'The Last House on the Left': Trailer zum Teen Remake


Und nun hat es auch noch den Wes-Craven-Klassiker The Last House on the Left erwischt. Die Rede ist natürlich vom Remake, das zwar schon länger feststand, aber zu dem es erst seit heute die ersten bewegten Bilder in Form des Trailer gibt (480p/720p/1080p). Trotz der gerade mal zweieinhalb Minuten des Trailers, habe ich mich ziemlich gelangweilt, was nicht gerade für das Remake und dessen Qualitäten steht. Teens? Check. Regen? Check. 0815-Horror-Atmosphäre? Check. Ja, gut, sieht so aus, als habe The Last House on the Left alles, was ein modernes Horrorremake ausmacht. Nunja, ein schlechtes zumindest. Nicht, dass ich das Ganze schon abgeschrieben hätte, aber irgendwann kann man es einfach nicht mehr ausstehen, Pizza auf den Tisch zu bekommen …

Und sind wir doch mal ehrlich: An das Original und dessen Echo/Terror/Rezeption wird das Remake sowieso nicht anknüpfen können – nicht mal, wenn die FSK oder die SPIO damit Probleme machen (das hat ein weiteres (!) Remake Sequel zu The Texas Chainsaw Massacre ja schließlich auch nicht besser gemacht)


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9 Kommentare zu “'The Last House on the Left': Trailer zum Teen Remake”

  1. Januar 9th, 2009 | 20:40

    Genauso wie ich es nicht mehr hören kann dass Remakes von Klassikern gemacht werden, kann ich es nicht mehr hören wie jede Reinvention kritisiert wird. A, sind solche Remakes immer wieder gute Sprungbretter für ausländische Filmemacher die in den USA was erreichen wollen (Bsp. Aja) und B, muss man sich das Ganze ja nicht anschauen wenn man keinen Bock hat. Das Original geht ja durch das Remake nicht verloren… :wink:

  2. Januar 9th, 2009 | 22:06

    zudem kommt durch das Remake auch das Original wieder ins Gespräch. Irgendwie finde ich es fast besser, die jungen Filmemacher lassen sich von einem Klassiker inspirieren und erwähnen das auch. Genau so gut könnten sie behaupten, etwas völlig Neuartiges abzuliefern, was sowieso sehr selten der Fall ist. Mir gefallen die ersten Bilder aus dem Remake von The Last House on the Left.

  3. Januar 10th, 2009 | 0:07

    Keine Frage, natürlich haben diese Remakes auch ihre positiven Seiten, nur tut es mir weh, dass so etwas immer wieder Geld zugeschossen bekommt, während tausende von jungen Filmemachern mit eigenen tollen Ideen auf der Strecke bleiben, weil das Geld lieber für so etwas verbraten wird.

    Natürlich wird dadurch auch das Original wieder entstaubt, aber es tut mir einfach persönlich weh, wenn ich einen Liebling leiden sehe – und manchmal wird daraus ja sogar auch etwas, wie bspw. beim Remake zu TCM …

    (sowieso könnte man die Vor- und Nachteile von Remakes stundenlang erörtern – John Campea hat auf dem Movie Blog ja auch schn seine x Regeln zum erfolgreichen Remake aufgestellt und wiederholt bzw. checkt diese bei allen anstehenden Remakes)

  4. Januar 10th, 2009 | 8:45

    Das mit den tausenden von jungen Filmemachern mit eigenen tollen Ideen ist ein Mythos. Zumindest in dieser Menge. Zahlreiche frische Produkte gibt es trotzdem jedes Jahr zu entdecken. Aber die Filmindustrie ist eben eine Industrie. Und da zählt Bewährtes.

  5. Januar 10th, 2009 | 11:40

    Als ob es darum ginge Remakes grundsätzlich als schlecht anzusehen. Es ist aber nun mal so, daß die wenigsten nicht vom intellektuellem Revoluzergeist ihrer Originale gecleant, auf dröge Teenkonsumierbarkeit gebürstet, von jeglichem relevanten Subtext befreit und den bigotten Moralvorstellungen des Mainstreampublikums angeglichen daherkommen. Ob das bei The Last House on The Left auch so sein wird, steht in den Sternen. Ich glaube aber fest daran. :fall:

  6. Januar 10th, 2009 | 11:51

    Naja, immerhin produziert Craven selbst, das läßt dann doch ein wenig hoffen.

  7. Januar 10th, 2009 | 13:22

    Aber die Filmindustrie ist eben eine Industrie. Und da zählt Bewährtes.

    Genau das ist ja auch so etwas – für viele hat Film weniger mit Kunst als mit schnellem Geld zu tun … (aber das würde, da bin ich mir sicher, jetzt zu weit führen)

  8. Januar 10th, 2009 | 16:19

    Du konzentrierst dich doch aber auch weniger auf die künstlerischen, als hauptsächlich auf die publikumswirksamen Filme Lang lebe Boll, oder so. ;-)

  9. Januar 10th, 2009 | 16:29

    Naja, die machen ja auch den Löwenanteil (no pun intended) aus, das möchte ich mich ja auch gar nicht rausreden. Außerdem ist Boll ein schlechtes Beispiel, da bei seinen Filmen die Produktionsumstände meist interessanter sind als die Filme selbst. Er prangert ja ebendieses große Studiosystem an, bringt seine Filme auch mal ohne die FSK auf eigene Faust ins Kino und finanziert sie aus eigener Tasche.

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