Die Top 10 des Kinojahres 2011


Es ist wieder mal rum! Vorgestern sind die letzten Filme für dieses Jahr in den deutschen Kinos angelaufen, DVD- und Blu-ray-Veröffentlichungen bekommt man bis heute noch in den Videotheken. Insgesamt ein ordentliches Jahr, wie ich finde. Keine allzu vielen Highlights, aber auch keine vielen Enttäuschungen. Ich will mich an dieser Stelle auch nicht etwa über Statistiken oder dergleichen auslassen – wobei fest steht, dass ich in diesem Jahr nicht sehr häufig im Kino war, vieles habe ich auf Blu-ray nachgeholt -, sondern vielmehr auf zwei Dinge eingehen. Zum einen hatte ich sehr, sehr lange keine eindeutige Nummer eins. In den letzten Jahren wusste ich meist schon im ersten Halbjahr, was mein Favorit sein würde. Dieses Jahr hat es sehr lange gedauert, da ich ihn erst sehr spät gesehen habe.

Des Weiteren ist es auch keine Nummer eins, von der ich in allerhöchsten Tönen spreche oder die ich gar mehrmals gesehen habe. Sie ist eher eine Notlösung, da mich in diesem Jahr – was eigentlich sehr traurig ist – kein Film so richtig von den Socken gehauen hat. Einzelne Szenen oder Momente, ja, aber kein Film als Ganzes. Das hat mir 2011 schon irgendwie gefehlt. Natürlich stört es mich auch ein klein wenig, dass ich nun quasi die Standard Nummer eins habe, die man in diesen Tagen auf gefühlt jeder zweiten Liste liest. Aber sei's drum, das spricht nur weiter für den Film, dessen eine Sequenz ich so schnell nicht wieder vergessen werde.

Zum anderen wäre da die traurige Tatsache, dass die deutschen und amerikanischen Starttermine immer weiter auseinander klaffen. Die Hälfte nicht nur meiner Liste, konnte man so schon im letzten Jahr bei der amerikanischen Kritik finden. In diesem Jahr finden sich bei den amerikanischen Kollegen dafür wieder Filme, die bei uns erst kurz vor den Oscars oder gar danach anlaufen (z.B. Drive und Hugo). Dass das markttechnische Gründe hat, ist mir durchaus bewusst und macht ja auch Sinn, ist aber insofern schade, als sich die Listen dadurch immer weniger decken und eben um ein oder sogar mehrere Jahre nach hinten verschieben – erst recht bei den Dokus. Würde man nun ganz auf Festivaltermine verzichten und lediglich deutsche Kino- und Videostarts berücksichtigen, dann hätte ich mir meine Top 10 fast schon aus den Fingern saugen müssen.

Bevor wir zu den Filmen kommen vielleicht noch einige Filme, die ich nicht mehr geschafft habe zu schauen. Allen voran The Skin I Live In (La piel que habito), A Separation (Jodaeiye Nader az Simin) oder Hobo With a Shotgun. Besonders den Almodóvar hätte ich gern gesehen, weil ich anfangs überhaupt kein Interesse hatte, sich die positiven Stimmen dann aber überschlugen – und spätestens als ich von Nip/Tuck-Reminiszenzen hörte, hatte er mich. Sogar einen major wie The Fighter habe ich noch immer nicht gesehen (was diverser Meinungen aber auch nicht weiter schlimm sein soll). Das werde ich dann eben im kommenden Jahr nachholen. Plus weitere viele gute Filme, hoffe ich.

10. The Devil’s Double

09. Midnight in Paris

08. The King’s Speech

07. Black Swan

06. Super 8

05. Transformers: Dark of the Moon

04. The Veteran

03. Scream 4

02. The Woman

01. The Tree of Life

Runners-up: I Saw the Devil (Akmareul boatda), Margin Call, New Kids Turbo, Take Me Home Tonight, SUPER, A Serbian Film (Srpski film)


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Christophs Flop 10 des Kinojahres 2011


An dieser Stelle die Flop 10 des Kinojahres 2011 von Christoph Gumpert

Das Jahr 2011 ist zu Ende und die gesamte Internetgemeinde ist fleißig am Listen-Erstellen. Wir lieben Listen einfach. Die größten Politikskandale, die peinlichsten Promifotos, die süßesten Tiervideos auf Youtube … Alles Erdenkliche muss in Rangfolge gebracht werden. Zeit auch für mich einmal einen Blick auf das Kinojahr 2011 zu werfen und meine persönlichen Top- und Flop-Filme des Jahres aufzulisten. Berücksichtigt werden hierbei jeweils nur Filme, die im Jahr 2011 einen deutschen Kinostart hatten.

Zunächst hole ich aus zu dem, was immer am meisten Spaß macht, zum großen Rundumschlag gegen die Crème de la kotz, den Abschaum, den letzten Dreck, der es irgendwie auf die deutschen Leinwände geschafft hat. Filme, welche die Bezeichnung Film gar nicht verdienen. Filme, die reine Zeitverschwendung sind. Filme, bei denen man sich fragen muss, wer überhaupt auf die Idee kommen könnte so eine Scheiße zu produzieren. Filme, vor denen dringend gewarnt sei, die man sich allenfalls antun sollte, wenn man masochistische Neigungen hat (oder einfach keinen Filmgeschmack, darüber lässt sich ja bekanntlich streiten).

Zugegeben, nicht alle Filme auf dieser Liste sind unterirdisch, was entweder daran liegt, dass das Kinojahr einfach nicht so viele extrem schlechte Filme zu bieten hatte, vermeintliche Flops dann doch irgendwie nicht so schlecht waren (z.B. Transformers 3), oder ich einfach nur Glück hatte und mir nicht jeden Mist antun musste. Demnach nicht wundern, wenn Filme, die es mit Sicherheit auf die Flopliste geschafft hätten, beispielsweise Happy New Year oder Twilight 4.1 (ich weigere mich vehement!), auf der Flopliste vermisst werden müssen. Jetzt aber ran ans Eingemachte!

Platz 10: Conan

Ein Paradebeispiel dafür, dass Remakes in aller Regel keine gute Idee sind. Die Neufassung des Films, der Arnold Schwarzenegger seinerzeit über Nacht zum Star machte, ist ein einziger Rohrkrepierer. Das man hier kein oscarreifes Drehbuch erwarten sollte, versteht sich von selbst, allerdings darf man auch bei einer zweckhaften Handlung erwarten, dass sie in sich schlüssig ist. Statt dessen gibt es hier Logik- und Storylöcher ohne Ende und Spannung kommt zu keinem Zeitpunkt auf (allein schon, da alle Gegner von Conan mit Leichtigkeit niedergemäht werden, was auch nie so unterhaltsam ist wie es ein könnte). Da hätte man an Stelle von Jason Momoa auch einfach einen großen Stein durchs Bild rollen lassen können, mehr schauspielerische Fähigkeiten brauchts hier nicht.

Platz 9: Die Relativitätstheorie der Liebe

Olli Dittrich. Ich hatte kurz mit dem Gedanken gespielt das einfach so stehen zu lassen. Mit Olli Dittrich kann ich einfach nicht, vor allem dann nicht, wenn er gleich fünf (!) Rollen im selben Film spielt. Katja Rieman übrigens ebenfalls. Letztere beweist immerhin Wandlungsfähigkeit und ist teilweise kaum zu erkennen. Allerdings zeichnen sich die fünf Liebesgeschichten vor allem durch Belanglosigkeit aus und das bei zehn überzogenen, nervtötenden Charakteren. Kaum erträglicher Schwachsinn.

Platz 8: Fluch der Karibik – Fremde Gezeiten

Cash-Cows soll man melken, so lernt man im Wirtschaftsstudium. Daher kann man es den Machern dieser lustlosen und unnötigen Fortsetzung aus dieser Sicht nicht verübeln, dass sie eben das getan haben. Solange die Leute kommen (und sie kamen in Scharen, weltweit hat der Film etwas über 1 Milliarde Dollar eingespielt), wird es auch noch weitere Fortsetzungen geben. Leider ist von Abenteuer nicht mehr viel zu spüren: eine Actionsequenz auf zugefrorener Themse wurde aus Kostengründen gestrichen, aus selbigen Gründen muss man auch weitgehend auf Hochseeaction verzichten und statt dessen dackeln die unterforderten Darsteller in einer unspannenden Story durch irgendwelche tropischen Wälder. Langeweile pur und da Regisseur Rob Marshall nicht mit der dritten Bilddimension umzugehen weiß, wirkt der Film, trotz Einsatz echter 3D-Kameras, optisch genauso platt wie inhaltlich.

Platz 7: Die drei Musketiere

Der Film ist optisch hübsch gemacht, soviel kann man ihm zu Gute halten. Es ist aber auch schwer, die Sehenswürdigkeiten meiner Heimatstadt Würzburg (die Residenz spielt das Louvre, die Alte Mainbrücke führt nach Paris, die Festung Marienberg ist der Tower von London) schlecht aussehen zu lassen. Diese optischen Schauwerte sind dann aber auch das einzige, was den Film erträglich macht. Das Drehbuch ist nämlich unter aller Sau! Alexandre Dumas würde weinen, könnte er sehen, wie sein Roman hier vergewaltigt wird. Die Lächerlichkeiten sind endlos: da werden Strafzettel an Pferde gehängt, überlange Dialoge über Modetrends geführt und Modernisierungsversuche (Luftschiffe!) gehen komplett nach hinten los. Dummerweise ist die Handlung viel zu sehr auf die Frau des Regisseurs, Milla Jovovich, zugeschnitten, die aus Milady de Winter eine Schwerter schwingende, im Kugelregen Gänge entlangrutschende Action-Lady macht. Man hätte den Film also auch Resident Evil 5 – Back to the Middle Ages nennen können. So schafft Frau Jovovich es mit ihrem nichtexistenten Talent den Film komplett im Alleingang zu ruinieren während ihre viel talentierteren Kollegen keine Chance haben eine sehenswerte Leistung auf die Leinwand zu bringen. Christoph Waltz wusste wohl als einziger auf was er sich da einließ und hatte anscheinend seinen gut bezahlten Spaß.

Platz 6: Honey 2

Ich habe generell nichts gegen Tanzfilme, Honey 2 bietet jedoch noch weniger Handlung als seine Genrekollegen und noch weniger von ungefähr allem was einen Tanzfilm ausmacht. Dafür gibts aber eine saftige Gratisladung Klischees. Die Charaktere sind flacher als ein Blatt Papier, das Drama oberflächlich und bei den Dialogen rollt es dem Zuschauer die Zehennägel hoch. Wäre vielleicht noch erträglich, wenn es wenigstens gute Tanzsequenzen gäbe, aber auch hier Fehlanzeige. Hilfloses, lächerliches, anscheinend unchoreographiertes Rumgehampel in einer überlangen (110 verdammte Minuten!), offenbar sehr billigen Produktion.

Platz 5: Red Riding Hood

Eine moderne Fassung von Rotkäppchen mit Horrorelementen? Klingt eigentlich gut, aber nicht wenn man die Regisseurin von Twilight ans Ruder lässt! Dann bekommt man nämlich einen unfreiwillig komischen Pseudo-Twilight-Klon in dem die Horrorelemente einfach fehl am Platz wirken. Dass dieser Schwachsinn aus der Feder des Autors von Orphan stammt, tut richtig weh. Die viel zu talentierte Amanda Seyfried irrt in einer platten Dreiecksbeziehungshandlung hin und hergerissen zwischen ihren beiden ach so gutaussehenden Dorftrotteln ziellos durch ein billiges Studio-Set. Als Zuschauer schlägt man die Hände über dem Kopf zusammen und konzentriert sich dann auf die Frage, wie eigentlich Gary Oldman auf die blöde Idee gekommen ist, bei so etwas mitzumachen.

Platz 4: Kein Mittel gegen die Liebe

Eine Kate Hudson Komödie in der Kate Hudsons Figur Marley so gar keine Lust auf Liebe hat! Wie das wohl weitergehen mag kann sich jeder denken. Nun ja, nicht ganz, denn auf so eine schlechte Story kommt man als Normalsterblicher spontan gar nicht. Denn Marley hat Darmkrebs. Und dann trifft sie auf einer Wolke Gott in Form von Whoopie Goldberg. Drei Wünsche hat sie frei, kommt aber nicht auf die naheliegende Idee, sich einfach den Darmkrebs wegzuwünschen! Nein, nach zwei belanglosen Wünschen hat sie nichtmal eine Idee für ihren dritten Wunsch. Ab dann sind wir in der Kate Hudson Komödie nach Schema F, die realitätsfern und viel zu fröhlich vor sich hinkrebst. Blödes Wortspiel, ich weiß. Ein fürchterlich schlechter Film und ein Schlag ins Gesicht für jeden, der schon einemal wirklich mit Krebs zu tun hatte.

Platz 3: Der letzte Tempelritter

Nicolas Cage sucht sich seine Projekte anscheinend anhand der Dicke der Drehbücher aus. In diesem Fall dürfte es wohl auf einem Bierdeckel geliefert worden sein. Ein als Hexe verdächtigtes Mädchen muss von A nach B geschippert werden, zwischendurch greifen ein paar Wölfe an und über eine lädierte Holzbrücke müssen wir ja auch noch. Ach ja, wir brauchen noch einen Twist, irgendwas worauf keiner kommt. Die Dialoge improvisiert ihr dann einfach nach Gefühl, Hauptsache es sind ein paar One-Liner dabei. So oder so ähnlich dürfte das ausgesehen haben, fertig ist ein stinklangweiliges Mittelalter-Mystery-Roadmovie, dem man seine 40 Millionen Dollar Budget zu keinem Zeitpunkt ansieht und an dessen Ende man sich als Zuschauer schlicht verarscht fühlt.

Platz 2: Atemlos

Die spannendste Frage in Atemlos ist, wann denn eigentlich Taylor Lautner oberkörperfrei zu sehen ist. Zu dumm, dass sich diese Frage schon nach fünf Minuten in Luft auflöst. Alternativ kann man sich dann mit der Frage beschäftigen, ob die irritierenden Augenbrauen von Hauptdarstellerin Lily Collins vielleicht in Wahrheit aus einer einzigen, dicken, großen Augenbraue zurechtrasiert wurden (ich sage ja!). Und was macht eigentlich Sigourney Weaver da? In jedem Fall sollte man sich auf keinen Fall Gedanken über den Plot machen, der zum kollektiven Haare-Raufen animiert. Spätestens als man sich zur Übergabe eines digitalen Dokuments in einem Sportstadium trifft muss man als Zuschauer resignierend das Hirn und am besten gleich den ganzen Film abschalten. Ein inkompetent zusammengeflicktes Debakel, das kein noch so guter Schauspieler retten könnte, schon gar nicht Teenie-Schmacht-Schwarm Taylor Lautner.

Platz 1: Kottan ermittelt: Rien ne va plus

Die Gurke des Jahres geht in diesem Jahr nach Österreich. Ich kenne die Serie, auf der dieser 'Film' basiert, nicht und nach Sichtung desselben will ich sie auch gar nicht sehen. So eine, gelinde gesagt, gequirrlte Scheiße ist mir selten im Kino untergekommen. Völlig abstruse Parodie (?) eines Krimis, in der ein Schneeballsystemspiel tödliche Folgen hat. Die sowieso schon unterirdische Darstellerriege wird von einem absolut fehlbesetzten Robert Stadlober sogar noch überboten. Hier reiht sich eine bescheuerte Albernheit an die nächste und jeder Ansatz einer womöglich angedachten Satire, beispielsweise der Polizeiapparat als sperriger, auf Migranten ballernder Roboterklotz, ist völlig platt und misslingt bereits im Ansatz. Optisch ist das Ganze billigst eingefangen und scheint von einem Praktikanten am Heimrechner mit Hilfe von Freeware-Tools zusammengebastelt worden zu sein. Merkwürdige Playback-Musiknummern und ein vom Himmel Wiens auf die Straße herunterkackender Mops runden den negativen Gesamteindruck gekonnt ab. A gonz großa Schmarrrrn, man kann kaum in Worte fassen, wie abgrundtief schlecht dieses fast zweistündige Machwerk ist!


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Die Top 10 Dokumentationen des Jahres 2011


In diesem Jahr habe ich einfach zu viele gute Dokus gesehen, als dass ich sie in eine gemeinsame Liste mit den Spielfilmen stecken könnte. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, eine extra Top 10 für die Dokumentationen zu machen, die in diesem Jahr wieder mal ziemlich hochkarätig waren. Beherrschendes Themen waren auch in diesem Jahr wieder der Krieg und die Missstände in der Gesellschaft. War es im letzten Jahr Restrepo, ist es in diesem Jahr der thematisch sehr ähnliche Armadillo, der den besten Dokumentarfilm des Jahres markiert.

Zugegeben, es ist etwas schwer bei den Dokus nach Veröffentlichung zu gehen, denn viele dieser Perlen wurden entweder ganz spät oder bis heute nicht in Deutschland veröffentlicht. Leider wird das ganze 'Genre' hierzulande noch immer äußerst stiefmütterlich behandelt, was sich so schnell auch nicht ändern dürfte (ich will nicht wissen, mit wie vielen Kopien beispielsweise The Black Power Mixtape 1967-1975 in die Kinos kam – immerhin kam er in die Kinos, das allein verdient schon Respekt).

Wenn ich mir meine Top 10 der Spielfilme anschaue (die morgen kommt), dann muss ich ohnehin sagen, dass die Dokus dem Spielfilm meist überlegen sind. Ich könnte außer dem unsäglichen Pina beispielsweise keine schlechte Doku aus 2011 nennen, denn ich habe einfach keine (wirklich) schlechte gesehen. Eigentlich wollte ich noch viele mehr sehen, was aufgrund der Verfügbarkeit, weniger der Zeit, aber nicht möglich war. The Big Eden ist so ein Kandidat, dito Die Jungs vom Bahnhof Zoo und Tears of Gaza.

Hier also meine Top 10 Dokumentationen des Jahres:

10. The Black Power Mixtape 1967-1975

09. Machete Maidens Unleashed!

08. The Tillman Story

07. Cave of Forgotten Dreams

06. The Greatest Movie Ever Sold

06. Tabloid

04. Inside Job

04. Khodorkovsky

02. Bigger Stronger Faster*

01. Armadillo

Runners-up: Countdown to Zero, American Grindhouse, Catfish, American Teen


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Die Flop 10 des Kinojahres 2011


Und schon wieder ist das Jahr rum. Nun, nicht ganz, denn morgen ist ja auch noch ein Tag, der Tag. Bevor ich an Silvester meine Top 10 des Kinojahres 2011 präsentieren werde, will ich Euch heute als Einstimmung meine persönlichen Flop 10 zeigen – die 10 Filme, die mir in diesem Jahr am meisten Schmerzen bereitet haben. Knapp die Hälfte davon habe ich auf der Berlinale gesehen, weshalb ich meine erste Berlinale auch nicht unbedingt als eine allzu gute werten würde.

Hier zeigte er seine hässliche Fratze, der sozialkritische, ach so besserwisserische, dabei aber nur gängige Klischees ausbeutende Gutmenschen-Film (so nennen ich ihn jetzt einfach mal), der dabei so schrecklich nichtssagend ist und die Nerven eines jeden halbwegs denkenden Menschen auf die Probe stellt. Das ist genau jene Kategorie Film, die man Freitag Abend im ZDF unter dem Deckmantel aspekte pusht, denn immerhin sollte sich der Bildungsbürger hier ja angesprochen fühlen – das gilt mindestens für die ersten vier Platzierungen.

Die anderen Platzierungen fallen nicht unbedingt in diese Kategorie, sondern sind einfach nur schlecht. So werde ich auch in zehn Jahren noch nicht verstehen, was an Bridesmaids so lustig sein soll oder was an der Asi-Exploitation Winter's Bone so sehenswert sein soll. An Confessions stellte ich hohe Erwartungen, da er bereits Mitte des Jahres sehr viele positive Stimmen für sich gewinnen konnte, die ich beim besten Willen nicht nachvollziehen konnte.

Bei den beiden Runners-up bin ich mir zumindest bei Trash Humpers nicht ganz sicher, ob das nun Ultrakunst war (auch so ein Wort, das dieses Jahr die Runde unter den Filmleuten gemacht hat) oder einfach nur totale Scheiße. Sicher ist jedenfalls, dass ich nicht nur einmal die Vorspultaste gedrückt hielt, was nicht gerade für Ersteres spricht. Wer wenn nicht wir ist dabei in die vorhin genannte ZDF-aspekte-Kategorie einzuordnen.

Einerseits bin ich froh, dass ich The Green Lantern nicht gesehen habe, andererseits habe ich die Blu-ray hier liegen, konnte mich aber nicht dazu durchringen ihm den Vorrang vor X-Men: First Class zu geben. Dem Trailer nach wäre er aber mit ziemlicher Sicherheit auch auf der Liste gelandet; ziemlich weit vorne sogar. In jedem Falle aber bin ich froh, dass es in diesem Jahr dann doch meist mediokre statt schlechte Filme waren, die ich gesehen habe. Mal sehen, was das 2012 auf uns zukommt.

Hier also die Liste: (ausführliche Erläuterungen erspare ich mir, da die meisten ja wissen, wo man mehr darüber findet.)

10. Bad Teacher

09. Bridesmaids

08. London Boulevard

07. Winter's Bone

06. The Beaver

05. Confessions (Kokuhaku)

04. Yelling to the Sky

03. Almanya – Willkommen in Deutschland

02. Pina

01. The Future

Runners-up: Trash Humpers, Wer wenn nicht wir


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Trailer zu Ridley Scotts 'Alien' Prequel 'Prometheus'

Für die, die ihn noch nicht gesehen haben: Der erste Trailer zu Ridley Scotts Prometheus. Mich haut er ja nicht gerade um (was soll diese blöde Titeleinblendung, die alle so toll finden?), aber da scheine ich wohl fast der einzige zu sein. Immerhin ist er gut besetzt. Deutscher Starts ist am 09. August 2012.


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Louis Theroux DVD Collection – Online Quiz (Teil2)

Gesponserter Artikel

Er gehört zu den bekanntesten Dokumentaristen der Gegenwart. Nein, die Rede ist nicht etwa von Michael Moore oder Morgan Spurlock, sondern von Louis Theroux. Kennt Ihr nicht? Der 41-Jährige ist ein britischer Journalist und ist vor allem durch seinen diversen Dokumentationsreihen bekannt geworden, die nun auch hierzulande auf DVD erschienen sind. Mal ist er bei gottesfürchtigen Menschen, mal bei amerikanischen Neonazi, mal bei Gefangenen in einem der größten Gefängnisse der Vereinigten Staaten. Passend dazu gibt es zu den BBC-Dokumentationen nun ein Videoquiz, das ziemlich spannend geraten ist. Man bekommt eine Frage, die man beantworten muss – die Antwort bekommt man dann als kleines Video, das meist aberwitziger kaum sein könnte. Doch nicht nur die Welt von Louis Theroux ist manchmal nahe am Wahnsinn! Da wahre Leben ist eben doch kurioser als man denkt.

Den kompletten Beitrag lesen …


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Russland und die Presse: 'Die vierte Macht' Trailer

Der Trailer zu Dennis Gansels (Die Welle, Wir sind die Nacht) neuem Film Die vierte Macht ist da und schaut gar nicht mal schlecht aus. Moritz Bleibtreu spielt darin einen deutschen Journalisten, der nach Moskau reist, um dort in einen Komplott von Regierung und Gheimdienst zu geraten. Neben Bleibtreu sind auch noch Max Riemelt, Stipe Erceg und Rade Serbedzija dabei. Bin mal gespannt, wie die Russen den Film finden werden … Deutscher Start ist am 01. März 2012.

(Via PEWPEWPEW)


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Die beste Sexszene des Jahres 2011 geht an …

… Will Forte und Kristen Wiig in MacGruber. Bevor ich meine Top und Flop 10 des Jahres 2011 veröffentliche, wollte ich kurz noch die beste Sexszene ever des Jahres küren – andere küren so was Langweiliges wie die besten Poster 2011 -, die mit ganz, ganz großem Abstand an die beiden SNL-Comedians geht. MacGruber war zwar nur punktuell ein Highlight (ich sage nur Blaupunkt!), aber ich habe seit Team America: World Police keine solch abstruse Sexszene mehr gesehen! Allein dafür lohnt der 80-Minüter schon.


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Transformers im Wasser: Japanischer 'Battleship' Trailer

Neuer Trailer zu Battleship aus Japan, der wieder mal ohne Ende rockt, auch wenn er nicht allzu viel neues Material zeigt. Dafür gibt es Tadanobu Asano zu sehen, der neben all den anderen großen Namen natürlich untergehen dürfte.

(Via Twitch)


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Der etwas andere Freizeittreff mit BlindAd


Hierbei handelt es sich um ein Sponsored Post

Das Leben ist voller Überraschungen. So heißt es zumindest immer in schlechten Filmen oder in schlechten Soaps. Es gibt auch genügend Abschnitte im Leben, an denen man sich wahrscheinlich sehr langweilt. Gerade jetzt über Weihnachten oder am Wochenende, wenn die Freunde mal wieder keine Zeit für einen haben oder man gemeinsam mit diesen nicht weiß, wo es dieses Mal hingehen soll. In den Club, ins Kino oder doch nur in die Kneipe ums Eck? BlindAd schafft hier nun Abhilfe. Doch was ist BlindAd überhaupt? BlindAd steht für Blind und Adventure, sprich ein Aktivität zu der Du Dich verabreden kannst – ganz egal ob Flashmob, ein Kinobesuch, eine Kneipentour oder eine Verabredung zum gemeinsamen Grillabend. BlindAd ist die Plattform für all diese Freizeitaktivitäten und mehr. Ein Blick auf die Homepage von BlindAd verrät, wie das Ganze funktioniert. Du meldest Dich ganz einfach an und erstellst Dein persönliches Profil. Nun kannst Du nach Adventures suchen oder eigene Adventures eintragen. Ferner kannst Du auch (neue) Freunde hinzufügen, mit denen Du Dich dann auf diese sogenannten BlindAds triffst. Natürlich gibt es auf BlindAds auch ein großes Angebot an Aktivitäten, die Du suchen und mitmachen kannst.

Ein eigener Eventkalender hält Dich dabei auf dem Laufenden, allen voran über angesagte Studentenpartys, die nach Städten geordnet sind und sich somit ganz einfach finden lassen. Hast Du auf Deine Stadt geklickt, werden Dir die jeweiligen Partys angezeigt, die es in der kommenden zeit gibt. Mit nur einem weiteren Klick kann man nun ganz einfach auch beim Event auf Facebook teilnehmen. Gleiches gilt natürlich auch für das Adventure auf BlindAd. Als Specials gibt es neben einem Team-Adventure, bei dem Du mit Deinem eigenen Team gegen ein anderes Team antrittst, um Euch sportlich zu messen, auch noch das BlindAd-Dinner. Beim Dinner geht es um den Magen, genauer gesagt ums Kochen. Verschiedene Teams treten bei einem mehrgängigen Dinner gegeneinander an und servieren den Gang in der Wohnung des jeweiligen Teams. Da sind nicht nur Spannung und sportlicher Wettkampf garantiert, sondern auch satte Teilnehmer, die auf jede Gaumenfreude gespannt sind. In der News-Sektion gibt es schließlich aktuelle Mitteilungen rund um BlindAd. Ein Blick für alle Abenteuerlustigen lohnt sich also allemal.


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