Michael Cera hoch zwei: 'Youth in Revolt' Trailer


Ja, es ist vollkommen richtig, Michael Cera spielt in all seinen Filmen irgendwie immer den gleichen Typen. Ja, davon bin auch ich langsam übersättigt. In seinem neuesten Film Youth in Revolt, dessen Trailer noch druckfrisch ist (480p/720p/1080p), gibt es Cera gleich zwei Mal. Als seine Loserfigur erkennen muss, dass er bei Frauen einfach nicht ankommt und er der Einzige zu sein scheint, der in seinem Leben kein Spaß hat, beschließt er ein Alterego zu schaffen, einen richtigen bad boy. Klingt komisch, sieht dem Trailer zufolge aber gar nicht mal übel aus, nicht zuletzt auch wegen des Casts. Der Film, der auf dem Roman von C.D. Payne basiert, lief bereits beim TIFF und startet am 08. Januar 2010 in den USA. Hierzulande gibt es noch keinen Termin.


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Onlinevideothek Lovefilm einen Monat kostenlos testen


Ich kenne das Problem selbst sehr gut: die nächste Videothek ist mindestens 15km entfernt, hat horrende Preise und die Auswahl an Kopien ist auch nicht gerade die größte. Onlinevideotheken wie Lovefilm haben das erkannt und davon profitiert nich nur Lovefilm, sondern auch der Kunde. Derzeit bietet Lovefilm ein einmonatiges Probeabo an, mit bis zu 4 DVDs, die man sich im Monat ausleihen darf. Wer wie ich also noch bis Jahresende einige Filme nachholen möchte, der schaut am besten vorbei.


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Stolz & Vorurteil: 'The Young Victoria' Trailer

'The Young Victoria'
Eigentlich sind diese britischen Kostümdramen ja nicht gerade mein Fall, aber der Trailer zu The Young Victoria (480p/720p) gefällt, doch. Der Film rekapituliert die ersten Jahre Queen Victorias, natürlich mit allem Drunter und Drüber, Gefühlschaos und was eben noch alles dazu gehört. Mein existentes Interesse findet seine Begründung dann doch auch am ehesten im Cast, der bereits im Trailer einen sehr guten Eindruck macht: Emily Blunt, Rupert Friend, Mark Strong und Miranda Richardson – ach ja, und Thomas Kretschmann als König von Belgien. In UK ist der Film bereits auf DVD erschienen, hierzulande hat sich noch nichts getan. Produziert wird das Ganze von Martin Scorsese, Regie führt Jean-Marc Vallée, der bereits für C.R.A.Z.Y. verantwortlich zeichnet.


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Irak Doku 'Brothers at War' ab 12.01. auf DVD


Der von mir in diesem Jahr am sehnlichsten erwartete Film, Brothers at War, hat es auch in den Staaten leider nur auf Stützpunkte und in ganz wenige Kinos geschafft. Die von Gary Sinise produzierte Doku erscheint nun aber am 12. Januar 2010 in den USA auf DVD. Zwar ist dies zu spät, um es eventuell in meine diesjährigen Top Filme 2009 zu schaffen, aber ich bin erstmal überglücklich, dass es ihn endlich zu sehen gibt. Der Film gestaltet sich auch deshalb so interessant, da er den Folgen des Einsatzes im Irak auf den Grund geht, was die Kriegserfahrung mit den Männern und Frauen, Familien und Freunden, angestellt hat – sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne. An der Eberhard-Karls-Universität Tübingen habe ich vor einigen Semestern ein Seminar besucht, das Milblogs untersucht, in denen die Soldaten Ähnliches berichten.

Johanna Roering, M.A., die das Seminar leitete, untersucht die Darstellung von Krieg in Film und anderen (neuen) Medien in ihrer Dissertation und hat zu ihren bisherigen Seminaren – u.a. auch zu dem von mir besuchten – Wikis angelegt, die die Arbeiten der Studenten dokumentieren und einige interessante Einsichten in diesen Themenkomplex geben. Mein Essay über 'Pathos in Milblogs' wird in den nächsten Monaten weiter ausformuliert und auf den modernen US-amerikanischen Kriegsactionfilm angewandt. Jake Rademacher und dem Film kann man übrigens auf Twitter und Facebook folgen. Zuletzt sei auch noch auf Five for Fighting verwiesen, dessen Sänger John Ondrasik den wunderschönen Titelsong zum Film geschrieben hat.


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Kinostarts vom 26.11.2009


Die Woche, auf die ein Großteil der weiblichen Bevölkerung wohl sehnlichst gewartet hat. Es überrascht mich immer wieder, wie selbst Frauen, die Mitte 20 sind, mir vorschwärmen, wie toll dieser Vampirschnulz doch sei. Nunja, mir egal, lieber würde ich sterben als mir die Filme anzuschauen, geschweige denn die Bücher zu lesen. Empfehlen hingegen, kann ich den diesjährigen Gewinner des Auslandsoscars, Departures (おくりびと), der wie für diese Art von Asiate üblich unglaublich einfühlsam und emotional daherkommt. Gegen Ende ist es zwar etwas zu viel des Guten, aber das tut dem Ganzen keinen allzu großen Abbruch. Hier alle Starts der Woche im Überblick.

Allein in vier Wänden (Alexandra Westmeier, D 2007)

Arthur et la vengeance de Maltazar (Luc Besson, F 2009)

Helen (Sandra Nettelbeck, USA/UK/CND/D 2009)

Mazel Tov (Mischka Popp et al., D 2009)

New in Town (Jonas Elmer, USA/CND 2009)

The Twilight Saga: New Moon (Chris Weitz, USA 2009)

Okuribito (Yôjirô Takita, J 2008)

Pandora'nin kutusu (Yesim Ustaoglu, D/F/TÜR/BEL 2008)

Nunta muta (Horatiu Malaele, ROM/LUX/F 2008)

Die Tür (Anno Saul, D 2009)

Das Vaterspiel (Michael Glawogger, AT/D/F/IRL 2009)


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Twitter Web 2010 Wandkalender


Das Jahr 2010 steht unmittelbar bevor, noch fünf Wochen, dann war's das mit 2009. Natürlich braucht jeder halbwegs organisierte Mensch einen Kalender. Ich selbst kenne das Problem, ein stinknormaler Wandkalender ist langweilig, und aus dem Alter der bunt-bebilderten Kalender ist man auch irgendwie raus. Druckerei bringt nun die Lösung, einen Wandkalender im Twitter 2010 Design. Eine wirklich tolle Idee, wie ich finde. Das Ganze hat eine Größe von 1000mm x 700mm und dürfte somit gut an jede Wand zu bringen sein. Im Blog verlosen die Damen und Herren von Druckerei diesen tollen Kalender, alles was man dafür tun muss, steht im Beitrag (klar, natürlich Twittern, was auch sonst). So kann das neue Jahr gerne kommen.


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Der Sturm nach dem Sturm: 'When Borat Came to Town'


Mit seinen vielen Aliasen ist Sacha Baron Cohen schon seit Jahren im Gespräch. Zuletzt war er mit Brüno im Kino zu sehen, der gegenüber dem Vorgänger Borat doch deutlich weniger Anklang fand, zumal er im Gegensatz zu Borat größtenteils inszeniert war. Für den Zuschauer ist dieses Wissen nahezu tödlich, für die Beteiligten und im Film Porträtierten wohl weniger. Dass Borat sein Humorpotential aus dem Nachteil anderer schöpfte, scheint auf den ersten Blick weniger dreist als durchdacht gewesen zu sein. Satire eben, indem man auf einen Misstand mit Humor aufmerksam macht, prangert man ihn ja gleichzeitig auch an. Doch wie weit darf das alles gehen? When Borat Came to Town geht der Zeit nach den Filmdrehs im rumänischen Dorf Glod und dem Erfolg des Filmes auf den Grund, zeigt, welchen Hass, aber auch Neid und welches Misstrauen Sacha Baron Cohen im Zigeunerdorf hinterlassen hat. Auch das Team der Dokumentation selbst hat es nicht leicht, denn sobald die Bewohner eine Kamera sehen, wollen sie auch Geld sehen – oder zumindest einen Drink gezahlt bekommen.

Es ist eine der ärmsten Gegenden Europas, Carmen lebt mitten in diesem trostlosen Dorf. Ihr Großvater wurde im Film als 'abortionist' porträtiert, ist in Wirklichkeit aber weit entfernt davon, Arzt oder auch nur etwas Ähnliches zu sein. Er und alle anderen wollen nun Geld sehen, weniger ihren Ruf wiederhergestellt. Carmens Vater ist zudem eine Art Dorfvater, er kümmert sich um die Kommune, will endlich fließendes Wasser ins Dorf bringen. Von den beiden Anwälten, die eines Tages nach Glod kommen und den drei das Blaue vom Himmel versprechen (geschickt argumentiert der Anwalt, dass sie doch alle Minderheiten seien und eine gemeinsame Geschichte hätten: er Jude, sein Kollege Deutscher und seine Klienten Zigeuner – welch eine Konstellation das doch sei). Nach Hollywood will er die drei Männer, die im Film am schlimmsten porträtiert wurden, bringen, zu den Oscars, mitten vor Cohens Visage. Es wundert nicht, wenn man einige Minuten später erfährt, dass die beiden Juristen keine Visa für ihre Klienten bekommen konnten …

Bereits hier wird man den beiden gegenüber misstrauisch. Schließlich geht es nach London, ins 20th Century Fox HQ, wo man die drei jedoch ohne einen Dolmetscher hineinschickt, lediglich mit einem Zettel bewaffnet, von dem unklar ist, was er erreichen soll. Kurze Zeit später hört man nichts mehr vom Amerikaner und seinem bayerischen Kollegen. Im amerikanischen TV und dem ZDF noch enthusiastisch in Nachrichtenberichte formuliert, wird schnell klar, dass die Bewohner einmal mehr an der Nase herumgeführt und ausgenutzt wurden. Bei der Ankunft der Drei in Rumänien warten dutzende Reporter auf die Männer, den Großvater fragt man schließlich, was er denn vom geplanten Borat 2 halte: "So lange ich mein Geld bekomme!", antwortet er. Haben sie überhaupt eine Entschuldigung oder mehr als die drei Euro (!), die man ihnen für die Dreharbeiten bezahlte, verdient, wenn sie solche Antworten geben? When Borat Came to Town liefert keine Antwort, lässt die Bewohner frei aussprechen, was sie denken und fühlen, kommt dabei bisweilen aber auch leicht exploitativ daher.

Carmens Vater leidet unter gesundheitlichen Problemen, da seine Reise erfolglos war, versprach er den Dorfbewohnern doch fließendes Wasser und jede Menge Luxus. Carmen hat sich während seiner Zeit, die er nicht im Dorf war, von ihrem Freund hintergehen lassen, der ihr nicht nur kurz vor der Hochzeit die Jungfräulichkeit nahm, sondern auch den Laden ihrer Familie erleichterte (und man kann sich denken, dass das in diesem Falle fatal sein kann). Es ist ein Kreislauf des Hintergehens und des Ausnutzens, der so schnell nicht aufzuhören scheint. Parallelen zu Danny Boyles jüngerem Slumdog Millionaire drängen sich auf, dem Ähnliches vorgeworfen wurde. Doch welche Verpflichtungen haben die Filmemacher, was sollten ihre Hinterlassenschaften sein oder am Drehort verändern (wenn überhaupt)? Keine allzu leicht zu beantwortende Frage. Dennoch scheint es zumindest im Falle Glods deutlich zu werden, dass Hollywood hier einen großen Haufen hinterlassen hat, ohne sich um die Entsorgung zu kümmern – wie auch immer diese hätte ausgesehen.

Bei alledem ist When Borat Came to Town aber auch eine schöne Coming-of-Age-Geschichte um Carmen, die im Laufe des Filmes von Vaters kleiner Tochter zur verheirateten Frau und Mutter wird. Es scheint doch noch Hoffnung und Glückseligkeit im Dorf zu geben, denn wahrer Reichtum muss ja nicht immer gleichbedeutend mit ökonomischem Reichtum sein. Nur einige Dorfbewohner scheinen dies noch immer nicht ganz begriffen zu haben, auch wenn man es ihnen streng genommen kaum übel nehmen kann. Sie misstrauen Carmens Vater noch immer, denn sie denken, dass er das Geld für sich behalten hat, das ihm die beiden Anwälte beschafft haben. Da hilft es auch nichts, immer und immer wieder zu beteuern, dass es keines gab. Eine fast schon depressive Dokumentation, die nur selten Platz für Humor oder Lichtblicke bietet. Carmen, die stets aus dem Off kommentiert, ist ebenfalls von einer Tristheit durchzogen, die die Sympathien in eine klare Richtung lenkt. Mit einem minimalen, diesen Grundtenor untermalenden, Score versehen, spricht Carmen Meets Borat (Titel der Kinoauswertung) etwas an, das Hollywood so wohl äußerst ungern sehen dürfte. (8/10)

// Die Dokumentation ist u.a. hier als australische DVD zu bestellen oder auf YouTube komplett anzusehen.



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Film in Perfektion


- "If I had to go to court … are there still judges like you?"
- "You won't go to court. Justice doesn't deal with the innocent."

"Perhaps you're the woman I never met."

Diese absolut perfekte Mis-en-scène, Irène Jacob, die zusammen mit Ingrid Bergman die ewige Leinwandgöttin bleibt, Zbigniew Preisners Motiv aus Dekalog – in der Tat, Film in Perfektion. Es war bitter nötig, diese Erfahrung wieder aufzufrischen. Mein ewiger Liebling.


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Kinostarts vom 19.11.2009


Tolle Kinowoche, starten doch nicht nur der Hype-Blockbuster Paranormal Activity, auf den wohl jeder gewartet hat, sondern auch F. Gary Grays Law Abiding Citizen. Leider hat es mir zu Ersterem nicht mehr zu einer Besprechung gereicht, aber dass er dem Hype nicht gerecht wird und dies auch gar nicht kann, tut dem Ganzen nur wenig Abbruch, denn unterm Strich bleibt doch erfrischendes Kino mit einer talentierten Hauptdarstellerin und einigen scares, die sich durchaus sehen lassen können. Brauche ich nicht empfehlen, schaut sich doch sowieso jeder an, oder? Ich meine, allein um sagen zu können, dass man ihn gesehen hat, der ist doch schon bald Tagesgespräch Nummer Eins … Hier jedenfalls alle Starts im Überblick.

66/67 – Fairplay war gestern (Carsten Ludwig et al., D 2009)

Die Anwälte – Eine deutsche Geschichte (Birgit Schulz, D 2009)

Bandaged (Maria Beatty, D/USA/F 2009)

The Yellow Handkerchief (Udayan Prasad, USA 2008)

Law Abiding Citizen (F. Gary Gray, USA 2009) – Review -

Liebe Mauer (Peter Timm, D 2009)

Paranormal Activity (Oren Peli, USA 2007)

Tannöd (Bettina Oberli, D 2009)

This Is Love (Matthias Glasner, D 2009)

Die Unwertigen (Renate Günther-Greene, D 2009)

Mes amis, mes amours (Lorraine Levy, F 2008)


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Introducing A Wingman's Diary

Ein neues Blog hat das Licht der Welt erblickt. Klar, an für sich nichts Neues, da dies jeden Tag wohl unzählige Male passiert. Doch A Wingman's Diary ist anders. Zum einen ist es von mir und den Bros Joseph und Patrick (und bald vielleicht noch weitere?), zum anderen sollte es zur täglichen Pflichtlektüre eines jeden Wingman und Bros gehören. Wir berichten von unseren Party- und Cluberlebnissen (und alles andere, was Frauen- und 'Mann-von-Welt'-related ist) und versuchen dabei allen Bros und Wingmen da draußen Tipps und Erfahrungsberichte hinsichtlich des weiblichen Geschlechts zu geben. Also, schnell vorbeischauen, den Feed abonnieren, die Blogroll updaten und Euren Bros und Wingmen (okay, wegen mir auch Euren Wingwomen) weiterempfehlen, denn it's gonna be legen … wait for it … dary!


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