Michael Bays 'Transformers': EPIC WIN!!!111

MTV Movie Awards 2008 Logo… zumindest laut MTV Movie Awards, wo der Bay-Kracher gestern zum besten Film des Jahres gewählt wurde (jawollja!). Eigentlich wollte ich gestern ja live zu den Awards bloggen, aber verwarf den Plan angesichts meines heutigen Stundenplans ganz schnell wieder (und gelesen hättet Ihr das ja sowieso erst heute [früh], nicht?). Egal, denn während ich diesen Post hier verfasse, läuft die Wiederholung der Awards von letzter Nacht auf MTV (OmU) – einschalten, denn es gibt keine Show, die lustigere Einspieler hat und in der die Awards schneller vergeben werden (gut, die Oscars holen in dieser Hinsicht auch jedes Jahr auf). Hier also die Gewinner:

Best Movie: Transformers
Best Male Performance: Will Smith – I Am Legend
Breakthrough Performance: Zac Efron – Hairspray
Best Female Performance: Ellen Page – Juno
Best Comedic Performance: Johnny Depp – Pirates of the Caribbean: At World's End
Best Fight: Sean Faris and Cam Gigandet – Never Back Down
Best Villain: Johnny Depp – Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street
Best Kiss: Briana Evigan and Robert Hoffman – Step Up 2 The Streets
Best Summer Movie So Far: Iron Man

Im Großen und Ganzen war das wohl recht vorhersehbar, aber im Prinzip ist das ja eh alles egal – die Awards schaut man nicht wegen des prestigeträchtigen Preises, sondern buchstäblich wegen der Show…


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MTV Movie Awards 2008

Ja, ich gestehe: Auch wenn man den Preis, den MTV da jedes Jahr vergibt, quasi in die Tonne kloppen kann, so ist es doch immer wieder amüsant zu sehen, welch Fanboyplatform das Ganze doch ist. MTV Movie Awards 2008 LogoZiemlich genial sind nämlich auch die diversen Einspieler, die den Rahmen der MTV Movie Awards bilden und aktuelle Filme richtig schön auf's Korn nehmen. In diesem Jahr werden die Awards von Mike Myers moderiert, übertragen wird der ganze Wahnsinn live am 01.06. (bei uns in der Nacht live zu sehen oder eben einen Tag später). Hier die Liste der Nominierten, die Superbad mit fünf Nominierungen anführt:

Best Movie

I am Legend
Juno
National Treasure: Book of Secrets
Pirates of the Caribbean: At World's End
Superbad
Transformers

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Trendiger Giftzwerg im Walkostüm, 16, sucht…

Juno
(Jason Reitman, USA/Kanada/Ungarn 2007)
Kino

‘Juno’Es ist der amerikanische Traum, wie er im Buche steht: Da beschließt ein gut-bürgerliches Mädchen von zu Hause loszuziehen, um Stripperin zu werden. Nebenher ist sie fleißig am Bloggen, wird dadurch schließlich von Hollywood entdeckt, schreibt ihr erstes Drehbuch und gewinnt dafür gleich den Oscar. Ihr Name: Diablo Cody, ihr Film: Juno, die Prämisse: Eine 16-jährige, Juno (Ellen Page), wird schwanger, was täglich passiert und ohne Probleme zu handeln ist. So weit, so gut. Oder auch nicht. Denn Juno wurde wohl wie kein anderer Independentfilm der letzten Jahre so gelobt, wobei er auch deutliche Schwächen besitzt. Ja, meine Erwartungen waren dann wohl doch etwas zu hoch, aber auch dem Kinopublikum, das asozialer nicht hätte sein können (ab jetzt boykottiere ich dieses Kino wirklich [trotz Studentenrabatts], entweder wird [allein] ins OV-Kino gegangen oder auf die DVD gewartet, so hart es bisweilen auch sein mag) will ich das teilweise Versagen von Juno zu einem gewissen Grad ankreiden.

Ich meine, dass das erste Drehbuch einer unerfahrenen Autorin – die immerhin ein Medien-Diplom hat und der die Materie deshalb nicht völlig fremd ist – nicht gerade perfekt ist, dürfte ebenso klar sein, wie die Tatsache, dass es die Figur der Juno so im wahren Leben nur einmal unter Millionen gibt – wenn überhaupt. Denn genau hier offenbart sich nämlich die größte Schwäche des Drehbuchs, nämlich seine Figuren. So liebenswürdig und von Ellen Page toll gespielt Juno auch sein mag, so ist sie dennoch nichts weiter als eine typisch-fiktive Erfindung des konservativen Hollywoods (das sich ja sonst so liberal gibt). Sie hat Ahnung von Musik, kennt Argentos Filme, und hat immer einen locker-flockigen Spruch auf den Lippen, der sie nahezu unzerstörbar erscheinen lässt. Natürlich schildert Juno auch den Kampf und die Verletzlichkeit dieser kleinen Göre, aber das ist nur oberflächlich und bisweilen verlogen, denn im Kern ist sie der Archetyp des starken Teens, der schon reifer ist als alle andere, bzw. dies gern wäre.

Zum anderen wären da die Eltern, im Prinzip eher konservativ, aber dennoch guten Mutes, denn was soll man denn machen? Da gibt es dann auch keine große Reflexion über die Zukunft oder dergleichen, sondern das wird schon werden – irgendwie. Überhaupt sind hier alle Figuren so schrecklich klischeeisiert – ich sage nur Jenny Garner (so sehr ich sie auch schätze) -, sodass die Geschichte niemals die Leinwand verlässt, sondern stets streng fiktiv bleibt – bei der Thematik dann irgendwie doch erschreckend. Es sind die Frauen, die hier das Sagen haben, da ist für Männer kaum Platz, auch wenn diese durch Jason Batemans Figur deutlich machen, was sie davon halten – die Gender Studies hätten jedenfalls ihre Freude am Film, da bin ich mir sicher. Richtig toll hier aber der buchstäbliche running gag, nämlich die Sportmannschaft Bleekers (gut wie immer: Michael Cera).

Dass das hier alles weniger spektakulär zugeht als in der Realität – allein Junos Freundin ist ja das komplette Gegenteil von ihr selbst -, dürfte also klar sein, zumal ich einen realen Fall kenne, indem die Mutter zwar schon ein paar Jährchen älter war, aber die solche Voraussetzungen nicht hatte (wobei ihre Eltern beide pensioniert sind, was immerhin auch schon ein großer Vorteil ist). Auf diesen Ebenen versagt Juno zu einem großen Teil, da will ich den vielen (deutschen, weil wohl aufgeklärter) Kritikern nicht widersprechen. Was macht Juno dann also doch zu einem buchstäblich netten Erlebnis? Zum einen ist es die Welt Junos, die zwar wie bereits genannt nur zu einem kleinen Bruchteil der Realität entspricht, dafür aber wohl gerade auch so liebenswert ist. Sie diskutiert über die besten Horrorfilme, zeigt ihren Mitschülern wo es langgeht und bleibt dabei doch stets zuckersüß (trotz widerlicher Kleidung uns bisweilen ungehörigem Verhalten). Es ist die Liebe, die im Detail steckt, wie die tolle Musikauswahl oder der noch tollere Vorspann, der wie eine Frischzellenkur wirkt – vom Burgerphone (das Fox in den USA ja auch an einige Kritiker versendet hatte) ganz zu schweigen. Auch wenn ich nie eine Highschool besucht habe (zumindest keine amerikanische) und den Lebensstil Junos auch alles andere als toll finde, so ist es doch diese Popkultur, die sie repräsentiert und in die sie involviert ist – wie wohl auch der Großteil der Rezipienten.

To put it in a nutshell: Reitmans Film gibt sich oberflächlich extrem liberal hipp und modern, ist unter der Lackschicht jedoch zutiefst konservativ, was alles andere als schlecht, aber irgendwie doch heuchlerisch ist. Formal gibt es nahezu nichts auszusetzen, und auch die Darsteller sind toll, so abziehbildhaft sie auch sein mögen. Dass das Drehbuch jedoch deutliche Schwächen aufweist, ist nicht von der Hand zu weisen – aber ein perfektes Drehbuch kann man von einer solch jungen, aber ehrgeizigen Frau auch nicht erwarten. Dennoch bleibt das ganze Phänomen um Juno, ob man ihn nun mag oder nicht, eine interessante, wenn auch überbewertete Angelegenheit. (7/10)


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Oscar 2008 – Fazit

Ja, ich habe von der ersten Minute bis zur letzten durchgehalten und mir die Hollywood'sche Selbstbeweihräucherung angeschaut. Sogar für die deutsche und amerikanische Red Carpet Show war ich mir nicht zu schade respektive zu müde. Beobachtungen bezüglich dieser: Steven Gätjen ist zwar nicht der allerbeste Moderator, aber er stellt keine dummen Fragen, bekommt alle großen Stars vors Mikro (gut, Scott Orlin sei Dank) und sein Englisch ist auch recht gut. Außerdem ist ein großer Unterschied zwischen dem deutschen und dem amerikanischen Format/Fernsehen'Juno' Poster sichtbar.

Okay, kommen wir zur eigentlichen Verleihung. Im Großen und Ganzen bin ich mit den Preisträgern zufrieden – die komplette Liste aller Gewinner findet sich hier (schön bebildert). Die Coens haben mit ihrem Meisterwerk No Country for Old Men zu Recht vier Goldene Jungs eingesackt, Daniel Day-Lewis Preis geht ebenfalls mehr als verdient in dessen Hände und Ratatouille war ohne Frage der beste animierte Film des letzten Jahres. Der Rest war mehr oder weniger schon im Vornherein klar: Diablo Cody macht eine Karriere von der Stripperin zur Oscargewinnerin, Atonement bekommt den besten Score und Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street bekommt die beste 'Art Direction'.

Überrascht, oder besser gesagt verärgert, hat mich aber die Tatsache, dass Transformers leer ausgegangen ist, das ist ein Skandal (zumal der Mann, der hinter den Effekten steht schon 20 Mal von der Academy übergangen worden ist) – das waren die besten Spezialeffekte seit Beginn der CGI. The Bourne Ultimatum sackt dafür alle drei Preise ein, in denen auch Transformers nominiert war und holt sich damit die meisten Preise nach den Coens. Richtig überrascht hat mich auch, dass Österreich (und Deutschland, wenn man es genau nimmt) mit Die Fälscher gewinnt – einmal mehr zeigt sich, dass der Komplex Drittes Reich eben unerschöpflich ist und im Ausland noch immer anzukommen scheint (was eigentlich traurig ist,‘No Country for Old Men’ Poster ich meine, können wir überhaupt noch mit etwas gewinnen, das nicht von unserer Vergangenheit handelt?). Auch überrascht hat mich Tilda Swinton, die Cate Blanchetts Bob Dylan mal eben den Preis stahl.

Zur Verleihung selbst will ich noch anmerken, dass John Stewart ein deutlich besserer Host war als Ellen DeGeneres im letzten Jahr. Seine Witze waren schön getimt, gingen einigen gegen den Strich und waren nie unter der Gürtellinie. Das Rahmenprogramm war hier nämlich die Spaßbremse, denn die diversen Rückblicke zum 80. waren ja ganz nett – vor allem alle 79 'Best Picture' (nein, The Departed!) -, gingen aber teilweise ob ihrer Redundanz und Belanglosigkeit doch auf die Nerven. Von den bisweilen schrecklichen Songs und den unzähligen Werbeunterbrechungen – die man ja aber schon gewohnt ist – ganz zu schweigen… Aber das gehört sich wohl auch irgendwie auf einer Party, auf der sich die Reichen und Schönen selbst feiern. Bis auf Transformers bin ich wie gesagt sehr zufrieden, ich freue mich auf nächstes Jahr.


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Alle 'Best Picture' Oscarfilme 2008 am Stück sehen

… aber leider nur in den USA, ich gebe zu, die Überschrift ist etwas irreführend. Da kann man kommenden Samstag, also einen Tag vor der Verleihung der Oscars, nämlich alle fünf in der Kategorie 'Best Motion Picture of the Year' nominierten Filme am Stück (!) sehen:

‘Juno’ Poster"International theater chain, AMC, is screening all five best picture nominees (Juno, There Will Be Blood, No Country for Old Men, Michael Clayton and Atonement) THIS Saturday for a mere $30, all day pass. That’s over a $50.00 value for five of the year's best films and you can come and go as you please throughout the day with your commemorative Best Picture Showcase pass. On top of all this, you get unlimited popcorn throughout the day." (Row Three)

Wie geil ist das denn bitteschön!? Schade nur, dass so etwas hierzulande ja nahezu undenkbar wäre (der Starttermine wegen allein schon), denn wer hier regulär ins Kino geht und auf die Filme bis zum Start warten muss, der kann von den fünf nominierten Filmen gerade mal zwei, nämlich Atonement & There Will Be Blood, sehen. Traurig, aber vielleicht nimmt es sich die ein oder andere Kinokette ja zu Herzen (ja, ich träume, das stimmt). Ich warte noch immer auf das Jahr, indem ich alle Filme im Vornherein gesehen habe…


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Golden Globe Gewinner 2008

Kein roter Teppich, keine Kleider, die jenseits von Gut und Böse sind, keine fiesen Frisuren oder Bärte, keine Gala – kurzum, das sind/waren die Golden Globes 2008. Wegen des Autorenstreiks der WGA fanden dieses Jahr – zum ersten Mal, denke ich – keine offiziellen Golden Globes statt, sondern die Gewinner wurden lediglich in einer Art Pressekonferenz bekannt gegeben. Hier also nun die Gewinner (fett hervorgehoben) unter denen m.M. nur wenige bis kaum eine Überraschung dabei ist:

Best Motion Picture DramaGolden Globe

American Gangster
Atonement
Eastern Promises
The Great Debaters
Michael Clayton
No Country for Old Men
There Will Be Blood

Best Actor in a Motion Picture Drama

George Clooney, Michael Clayton
Daniel Day-Lewis, There Will Be Blood
James McAvoy, Atonement
Viggo Mortensen, Eastern Promises
Denzel Washington, American Gangster

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Golden Globe 2008 – Die Nominierungen

Am 13.01.2008 wird mal wieder einer der wichtigsten amerikanischen Filmpreise verliehen. Nein, nicht der Oscar, sondern der "Voroscar", nämlich die Golden Globes. Heute wurde die (lange) Liste der Nominierungen veröffentlicht. Neben einigen wirklichen Highlights gibt es aber auch deutliche Mängel auf der Liste, die sich nach dem Sprung findet.

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Nutshell 09.11.07

Mark Wahlberg als Max Payne? Paul Verhoeven

Wird Verhoeven das Sequel zu THE THOMAS CROWN AFFAIR machen?

TV-Bericht zu THE GOOD, THE BAD AND THE WEIRD (좋은 놈, 나쁜 놈, 이상한 놈)

Winona Ryder als Spocks Mutter in STAR TREK

Trailer zu MIDNIGHT EAGLE

Die neue Website zu JUNO steht

Poster zur kompletten STAR WARS Saga


Nutshell 31.10.07

Der erste Clip zu ALIENS VS. PREDATOR: REQUIEM Mad Detective Poster

Johnnie Tos und Wai Ka Fais MAD DETECTIVE (神探) bekommt ein CATIII

Einen Trailer zu WANTED gibt es jetzt auch

Details zur DVD von THE KINGDOM & DEATH SENTENCE

Warner demnächst nur noch bei einem der HD-Formate dabei?

Die Blu-ray von LIVE FREE OR DIE HARD holt sich bei Area DVD die Tonreferenz

Neues Poster zu JUNO


Nutshell 29.10.07

Der Film Junk Podcast widmet sich heute voll und ganz dem Thema Halloween

Und noch ein Review zur DVD von TRANSFORMERS

Schon wieder (wenige) neue Bilder zu AVP2 Film Junk Logo

JUNO gewinnt in Rom

Trailer zu DreamWorks Neuestem – KUNG FU PANDA

Ryan, Murphy & Co. über Season 5 von NIP/TUCK


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