Neue Fotos vom 'Captain America: The First Avenger' Set


Im nächsten Jahr ist es endlich soweit – genauer gesagt am 21. Juli -, dann kommt Captain America: The First Avenger in die Kinos. Entertainment Weekly hat neue Fotos vom Set veröffentlicht, die unter anderem auch Hugo Weaving als Johann Schmidt alias Red Skull zeigen. Sieht insgesamt sehr gut aus, wenn auch etwas campy (was in diesem Fall aber nichts Schlechtes heißen muss, im Gegenteil). Ich hoffe nur, dass der gesamte Film im WWII-Setting verortet ist und nicht nur eine kurze Episode. Alle Fotos in voller Größe gibt's bei /Film.


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Fotos drucken mit Kodak Picture Kiosk

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Man kennt das Problem. Gerade hat man massig Fotos geschossen, da fragt man sich, wie man die Bildschätze in die Hand bekommt. Selbst ausdrucken? Wohl eher nicht, denn darunter dürfte vor allem die Qualität leiden. Kodak schafft Abhilfe, denn vielleicht hat der eine oder andere ihn schon im Drogeriemarkt gesehen: den Kodak Picture Kiosk. In immer mehr Filialen von dm, Rossman oder Müller stehen die Automaten, die ganz leicht zu bedienen sind und Ihre Lieblingsfotos ganz einfach und in überzeugender Qualität ausdrucken. Es ist kinderleicht und liefert hervorragende Ergebnisse. Aktuell veranstaltet Kodak auch noch ein Gewinnspiel zu seinem Picture Kiosk, das unter dem Motto 'Uuuund … Action!' steht.


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3sat zeigt Schlingensiefs 'Deutschland Trilogie'


Morgen wäre Christoph Schlingensief 50 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt 3sat im Rahmen einer Schlingensief-Nacht dessen Deutschland Trilogie.  Los geht's mit 100 Jahre Adol Hitler – Die letzte Stunde im Führerbunker, den 3sat um 0.55 Uhr zeigt. Im Anschluss folgt Das deutsche Kettensägen Massaker und um 3.12 Uhr wird die Trilogie mit Terror 2000 – Intensivstation Deutschland zu ihrem Ende gebracht. Zwischen den Filmen gibt es immer wieder kurze Intervieweinführungen zu den Filmen. Eine gute Gelegenheit für alle, die wie ich Schlungensiefs Œuvre aufarbeiten wollen, zumal die DVDs nicht gerade billig und einfach zu bekommen sind. Und allein Udo Kier dürfte einen Blick bereits wert sein.


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Berlin ist die Hölle: 'Unknown White Male' Trailer


Gerade stoße ich auf den Trailer zu Unknown White Male (480p/720p/1080p), schaue mir den Cast an und denke mir nur: Liam Neeson und Frank Langella an der Seite von Diane Kruger, Bruno Ganz, Sebastian Koch, Karl Markovis und Stipe Erceg? Das ganze spielt in Berlin und Jaume Collet-Serra, der bisher fast nur Horror gedreht hat, führt Regie? Sounds interesting. Der Trailer sieht dann auch gar nicht mal so übel aus, Fans der Hauptstadt dürften jedenfalls auf ihre Kosten kommen – gut auch, dass das Adlon explodiert ist, als ich nicht da war … Gedreht wurde neben Berlin auch in den Babelsberger Studios,  deutscher Start ist am 20. Januar 2011.


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ARD zeigt Miniserie 'Im Angesicht des Verbrechens'


Ab heute ist es so weit: die ARD beginnt mit der Ausstrahlung von Dominik Grafs Miniserie Im Angesicht des Verbrechens – das Beste, was ich seit Jahren im deutschen Fernsehen gesehen habe. Die 10-teilige Serie ist der beste Beweis dafür, dass Deutschland filmtechnisch eben doch noch nicht ganz tot ist, auch wenn mich das Gros der TV-Produktionen immer wieder anders stimmt. Im Angesicht des Verbrechens lebt dabei nicht nur von seinen unglaublich talentierten Darstellern, sondern auch von der Vielschichtigkeit und Komplexizität ihrer Figuren. Dass das Budget die Produktionsfirma in die Insolvenz trieb, sieht man der Produktion zu jeder Sekunde an, denn Graf und seine Autoren sprudeln nur so vor Ideen. Auch als Actionfan kommt man voll und ganz auf seine Kosten. Los geht's mit den ersten beiden Episoden, die die ARD ab 21.45 Uhr zeigt. Danach zeigt die ARD die Episoden immer freitags um 21.45 Uhr und um 22.35 Uhr. Absoluter Einschaltbefehl für alle, die diese Sternstunde deutschen Fernsehens auf arte verpasst haben!


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Ein kleines Souvenir: 'Exit Through the Gift Shop'


Dass sich über Geschmack vortrefflich streiten lässt, das merkt man wohl am deutlichsten bei der Kunst. Vor allem mit der Performance-Kunst konnte ich, der immerhin das Kunstprofil am Gymnasium wählte, nie so richtig etwas anfangen. Zu einem Großteil ist das für mich nach wie vor nichts anderes als prätentiöses Gehabe. Exit Through the Gift Shop, der erste Film des britischen Streetart-Künstlers Banksy, geht in etwa dieser Frage nach: was bedeutet Moderne Kunst und was taugt diese überhaupt? Wer sind die Künstler hinter den Werken – egal ob Streetart, Performance-Kunst oder schlichtweg Farbe auf Leinwand? Dreht sich die Doku anfangs noch über Banksy und seine Nach- und Vorfahren selbst, vollzieht sich in der Mitte des Filmes ein Wandel: Banksy wird zum Mann hinter der Kamera und macht uns mit Thierry Guettas Werk bekannt. Ein Werk, das mindestens so langweilig, monoton und prätentiös wirkt wie sein Künstler selbst. Natürlich gelingt es Banksy hier durchaus Thierry und dessen Kunstbegriff auf den Arm zu nehmen – sowie auch den gesamten Kunstbetrieb ad absurdum zu führen -, aber dennoch bietet er Guetta eine viel zu große Projektionsfläche für dessen leere Thesen und Arroganz, die einen nicht selten vor Wut rot anlaufen lassen.

Was als subversiver, teils politischer Protest auf den Straßen Londons und der USA begann, wird von Guetta erst begeistert eingefangen, um etwas später dann durch den Dreck gezogen zu werden. Natürlich ist es wahr, dass in jedem ein gewisser Künstler steckt, auch das macht Exit Through the Gift Shop deutlich, aber es macht dann eben doch einen signifikanten Unterschied, ob ich diese Kunst als Statement verstehe oder als Plattform um mich zu inszenieren und Kohle zu scheffeln. Letzteres überkommt Guetta sukzessiv, zum Glück ist die Kamera aber stets dabei, um dieses bisweilen fast schon surreal anmutende Szenario einzufangen. Exit Through the Gift Shop ist ein Spiegel seiner selbst, ein Kunstwerk über die Kunst quasi, eine Mise-en-abyme. Es ist letztlich der Titel, der alles verrät: Guettas Kunst ist nichts anderes als all der unnütze Müll, den man auch im Geschenkladen oder Souvenirshop um die Ecke bekommt. (6.5/10)


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Slasher 2.0: 'Scream 4' Teaser Trailer


Da ist er dann auch endlich mal, der erste Teaser Trailer zu Wes Cravens Scream 4 (480p/720p/1080p) (FLV, mäßige Qualität). Zwar ist auch die Qualität dieses Trailers nicht allzu berauschend, aber bis zum Trailer in HD dürfte es nur noch wenige Tage dauern. Schön, den ganzen alten Cast wiederzusehen, der durch neues Personal wie Kristen Bell oder Anna Paquin ergänzt wurde. Auch der selbstreflexive Ansatz scheint interessant werden zu können. Start in den Staaten ist am 15. April 2011.


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Gewinnt 3×2 Freikarten zum Horrorstreifen 'Scar 3D'!


Am Donnerstag dürfen Horror- und Torture-Porn-Fans aufatmen, Scar 3D kommt nämlich in die deutschen Kinos. In Zusammenarbeit mit Fantasia Film habt Ihr hier nun die Chance Euch 3×2 Tickets für den Film zu sichern, der in ausgewählten Kinos zu sehen sein wird (z.B. im Corso in Stuttgart). Mehr Infos zum Film findet Ihr auf der offiziellen Homepage. Alles was Ihr dafür tun müsst, ist entweder zu kommentieren, einen Tweet zu twittern (und diesen hier verlinken) oder einen Kommentar und Like auf Equilibrium bei Facebook zu hinterlassen. Zeit dafür habt Ihr bis Freitag, 22. Oktober, 23.59 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Viel Glück Euch allen!

Update, 23. Oktober, 13.10 Uhr Die drei (hoffentlich) glücklichen Gewinner sind Toba, Daniel & Mario. Herzlichen Glückwunsch an Euch drei und allen anderen danke ich für die Teilnahme.


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Pageballs: Die Ratgeber und Spenden Community

[Trigami-Anzeige] Eigentlich gar keine schlechte Idee, die hier aus dem Web 2.0 geboren wurde: Pageballs bietet Menschen eine Plattform, die über das schreiben wollen, was ihnen wichtig ist. Egal ob Erziehung, Entertainment oder Beauty & Lifestyle, Pageballs bietet Platz für zahlreiche Ideen, die nur noch verschriftlicht werden müssen. Von zu Hause aus arbeiten heißt die Devise – und dabei auch noch Geld verdienen. Wer kein Geld für seine Texte will und seine Ideen und Gedanken lieber kostenlos zur Verfügung stellen möchte, der kann seinen Verdienst auch für wohltätige Organisationen spenden. Eine klassische Win-Win-Situation, denn man sollte auch nicht vergessen, dass man gelesen wird. Und das nicht nur von den Liebsten zu Hause und in der Nachbarschaft. Jetzt kostenlos mitmachen.


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Der Mensch ist aus Stahl, ein Panzer nur aus Eisen: 'Lebanon'


'Kintopp' ist ein Begriff, der fast schon archaisch, mindestens aber anachronistisch anmutet. Er beschreibt nicht nur das Kino in seinen Anfängen, sondern auch Darstellungen, die in der Realität so nicht möglich wären. Aber genau das ist es ja, was den Reiz des Kinos bis heute ausmacht: etwas zu zeigen, das man so nur im Kino findet. Samuel Maoz' Lebanon ist so etwas wie Kintopp-Kino, erzählt er doch nahezu seine kompletten 93 Minuten aus einer bestimmten Perspektive, einem einzigen POV. Zwar ist dieser POV nicht unrealistisch oder gar Gimmick, er ist zumindest für den Zuschauer aber nicht nachstellbar. Das Setting ist so einfach wie die Prämisse selbst: eine Gruppe junger israelischer Soldaten bildet mit ihrem Panzer die Vorhut einer Einheit, die 1982 in den Libanon eindringt und einen eigentlich einfachen Auftrag ausführen soll. Dieser gerät natürlich zum Alptraum für die Männer. Deutlich komplexer als die Prämisse, ist jedoch die formale Umsetzung des Ganzen. Zugegeben, den gesamten Film über das Geschehen in Echtzeit und lediglich durch ein Panzerfernroh zu sehen – und eben das, was im Panzer selbst vor sich geht -, hat seinen Reiz.

Andererseits birgt diese formalästhetische Entscheidung aber auch Probleme. Durch den ständigen Fokus auf diese eine Perspektive wird diese so intensiviert, dass es recht einfach ist, den Rezipienten zu beeinflussen. Stichworte wie Krieg, Gewalt und Unschuld sind ohnehin Sujets, denen man nur selten nicht emotional entgegen treten kann, weshalb Lebanon letztlich sehr kalkuliert wirkt. Der Zuschauer wird, ob er will oder nicht, ein Teil der Panzertruppe; er trifft zwar keine Entscheidungen, aber er muss sich den engen Raum mit den jungen Soldaten teilen. Er muss mit ansehen, wie eine Frau ihr Kind verliert und vor Wut und Trauer verzweifelt schreit. Er muss mit ansehen, wie ein alter Mann den Soldaten direkt in die Augen sieht, eine gefühlte Ewigkeit lang. Man wird so aus seinem Kinosessel gerissen und zum Kriegsteilnehmer, wenn nicht sogar zum Mittäter gemacht. Man findet sich inmitten des Panzers, inmitten der Truppe junger israelischer Soldaten wieder. Noch perfider ist jedoch, dass man nicht etwa mit den Bodentruppen an vorderster Linie kämpft, sondern mit den Männern, die sich hinter einem Monster aus Stahl verstecken – sie müssen lediglich Knöpfe drücken, die über Leben und Tod entscheiden. Zwar ist das nicht immer einfach, aber auch wenn es oftmals den Anschein hat, als sei kein Stahl zwischen den Kriegsteilnehmern, so wird es einem kurze Zeit später doch wieder in Erinnerung gerufen, wenn wir ins Innere des Panzers zurückkehren.

Dass im Krieg zuerst die Unschuld stirbt, derer uns Maoz bereits auf formeller Ebene beraubt, ist für den Anti-Kriegsfilm nichts Neues. Dass sich die Filme dabei Methoden des Kriegsfilmes bedienen, ebenfalls nicht. Lebanon geht hier allerdings einen Schritt weiter, denn statt eine Gräueltat nach der anderen zu zeigen – die für den Rezipienten doch so nah, aber doch auch wieder so fern ist, da es sich ja schließlich nur um einen Film handelt -, wirft er uns direkt in diese hinein. Dabei entwickelt der Film schon fast einen pseudo-dokumentarischen Charakter, denn Maoz verarbeitet mit dem Film auch seine eigenen Erfahrungen aus dem Libanon-Krieg. Umso anmaßender mag es daher erscheinen, dass Maoz uns das durchleben lassen will, was ihm widerfahren ist. Zwar kritisiert er dabei sein eigenes Land – was irgendwann nur noch redundant erscheint und nicht selten mit dem Holzhammer präsentiert wird -, überlässt es dem Zuschauer schlussendlich aber doch, ob die jungen Soldaten nun Täter oder Opfer sind.

Ersterer ist dabei aber schon längst als Täter kategorisiert, weshalb die Ereignisse im Panzer etwas klischeehaft wirken – diese verfolgen dann auch die Dramaturgie eines beliebigen Anti-Kriegsfilmes, der einfach nur zeigen will, wie unmenschlich der Krieg doch ist. So bemüht Maoz und sein Film vor allem auf visueller Ebene auch sind, so ambivalent gestaltet sich diese aber auch. Dass solch eine Fokalisierung funktioniert, das zeigt Lebanon eindrucksvoll, denn auch wenn auf der Handlungsebene nicht allzu viel passiert, bleibt es stets spannend. Lebanon ist letztlich ein durchaus interessanter Versuch neue Wege im Genre zu gehen. Leider ist er dabei aber etwas zu politisch geraten, weshalb es auch nicht wundert, dass er im letzten Jahr den Goldenen Löwen in Venedig gewinnen konnte. (7/10)


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