Die Apokalypse droht mal wieder: 'The Road' Trailer

Wie Endzeitfilme nicht aussehen sollten, das haben Doomsday und Babylon A.D. erst eindrucksvoll bewiesen. Es ist aber auch nicht gerade leicht, einen guten Film mit solch einem Sujet zu machen, wie auch zahlreiche andere Flops der letzten Jahre (und noch weiter hinaus) zeigten – erst recht, wenn man sich an Klassikern wie Mad Max messen lassen muss. Nun versucht sich also John Hillcoat, der immerhin für den tollen The Proposition verantwortlich zeichnet, an ebenjenem Sujet. The Road basiert auf dem gleichnamigen Roman von Cormac McCarthy (No Country for Old Men) und hinterlässt zumindest mit seinem Trailer (480p/720p/1080p) einen eher zwiespältigen Eindruck. Die Mischung aus Neo-Western, Actionfilm und Endzeitthriller scheint mir etwas zu überladen und daher auch etwas unausgegoren. Doch ich lasse mich sehr gerne eines Besseren belehren.
Tags charlize theron, cormac mccarthy, guy pearce, john hillcoat, nick cave, robert duvall, the road, trailer, viggo mortensen, warren ellis
7 Kommentare













I am Legend meets The Happening mixed with 28 Weeks Later … was will man auch vom Autor eines "No Country For Old Men" groß erwarten? So wie die Academy bei dem schon abging, könnten auch hier wieder die fehlgeleiteten Oscars hageln.
@flo lieb: lies erstmal den roman du pfeife, bevor du solchen kram ablässt…
Fallout 3 haben se aber schon mal gesehen.:D Mal schauen.
Der Roman ist grauenhaft, geht durch Mark und Bein und ist schlicht unvergesslich, nur gibt der Trailer einen völlig falschen Eindruck nicht nur vom Inhalt, sondern anscheinend auch vom Film selbst:
huch wo ist denn der Link hin?
http://www.esquire.com/feature.....iew-0609-4
@Flo Lieb: So einen Kommentar kann man wirklich nur schreiben, wenn man den Roman von McCarthy nicht gelesen hat. Möchte mir den Trailer jetzt gar nicht ansehen, wenn er einen solchen Eindruck vermittelt. Aber vielleicht hat Hillcoat die Geschichte tatsächlich vermurkst. Von «The Proposition» war ich nicht sonderlich begeistert.
Der Roman war knüppelhart und gehört für ich zu den am längsten nachwirkenden Werken welche ich 2008 las. Das bedrückendste daran waren die "naiven" Gespräche des Jungen mit seinem Vater. Die Endzeit-Atmospähre gibt der Trailer nach den Bildern auf jeden Fall wieder. (Und soweit sich das sagen läßt ist alles, was man zu sehen bekommt auch im Roman zu finden.) Was aber viel schwieriger auf die Große Leinwand umzusetzen sein dürfte, sind eben gerade diese banalen Vater-Sohn-Gespräche, die durch ihre gnadenlose Normalität inmitten dieses wahnwitzigen Endzeit-Hintergrunds diesen Kloß beim lesen im Hals erzeugen. Auf jedenfall wird hier ein Endzeitszenario geschildert, welches weit mehr an die "Realität" von "Malevil" oder "The Day after" anknüpft, wie an "Mad Max" und anderen.