Lucio Fulci Retro: 'City of the Living Dead'


Und wieder muss erst einmal jemand dran glauben, bevor alles überhaupt in die Gänge kommt. Dieses Mal ist es ein Priester, der sich kurzerhand erhängt und somit schreckliches im kleinen Städtchen Dunwich verursacht. Es folgt eine typische Fulci-Geschichte: übernatürliche Kräfte, Untote, jede Menge Ekeleffekte und am Ende sind es wieder mal Mann und Frau (die vom Typ her immer gewisse Ähnlichkeiten teilen), die sich davor nicht kannten, die die Welt retten – oder auch nicht, denn Fulcis Ende lässt viel Spielraum … In Paura nella città dei morti viventi wird am deutlichsten, dass Fulci nicht gerade der allerbeste Geschichtenerzähler ist. Zu inkohärent kommt das Ganze daher, zu unausgegoren.

Das mag zum einen daran liegen, dass Fulci seinen Fokus hier eher auf einzelne Szenen als auf die Gesamtheit legt. So wirken die diversen Goreszenen hier extrem selbstzweckhaft und exploitativ, auch wenn es die ein oder andere Szene gibt, die ob ihrer Inszenierung einfach nur begeistert (allen voran die Mehlwürmerattacke). Sowieso versteht Fulci die Mise-en-scène besser als die Verbindung dieser, denn auch wenn er es mit dem Augen-Close-Up hier definitiv übertreibt (viele von ihnen sind absolut unpassend), so fasziniert er auch hier wieder mit ebendiesem. Spätestens hier habe ich gemerkt, dass Fulci seine durchweg hübschen Protagonistinnen so erhaben inszeniert, dass man nicht nur mit ihnen fühlt, sondern sich auch stets zu ihnen hingezogen fühlt – etwas, das ich sonst nur von einem Kieślowski kenne. Ihre Augen spielen dabei eine bedeutende Rolle.

Fulci, der hier nicht nur gesellschaftskritisch, sondern auch politisch wird – die Bohrerszene soll seiner Aussage zufolge ja den Faschismus, der im Dorf herrscht, veranschaulichen -, legt mit City of the Living Dead dennoch seinen bisher schlechtesten Film ab. Am Ende wird das Hauptthema aus Zombi 2 kopiert beziehungsweise lediglich leicht abgewandelt, das Ende wirkt etwas uninspiriert und sowieso scheint Fulcis Herzblut nur in einigen wenigen Szenen zu stecken. Am Ende hat der Film seinen 'Ruhm' lediglich dem Zensurgeplänkel zu verdanken. (6.5/10)


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Lucio Fulci Retro: 'Zombi 2' a.k.a. 'Zombie Flesh Eaters'


Und wieder läutet Fulci seinen Film mit einem großen Knall ein – buchstäblich. "The boat can leave now … tell the crew", und kurze Zeit später laufen die Zombies schon in New York ein (auch wenn der Straßenverkehr budgetbedingt normal weiterläuft). Zwei Dumme, ein Gedanke, sagt man ja gerne, und in der Tat, es ist schon erstaunlich, dass auch Fulcis Zombies die Konsumgesellschaft erreichen, auch wenn sein Film genau an jener Stelle endet, an der Romeros quasi erst beginnt. Doch auch zu Fulcis anderen Filmen gibt es überdeutliche formale Parallelen. So trägt Quella villa accanto al cimitero beispielsweise vorallem im Schnitt und in der Eigenheit der Musik (d.h. auch Geräuschkulisse) die Handschrift von Fulci, die sich auch hier in Zombi 2 äußert.

Eines scheint diese frühere und wohl auch bekanntere Produktion Fulcis jedoch deutlich von The House by the Cemetery zu unterscheiden: Fulci geht hier viel exploitativer vor, setzt viel mehr auf Effekte und weibliche Brüste als auf ein kohärentes und vorallem atmosphärisches Ganzes. Das soll aber nicht heißen, dass Zombi 2 nicht atmosphärisch wäre, im Gegenteil. Vor allem die Make-Up-Effekte der Zombies kommen meisterhaft daher, selten zuvor – und auch danach – hat man solch erschreckend gut gemachte Zombies gesehen (allen voran jender, der das Cover der DVD schmückt). Ein klarer Sieg für Fulci, schaut man sich im Gegensatz dazu einmal die Maske von Romeros Untoten an (so fern man diese überhaupt vergleichen mag/kann). Und wenn sie schließlich in der Abenddämmerung aus ihren Gräbern steigen oder sich langsam im Windschatten der Lebenden erheben, dann sorgt das schon für den einen oder anderen kalten Schauer, der einem da den Rücken hinunter läuft.

Man sieht schon, es ist nicht ganz einfach von Fulcis Zombieapokalypse zu reden, ohne Romeros Pendant zu erwähnen. Beide wollen mit ihren Filmen unterschiedliches, doch natürlich sind Parallelen unvermeidlich. Zombies als Kontrast zur Südseeidylle und in Scope haben dann aber doch einen größeren Reiz als Zombies im Kaufhaus, die man jeden Tag auch um die Ecke zu sehen bekommt. Sowieso scheint Fulcis Film weniger auf Gesellschafts- und Sozialkritik zu zielen, als vielmehr auf ein Publikum, das die paar Mark zahlt, um dann anderthalb Stunden Brüste, Gore und eine spannende Geschichte zu bekommen. In Anbetracht diverser Beschlagnahmeurteile und heutiger Rezeptionshaltung natürlich noch einmal eine ganze Ecke interessanter (was jedoch auf zahlreiche Filme des Genres und der Zeit, nicht nur von Fulci, zutrifft). Und sind wir doch mal ehrlich: einen Unterwasserzombie, der einen Haifisch anknabbert gab es so auch noch nicht. Da haben sie Filmgeschichte geschrieben, signore Fulci.

Interessant auch, wie Fulci mit Räumen spielt. Die Enge des Bootes, die immer wieder durch den Gegensatz des weiten Meeres und des Südseeflairs relativiert wird. Das Belagerungsszenario, das nicht von ungefähr an Carpenters Assault on Precinct 13 (und dessen Original) erinnert und schließlich das Haus von Dr. Menard und dessen Frau, das sich als Todeslabyrinth erweist. Da versucht sich seine Frau dann auch ins enge Zimmer zu retten, nur um wenig später aus dieser Enge samt Auge hinausgezogen zu werden ("Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!") – neben dem Hai sicherlich das Highlight des Filmes. Die vielen Totalen, eingefangen im Scopeformat, ein Zeichen der Freiheit, werden spätetens dann zur endgültigen Apokalypse, wenn die ersten Zombies in New York einlaufen … (8/10)


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'Where the Wild Things Are': Trailer zur Buchverfilmung


Gut, dann will ich den Trailer, nachdem ihn mittlerweile jeder in alle Himmel lobt, auch noch bringen. Dennoch muss ich, der das Buch nie gelesen beziehungsweise vorgelesen bekommen hat, sagen, dass es definitiv nicht my cup of tee ist. Bereits nach den ersten Bildern zu Spike Jonzes (Jackass, diverse bekannte Musikvideos) Where the Wild Things Are bekam ich vielmehr Fragezeichen über meinem Kopf als einen sabbernden Mund. Der Trailer (480p/720p/1080p), der jetzt draußen ist, bestätigt meinen 'Eindruck' und sieht zwar zugegeben nach einer äußerst schönen und vorallem bildgewaltigen Geschichte aus, aber nunmal nicht nach meiner.


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Kinostarts vom 26.03.2009


Na, das ist ja eine ziemlich gute Woche, die uns da bevor steht. Empfehlen kann ich What Just Happened und vorallem Sex Drive – vorausgesetzt man steht auf derben Teenhumor. Große Vorfreude herrscht bei Paul Blart: Mall Cop, der doch ziemlich lustig werden dürfte. Interessant sieht auch Notorious aus, auch wenn ich mich langsam frage, ob es ein Muss ist, dass man erst Gangster gewesen sein muss, um erfolgreicher Rapper zu werden. Von der Kurzfilmsammlung erwarte ich eigentlich nichts weiter als prätentiösen Nonsens, weshalb er auch groß umschifft wird. Hier die Starts.

Deutschland 09 – 13 kurze Filme zur Lage der Nation (Fatih Akin et al., D 2009)

Henners Traum – Das größte Tourismusprojekt Europas (Klaus Stern, D 2008)

The Duchess (Saul Dibb, UK/I/F 2008)

What Just Happened (Barry Levinson, USA 2008)

Paul Blart: Mall Cop (Steve Carr, USA 2009)

Notorious (George Tillman Jr., USA 2009)

Prinzessin Lillifee (Alan Simpson, D 2009)

Sex Drive (Sean Anders, USA 2008) – Review -

Die Vorstadtkrokodile (Christian Ditter, D 2009)


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»What happened last night!?« 'The Hangover' Teaser Trailer


Mal wieder ordentlich gefeiert und am nächsten Morgen keine Ahnung, was letzte Nacht passiert ist? Wer kennt es nicht, was da im Teaser Trailer (480p/720p/1080p) zu The Hangover gezeigt wird? Das Ganze vom Regisseur von Old School, dazu Bradley Cooper und Mike Tyson? Ein ziemlich gutes setting würde ich sagen. Ich bin gespannt auf den ganzen Trailer – bis dahin bleibt ja immerhin Tysons Rechte …


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Lucio Fulci Retro: 'The House by the Cemetery'


"No one will ever know whether the children are monsters or the monsters are children", dieses Zitat beendet Lucio Fulcis Quella villa accanto al cimitero, und es stammt nicht von Henry James, wie da dem Bildschirm zu entnehmen ist, sondern es ist Fulic selbst entsprungen. Jenem Fulci, der hier nicht nur übernatürlichen mit Kinderhorror – geht es nur mir so, oder wirkt Bob (Giovanni Frezza) mit seinen riesigen Augen und seinem noch größeren Mund am angsteinflößendsten von allen? – vereint, sondern doch so viel mehr. Ein altes Spukhaus, jede Menge Puppen, heftige Goreeinlagen und sogar Slasherelemente, es gibt wirklich nahezu keinen Bereich des Genres, den Fulci hier nicht tangiert.

Eigentlich ist The House by the Cemetery primär atmosphärischer Horror, der mit ruhiger Hand geführt wird. Diese stille und äußerst dichte Atmosphäre wird aber immer wieder von harschen Gewalteinlagen unterbrochen, die nicht nur die Atmosphäre um 180 Grad kippen, sondern die Musik, die da so erhaben über den Bildern schwebt, gleich mit. Gerade noch im Auto auf der Straße in New York, findet im nächsten Moment schon wieder ein roher Gewaltausbruch statt, der einen nicht nur aus seinen Gedanken reißt, sondern auch erschrecken lässt. Doch so viel Fulci mit dem roten Lebenssaft auch rumsuhlen mag, so sind es oftmals doch weniger die rauen Gewaltmomente, die den Horror ausmachen, als vielmehr Fulcis Liebling, das Augen-Close-Up. Dieses Extrem doppelt er sogar, indem seine Darsteller leuchtend blaue Augen haben, die so strahlen, dass es fast schon wieder übernatürlich wirkt.

Und auch hierzu schafft er wieder den Gegensatz. Auf nahezu jedes Close-Up folgt eine Totale oder Halbtotale in der Natur, die zudem am hellichten Tag spielt. Es kommt einem so vor, als würde man auf den heißen Kaffee einen eiskalten Schluck Cola nehmen. Beides ist nicht gut für die Zähne oder in diesem Falle die Nerven. Nicht anders verhält es sich bisweilen mit dem Schnitt – ob gewollt oder ungewollt ist hier aber vielmehr die Frage, denn das ein oder andere Mal wirkt Vincenzo Tomassis Arbeit doch mehr laienhaft als professionell. Aber selbst diese 'Laienhaftigkeit', die sich vorallem auch in den Effekten äußert, entzieht sich nicht gerade eines gewissen Charmes. So zählt der Kampf Dr. Boyle (Paolo Malco) versus Fledermaus beispielsweise zu den Highlights des Filmes. Sowieso scheint man heute nahezu komplett vergessen zu haben, dass Puppen die meiste CGI immer noch um Längen schlagen.

The House by the Cemetery zählt für mich zu den poetischsten Horrorfilmen überhaupt. Was auf den ersten Blick ob der vorherigen Zeilen paradox klingen mag, ist alles andere als paradox, schaut man sich nur mal allein den Beginn und den Schluss des Filmes an. Klar, Fulcis erster shot ist einer auf nackte Frauenbrüste, aber gleich danach verkommen die vergilbten Farben zu einem wunderschönen schwarz-weiss-Postkartenmotiv, das im Zusammenspiel mit Walter Rizzatis wirklich großartiger Musik – die sowieso einen Löwenanteil der Atmosphäre ausmacht – sofort vom Horror weggeht und eine Sehnsucht wie ein Gemälde heraufbeschwört. Und dennoch kann man sich einem gewissen Horror, den das Ganze mit sich bringt, nicht entziehen. Fulcis Film ist ein Film voller Gegensätze. Kaum ertönt noch einmal das musikalische Thema des Bambinos, wird es im Abspann auch schon wieder vom agressiven Hauptthema abgelöst, das gar nicht erst nach einem sanften Übergang fragt.

Dunkelheit. Man sieht die Hand vor Augen nicht. Ein paar hell leuchtender, definitiv nicht menschlicher Augen ist das einzige, das den Raum erhellt. Auch wenn Argento das schon sechs Jahre zuvor erschreckend gut inszenierte, so ist es aber auch hier einer der großartigsten Genremomente überhaupt. Wie sagt man so schön? Die Augens sind das Tor zur Seele. Kaum einer verstand dies so gut wie Lucio Fulci. (8.5/10)


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Da hilft auch kein Alkohol mehr … 'Star Trek' TV Spot


Der TV Spot (480p/720p/1080p) zu J.J. Abrams Star Trek ist eigentlich kaum erwähnenswert. Zumindest nicht für mich, der den Film ja schon so gut wie abgeschrieben hat. Dennoch will ich ihn nicht vorenthalten, da solch ein Remake/Reboot ja auch was Gutes hat: vielleicht kommt ja doch der ein oder andere auf den Geschmack und beschäftigt sich etwas mehr mit Star Trek (um dann fest zu stellen, dass Abrams Film nichts gemein hat mit diesem Franchise).

(Via FirstShowing.net)


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sibSTANCIJA_09: Abschließende Gedanken


Morgen ist es schon zwei Wochen her, dass ich mich auf die Reise nach Russland, genauer gesagt Nowosibirsk, begab. Im Prinzip waren es ja nur drei Tage, jetzt, im Nachhinein, eine natürlich viel, viel zu kurze Zeit. Eine zu kurze Zeit, um die Teilnehmer richtig kennen zu lernen (sowohl die deutschen als auch die russischen), die Stadt zu erkunden und über all das zu diskutieren, was während unserer 'Sitzungen' an Fragen aufkam. Und dennoch denke ich, dass die drei Tage ökonomischer nicht besser hätten genutzt werden können. Doch natürlich bleibt bei alledem, bei all den großen und kleinen Erlebnissen, etwas Wehmut zurück, keine Frage.

Natürlich gab es auch negative Erscheinungen wärhend dieser drei Tage (z.B. der Flug, der viel zu lang und unbequem war, das lange warten am Moskauer Flughafen), aber ich würde jederzeit wieder diese 'Qualen' auf mich nehmen, um die sibirische Hauptstadt und seine Menschen zu besuchen. Doch auch wenn die Kopeke bereits im Ob liegt, so ist es nun erst einmal der Zug der russischen BloggerInnen. Zwei von ihnen – Anna und Ira – werden mich schon in 2 Wochen in Stuttgart besuchen kommen, was mich angesichts des doch sehr kurzen Zeitabstandes besonders freut. Man sieht also, es ging um weit mehr als nur das Fachsimpeln über russische und deutsche, das eigenen und das Blog von anderen.

Apropos Fachsimpeln. Welch große Bedeutung die Eröffnung des neuen Goethe-Instituts und die sibSTANCIJA_09 an sich hatten, zeigt sich in der Präsenz der Journalisten: BR, 3sat – die bereits berichteten -, DW, Deutschlandfunk und FAZ, alle waren sie gekommen, um vom Kulturfestival zu berichten. Letztere hat in der heutigen Printausgabe einen kleinen Artikel zu unserem Bloggertreffen – blöd nur, dass im Artikel (der nachgereicht wird, da noch nicht online) aus Markus Stefan gemacht wurde und in meinem Nachnamen ein 'k' fehlt. Da fällt es mir natürlich schwer, mir einen Seitenhieb auf das große Leitmedium, das ja stets den Qualitätsjournalismus hochhebt, zu verkneifen. Aber es ist nunmal auch irgendwie unsere Aufgabe, also haben sie bitte etwas Nachsicht, Frau Holm.

Dennoch ist es natürlich schön zu sehen, dass bisweilen auch kooperiert wird, sich die beiden Medien ergänzen und man stets ernst von ihnen genommen wird. So hatte ich in der Nacht vor dem Abflug – schlafen kann ja jeder – beispielsweise ein äußerst nettes Gespräch mit Stefan Voss, Korrespondent der dpa in Moskau, indem wir uns gegenseitig über Twitter austauschten. Und da meine Kreditkarte an der Hotelbar irgendwie nicht fuktionieren wollte, setzte er mein Getränk gleich noch auf seine Rechnung. Das nenne ich doch mal gute Zusammenarbeit – da soll noch einer sagen, dass Journalisten und Blogger sich hassen … Sowieso war es eine sehr schöne letzte Nacht, denn zu keinem anderen Zeitpunkt saßen Journalisten, Blogger, Organisatoren und LaBrassBanda zusammen.

Natürlich fiel der Abschied schwer, aber eigentlich war es kein Abschied, sondern ein graziöser Neubeginn in Sachen deutsch-russischer (Blogger-)Freundschaft. Und es war mir wirklich eine große Ehre, an diesem Projekt teilnehmen zu dürfen. Auch an dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei allen bedanken, die hinter diesem großartigen und hoffentlich fortzusetzenden Projekt stehen. большое спасибо!

(um die mediale Berichterstattung weiter zu dokumentieren: es gibt jetzt auch einen Bericht des russischen Fernsehens zum Bloggertreffen, neue Bilder bei Flickr und auch Neues im Sibirskij-Blog)


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Vom Aufstieg und Fall eines Boxers: 'Tyson' Trailer


Es gibt so einige Boxer, die diesen Sport prägten. Einer von ihnen ist sicherlich Mike Tyson. Egal ob ein abgebissenes Ohr, eine Haftstrafe wegen Vergewaltigung oder Weltmeister im zarten Alter von gerade mal 20 Jahren – Tyson machte immer wieder Schlagzeilen, mal positive, mal negative. Dass solch ein Lebenslauf natürlich der perfekte Filmstoff ist, wundert deshalb auch nicht weiter. Doch statt eines Spielfilmes hat man sich für eine Doku entschieden. Im Trailer (480p/720p/1080p) zu dieser Doku, die den simplen Namen Tyson trägt, zeigt sich Tyson natürlich von einer eher reumütigen Seite. Erste Kritiken weisen darauf hin, dass es sich vielmehr um einen Monolog Tysons handelt, da keine Fragen gestellt werden und er der einzige ist, der zu Wort kommt.

Ich bin gespannt, was der Cannes-Gewinner Neues an den Tisch bringt, denn schaut man sich einmal in der IMDb um, sieht man recht schnell, dass es schon den ein oder anderen Film/die ein oder andere Doku zu Tyson gab – unter anderem einen TV-Spielfilm von Uli Edel von 1995, ebenfalls mit dem Titel Tyson. Einen deutschen Kinostart für den Film, der kürzlich erst auf dem Sundance Festival lief, gibt es noch nicht.


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Campus meets Slasher: 'Sorority Row' Trailer


Bevor es demnächst wohl wirklich ein Reboot von Scream geben wird, scheint der Campusslasher Sorority Row den Anfang zu machen und zu schauen, ob Teenslasher wirklich noch en vogue sind. Letztes Jahr gab es ja erst das Remake von Prom Night, das nicht nur ob seines PG-13-Ratings ein Rohrkrepierer war. Glücklicherweise hat sich Summit Entertainment dazu entschieden, Sorority Row nicht der Mode der PG-13er anzupassen, sondern das R-Rating beizubehalten. Und in der Tat, der Trailer (480p/720p/1080p) schaut ganz ordentlich aus, sehr ordentlich sogar. Junge Erstsemesterinnen, die nichts außer Party und leichte Kleidung im Kopf haben, ein maskierter Killer mit Schraubstock und Carrie Fisher als Verbindungsmutter.

Natürlich sind die Parallelen zum bereits genannten Scream überdeutlich, aber wer weiß, vielleicht macht Sorority Row das Reboot ja sogar überflüssig. Und natürlich kann man dem Ganzen die üblichen Genreklischees vorwerfen (allen voran die schnellen Schnitte, der Schockeffekt via Tonebene), aber das setting des Campus' beziehungsweise der Frauenverbindung ist einfach eines, mit dem ich immer wieder warm werden kann. Und ein Film, der Chris Isaaks 'Baby Did a Bad, Bad Thing' im Trailer hat, kann gar nicht schlecht sein …


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