'Madagascar: Escape 2 Africa': Neuer Trailer zum Sequel


Zugegeben, an die Klasse eines Pixar werden die Abenteuer aus der Schmiede DreamWorks' wohl niemals herankommen, aber feine Sachen bringen auch sie hin und wieder auf die Leinwand. So auch Madagascar, den ich einem Kung Fu Panda beispielsweise jeder Zeit bevorzugen würde. Das Sequel zu letzterem ist ja auch schon beschlossene Sache – wie auch jenes zu Madagascar nur eine Frage der Zeit war. Der Trailer zu Madagascar: Escape 2 Africa (480p/720p/1080p), so der Titel, verspricht jedenfalls ein erneutes, spritziges Abenteuer um den König der Tiere und seine Begleiter. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Geschichte nicht zu erzwungen wirkt wie jene zu anderen Fortsetzungen. Deutscher Kinostart ist der 04.12.


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»Ist das deine Knarre?«

Far Cry
(Dr. Uwe Boll, Deutschland/Kanada 2008)
Kino

Es gibt drei gute Gründe, warum sich der neue von Dr. Boll lohnt: Ralf Möller, Til Schweiger und Udo Kier – drei deutsche Schauspiellegenden, wie auch immer man das Wort 'Legende' in diesem Zusammenhang konnotieren möchte. Bis auf Schweiger haben sie auch alle etwas anderes gemeinsam, nämlich einen festen Platz im B-Movie-Gefilde (wobei man auch hier wieder fragen darf, ob das nicht auch auf Schweiger zutrifft). Was könnte es also besseres geben, als diese drei Männer in einem Film zu haben, der in ebendiesen Gefilden verankert ist und die Regie niemand geringeres als Dr. Uwe Boll hat? Der hat zwar Ahnung von B-Movies, aber leider keine von guten. Mit Far Cry ist ihm jedoch zum ersten Mal in seiner Karriere das Gegenteil passiert: Er liefert einen Film ab, der nicht nur dumm wie Brot ist, sondern sich dessen auch völlig bewusst ist. Das Problem seiner Vorgänger, nämlich die Tatsache, dass sie sich viel ernster nehmen, als sie überhaupt sind, findet sich hier so gut wie gar nicht. Far Cry ist strunzdoofes Actionkino, das aber auch gar nichts anderes sein möchte. Und selbst wenn der Herr Doktor spätestens im Audikommentar anderes behaupten sollte, so gibt es hier eigentlich keine andere Lesart als die des selbstreflexiven Schundfilmes.

Ralf Möller, ein Darsteller, der bereits in Gladiator überfordert zu sein schien und der deshalb auch nie mehr über das Niveau eines TV-Filmes hinaus kam, spielt hier das, was er am besten kann, nämlich einen Mimen, der eigentlich den falschen Beruf gewählt hat. Seine Betonmimik eignet sich hervorragend für seine Rolle, in der er ja bereits in Roland Emmerichs Universal Soldier Erfahrung sammeln durfte. Seine Physis reicht um seine Leinwandpräsenz zu rechtfertigen. Farbe braucht man auch keine, einfach einen Farbfilter übers Bild und fertig ist die hirnlose Kampfmaschine, die nicht mehr als einen Gesichtsausdruck drauf hat – nämlich den der Aggressivität – und das auch weiß. Nicht anders verhält es sich mit Udo Kier, der mittlerweile eine sichere Bank im Genre ist. Natürlich fährt sein Charakter auf Autopilot und so gibt er gerade deshalb einen klasse Bösewicht ab, der gerne Wagner hört und auch die Malerei zu seinen Hobbies zählt, ist er nicht gerade dabei, die Welt zu erobern … Dann wäre da schließlich noch Til Schweiger, der einzige aus dem Dreiergespann, der zu den richtig großen Deutschlands zählt. Bereits im Abspann zu Keinohrhasen dankte er Uwe Boll, dem "coolest motherfucker on earth" und zeigt damit ebenfalls, dass er durchaus Humor hat.

Den muss er auch haben, denn wie sich Schweiger in Far Cry selbst auf den Arm nimmt, will man nur schwer glauben. Schweiger als harte Sau, die bei den deutschen Special Forces war und nun zum Säufer und Langweiler verkommen ist, ist so over the top, dass man ihn hier ausnahmsweise für sein Spiel lobt, das, ja, wie auch sonst, jeglicher Schauspielkunst entsagt. Schweiger ist sich dessen bewusst und versucht sich deshalb auch gar nicht erst an einer ernsten Mimik oder sonstigem method acting. Er ist einfach nur glücklich und froh, dass er hier mitspielen darf – mit alle den netten Kollegen wie Kier, Möller und Avelon an seiner Seite – und das sieht man ihm auch zu jeder Sekunde an. Es ist wohl so etwas wie ein Kleinerjungentrum, dass Schweiger endlich mal den Harten geben darf, ohne dass er dafür schief angesehen wird (was allerdings auch hier wieder der Fall sein wird, aber das hat auch noch genügend andere Gründe). Besonders im Zusammenspiel mit seinen Dialogen, die klischeebeladener und bescheuerter kaum sein könnten, machte das einen nicht gerade kleinen Teil am Spaßfaktor von Far Cry aus, im Gegenteil. Und sind wir mal ehrlich: Schweigers Visage, seine Eigensynchronisation und der Satz: "Und, wie war ich?" nach gemeinsam verbrachter Nacht, den er so furztrocken dahersagt, sind doch einfach zum wegschmeißen!

Aller erinnert irgendwie an die guten alten Zeiten, in denen Kier noch Hexen verfolgte, Möller noch an der Seite Van Dammes und Lundgrens zu sehen war und der Videomarkt zuhauf mit billig produzierter Massenware überschwemmt wurde, die mitunter auch einige Perlen hervorbrachte (zu denen heute natürlich immer noch die wenigsten stehen würden). Die 'schreckliche' Synchronisation, die nie über Pornoniveau hinauskommt, gerade aber deshalb so viel Spaß macht (Möller hat ja sowieso nicht viel zu sagen, aber Schweigers Stimme sorgt immer wieder für Lachanfälle und/oder Ohrenweh), tut ihr Übriges. Und spätestens hier ist man dann endgültig im richtigen setting angekommen. Da dürfen dann natürlich auch Actionszenen schnell abgespult werden, sodass der Eindruck erweckt wird, unser Held könne blitzschnell Geländer hoch und runterspringen. Das Einzige, das bei Far Cry also negativ ins Gewicht fällt – sieht man von den gewohnten Boll'schen Schwächen wie dem katastrophalen Schnitt und der ärmlichen Beleuchtung einmal ab -, ist der Part des Sidekick, der ja meist auch ein comic relief darstellt, den es bei diesem Dauerfeuerwerk eines comic relief eigentlich nicht gebraucht hätte.

Far Cry ist nicht ansatzweise intelligent oder spannend oder verfügt über sonstige große filmische Qualitäten. Er ist nur ehrlich, versucht nicht etwas vorzugeben, was er nicht ist. Und genau das entspricht auch seinem Regisseur, auch wenn der dieses Mal etwas zu nachgiebig war und die FSK respektive den Verleih die Schere ansetzen hat lassen. Da war er bei Seed doch deutlich konsequenter. Aber sei's drum, Far Cry ist der beste Boll, der mir bisher unter die Augen getreten ist. Und das soll was heißen. (7/10)


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'The Uninvited': Trailer zum US Remake des Asiaklassikers


Um es gleich vorwegzunehmen: Nein, ich habe das zugrunde liegende Original, A Tale of Two Sisters (장화, 홍련), leider noch nicht gesehen. Ich werde mich deshalb also etwas zurücknehmen mit eventuellen Vergleichen zum amerikanischen Remake The Uninvited, dessen Trailer (Medium/Ultra/WMV HD) ich hiermit präsentieren will. Und was muss ich feststellen? Richtig, dass das Ganze gar nicht mal so übel aussieht, auch wenn es dem Original nicht unbedingt das Wasser reichen dürfte, denn immerhin habe ich zu diesem noch nicht eine negative Stimme gehört. Und zudem wissen wir ja alle, wie es sich mit den letzten Remakes asiatischer Klassiker verhielt (hmm, nicht allzu zurückhaltend) … Kinostart ist am 21.05.2009.


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'Paul Blart: Mall Cop': Trailer zur neuen Kevin James Comedy


Egal ob Paketkurier, Feuerwehrmann oder nun Polizist, Kevin James scheint jeder Aufgabe gewachsen zu sein – oder auch nicht. In seiner neuen Comedy, Paul Blart: Mall Cop, deren Trailer gerade erschienen ist (480p/720p/1080p), spielt James einen Möchtegern-Cop, der nun als Kaufhaussicherheitsmann tätig ist und von einer unbequemen Situation in die nächste 'rollt'. Regie führt Steve Carr, der zwar eine alles andere als tolle Filmografie aufweist, angesichts des Trailer hier aber eine durchaus nette Komödie gezaubert haben könnte. Natürlich sieht das alles nach Schema F aus, aber der ein oder andere Gag ist wirklich saukomisch (vorallem das Hello-Kitty-Pflaster). Kinostart ist der 26.03.2009.


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Kinostarts vom 02.10.2008


Eine ziemlich große Woche steht uns bevor, und das hat zweierlei Gründe: Zum einen wäre da natürlich Dr. Uwe Bolls Far Cry, von dem in Stuttgart leider keine PV veranstaltet wurde und ich deshalb auch leider noch nichts zu denn Qualität(en) sagen kann – der Cast und der Trailer sehen aber wieder mal nach ganz großem Boll'schen Kino aus. Zum anderen wäre das der Neue der Coens, den ich gestern schon sehen durfte und zu dem es auch sicher noch ein Review geben wird. Nicht so sicher bin ich mir hingegen bei Berlin Calling, der es aber ebenfalls verdient hätte.

10 Sekunden (Nicolai Rohde, D 2008)

Barakat! (Djamila Sahaoui, F/ALG 2006)

Berlin Calling (Hannes Stöhr, D 2008)

Burn After Reading (Joel & Ethan Coen, USA/UK/F 2008) – Review folgt -

Far Cry (Dr. Uwe Boll, D/CND 2008) – Review folgt -

Heimatkunde (Susanne Müller et al., D 2008)

Etz Limon (Eran Riklis, ISR/D/F 2008)

The Love Guru (Marco Schnabel, USA/CND/D 2008)

Recycle (Mahmoud al Massad, NL/JOR 2007)

Young at Heart (Stephen Walker, USA/UK 2007)


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