Kinostarts vom 26.08.2010


Ich weiß, ich weiß, seit einer gefühlten Ewigkeit gab es hier keine Kinostarts mehr, aber ich will ehrlich sein: entweder hatte ich keine Zeit am Mittwochabend oder schlichtweg keine Lust. Und auch diese Woche macht es mir nicht leichter, denn es gehen gleich 12 Filme an den Start, zwei von ihnen absolute Pflichtfilme. Einen der beiden habe ich bereits gesehen und war erwartungsgemäß angetan, den anderen kann ich kaum erwarten – es handelt sich natürlich um den neuen Noé (der leider nur in 6 bundesdeutschen Kinos zu sehen ist), zu dem ich bisher nur Lobeshymnen gehört habe. Hier alle Starts der Woche im Überblick.

Hashmatsa (Yoav Shamir, ISR/DK/USA/AT 2009)

Enter the Void (Gaspar Noé, F/D/I 2009)

The Expendables (Sylvester Stallone, USA 2010) – Review -

Die Hummel (Sebastian Stern, D 2010)

Me and Orson Welles (Richard Linklater, UK/USA 2008)

Le petit Nicolas (Laurent Tirard, F/BEL 2009)

Das Leben ist zu lang (Dani Levy, D 2010)

Die Liebe der Kinder (Franz Müller, D 2009)

Mary and Max (Adam Elliot, AUS 2009)

Rumpe & Tuli (Johnny Challah, D 2010)

Step Up 3D (Jon Chu, USA 2010)

Tapas Mixtas 2 – Night of the Shorts (diverse)


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Gewinnt 'Switch' & 'Switch Reloaded' DVD Pakete!


Kaum ist das letzte Gewinnspiel beendet, steht wie versprochen auch schon das nächste in den Startlöchern. Pünktlich zur Veröffentlichung von Switch Best of Vol. 1 & 2 und Switch Reloaded Vol. 4 auf DVD, hat Turbine einige dieser Scheiben zur Verfügung gestellt, die Ihr nun gewinnen könnt. Ganze vier Pakete gibt es zu gewinnen: 2x Switch Best of Vol. 1 & 2 und 2x Switch Reloaded Vol. 4. Natürlich gibt es auch die Pakete, wie alles andere auf der Welt, nicht umsonst.

Was Ihr dafür tun müsst, ist aber recht simpel, drei Möglichkeiten stehen Euch dafür zur Verfügung: 1. Hinterlasst einen Kommentar oder 2. Markiert den Post bei Equilibrium auf Facebook mit 'Gefällt mir' und kommentiert den Link oder 3. Veröffentlicht den folgenden Tweet und verlinkt in anschließend hier in den Kommentaren: RT @EquilibriumBlog Gewinnt eines von vier DVD-Paketen zu "Switch": http://bit.ly/dilrZb. Zeit dafür bleibt Euch bis Dienstag, 31. August, 23.59 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Viel Glück Euch allen!


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Der Gewinner des signierten Alexander Marcus Hawaii Toasts


Die Woche ist rum, Ihr hattet Eure Chance, das Hawaii Toast ist gegessen die Würfel sind gefallen. Random.org hat mal wieder Glücksfee gespielt und Thorsten als glücklichen Gewinner ausgewählt. Natürlich darfst Du Dich nicht über ein signiertes Hawaii Toast freuen – wobei das sicherlich auch was wäre -, sondern über das 'Mega'-Album, handsigniert von Alexander Marcus. Allen Teilnehmern danke ich fürs Mitmachen, das nächste Gewinnspiel kommt noch diese Woche, falls es Euch tröstet – ebenfalls mit hammer Preisen! Ach ja, vergesst nicht: Der King des Electrolore geht auf Tour.


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The Boys Are Back in Town: 'The Expendables'


Dass Sylvester Stallone es vor allem in den letzten Jahren verstanden hat, erfolgreiche Fortsetzungen zu inszenieren, das zeigten allein Rocky Balboa und zuletzt Rambo, die im zwei-Jahres-Abstand in die Kinos kamen und auf die nun The Expendables folgt – in gewisser Hinsicht ebenfalls eine Fortsetzung. Stallones jüngstes Werk, das war schnell klar, sollte an die Tradition des alten Actionkinos, das völlig ohne technische Spielereien auskam und seine Blütezeit in den 1980er Jahren hatte, anknüpfen und dieses quasi mit einem Best-Of fortführen. Bereits die Besetzung des Filmes liest sich dabei mehr als Intertextualität denn als eine bloße Zusammenkunft von Genregrößen. Dabei setzt Stallone aber nicht nur auf filmische, sondern auch auf popkulturelle Größen vergangener Tage. So finden sich dann beispielsweise auch Wrestler 'Stone Cold' Steve Austin, UFC-Fighter Randy Couture oder NFL-Profi Terry Crews im Film, die filmisch zwar eher Amateure sind, aber das Bild vom sportlichen, muskelbepackten, gestählten Mann perfekt in den restlichen Cast transponieren – man achte auch besonders auf die Namen ihrer Figuren.

Stallone will so viel Testosteron im Film haben wie nur irgendwie möglich. Die wenigen Frauen, die im Film überhaupt vorkommen (es sind gerade mal drei an der Zahl), sind dabei nichts weiter als attraktiver Schmuck, der zum harten Mann eben irgendwie dazu gehört, aber nicht den Mittelpunkt seines Lebens darstellt. Dieser besteht nämlich aus dem Kampf, dem Kampf um die eigene Freiheit, die Freiheit der Kameraden und im Zweifelsfall auch dem Kampf um die Frau. Lee Christmas' (Jason Statham) Verlobte in spe betrügt Lee eines Abends, auch, weil er so selten da ist, führt er doch das Leben eines Soldaten/Söldners. Lee ist deprimiert, versucht es aber wenig später auf Rat seines Freundes Barney (Sylvester Stallone) doch noch einmal. Dabei stellt sich heraus, dass der neue Mann an der Seite seines Mädchens sie schlägt. Scheint der Film hier noch für einen kurzen Moment emotionalere Töne anzuschlagen, stellt sich wenig später jedoch heraus, dass auch diese Szene im Drehbuch nur eine Funktion hat: zu zeigen, dass Lee es auch gleich mit fünf Kerlen gleichzeitig aufnehmen kann und dabei nicht der übelste Kerl auf der Welt ist – denn Töten im Dienste für einen Auftraggeber scheint dann doch ehrenwerter als eine wehrloser Frau zu schlagen.

Es ist bezeichnend für The Expendables, dass all das Gemetzel letztlich doch für eine gute Sache, nämlich die Freiheit eines ganzen Inselvolkes, steht. So einfach macht es sich Stallone mit seinem Film nämlich. Warum? Weil er es kann, und weil es schon immer so war und er ja schließlich nur die Tradition des politischen Actionkinos der 80er fortführt. Hier sind die Guten, dort die Bösen, zwischen Schwarz und Weiß gibt es nichts, auch wenn die beiden Seiten sich bisweilen zumindest was die Nationalität betrifft, vermischen. Es sind Momente wie die erste Ankunft Lees und Barneys auf der Insel, die zeigen, dass sich der Film einen Dreck um innocent bystanders oder sonstige Handlanger kümmert, die im heutigen Actionfilm meist nur non-lethal außer Gefecht gesetzt werden, da sie ja irgendwie nichts dafür können und der Protagonist ja schließlich die Integrität in Person ist. Natürlich ist dies in The Expendables anders, denn hier ist sogar der Zollbeamte, der lediglich den Stempel auf den Pass drückt, ein hundsgmeiner Mistkerl, der von den Expendables samt cooler Retourkutsche über den Jordan gebracht wird.

Stallone folgt dabei einfachen Mustern, die jedem Genrefan bekannt sind, der nur eine Handvoll Actionfilme dieser Ära gesehen hat. Die Dramaturgie des Ganzen folgt dabei Stallones Rambo, was angesichts dessen Erfolges nur konsequent erscheint. Was bei Letzterem jedoch noch als politischer Kommentar zu realen Ereignissen verstehen werden konnte, das fehlt bei The Expendables völlig. Der Staat, von dem der Terror ausgeht, ist ein fiktionaler, zudem steckt hinter all dem nicht etwa ein irrer Diktator, sondern ein abtrünniger CIA-Mann, der auf eigene Rechnung arbeitet. Bereits dieses Setting macht deutlich, dass Stallones Neuer nichts weiter sein will als ein Spielplatz für große Jungs. Rechtfertigte er die Gewaltexzesse in Rambo noch mit der Aussage, dass es so nun mal in Burma von statten gehe, so muss er sie in The Expendables als das stehen lassen, was sie sind: reines eye candy, Mittel zum Zweck, reiner Selbstzweck. Dabei werden aber nicht nur Genicke lautstark gebrochen, sondern Stallone geht auch hier einen Schritt weiter: ganze Torsos und Gliedmaße werden vom restlichen Körper getrennt. Zugegeben, das ist teilweise zwar etwas zu schnell und unübersichtlich geschnitten, aber noch immer kein Vergleich zu heutigen Schnittorgien, die die Action nur erahnen lassen.

The Expendables ist sich seiner Rolle stets bewusst, ohne jedoch mit dem Auge zu zwinkern oder gar Ironie zu sähen. Selbstverständlich gibt es auch den einen oder anderen humorvollen Spruch – bei all dem Tempo und der Gewalt darf das comic relief ja nicht fehlen -, aber ins Komödiantische driftet der Film zu keinem Zeitpunkt ab, denn dafür zünden dann auch zu viele der Sprüche schlichtweg nicht. Das könnte man andererseits aber auch schon wieder als Absicht oder gar Kalkül betrachten, denn die unfreiwillige Komik gehört zum 80er-Actionfilm ebenso dazu wie der meist hohe Bodycount. Das eigentliche Highlight, zumindest was das Zitatekino betrifft, nimmt Stallone früh im Film vorweg, wenn er die drei wohl archetypischsten Figuren des Actionkinos zusammenkommen lässt: Stallone, Schwarzenegger und Willis. Die kurze Szene, die leider viel zu sehr promotet wurde und deshalb auch schon im Internet zu sehen war, gerät dabei zu einem einzigen Megazitat, quasi einer Mise en abyme, das mal mehr, mal weniger subtil auf die Filme der drei anspielt und jedem Fan das Herz aufgehen lässt.

Nicht weniger erfreut auch die Action an sich, die perfekt durchchoreografiert scheint und jedem der Beteiligten genug Raum für Faust-, Schieß- und Prügeleinlagen lässt. Bis kurz vor Schluss wird dann auch geschossen, was die Munition und das Budget hergeben; und jedes Mal, wenn man denkt, dass dies nun die finale Explosion gewesen ist, wird man mit einer noch größeren eines Besseren belehrt. Es folgt nicht viel Gefühlsduselei auf den Show-down, nach dem alle Bösen tot sind und die Guten wieder vereint, so wie es sich eben gehört. Stattdessen läutet Stallone den Abspann damit ein, dass er die Jungs auf ihren Bikes durch die nächtlichen Straßen jagen lässt, untermalt von Thin Lizzys 'The Boys Are Back in Town', und in der Tat: Stallone und die 80er-Action sind zurück. (8.5/10)


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Filipino Exploitation: 'Machete Maidens Unleashed!' Trailer


Der Trailer ist zwar schon etwas älter, wie meine Nachforschungen just ergeben haben, aber sei's drum, ich bin eben auch nicht immer der Erste, aber das ist angesichts des Trailers – der übrigens absolut NSFW ist -  zu Machete Maidens Unleashed! auch nicht weiter schlimm, den könnte man zig Male posten. Die Doku widmet sich dem philippinischen Exploitationkino der 70er und 80er, und lässt sowohl ehemalige Darsteller, als auch Hollywoodregisseure wie Roger Corman, Joe Dante und natürlich John Landis zu Wort kommen. Regie führt Mark Hartley, der bereits für die Doku Not Quite Hollywood: The Wild, Untold Story of Ozploitation!, die sich rund um den australischen Exploitationfilm drehte, verantwortlich zeichnet (die ich endlich sehen muss!). Hoffentlich findet das Ganze schnell seinen Weg auf DVD (wobei ich mir solch eine Doku auf dem Fantasy Filmfest ja auch endlich mal wünschen würde).

(Via @SebastianSelig)


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Fiat 500 Diesel und der etwas andere Pinnwandeintrag

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Ich muss gestehen, dass ich noch nie in meinem Leben einen Fiat gefahren bin. Vor einigen Wochen bin ich aber zumindest in einem mitgefahren, nämlich dem Fiat 500. Von außen betrachtet dachte ich mir nichts Gutes, denn ich in solch einem Auto, auch noch auf der Rücksitzbank? Doch der erste Eindruck täuscht, denn der Fiat 500 bietet deutlich mehr Platz, als man denken könnte. Und auch die Fahrleistung reicht für die Autobahn und vor allem die Stadt allemal. Den Fiat 500 gibt es jetzt auch in der Diesel-Edition, die in einem gar nicht mal üblen viralen Clip präsentiert wird. Unter dem Motto 'Nicht jeder Pinnwandeintrag hält was er verspricht – also raus aus facebook, weg vom Rechner und rein ins Leben', bewirbt Fiat seinen kleinen Flitzer – für genau die richtige Zielgruppe.



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Alexander Marcus on Tour 2010: Gewinnt ein signiertes Album!


'Papaya', 'Homo Dance', 'Hawaii Toast Song', wer kennt sie nicht, all die großen Hits aus der Feder von Alexander Marcus? Wer den etwas anderen Künstler schon immer mal live sehen wollte – und ich glaube das ist in der Tat eine Show -, der hat nun in gleich 17 deutschen Städten die Möglichkeit, denn Alexander Marcus geht auf große Super Mega Konzert Tour. Alle Städte und Tickets gibt es im Alexander Marcus Shop.

Aus diesem Anlass könnt Ihr sein neues Album 'Mega' gewinnen – original signiert von Alexander Marcus himself! Was Ihr dafür tun müsst? Hinterlasst einfach bis zum 22. August, 23.59 Uhr einen Kommentar oder twittert folgenden Tweet, den Ihr hier anschließend auch in den Kommentaren verlinkt: RT @EquilibriumBlog Gewinnt ein signiertes 'Mega'-Album von Alexander Marcus: http://bit.ly/91rbph. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Viel Glück Euch allen – und bis Sonntag die Zeit einfach mit meinem Favoriten, dem Hawaii Toast oder dem genialen Teaser zur Tour totschlagen.

Vielen Dank an Kati von sonic grape, die den Preis zur Verfügung gestellt hat und in deren Blog man derzeit sogar Karten für die Tour gewinnen kann.


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Fanboys Rejoice! Deleted Scene aus 'Return of the Jedi'


Auf der Star Wars Celebration V wurde nicht nur angekündigt, dass im nächsten Jahr alle sechs Filme auf Blu-ray erscheinen, nein, es wurde auch eine Deleted Scene aus Return of the Jedi präsentiert, die die anwesenden Fanboys völlig aus dem Häuschen brachte. Mich zwar weniger, aber sie hat was, diese Szene, doch (und klar, nach so vielen Jahren, da geht es mit dem einen oder anderen eben durch).


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Vom Bestseller zur Doku: 'Freakonomics' Trailer


Es war einer der Bestseller der letzten Jahre, Steven Levitt und Stephen Dubners Freakonomics. In ihrem Buch gehen der Ökonom und der Journalist alltäglichen Fragen aus Wirtschaft und Popkultur auf den Grund und reichern diese mit viel Humor an. Nun haben sich sechs der nahmhaftesten Dokuregisseure (u.a. Morgan Spurlock, Alex Gibney und Heidi Ewing) dem Buch angenommen und kommen den Fragen, die dieses aufwrift, nun in einer Dokumentation nach. Dabei führt jeder bei einem anderen Segment des Filmes Regie. Das klingt nicht nur nach einem interessanten Konzept, sondern sieht dem Trailer zufolge auch sehr gut aus. Limited release in den Staaten ist am 01. Oktober, bereits ab 03. September wird die Doku auch via iTunes verfügbar sein.

(Via The Documentary Blog)


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Offizieller U.S. Trailer zu Noés 'Enter the Void'


In etwas mehr als zwei Wochen ist es so weit, dann startet Gaspar Noés Enter the Void auch hierzulande, wenn auch nur in wenigen deutschen Städten (immerhin ist Stuttgart dabei). Passend dazu ist heute der offizielle U.S. Trailer zum Film erschienen, der deutlich 'goutierbarer' daherkommt als alle bisherigen. An dieser Stelle sei zudem auf die sehr lesenswerten Kollegen von Negativ verwiesen, die Freikarten zum Film verlosen und alle Städte auflisten, in denen Enter the Void zu sehen sein wird.

(Via I Heart Pluto)


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