'X-Men Origins: Wolverine' in deutschen Kinos geschnitten!?


Gestern offiziell in die deutschen Kinos gekommen, bestätigt sich der Verdacht immer mehr, dass X-Men Origins: Wolverine in den deutschen Kinos geschnitten ist. Laut Aussagen von Usern im Forum von Cinefacts soll die komplette Szene fehlen, in der – Achtung, Spoiler! – Wolverine (Hugh Jackman) den Helikopter in die Luft jagt, in dem sich Agent Zero (Daniel Henney) und der Pilot befanden (Agent Zero schreit bei der Explosion zudem). Ferner konnte ein Laufzeitunterschied zwischen der britischen, die in den Foren der IMDb als ungeschnitten bestätigt wurde, und der deutschen Fassung festgestellt werden. Ich für meinen Teil kann bestätigen, dass genannte Szene in der Pressevorführung, die in der OV gezeigt wurde, integriert war.

Da der Film über das Wochenende erst die Masse der Zuschauer ins Kino locken dürfte, wird man dann wohl auch sehen – wenn sich die Berichte über diese (oder weitere) fehlende Szene(n) häufen – ob nun wirklich eine geschnittene Fassung vorliegt. Zudem habe ich Twentieth Century Fox Germany kontaktiert und um Auskunft gebeten. Ich werde diesen Post also auch regelmäßig aktualisieren, sobald es Neuigkeiten gibt.

Edit [14:37 Uhr] In der Schweiz fehlt die Szene auch, OV-Versionen sollen allerdings nicht betroffen sein; Schnittberichte.com berichtet nun auch.

Edit [01.05., 00:08 Uhr] Erste Berichte von drei weiteren Schnitten.

Edit [05.05., 18:40 Uhr] Fox hat mir leider immer noch nicht geantwortet – aber ich denke, keine Antwort ist auch eine Antwort …


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Kinostarts vom 30.04.2009


Bedenkt man den gestern gestarteten X-Men Origins: Wolverine, stehen diese Woche ganz schön viele Filme auf der Startliste. Weniger erfreulich ist dabei aber, dass mich keiner der Starts wirklich reizt (oder in die PV reizte – Duplicity? Vielleicht. Auf Deutsch? Nein, danke.) ins Kino zu gehen, wo ich – ich führte es ja bereits an – in letzter Zeit sowieso recht selten bin. Den Blockbuster der Woche kann ich leider nicht wirklich empfehlen, würde ihn im Gegensatz zum neuen Schweiger jedoch als Empfehlung sehen, da Letzterer wohl den 'Stinker' der Woche markieren dürfte (aber er hat wieder mal fleißig bei Kerner Werbung gemacht – haben die eigentlich einen Werbevertrag miteinander, die beiden Werbeschl …?). Aber, ach, "isch räg misch da ned uff!" (Asi Toni).

Aber mal was ganz anderes: seit wann machen wir Deutschen denn so viele Filme? Gut 50 Prozent aller Neustarts sind ja mittlerweile deutsche Produktionen – oder zumindest Ko-Produktionen. Natürlich würde sich die Hälfte davon wiederum eher fürs Fernsehen als fürs Kino eignen, aber das ist ja wieder ein anderes Thema. Hier jedenfalls alle Starts im Überblick.

X-Men Origins: Wolverine (Gavin Hood, USA/AUS/CND 2009) – Review -

Beverly Hills Chihuahua (Raja Gosnell, USA 2008)

Duplicity (Tony Gilroy, USA/D 2009)

Echte Wiener – Die Sackbauer-Saga (Kurt Ockermueller, AT 2008)

Pranzo di ferragosto (Gianni Di Gregorio, I 2008)

The Anarchist's Wife (Marie Noelle et al., D/E/F 2008)

Güz sancisi (Tomris Giritlioglu, TÜR 2009)

Ghosted (Monika Treut, D/TW 2009)

Das Neuss Testament (Vera Bogdahn et al., D 2009)

Ob ihr wollt oder nicht! (Ben Verbong, D 2009)

Phantomschmerz (Matthias Emcke, D 2009)

Deux jours à tuer (Jean Becker, F 2008)

Wasser und Seife (Susan Gluth, D 2008)


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Neuer Trailer zu Lars von Triers 'Antichrist'


Aus Zeitmangel will ich gar nicht allzu viel schreiben, deshalb: der neue Trailer zu von Triers Antichrist (FLV, mäßige Qualität) ist online. Sieht nach wie vor klasse aus. Es gibt übrigens auch neue stills.

(Via peter-noster.de)


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Michael Myers lebt (leider) noch! 'H2: Halloween 2' Trailer


Bevor ich mich zum Trailer zu H2: Halloween 2 (480p/720p/1080p) äußere, möchte ich Regisseur Rob Zombie (erneut) zitieren, der auf die Frage, was er denn von Remakes halte, folgendes äußerte:

"I feel it's the worst thing any filmmaker can do. I actually got a call from my agent and they asked me if I wanted to be involved in a remake of CHAINSAW. HalloweenI said no fucking way! Those movies are perfect – you're only going to make yourself look like an asshole by remaking them. Go remake something that's a piece of shit and make it good. Like with my movie I have elements of CHAINSAW in it because I love that movie so much, but I wouldn't dare want to 'remake' it. It’s like a band trying to be another band." (Arrow in the Head)

Natürlich darf man seine Meinung ändern, aber vielleicht hätte der gute Rob bereits seinen ersten lieber mal stecken lassen sollen (wobei manch anderer immerhin nachvollziehbar für dessen Existenz argumentiert). Doch wie das Sequel zeigt, scheint er mittlerweile doch mehr von Remakes zu halten als noch vor sieben Jahren. Leider schaut das, was man im Trailer sieht, alles andere als interessant aus, auch, weil Sheri Moon Zombie hier nicht lasziv tanzt, sondern mit viel Schminke im Gesicht nervt. Nein, das sieht wahrlich nicht gut aus.


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Ein paar Gedanken zu 'Crank: High Voltage'


Da der Film ja derzeit in aller Munde ist, will ich mich nun auch dazu aufraffen noch ein paar Gedanken zum Sequel zu Crank nieder zu schreiben. Als erstes bin ich überrascht und auch froh, dass an der Optik im Vergleich zum ersten Trailer doch noch einiges nachbearbeitet wurde. Nicht, dass es mich großartig gestört hätte, wenn man den Amateurlook gelassen hätte, aber so tangiert der Film definitiv ein größeres Publikum. Und sind wir doch mal ehrlich, das Ganze ist doch mehr oder weniger auch ein Amateurfilm. Weniger in Hinsicht auf die Künste und das Talent der Beteiligten als vielmehr auf inhaltlicher Ebene. Neveldine und Taylor, zwei äußerst sympathische Zeitgenossen, das hört man aus diversen Podcasts schnell heraus, schnappen sich einfach eine Kamera – die gar nicht mal teuer sein muss, wie ich ja schon zig Male anführte – und Filmen ihre feuchtesten Träume.

Was dabei heraus kommt, ist ein filmgewordenes GKT – Ganzkörpertourette. Ich könnte jetzt, wenn ich schon mal dabei bin, natürlich auch darauf eingehen, auf was für eine kurze Aufmerksamkeitsspanne Crank: High Voltage ausgelegt ist, wie es die gegenwärtige Jugendkultur und das ganze Internetz spiegelt, aber das überlasse ich anderen, denn ich denke, dass das nicht das Hauptanliegen des Filmes und seiner Macher ist. Vielmehr ist das Sequel eine Mordsgaudi, die nicht von ungefähr an die frühen Jahre eines Peter Jackson erinnert. Dass diese Mordsgaudi auch am Set selbst statt fand, das zeigen nicht nur die unzähligen Cameos, sondern auch die Outtakes, die den Abspann begleiten. Da versammeln sich unzählige Pornostars, die völlig ungehemmt in die Kamera schreien und fluchen, da ist ein David Carradine, der in Gegenwart von farbigen, feisten Prostituierten die Zunge in eindeutigen Bewegungen schlabbern lässt und ein Clifton Collins Jr., den man unter all der 'Männlichkeit' kaum wieder erkennt. Von Geri Halliwell als Stathams Mutter oder Corey Haim mit dem wohl besten Haarschnitt aller Zeiten ganz zu schweigen.

Ja, das ist schon eine riesen Sause, die man mögen muss. Bei all dieser Ungehemmtheit ist es dabei vorallem verwunderlich, dass so etwas seinen Weg ins Hollywoodsystem findet. Wie merkte Jay Cheel von Film Junk so schön an: es ist erstaunlich, dass so etwas duch das Studiosystem durchkommt, etwas, das so asozial und brachial ist und sich in eine Tradition mit beispielsweise Freddy Got Fingered einreiht. Natürlich wäre das ohne den Erfolg des ersten Teiles nie zu verwirklichen gewesen, aber zum anderen liegt es sicherlich auch daran, dass die beiden Regisseure das Budget wirklich sehr niedrig gehalten haben – und die Stars, die ein Cameo haben, dürften dieses sicherlich auch ohne Gage gegeben haben. Das spiegelt sich auch in der Verwendung der Consumercams wieder, die neben dem finanziellen ja aber auch noch den technischen Aspekt haben. Mit ihnen kann man einfach (waghalsige) Dinge drehen, bei denen die teuren nicht mitmachen oder schnell zu Bruch gehen.

Und das sieht man im Film auch oft genug, diese waghalsigen Kamerafahrten. Sowieso drehen Tylor und Neveldine auf formaler Ebene so einige Dinger, die die Grenzen des konventionellen Actionkinos umgehen. Das soll nicht heißen, dass Crank: High Voltage signifikant neu oder bahnbrechend wäre, denn vielmehr führen sie gewisse Konventionen ad absurdum, aber oft bekommt man es nicht zu sehen. Die Sexszenen sind hier beispielsweise nicht nur häufiger vorhanden, sondern auch deutlich expliziter. Zwar trägt Amy Smart Tape auf ihren Brustwarzen und gepixelt wird auch, was das Zeug hält, aber ist weniger manchmal nicht auch mehr? Das Pixeln erinnert an JAV, das Tape an den Nippeln an die Ausrutscher diverser Familienmitglieder aus dem Jackson-Clan, die ganze Sexszene beim Pferderennen an Team America: World Police (ein ebenso brachiales Stück Film) – nur eben ohne Puppen (gut, je nachdem wie man's nimmt). Sex sells, das wissen auch Taylor und Neveldine – da kann man dann auch mal in einem Stripclub eine Schießerei anzetteln, nur um einen Grund zu haben, so viele Häschen wie möglich (nackt) zu zeigen.

Vieles, wenn nicht sogar alles ist hier lediglich Mittel zum Zweck. Das Drehbuch ist so kirre wie Chevs (Statham) Kreislauf, macht bei alledem aber dennoch einige Fehler und macht den ein oder anderen völlig unnützen Exkurs, der selbst bei diesem extrem hohen Tempo sauer aufstößt. Da wäre zum Beispiel die Szene mit der Psychologen und einem alten Bekannten aus Teil 1 – zwar nicht allzu lang, aber so nötig wie ein eine Pumpgun im Anus. Ein fast größeres No-Go ist aber Bai Ling, die so nervt, dass man sie am liebsten gleich zu Beginn abkratzen sehen würde (was aber leider nicht eintritt). Vielleicht aber auch wieder ein absichtliches Schnippchen der Macher, denn jeder, der Bai Ling kennt, weiß, dass sie absolut nervtötend ist. Glücklicherweise entschädigen aber so einige Dinge dafür, so auch die etwas andere Godzillahommage, die aber auch hätte kürzer sein können. Und so zeigt der Film, dass selbst ein jener mit solch einem Konzept noch vernünftiger Planung und Ausarbeitung bedarf. Und hier leidet die Kohärenz leider des Öfteren.

Nichtsdestotrotz ist Crank: High Voltage ein feuchter Traum aller Prollojungs, die täglich mindestens so oft "Alter" sagen wie im Film "Fuck" samt Derivaten gesagt wird. Ich weiß, dass ich mich mit solchen Aussagen in einen großen Kanon einreihe (wobei, ich habe noch keinen Vergleich zum Porno gebracht, aber der liegt ja ohnehin auf der Hand, denke ich), und dennoch möchte ich klar feststellen, dass der Film dabei aber doch noch etwas mehr ist als dieser feuchte Traum. Er führt nicht nur das ganze Genre des Actionfilms bisweilen ad absurdum, wie ich bereits sagte, sondern markiert zugleich auch einen Höhepunkt – ob dieser nun gut oder schlecht ist, das möchte ich nicht bewerten. Er geht aber dorthin, wo noch nicht allzu viele Filme vor ihm gegangen sind (sei es das Tempo (der ganze Film ist im Prinzip nur ein Trailer), die Explizität oder auch der Rassismus). Und sind wir mal ehrlich: so etwas wie das Ganzkörpertourette ist für die Ewigkeit gemacht. (7.5/10)


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Der Ozean und seine gigantischen Bewohner: 'Oceans' Trailer


Selten hat mich ein Trailer so sprachlos zurück gelassen wie jener zur Meeresdoku Oceans (480p/720p/1080p). Der Wal, der sich in der Luft dreht, die Vögel, die wie Pfeile ins Wasser schießen oder der Hai, der neben dem Taucher schwimmt – auch wenn ich normalerweise kein großer Fan von Natur- oder Tierdokus bin, haut mich das aber wirklich um! Deutscher Kinostart ist am 04.02.2010.


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Kinostarts vom 23.04.2009


Gar keine so üble Woche, schaut man sich mal die Starts an. Klare Empfehlung meinerseits für Defiance, der nach unzähligen Verschiebungen nun endlich startet, aber leider nur im Original geniessbar ist. Eingeschränkt empfehlen kann ich auch noch I Love You, Man, der zumindest jedem ein Lächeln abringen dürfte, der How I Met Your Mother schaut. Zu guter Letzt wäre da dann noch Morgen, ihr Luschen! Der Ausbilder-Schmidt-Film, der – man steinigt mich jetzt dafür, ich weiß, aber ich mochte den schon immer – mich dann doch ein kleines Stückchen reizt. Aber ich bin ja schon still, hier die Starts im Überblick.

The Secret Life of Bees (Gina Prince-Bythewood, USA 2008)

Le premier jour du reste de ta vie (Rémi Bezançon, F 2008)

Cadillac Records (Darnell Martin, USA 2008)

Dorfpunks (Lars Jessen, D 2009)

Harlan – Im Schatten von Jud Süss (Felix Moeller, D 2008)

Kopf oder Zahl (Benjamin Eicher et al., D 2009)

Morgen, ihr Luschen! Der Ausbilder-Schmidt-Film (Mike Eschmann, D 2008)

L'instinct de mort (Jean-François Richet, F/CND/I 2008)

I Love You, Man (John Hamburg, USA 2009) – Review -

Defiance (Edward Zwick, USA 2008) – Semi-Review -


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2 Jahre Equilibrium …


… herzlichen Glückwunsch, mein kleines Blog. Auf dass es noch mal mindestens zwei Jahre werden! (und dass mir jetzt keiner kommt von wegen auf dem (Symbol-)Bild sind aber drei Kerzen!)

Bild: Scott Beale/Laughing Squid


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Grey meets Soderbergh: 'The Girlfriend Experience' Trailer


Pornosternchen Sasha Grey scheint langsam aber sicher wirklich ins seriöse Fach zu wechseln. Erst bekommt sie eine große Rolle in Smash Cut, zugegeben nicht gerade eine Referenz fürs seriöse Schauspielern, aber immerhin. Nun darf sie aber auch die Hauptrolle im neuen Steven Soderbergh The Girlfriend Experience spielen. Doch auch hier scheint sie nicht ganz vom 'anrüchigen' Business weg zu kommen, denn sie spielt ein Callgirl, dem es finaziell eigentlich ziemlich gut geht. Doch man weiß nie, welchen Kunden man so im Laufe seiner 'Karriere' begegnet … Der Trailer (MP4, recht ansehnliche Qualität) macht jedenfalls nicht nur wegen Sasha (die ist aber auch süß!) Lust auf mehr. Einen Kinostart zum Film, der unter anderem auf dem Sundance und Tribeca Film Festival lief, gibt es noch nicht.


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Wenn einem der Appetit vergeht … 'Food, Inc.' Trailer


Dass vorallem in Amerika großer Konzerne ganze Bereiche des täglichen Lebens kontrollieren, ist nichts Neues. So ist auch die Lebensmittelindustrie eine mächtige, egal ob Genmais hier in Deutschland nun verboten ist oder nicht. Im Trailer zu Robert Kenners Dokumentation Food, Inc. (480p/720p/1080p), wird dieser Lebensmittelindustrie auf den Zahn gefühlt und dem Zuschauer schlecht. Als Lösung wird aber anscheinend auch hier wieder die Bioschiene propagiert – vorausgesetzt man kann es sich leisten … Auch wenn mir das Ganze etwas zu polemisch und voreingenommen erscheint, schaut die Doku dennoch nicht übel aus – und neue Einblicke zu bekommen kann nie schaden, immerhin essen wir alle.


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