'Inglourious Basterds': Internationaler Trailer


Im Prinzip der gerade mal eine Woche alte Trailer mit etwas neuem Material. Nichtsdestotrotz macht der internationale Trailer (480p/720p/1080p) einmal mehr großen Spaß. Auch der französische Trailer kann sich sehen lassen.


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Michael Bay, Fetische, Weltsichten und das Militär


Einer der interessantesten Aspekte, wenn es um Michael Bays filmisches Å’uvre geht, ist sicherlich sein Hang zur Technik und deren Hochglanzinszenierung. Viele sprechen in dieser Hinsicht von einem Fetisch, was angesichts seines jüngsten Filmes, Transformers: Revenge of the Fallen, sogar durchaus zutreffen mag. Den interessantesten Aspekt, abseits von der Sexualisierung des Plots samt seiner Infantilität (die m.E. sowieso Spielberg zuzuschreiben ist), bildet Bays Zusammenarbeit mit den Streitkräften und deren engsten Verbündeten, den Rüstungsfirmen. Es verwundet nicht, wenn man im Abspann eine ellenlange Liste von beteiligten Rüstungsfirmen liest, die natürlich die tüchtigsten und größten in diesem Bereich aufführt. Neben dem obligatorischen Dank an das beteiligte Militärpersonal (in Form von Beratern, Waffenexperten, etc.), gibt es auch einen speziellen Dank an 'All Men and Women of the U.S. Armed Forces'.

Das ist nicht etwa nur ein feiner Schachzug Bays an seine Helfer, sondern auch ein deutliches Zeichen seiner Ideologie, die nicht nur hier, sondern in allen seinen Filmen immer wieder zum Vorschein kommt. Ähnlich wie im ersten Teil manifestiert sich dies nicht nur in der heroischen Darstellung der Streitkräfteangehörigen, sondern auch in Form des karikierten Politikers. Die rechte Hand von Präsident Obama (der einige Male wörtlich genannt wird) ist es hier, die – wie bereits der Präsident aus dem Ersten (eine Karikatur George W. Bushs) selbst – nicht nur lächerlich daherkommt, sondern die auch verspottet wird. Dies zeigt sich nicht nur in seiner Ausdrucksweise ("You are paid to fight, not to talk, soldier!"), sondern auch in Bays Darstellung selbiger. Da wird von langer Hand geplant, dass die Politik buchstäblich über Bord geworfen wird, denn am Ende weiß ja doch der Soldat am besten, was im Krieg zu tun ist.

Ein bekanntes Muster, schaut man sich einmal beispielsweise The Rock an, der ein ähnliches Szenario spinnt. Auch wenn die Gefahr vom Soldaten selbst ausgeht – einem äußerst ehrenvollen zudem -, sind Zivilisten dennoch völlig hilflos ohne das Militär (ohne zu weit abschweifen zu wollen, ist es das Militär, welches das Wissen und die Technik zur 'Lösung' des Problems hat; ferner sind es die Militärs, die sich selbst in der Krise noch ehrenvoll begrüßen und ansprechen – schließlich schweißt der gemeinsame Dienst [hier: Panama, Desert Storm] zusammen; der Höhepunkt ist dabei sicherlich der Dialog zwischen Michael Biehns Commander Anderson und Ed Harris' General Hummel [vom Drehbuchschnitzer des Steines mal ganz abgesehen]). Das verblüffende ist dabei sicherlich, dass der Politiker mit dem, was er da von sich gab, gar nicht unbedingt so falsch lag. Doch wenn Kameraden in Gefahr sind, dann ist jedweder Auftrag (hier: der Rückzug) egal, es gilt der Kamerad, der in Gefahr ist und der Unterstützung braucht.

Da ist es auch egal, wenn man dafür ausländisches Hoheitsgebiet penetriert und jegliche kulturelle Errungenschaft außer Acht lässt (sowieso ist dieser ein ebenfalls interessanter Aspekt, denn Bay zerstört nicht nur Pyramiden, sondern auch Bibliotheken und andere Kulturgüter). Schließlich geht es aber auch um das Fortbestehen der Menschheit und ihrem Planeten. Bei Bay heiligt der Zweck stets die Mittel, er fragt auch gar nicht erst, wie einst Robert McNamara "How much evil must we do in order to good?", sondern lässt die Militärmaschinerie heißlaufen. Diese fährt dann auch alles auf, was gut und teuer ist. Durfte Lockheed Martin im Ersten noch stolz die F-22 präsentieren, steht ihr die gute alte F-16 im Zweiten zur Seite. Diese fliegen natürlich stets in Formation und von der Sonne buchstäblich lackiert. Erstmals darf sogar die B-1 (Stückpreis 200 Millionen Dollar) mitspielen, denn schließlich sind die Decepticons zahlreicher geworden.

Auch die Streitkräfte sind zahlreicher geworden, zumindest ihre Kampfkraft. Konnten sie im ersten Teil noch kaum etwas anrichten, kämpfen sie hier Seite an Seite mit den Autobots (die wiederum auch stets betonten, dass sie Soldaten seien) und können deutlich mehr Schaden anrichten als noch zwei Jahre zuvor. Bay fährt in der letzten halben Stunde also fast alles auf, was die (Teil-)Streitkräfte zu bieten haben: Flugzeuträgerverbände, Kreuzer, Panzer, Predatordrohnen und natürlich auch Helikopter, die meist jedoch dran glauben müssen (dekonstruiert Bay hier etwa seinen eigenen Mythos?). Diese Zurschaustellung von militärischer Überlegenheit – sowohl in der Filmwelt, als auch im realen Leben – befriedigt nicht nur Bays Technikfetisch und veranschaulicht dem Rezipienten zudem seine Weltsicht, sondern hat ganz klar auch ökonomische Vorteile.

Wohingegen viele Filmproduktionen teures Gerät leihen müssen, stellen es Bay die Streitkräfte zur Verfügung, dass er sie laut Aussagen stets in einem äußerst positiven Licht hat erscheinen lassen. Des Weiteren dürfte es natürlich auch die Rekrutierungszahlen ansteigen lassen, ist die Zielgruppe des Ganzen doch schließlich männlich und in wenigen Jahren im wehrfähigen Alter. Mehr Fliegen kann man also nicht mit einer Klappe schlagen. Auch das Pathos, dessen sich Bay immer wieder gerne bedient, verlangt nach dem Militär. Seine enge Verzahnung mit dem Patriotismus, der wiederum mit dem inszenatorischen Pathos einher geht, ist omnipräsent. Bay liebt es seine Figuren in Zeitlupe laut schreien zu lassen, um Kameraden – ja, auch Sam ist einer, man denke nur an Major Lennox' Worte "You're a soldier now!" – zu trauern und dabei den Krieg stets im Hintergrund laufen zu lassen.

Krieg, das ist in Bays Kosmos ein einziges großes Indianer-und-Cowboy-Spiel, das einer gewissen Romantik nicht entsagt und in der Mise-en-scène auch genau so eingefangen wird – in Zeitlupe, meist ohne Dialoge, aber mit lauter orchestraler Musik, die das Ganze zusätzlich verklärt und romantisiert. Sowieso zeigt sich Bays Sicht auf die Welt buchstäblich an der Oberfläche – da sitzen in der Vorlesung nur Models, Megan Fox schraubt am Motorrad rum und beschmutzt sich dabei mit Öl und Eltern sind gefangen zwischen Fortschritt und Reaktion. Das macht Michael Bay sicherlich zu einer der interessantesten Personen Hollywoods, egal, wie man das alles nun werten mag.


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Neues Plugin für Twitter: WP Twitip ID


Es gibt ja böse Stimmen, die behaupten, dass Twitter schon bald das Blog verdrängen werde. Weder glaube ich daran (denn dafür sind 140 Zeichen einfach viel zu wenig), noch hoffe ich, dass sich die beiden groß Konkurrenz machen – vielmehr ergänzen sich die beiden. Letzteres zeigt auch ein neues Plugin eindrucksvoll, das im Kommentarfeld neben Name, E-Mail und Webseite nun auch die Möglichkeit bietet, seinen Twitter-Benutzernamen hinzuzüfügen, der dann neben dem Namen eingeblendet wird und mit einem Klick direkt zum Twitteraccount des Kommentators führt. WP Twitip ID nennt sich das Plugin und ist auch noch recht einfach zu installieren (auch wenn ich natürlich wieder mal ewig gebraucht habe). Um die Funktion in Zukunft nutzen zu können reicht es, den Benutzernamen in Form von '@deintwittername' einzugeben. Et voilà, jeder Leser kann sich nun direkt zum Account des Kommentators führen lassen.

(Via @textundblog)


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Michael Jackson im Alter von 50 Jahren verstorben


Auch wenn es noch nicht zu 100 Prozent bestätigt ist (CNN wartet noch drauf), es sieht ganz danach aus: Quelle, Quelle, Quelle, Quelle. Es ist nun traurige Gewissheit … Er wurde 50 Jahre alt. Ruhe in Frieden, Michael! Ich werde das Video zu 'Thriller' niemals vergessen und auch den vielen Spaß, den ich beim Tanzen zu 'Billie Jean' hatte!


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Ashton Kutcher, der alte Womanizer: 'Spread' Trailer


"Is it life imitating art or art imitating life?", das könnte man sich manchmal doch durchaus fragen, ja. In Ashton Kutchers neuer RomCom, Spread, deren Trailer noch ganz frisch ist (480p/720p/1080p), spielt er einen Womanizer, der sich plötzlich verliebt und (wieder mal) das wahre Leben erkennt. Nichts Neues, richtig. Neu hingegen ist aber, dass Kutcher mit dem Ohrring und den Haaren aussieht wie Chris Cornell, mit seiner tiefen Stimme den Macker raushängt, der er wohl auch ist, die ihn mich aber kaum ernst nehmen lässt. Dürfte die übliche Stangenware werden, doch (wobei ich schon noch etwas Hoffnung habe, denn Mackenzies Hallam Foe war klasse). Deutscher Kinostart ist am 22.10.


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Richard Kelly ist zurück (!?) 'The Box' Trailer


Nach seinem desaströsen Southland Tales meldet sich Richard Kelly zurück. Ob das etwas Gutes oder Schlechtes ist, mag ich noch nicht wagen zu beurteilen, denn der erste Trailer (480p/720p/1080p) zu seinem neuen Film, The Box, kommt doch ziemlich bedeutungsschwanger daher. Auch der Optik wegen will mir das Ganze noch nicht wirklich zusagen, denn die verschwommenen Ränder erinnern ziemlich stark an eine Traumsequenz (was wiederum auch nicht ganz uninteressant ist). Ein deutscher Kinostart ist jedenfalls noch nicht abzusehen (in den USA startet er am 30.10.).


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Kinostarts vom 25.06.2009


Viele halten ihn für einen der größten Stümper Hollywoods, andere für den Meister des Blockbusterkinos: Michael Bay. Sein neuester Streich Transformers: Revenge of the Fallen könnte die Massen nicht größer spalten, denn wie es scheint, gibt es hier nur Gut und Böse – wie im Film selbst eben. Leider habe ich keine ausführliche Besprechung zum Film gechrieben, aber einige Worte (die das Wichtigste nennen) finden sich hier. Das war es eigentlich auch schon für diese Woche, denn zumindest für mich ist da dann doch nichts mehr dabei, was mich ins Kino treiben würde (ich weiß sowieso nicht, wann ich das letzte Mal außerhalb einer PV im Kino war …). Hier alle Starts im Überblick.

Transformers: Revenge of the Fallen (Michael Bay, USA/DoD 2009)

32A (Marian Quinn, IRL/D 2007)

Auf der Suche nach dem Gedächtnis (Petra Seeger, D 2008)

Big Stan (Rob Schneider, USA 2007)

Crossing Over (Wayne Kramer, USA 2009)

Flash of Genius (Marc Abraham, USA/CND 2008)

The Countess (Julie Delpy, F/D 2009)

Home (Ursula Meier, CH/F/BEL 2008)

Schattenwelt (Connie Walter, D 2008)


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Neuer Trailer zu Rob Zombies 'Halloween II'


Zwar viel neues Material im neuen Trailer (480p/720p/1080p), aber immer noch so uninteressant wie der erste Trailer zu Zombies Sequel H2, der jetzt offiziell Halloween II heißt. Ich lasse mich aber – wie immer – gerne eines Besseren belehren.


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»Yes, yes, yes!« Neuer 'Inglourious Basterds' Trailer


War im ersten Trailer zu Quentin Tarantinos Inglourious Basterds von Christoph Waltz – der für seine Rolle in Cannes ausgezeichnet wurde – und Mike Myers noch nichts zu sehen, so haben sie nun im neuen Trailer (720p) einen ersten kleinen Auftritt. Auch wird einiges vom Plot preisgegeben, so beispielsweise die Filmpremiere von Fredrick Zollers (Daniel Brühl) Film oder das doppelte Spiel Bridget von Hammersmarks (Diane Kruger). Warum kann nicht heute schon der 20.08. sein?


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When There's No More Room in Hell … 'Zombieland' Trailer


Sehr schön! Wer von Shaun of the Dead nicht genug bekommen konnte, der wird nun einen Film haben, auf den er sich besonders freut: Ruben Fleischers Zombieland, dessen Trailer (480p/720p/1080p) doch stark in die Richtung der britischen Comedy um Nick Frost und Simon Pegg aus dem Jahre 2004. Ein mürrischer Woody Harrelson ist da dann auch ein recht guter Ersatz, auch wenn ich mich an Michael Cera noch etwas störe das ist er ja gar nicht, sondern Jesse Eisenberg.  Im Trailer noch nicht zu sehen, aber laut Credits ebenfalls mit von der Partie: Bill Murray. Insofern kann das ja eigentlich nur was werden, auch wenn die Zombie-Thematik bald etwas überlaufen ist … (interessant auch, dass der Trailer am Ende nicht auf die offizielle Page verweist, sondern auf Twitter @zombieland, was ich zuvor noch nicht gesehen habe)


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