MIT entwickelt Kamera mit 1 Billion Frames per Second

Okay, hier mal was für die Techniknerds, die sich bei Filmen mehr für die Technik als für das Künstlerische interessieren: Am MIT haben sie eine Kamera entwickelt, die mit 1.000.000.000.000 – sprich einer Billion – Frames per Second aufnehmen kann. Damit kann die Kamera sogar die Bewegung des Lichts aufzeichnen, so schnell ist das! Wer Genaueres wissen will und sich von Technobabble nicht abschrecken lässt, der erfährt im MIT-Video mehr. Interessanter finde ich da schon die Tatsache, dass man mit dieser Kamera den längsten Film ever drehen könnte – und damit wohl auch den langweiligsten, denn wie bemerkt Phil? "Wenn man mit dieser Kamera eine Sekunde lang filmt und dann den Film mit einer Bildwiederholrate von 24 Frames/Sekunde abspielt, braucht man etwa 1321 Jahre um den ganzen Film zu sehen." Das wäre doch was für Michael Bay, oder?


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3 Kommentare zu “MIT entwickelt Kamera mit 1 Billion Frames per Second”

  1. Dezember 21st, 2011 | 14:54

    Naja, das Problem bei der Kamera ist, dass sie für einen Film, sehr lange für die Aufnahme braucht, denn natürlich kann sie keine Photonen direkt aufnehmen, sondern nur Momentaufnahmen, die mit einem Laserpuls so zeitlich gesteuert werden, dass es aussieht wie wenn das tatsächlich alles direkt nacheinander passiert wäre. Quasi ein Timelapse Video vom Licht ;-)

    Und das müssen sie für jede Bildzeile wiederholen. Deshalb geht es auch nur für unbewegte Objekte und ist nichts für Michael Bay :D

  2. Dezember 21st, 2011 | 16:02

    Und da ist er auch schon, der "Nerd". ;)

    Nee, im ernst, beim Film sollen sie mal lieber die Red One noch häufiger verwenden, die ist geil!

  3. Dezember 22nd, 2011 | 16:06

    Ich bin doch immer da ;-)

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