Re-enacting War Crimes: 'The Act of Killing' Doku Trailer

Indonesien, 1965: Bei einem Militärputsch sterben mehr als 1 Millionen Menschen. Drei der dafür verantwortlichen Kriegsverbrecher stellen nun ihre Kriegsverbrechen nach, und zwar für die Doku The Act of Killing, die in Toronto zu sehen war und für mehr als nur gemischte Reaktionen sorgte. Was absolut insane klingt, ist es auch, lauscht man den Worten der Jungs von Film Junk ("It's the weirdest and craziest thing I saw at TIFF, it was insane!"). Es handelt sich im Prinzip um American Movie – mit dem Unterschied, dass es sich bei den Filmemachern um Massenmörder handelt, die nie für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen wurden.

Schaut man sich den Trailer zur Doku an, die von Werner Herzog und Errol Morris produziert wurde, dann stellt man schnell fest, dass es sich hierbei um harten Tobak handelt, denn die Männer gehen ganz offen mit dem um, was sie getan haben und sind nicht selten stolz darauf. Darf man lachen? Darf man den Film überhaupt gut finden? Fragen, die sich viele nach der Sichtung in Toronto stellten. Fest steht jedenfalls, dass es sich bei diesem Projekt um einen äußerst interessanten Film handelt, der in meiner Must-Watch-Liste sofort um einige Plätze nach oben geklettert ist.


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