Der Mann, der die Nazis täuschte: 'Garbo: El espía' Trailer


Die spanische Doku Garbo: El espía (Garbo: The Spy) erzählt die Geschichte wahre Geschichte von Juan Pujol, der als Doppelagent im Zweiten Weltkrieg die Nazis an der Nase herumführte und damit den Verlauf des Krieges beeinflusste. Der erste Trailer zum Film (480p/720p/1080p) sieht jedenfalls nach einer interessanten Geschichtsstunde mit massig Archivmaterial aus. Die Doku ist bereits zwei Jahre alt, war bisher aber nur auf Festivals zu sehen – die Chancen, dass sie es hierher schafft, dürften also ziemlich gering sein. Vielleicht ja irgendwann mal auf arte oder in einem der Dritten …


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Das richtige Smartphone mit Handyversand24 finden


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Kein Markt ist derzeit wohl so umkämpft wie der Smartphone-Markt. Mit dem Start des iPhone 4S hat auch die Konkurrenz einmal mehr beobachten können, dass es nicht immer nur auf die Technik, sondern im Falle des iPhone auch auf den Namen und die Firma dahinter geht. Apple hat dabei ein glückliches Händchen bewiesen, integrierte es den beliebten Kurznachrichtendienst Twitter beispielsweise nativ in sein Betriebssystem. iOS und Android sind noch immer die wohl größten Konkurrenten auf dem Mobilfunkgerätemarkt. Android und Apple, zwei Namen, die mittlerweile so etwas wie ein Synonym für Smartphones sind. Android setzt größtenteils auf Telefone des Herstellers HTC, die sich durchaus sehen lassen können. Ich hatte selbst einige Jahre ein HTC – zu einer Zeit, als die Marke aber noch nicht wirklich bekannt und es noch kein Android gab. Doch welches Telefon eignet sich am besten für mich und meine Bedürfnisse? Fragen über Fragen, doch man kann sich ganz einfach helfen.

Handyversand24 ist ein solches Infoportal, das nicht nur aktuelle Smartphones und Handys auflistet, sondern auch direkte Links liefert, um das Wunschtelefon gleich zu bestellen. Wie wäre es beispielsweise mit dem HTC Wildfire, das neben dem Android-Betriebssystem auch viele weitere tolle Features bietet und für einen äußerst erschwinglichen Preis zu bekommen ist. Doch man kann sich natürlich auch für ein anderes Gerät entscheiden, Handyversand24 liefert nämlich auch Infos zu anderen Geräten, wie beispielsweise dem HTC HD7 oder dem HTC Sensation. In der Übersichtsliste finden sich alle großen Geräteanbieter – ein Klick genügt und man kommt zur Geräteauswahl des jeweiligen Anbieters. Kundenrezensionen von Amazon.de geben einem gleich einen Überblick darüber, ob sich das Gerät/Zubehör lohnt oder ob man lieber die Finger davon lassen sollte. Auch eine eigene Facebook-Fanpage hat Handyversand24, auf der man über aktuelle Posts informiert werden kann, ist man ein Fan der Seite. Ein Blick für alle jene, die sich ein neues Telefon zulegen wollen, lohnt sich also.


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The Final Destination: 'Accident' DVD Review


Es ist ein wenig ruhig geworden um den Hong-Kong-Thriller. Stand vor wenigen Jahren noch der großartige Infernal Affairs für den mehrfach Oscar-prämierten The Departed Modell, gab es in letzter Zeit zwar weiterhin gute, aber nur noch selten Beiträge, die aus der Masse herausstachen und eine wirkliche Chance hatten, auch im Westen bekannt zu werden. Wenn doch einmal ein Film auffällt, besteht eine nicht geringe Chance, dass der Name Johnny To mit ihm in Verbindung steht. To beweist mit seiner Produktionsfirma Milkyway immer wieder ein ausgezeichnetes Gespür für hervorragende Thriller, sei es nun als Regisseur (Running out of Time, Election, Exiled) oder, wie in diesem Fall, als Produzent.

Kwok-fai Ho (Louis Koo) ist der Kopf einer erfolgreichen Gruppe von Auftragskillern. Kopf im Sinne des Anführers, aber auch im Sinne des großen, detailversessenen Planers. Denn die Gruppe ist besonders deswegen erfolgreich, da die von ihnen ausgeübten Morde nicht als solche erkennbar sind. Stattdessen konstruiert Ho komplizierte Kettenreaktionen, die zu Unfällen führen, welche die Zielperson ohne direktes Zutun eines Killers zu Tode kommen lassen. Die Behörden schöpfen somit auch keinen Verdacht und kommen erst gar nicht auf die Idee, jemanden wegen des Mordes zu verfolgen. Bei einem dieser Einsätze verläuft das Geschehen alles andere als nach Plan.

Es kommt zu einem tragischen Unfall, der den Tod eines Team-Mitgliedes zur Folge hat. Ho, der selbst seine Frau bei einem Autounfall verloren hat, weiß, dass es sich tatsächlich nur um einen Unfall gehandelt haben könnte. Doch aufgrund seiner Tätigkeit weiß er ebenso, dass es auch durchaus eben kein unglücklicher Zufall gewesen sein könnte, der den Tod seines Kollegen verursacht hat, sondern ein gezieltes Attentat. Spätestens als er einen Einbruch in seine Wohnung am selben Tag feststellen muss, lässt ihn dieser Gedanke nicht los und er widmet fortan jede wache Minute der Aufklärung dieser möglichen Verschwörung.

Vor allem in Anbetracht der Tatsache dass asiatische Filmemacher gerne Thriller jenseits der zwei Stunden produzieren, ist Accident (Yi ngoi) mit 87 Minuten Laufzeit verhältnismäßig kurz geraten. Das ist in diesem Fall jedoch keinesfalls ein Nachteil. In seiner Kürze ist der Film dafür umso dichter gestaltet. Accident präsentiert sich mit einem hervorragend ausgearbeitetem Plot, der in der ersten Hälfte einen spannenden, urbanen Thriller darstellt, sich in der zweiten Hälfte aber in eine ganz andere Richtung entwickelt und fast schon zu einem Charakterstück mutiert. Dabei lockt er immer wieder auf falsche Fährten und entpuppt sich als deutlich vielschichtiger und weniger vorhersehbar, als es der erfahrene Zuschauer womöglich meint. Einzig einige wenige narrative Schwächen, Plausibilitätsprobleme und logische Unstimmigkeiten fallen negativ ins Gewicht. Spätestens jedoch mit dem Finale, das perfekter nicht hätte sein können, sind diese aber verzeihlich.

Besonders die zweite, sehr charakterbezogene Hälfte des Filmes verlangt einem Schauspieler viel ab. Louis Koo, einer der zurecht meistgefragtesten Darsteller Hong Kongs, liefert in seiner Darbietung des Kwok-fai Ho eine der besten, wenn nicht sogar die beste Leistung seiner bisherigen Karriere ab. Er beweist erneut seine gewaltige Vielseitigkeit und meistert den Spagat zwischen dem kalten, emotionslosen und analytisch vorgehenden Killer und einem zunehmend in Paranoia versinkenden Mann, mit dem der Zuschauer schließlich mitfühlen können sollte, ausgezeichnet. Für den Erfolg des Films ist das essenziell, denn letztlich ist Accident eine One-Man-Show. Louis Koo ist alleiniger Hauptdarsteller, der in nahezu jeder Szene zu sehen ist und so ist es, neben dem bis auf wenige Schwächen hervorragenden Skript, vor allem ihm zu verdanken, dass Accident dermaßen gut funktioniert.

Für Regisseur Soi Cheang (Love Battlefield, Dog Bite Dog) dürfte Accident der endgültige Durchbruch sein. Bereits die ausgezeichnete Eröffnungssequenz packt den Zuschauer und zieht in sogleich mitten in das Geschehen hinein. Die Detailversessenheit seiner Hauptfigur setzt Cheang auch in seiner Inszenierung um und überlässt nichts dem Zufall. Jedes Bild ist präzise gestaltet und glücklicherweise verzichtet er auf überstilisierte Hochglanz-Actionsequenzen, sondern inszeniert Accident mit zurückhaltendem Realismus.

Accident ist eine ausgewogene Mischung aus hervorragendem Thriller und tiefgründiger Charakterstudie und nach wenigen Höhepunkten des Hong-Kong-Thrillers der letzten Jahre ein dringend nötiger und zugleich erfrischender Beweis für die Leistungsfähigkeit des Filmstandorts. Hollywood darf sich hier ein Beispiel nehmen, denn Accident beweist, dass die guten, neuen Ideen noch lange nicht erschöpft sind. Accident ist in seiner nahezu perfekten Ausführung sicherlich kein Unfall, sondern ein seltener Glücksfall. (8.5/10)

Die DVD ist seit dem 21. Oktober im Handel (Amazon-Partnerlink) und kann hier technisch nicht beurteilt werden, da ein Presseexemplar vorlag.

- Kritik von Christoph Gumpert


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Kostenlose Onlinerollenspiele bei Aeriagame.com


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Wer im Netz nach Angeboten für gratis Spiele sucht, wird regelrecht bombardiert mit der Masse an Angeboten für MMORPG's for free. Leider leidet unter dem Wahn Onlinegames für lau anzubieten oftmals die Qualität der Spiele oder der User kommt in Puncto Service bzw. Serverleistung viel zu kurz. Dann ruckelt es an allen Ecken & Enden, man erkennt nicht, ob das Ding, welches sich da am Waldboden erhebt, nun ein Baum ist oder doch eher einen Drachen darstellen soll. Plötzlich liegt der gerade erst so mühevoll erschaffene Charakterauch schon niedergestreckt am Boden, ohne dass man auch nur die geringste Ahnung hätte, wieso das so ist – War da wer? Bin ich bloß gestolpert? War ich gar unter Wasser und hatte keine Luft mehr? Schlechte Grafik, übelste Übertragungs-'Geschwindigkeit' macht es möglich.

Onlinerollenspiele kostenlos spielen kann aber auch extrem Spaß machen. Alles, was man dazu braucht ist das richtige Spiel. Dieses zeichnet sich neben Grafik, welche man gerne betrachtet, bei welcher ein PC jedoch trotzdem noch rund läuft, auch über eine schöne Story, eine lebendige Spielwelt sowie kontaktfreudige Community aus. Shaiya ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie sorgloses Abtauchen in jene Welt von Fantasy-MMORPG funktionieren kann. Hier kann als Mensch & Elf auf der Seite des Lichts für das Gute gekämpft werden – Leute, die zumindest privat auch mal ordentlich die Sau rauslassen wollen und ihrer dunklen Seite ein wenig Spielraum geben möchten, können aber auch als Todesser oder Vail für den Bund des Zorns in den Krieg um die Vorherrschaft in einer aus dem Gleichgewicht geratenen Welt ziehen.

Ob alte Bekannte treffen, neue Freunde gewinnen, ganz banal Zerstreuung vom öden Alltag suchen: In den Sphären von Shaiya abtauchen, bedeutet das Verschwinden in ein faszinierendes Universum voller magischer Wesen, umwerfender Landschaften und nervenaufreibender Abenteuer. In der ungewöhnlich aktiven Zockergemeinschaft findet jeder noch so eigensinnige Charakter Kampfgefährten, mit denen er Seite an Seite auch aus den kniffeligsten Aufgaben sowie härtesten Schlachten glorreich hervorgehen wird. Das kostenlose Online-Rollenspiel Shaiya bringt euch auf dem kürzesten Weg in eine Welt voller Abenteuer, Magie & Freundschaft – der ideale Ausgleich zu stressigen Tagen im Büro oder kalt-matschigem Winterwetter, welches die Seelen vieler Menschen gleich mitgefrieren lässt.


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H&M veröffentlicht Lisbeth Salander Kollektion

An dieser Stelle mal ein kleines Zugeständnis an all die Modebloggerinnen da draußen … Es ist nicht mehr allzu lang bis zum Kinostart von David Finchers The Girl With the Dragon Tattoo. Passend dazu hat die Modekette H&M angekündigt eine Lisbeth-Salander-Kollektion zu veröffentlichen, die in Zusammenarbeit mit Trish Summerville, der Costume-Designerin des Remakes, entstehen soll. "H&M have collaborated with Trish Summerville, the revered costume designer who worked on the English film version of The Girl With The Dragon Tattoo , to add an urban, edgy twist to 30 pieces, all with the unmistakeable essence of Lisbeth Salander." (FilmDrunk)

Rooney Mara, die Lisbeth Salander in Finchers Hollywood-Version des schwedischen Thrillers spielt, posiert aktuell auf dem Cover der November-Ausgabe der Vogue – in einem Ralph-Lauren-Dress. Wird sie bald also in ihren 'Filmklamotten' made by H&M auf den Covern zu sehen sein? Und wird sich das überhaupt (an irgendjemanden außer Emo-Hipster) verkaufen? Oder wie FilmDrunk dazu bemerkt: "Because nothing says chic like bleached eyebrows and a history of rape." Ab dem 28. November wird die Kollektion, die insgesamt 30 Teile umfasst, exklusiv bei Colette in Paris zu haben sein, bevor sie dann am 14. Dezember in 180 H&M-Stores weltweit erscheint. Im verlinkten Video gewährt H&M-Creative-Director Donald Schneider noch einige Einblicke in die Kollektion.


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Trailer zu Werner Herzogs neuer Doku 'Into the Abyss'

Werner Herzog hat in diesem Jahr mit Cave of Forgotten Dreams nicht nur eine der besten Dokus zu verantworten, sondern schon wieder eine neue gedreht. Into the Abyss heißt der Film und handelt von einem zum Tode verurteilten Häftling, der in einem Gefägnis in Texas auf seine Hinrichtung wartet – die just acht Tage nach Herzogs Interview vollzogen werden sollte … Der Trailer sieht fantastisch aus – nach einer Mischung aus Errol Morris' The Thin Blue Line und, wie im Trailer zu lesen, Capotes In Cold Blood. Mal schauen, wann es der Film, der bisher nur auf Festivals zu sehen war, zu uns schafft.

(Via Cinematze)


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London Calling: 'London Boulevard' Trailer


Ich bin mit dem Trailer zu London Boulevard (480p/720p) vielleicht etwas spät dran, aber lieber zu spät als nie, right? Der Gangsterfilm ist das Regiedebüt von Drehbuchautor William Monahan (The Departed, Body of Lies, Edge of Darkness) und macht einen ziemlich guten Eindruck, wie ich finde. Lange warten muss man auch nicht mehr, denn London Boulevard startet hierzulande am 01. Dezember (wahlweise gibt es in UK auch die Blu-ray günstig). Und bevor ich lange suche: Kennt jemand den Song, der ab 1:11 zu hören ist?


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Accessoires und mehr bei galeriemode.de


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Man hat es als Frau nicht gerade leicht. Ständig suggerieren die Medien ihnen, dass sie es sind, die immer top gepflegt und top gestylt durch die Welt laufen müssen. Der Mann darf sich da schon etwas mehr gehen lassen, denn er muss sich ja auch kein Make-Up ins Gesicht schmieren oder in Schuhe mit 10cm-Absatz reinzwingen. Man(n) ist den Frauen aber auch äußerst dankbar, wenn sie ebendies tun und sich somit von ihrer besten Seite zeigen. Dabei muss die Dame ja auch keine Modelmaße haben. Sie muss einfach etwas aus sich und ihrem Typ machen. Mit einem Outfit ist es damit aber noch lange nicht getan, denn neben Schuhen und einem Hut gibt es noch zahlreiche Accessoires, die der Frau von Welt zur Verfügung stehen – viel mehr als uns Männern, die wir ja mit einem Schal, einer Uhr und einem Armband schon nahezu alle Möglichkeiten an Accessoires erschöpft haben.

galeriemode.de ist ein Onlineshop, der Frauen bei der perfekten Accessoire-Auswahl hilft und ihnen aktuelle Trends zeigt. Egal ob Taschen, Kleidung, Accessoires oder Schmuck – hier findet die Frau von Heute alles, was das Modeherz begehrt. Im Onlineshop mit der schön gestalteten Homepage (man achte auf solche lieblichen Details wie den DHL-Wagen unten) findet man von High Heels über Kronen bis hin zu einem Clutch auch jene Produkte, die man im örtlichen Modehaus vielleicht nicht unbedingt findet. Ein Chat hilft den Kunden dabei sich zu orientieren und sich Fragen beantworten zu lassen. Ist dieser gerade offline, kann man eine Nachricht hinterlassen. Wer den Newsletter abonniert, erhält aktuell sogar einen 5€-Gutschein, den man gleich in ein passendes Accessoire investieren kann. Bewertungen von anderen Kunden helfen dabei, sich über den Shop und seine Produkte zu informieren. Die Versandkosten entfallen ab einem Warenwert von 20€. Damit dürfte dem fröhlichen Shoppen eigentlich nichts mehr im Wege stehen.


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Trailer zu Jolies Regiedebüt 'In the Land of Blood and Honey'

Ich zitiere einfach mal den YouTube-Text zum Trailer, da dieser es auf den Punkt bringt: "A love affair blooms between a Bosnian woman and a Serbian man during war in the 1990s. In theaters December 23, 2011. Directed by Angelina Jolie." Genauer gesagt handelt es sich um Jolies Spielfilmdebüt als Regisseurin, denn sie hat ja schon die Doku A Place in Time gedreht. Ach ja: Bin ich der einzige, der beim Trailerscreenshot denkt, dass da Ralph Fiennes mitspielt?

(Via Fünf Filmfreunde)


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Die geteilte Stadt: 'Possession' DVD Review


Will man über Trennung, über Teilung und Ungerechtigkeit erzählen, bietet sich das geteilte Berlin als Schauplatz ja geradezu an. Triste Wohnsiedlungen, leer gefegte Straßen und die noch tristere, gigantische Mauer, die da mitten durch die Stadt verläuft und nicht selten auch in den Köpfen der Menschen weiter verläuft. Und dennoch scheint es in dieser Umgebung tolle Wohnorte zu geben – für all jene, die es sich leisten können und zumindest ein kleines Stück Luxus genießen wollen. So zu sehen in Andrzej Zulawskis Possession, der keine Illusionen schafft, sondern uns mit der harten Realität konfrontiert. Und dennoch abstrahiert Zulawski auch, denn auf seinen Straßen finden sich keine Passanten, in den U-Bahnen finden sich nur die sozial Ausgegrenzten, die das triste Bild der Stadt unterstreichen. Wenn Mark (Sam Neill) durch die Straßen Berlins läuft, hört man jeden Schritt, jedes Klacken, das er mit dem Absatz seines Schuhs auf dem Asphalt kreiert. Man kann sogar so weit gehen und sagen, dass Zulawskis Berlin nur von Freaks bewohnt wird. Zum einen natürlich von Mark und seiner Frau Anna (Isabelle Adjani), zum anderen von sleazigen Privatdetektiven, undurchsichtigen Geschäftsleuten und Liebhabern mit Kung-Fu-Kenntnissen.

Nicht nur zwischen den beiden politischen Systemen gibt es große Differenzen, auch zwischen den beiden Geschlechtern, die ihre Ehe am Ende sehen. Doch wie so oft will es einer der beiden nicht akzeptieren, weshalb es schließlich zum 'Kampf' kommt. Dieser ist dann auch ein Kampf auf Leben und Tod – und am Ende wird der anfangs kleine Küchenbrand zum globalen Brandherd. Es ist schon beeindruckend, was Zulawski in Possession alles vom Stapel lässt. Auch wenn er immer wieder auf grobe Schockmomente setzt und seinen eigentlichen Hauptdarsteller in voller Pracht zeigt, bleibt Possession stets bemüht und subtil in seiner politischen und gesellschaftlichen Allegorie. Ihm ist mit seinem Film so viel gelungen, dass man Possession keinesfalls einem Genre zuordnen kann. Er ist nämlich nicht nur Beziehungsdrama, sondern auch Thriller, Horrorfilm und alles andere – eine Art abseitiger, exploitativer Arthousefilm mit ganz vielen Gross-Out-Momenten und einem aberwitzigen Finale. Dabei setzt Zulawski weniger auf eine kohärente Geschichte, als vielmehr auf Fragmente, die des Öfteren ins Surreale abwandern. Auch das Spiel von Neill und Adjani grenzt nicht selten ans Surreale oder gar Masochistische. Zu Recht gab es dafür für Adjani den Preis für die beste Darstellerin in Cannes.

Dabei ist Possession aber nicht immer ein Vergnügen, denn gerade durch seinen Surrealismus, das enorm physische Spiel der Darsteller, das daher hin und wieder etwas redundant wirkt, ist es nicht immer einfach, dem Geschehen zu folgen. Man will sich nicht wirklich in die Beziehungsprobleme eines Ehepaares einmischen, das eigentlich alles hat, was es will. Doch erst später, wenn es sich zu einem größeren Ganzen entwickelt, ist man wieder voller Spannung dabei. Dann, wenn die ganze Welt plötzlich aus den Fugen zu geraten droht und endgültig alles gescheitert ist zwischen den beiden Liebenden, die einfach nicht zusammen sein können. Letztlich regiert der Nihilismus. Die einzige Konstante während alledem, das man buchstäblich als Krieg bezeichnen kann, bleibt der Ort, Berlin. Dass Zulawskis vermeintlicher Skandalfilm als solcher wahrgenommen wurde, liegt sicherlich auch daran, dass die Mauer nach Erscheinung noch acht Jahre bestehen sollte. Aber auch heute ist Possession noch ein ziemlich verstörendes Werk, das auch hinsichtlich seiner politischen Allegorien nicht an Aktualität verloren hat. Denn das Böse, das Zulawskis selbst erlebt hat, ist allgegenwärtig. (8/10)

Bildstörung hat die deutsche DVD-Premiere (Amazon-Partnerlink) als OmU im schicken Schuber und mit einem wundervollen Artwork veröffentlicht. Bild und Ton sind wie vom Label gewohnt auf hohem Niveau, die Extras wie immer große Klasse. Neben einem Audiokommentar findet sich eine fast einstündige Doku, die den Entstehungsprozess beleuchtet und die Beteiligten zu Wort kommen lässt (und auch auf die Skandalwirkung des Filmes eingeht). Krönender Abschluss ist das 48-seitige Booklet mit Texten von Jörg Buttgereit, Daniel Bird und Dr. Marcus Stiglegger, der zu Zulawskis Gesamtwerk schreibt. Schöner und dem Film gerecht werdender könnte eine Veröffentlichung kaum sein.


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