption


Der zweite Trailer zu Frank Millers The Spirit ist da (480p/720p/1080p) und überzeugt noch immer nicht, beziehungsweise bestätigt den Eindruck der Gleichgültigkeit. Irgendwie sieht der ganze Spaß viel zu stark nach Sin City aus, den ich auch schon für überstilisiert hielt. Vielleicht könnte es aber auch ganz lustig werden, denn nach einer Ernstigkeit, die Millers Graphic Novel durchzog, sieht das ja nicht gerade aus. Mag vielleicht aber auch nur daran liegen, dass ich weder Fan Scarletts noch Evas bin.


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'Valkyrie': Neuer Trailer zu Stauffencruise


Gestern schaue ich mir Der Baader Meinhof Komplex im Kino an (nein, es wird kein Review dazu geben, der Grund dafür dürfte ja bekannt sein) und was sehen meine Augen da? Richtig, einen neuen Trailer zu Valkyrie. In deutscher Sprache und mit den billigen Schriftfonts (und einer an C&C erinnernden Europakarte, die rot anläuft) natürlich super cheesy. Im Original und etwas anders geschnitten, ist der neue Trailer (480p/720p/1080p) aber gar nicht mal so schlecht geworden – auch wenn ich den ersten Trailer zu Stauffencruise nach wie vor bevorzuge. Wobei, da spricht Cruise das Wort 'Führer' nicht so schön aus wie hier, wo es nämlich heißt: "You can serve Germany or the Fuhwäh, not both!" Nicht mal ein Wort bekommt der Gute in anständigem Deutsch über die Lippen …


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'W.': Bitterböser neuer Trailer zum Bush Biopic


Ein neuer Trailer – oder angesichts der Laufzeit eher ein neuer Teaser – zu Oliver Stones W. ist aufgetaucht (480p/720p/1080p) und macht spätestens jetzt eines deutlich, das nach dem ersten Teaser Trailer eher noch im Dunkeln blieb: Das wird eine bitterböse Satire, dieses Quasi-George-W.-Bush-Biopic. Um ehrlich zu sein, ist mir das Ganze fast schon wieder zu viel des Guten, denn immerhin meinte Stone im Vorfeld ja, dass sein Ansatz trotz Humors ein relativ seriöser sein würde. Ich bleibe dennoch sehr gespannt.


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'Notorious': Teaser Trailer zum Notorious B.I.G. Biopic


Es gab eine Phase in meiner Jugend, da konnte ich nicht genug von den Gangsta Gangsterrappern bekommen, so auch von Notorious B.I.G., dem ja, wie so vielen anderen dieser Zunft auch, ein unschönes Schicksal widerfuhr. 50 Cent bekam sein Biopic bereits, dabei ist er noch gar nicht so lange auf dem Markt. Höchste Zeit also für ein Biopic zu Notorious B.I.G., das am 16.01.2009 unter dem simplen Titel Notorious in die amerikanischen Kinos kommt und dessen Teaser Trailer heute erschienen ist (480p/720p/1080p). Auch wenn es nur die letzten zwanzig Sekunden richtiges Material aus dem Film zu sehen gibt, so kommt doch einiges rüber – nicht zuletzt auch wegen der Musik.


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Filmrätselstöckchen # 1064

Nahezu 100 FSR ist es her, dass ich das letzte Mal eines veranstaltet habe. Um das zu ändern, geht es heute hier mal wieder weiter, nachdem Tobias Blood Rain (혈의 누) bei David erkannte und das FSR freigab. Start ist um 19:30 Uhr. jetzt!

Den kompletten Beitrag lesen …


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Part machine. Part man. All human.

WALL•E
(Andrew Stanton, USA 2008)
Kino

Es ist nicht nur der Wunsch eines jeden Ingenieurs, eine Maschine zu bauen, die dem Menschen so ähnlich ist, dass man die beiden auf den ersten Blick gar nicht mehr differenzieren kann. Seit Anbeginn der Filmgeschichte ist es nämlich auch der Traum einer jeden Maschine, menschliche Züge anzunehmen, ja sogar vollkommen menschlich zu werden. So nahe sie dem Menschen physisch auch kommen mögen, das Fleisch das Metall penetrieren mag, so werden sie doch nie so etwas wie einen Verstand oder eine Seele besitzen. Gefühle scheinen ihnen also auf ewig vorenthalten zu bleiben. Nicht so bei WALL•E, der durch das Hinterherräumen menschlicher 'Überreste' den Lebensweg eines Menschen einschlägt. Seine Lunchbox im Gepäck, macht sich der gute jeden Morgen auf gen Arbeit, die er sauber verrichtet. Pünktlich zum Feierabend kehrt er dann nach Hause zurück, zieht die Schuhe beziehungsweise Ketten aus, schaltet den Fernseher und iPod ein, gibt seinem Haustier, einer Kakerlake, etwas zu essen und räumt noch etwas auf. Home Sweet Home.

Doch WALL•E möchte mehr, er will jene verstehen, die einst diesen Planeten bewohnten. Und so findet der Müllroboter in einer Szene auch etwas zutiefst menschliches – einen Ehering, den seine elektrischen Schaltkreise aber für nutzlos halten, jedenfalls in Beziehung zur Plastikhülle, die den Ring sicher umschließt. Und so wirft er den Brillanten kurzerhand auf den staubigen Boden, während er die Schatulle mit nach Hause nimmt. Es ist eine dieser Szenen, die uns die Entwicklung der kleinen Maschine so wundervoll vor Augen führt. WALL•E ist nicht nur auf der Suche nach Menschlichem, also nach Entwicklung, sondern ist er auch auf der Suche nach Gesellschaft. Tagtäglich schaut er sich Szenen aus Hello, Dolly! an, die ihm das Phänomen Liebe näher bringen. Auf diesem Gebiet ist er natürlich gänzlich unerfahren, trotzdem merkt er, dass das etwas in ihm wach wird, dass definitiv etwas ganz Schönes markiert. Und so ist die Ambivalenz dieser Szene selbstredend für die Humanisierung des kleinen Müllsammlers, in jeglicher Hinsicht. Seine große Liebe findet er dann schließlich auch in EVE, die zwar Erfahrung mit Menschen hat (wie sich später ableiten lässt), aber auf dem Gebiet der Liebe ebenfalls neu ist.

Nach den ersten Annäherungsversuchen, die vor allem auf der männlichen Seite ob der Dominanz und Andersartigkeit der Frau eher zurückhaltend verlaufen, kommen sich die beiden schließlich näher. Es gibt viel zu entdecken und voneinander zu lernen. Und spätestens hier sind die beiden Protagonisten keine metallischen Maschinen mehr, sondern Menschen aus Fleisch und Blut. In der ersten Hälfte des Filmes nimmt uns Andrew Stanton also mit auf die Reise, die erste Liebe Revue passieren zu lassen, über die Liebe zu philosophieren und mit zwei Menschen zu fiebern, denen man das Zusammenkommen doch so wünscht. Noch halten sich Moraldidaxe, Al Gore und leicht albern wirkende Anspielungen auf Genreklassiker im Hintergrund, denn die erste Hälfte von WALL•E gehört niemand geringerem als der Liebe und den Gefühlen. Die atemberaubende Animation und die von Pixar gewohnte Liebe zum Detail lassen auch dem größten Grießgram das Herz aufgehen. Man muss dieses kleine Wesen mit seinen großen Kulleraugen und seiner niedlich piepsenden Stimme einfach gern haben. Und auch wenn der Planet selbst nicht danach aussieht, so wurde EVE (!) und WALL•E das Paradies geschenkt – doch auch hier hat eine Pflanze einen Haken, für den Moment zumindest.

Was folgt, ist die Vertreibung aus dem Garten Eden und EVE und ihrem Freund passiert genau das, was den Menschen bereits zum zweiten Mal passiert ist. Doch ebenjene Pflanze in den richtigen Händen bringt auch hier eine Erlösung, eine, die besonders in ihrer zweiten Hälfte leider doch etwas zu penetrant und didaktisch geworden ist, sodass auch der letzte kapiert, dass es mit unserem Planeten auf Dauer nicht so weiter gehen kann, wie es derzeit der Fall ist. Da kann man noch so viele Maschinen bauen, natürliches Leben ist durch nichts zu ersetzen. Natürlichkeit ist leider auch im Falle der Menschen, die im Film auftauchen, das Problem. Wählt man in der ersten Hälfte, als die Menschen noch nicht so unendlich durch die Technik verwöhnt waren, echte Menschen, statt Mann und Frau aus dem Computer, so kommt mit ihrer zweiten Industrialisierung auch gleichzeitig die Animation ins Spiel. Der Mensch ist durch die Technik verwöhnt, wird fett und unbeweglich, sodass er irgendwann komplett von ihr abhängig ist und ohne sie gar nicht mehr weiß, was er eigentlich tun soll. Da passt es ja fast schon wieder, dass er selbst zur Maschine (aus dem Computer) wird. Interessant auch zu sehen, was passiert, wenn ein Glied in der vollständig technisierten Welt einmal aus der Reihe fällt – Abhängigkeit schafft eben immer auch Probleme, eine Art umgekehrte Symbiose quasi. Und wann hat man bitteschön zuletzt psychisch angeschlagene Roboter in einem Film gesehen, die in einer Psychiatrie behandelt werden?

Zu verdanken hat der Film das nicht zuletzt auch Ben Burtts (Star Wars: Episode I-VI) großartigem Sounddesign, das sich wohl schon jetzt als Oscar gekrönt betrachten dürfte. Und so ist WALL•E besonders in seiner ersten, deutlich besseren Hälfte fast überlebensgroß und zeigt, dass bisweilen auch der Mensch noch einiges von der Maschine lernen kann. (8.5/10)


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TV Tipp: Stallone wird zur 'Over the Top' Maschine


"Wenn ich die Mütze umdrehe ist das als würde ich eine Maschine einschalten …"

Es ist eine absolute Perle des reaktionären Kinos der 80er, Menahem Golans Over the Top. Sylvester Stallone armdrückt sich in das Herz seines Sohnes (David Mendenhall), den er einst im Stich ließ. Dabei braucht es nicht mehr als Muskeln, einen starken Willen, einen Truck und romantische Musik aus den 80ern. Man kann Cannon ja wirklich viel vorwerfen, aber mit diesem Machwerk ist ihnen ein wirkliches Meisterwerk gelungen. Stallones Spiel, der kleine Rotzlöffel von Sohn, den jedes Stück Holz an die Wand spielt und ein Kenny Loggins, der mit 'Meet Me Half Way' ein Stück für die Ewigkeit schuf – all diese Faktoren sorgen für eineinhalb Stunden großartige Unterhaltung, die auch in Sachen Humor die meisten Komödien in den Schatten stellt.

"Du kannst meine Schulter gern als Kopfkissen benutzen."

Da ist es auch egal, was die allgemeine Rezeption dem Film vorwirft, denn seine Naivität und sein politischer Reaktionismus wurden filmisch wohl nie wieder überboten/unterboten. Over the Top ist der Archetyp eines guilty pleasure und fasst das politische Kino der Achtziger quasi im Alleingang zusammen. Der Film tangiert so viele Themenkomplexe, dass man es bisweilen eigentlich kaum glauben möchte. Da findet nicht nur ein sozialer, ökonomischer und gesellschaftlicher Kampf statt, sondern das Ganze ist auch noch Coming-of-Age-Drama und eine Charakterstudie. Zudem zeigt Over the Top eindrucksvoll, dass es durchaus möglich ist, als 12-Jähriger einen Truck zu fahren, mit einer Baseballcap zur Maschine zu werden und allerlei andere tolle Dinge fürs Leben.

"Ich wollte immer ein Milchshake sein!"

Morgen um 20:15 Uhr also Kabel 1 einschalten und diesen pädagogisch äußerst wertvollen Film (warum der nicht in der Schule gezeigt wird, ist mir bis Heute ein Rätsel) geniessen – erst recht in der deutschen Synchronisation, die wohl zu den wenigen gehört, die einen Film noch ein klein wenig besser machen.

[Update, 23.09.] Hier übrigens mein Livegetwittere, falls von Interesse …


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