Gewinnt 3×2 Freikarten für 'Fly Me to the Moon' in 3D!


Derzeit 'tourt' eine kleine belgisch-amerikanische Animationsproduktion durch ausgewählte 3D-Kinos in Deutschland und Österreich, die nicht nur Menschen zum Mond schickt: Fly Me to the Moon. Das Animationsabenteuer für Klein und Groß ist derzeit nur in sechs Kinos in ganz Deutschland und Österreich zu sehen, weshalb sich ein Blick umso mehr lohnen dürfte. Noch mehr lohnt es sich aber, da Ihr nun die Chance habt, Euch eine Begleitung zu schnappen und kostenlos in die Vorstellung zu kommen. Beispielsweise ins Corso Cinema International in Stuttgart-Vaihingen (alle anderen fünf Kinos sind hier aufgelistet). Fantasia Film hat freundlicherweise 3×2 Tickets bereitgestellt, die es hier auf Equilibrium nun zu gewinnen gibt.

Alles was Ihr dafür tun müsst, ist bis Sonntag, 28. Februar, 23.59 Uhr einen Kommentar zu hinterlassen, in dem Ihr offen legt, welche Produktion Euch bisher am besten in 3D gefallen hat oder auf welche Ihr Euch noch freut. Alternativ kann man auch via Twitter teilnehmen, indem Ihr einfach das Folgende twittert: '@EquilibriumBlog verlost 3×2 Freikarten für "Fly Me to the Moon 3D": http://bit.ly/aE02pj' (und dann bitte hier posten). Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Viel Glück allen Teilnehmern!

Das war's! Über 3×2 Freikarten dürfen sich lessa, Toba und Katja freuen. Herzlichen Glückwunsch!


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Ein kleiner Testbericht zur Onlinevideothek Lovefilm


Als ich vor einigen Jahren ein Probeabo beim damals frisch gegründeten Onlineverleih Lovefilm abschloss, war ich gespannt, was das werden würde. Komme ich letzten Endes billiger davon als bei meiner örtlichen Videothek (Vidirent), die immerhin 3,80 EUR für einen (aktuellen) Film von Heute auf Morgen will? Es war nicht ganz leicht zu beantworten, denn ich schaffte nicht gerade viele DVDs im Monat, was zu einem nicht gerade geringen Teil an Lovefilm selbst lag. Die Geschwindigkeit, mit der die Onlinevideothek ihre Filme verschickte, ließ doch zu wünschen übrig – obwohl ich mich mit dem Einwurf in den Postkasten stets beeilte. Wie sieht es also heute, einige Jahre nach dem Start und großen kommerziellen Durchbruch von Lovefilm, aus? Dank Katarina von sonic grape durfte ich von Dezember bis Februar Lovefilm erneut kostenlos testen, dieses Mal sogar in der Flatrate-Version. Und was soll ich sagen? Ja, es hat sich doch etwas getan bei Lovefilm, denn die Versandzeiten sind nun kaum mehr mit denen in den Anfängen zu vergleichen.

So schaffte ich es dann auch im Monat auf gut vier DVDs/Blu-rays, wobei das eigene 'Gucktempo' natürlich auch eine Rolle spielt (und bei mir ist dieses sehr gering). Die Auswahl ist im Großen und Ganzen deutlich besser als in meiner örtlichen Videothek, sogar kleinere Dokus bietet Lovefilm in seinem Programm an. Zur Verfügbarkeit aktueller Titel kann ich jedoch nichts groß sagen, denn ich konzentrierte mich während meiner Testphase primär auf ältere Titel (Stichwort 'Klassiker nachholen'). Besserungsbedarf besteht aber definitiv noch in einer Sache, nämlich der Sauberkeit der DVDs/BDs samt Hüllen. Was ich hier bisweilen geliefert bekam, ließ dann doch sehr zu wünschen übrig – verkratzte Scheiben, kaputte Plastikhüllen und einmal sogar ein ziemlich dreckiger Postumschlag, den ich so kaum anfassen wollte. Die von mir getestete Flatrate kostet normalerweise 11,99 EUR im Monat und erlaubt eine DVD/Blu-ray zu Hause zu haben. Ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn man auf mindestens vier bis fünf DVDs/BDs im Monat kommt.


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Der Gewinner der 'RTL Samstag Nacht' DVD steht fest


Aus, Schluss, vorbei. Random.org hat wieder mal Glücksfee gespielt und dieses Mal Michael als Gewinner der DVD zu RTL Samstag Nacht – Das Beste aus Staffel 5 ausgesucht. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an Dich und ebenfalls einen herzlichen Dank an alle, die teilgenommen haben. Ich kann Euch auch dieses Mal wieder nur raten, regelmäßig vorbeizuschauen, denn die nächste Verlosung lässt wohl nicht allzu lange auf sich warten.


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Gewinnt 'RTL Samstag Nacht – Das Beste aus Staffel 5'!


Dieser Post befindet sich bis zum 06. Februar auf der Startseite, alle anderen neuen Beiträge finden sich darunter.

Nachdem vor einigen Monaten bereits RTL Samstag Nacht – Das Beste aus Staffel 4 veröffentlicht wurde, wird die Reihe nun ordnungsgemäß fortgesetzt und so ist das Beste aus Staffel 5 bereits seit 15. Januar im Handel. Dieses Mal sind es aber nicht 5, sondern gleich 6 DVDs geworden, 30 Folgen RTL Samstag Nacht sind darauf zu finden, für Fans wohl genau das, auf was sie seit Jahren warten. Turbine Medien hat freundlicherweise ein Exemplar von RTL Samstag Nacht – Das Beste aus Staffel 5 zur Verfügung gestellt, das Ihr nun gewinnen könnt. Alles was Ihr dafür tun müsst, ist mir in den Kommentaren bis zum 06. Februar 23.59 Uhr Euren deutschen Lieblingscomedian zu nennen – egal ob aktuell oder bereits im Ruhestand. Alternativ dazu könnt Ihr diesen Post auch twittern (@EquilibriumBlog verlost "RTL Samstag Nacht – Das Beste aus Staffel 5": http://tinyurl.com/ylafez2) und Euren Tweet dann hier in den Kommentaren dokumentieren. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. 'Giel Vlück' wünsche ich Euch!


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Die besten Filmpodcasts im Netz


Ähnlich wie Twitter oder diverse soziale Netzwerke gehört sicherlich auch das Format Podcast zum Web 2.0. Kollege Thorsten, der gestern nach hörenswerten Podcasts rund ums Thema Film via Twitter fragte, brachte mich auf die Idee, alle meines Erachtens nach hörenswerten Filmpodcasts vorzustellen. Denn in der Tat, es gibt doch einige Podcasts im Netz, die nicht nur professionell gemacht sind, sondern auch Kompetenz mitbringen. Generell kommt es bei einem Podcast auf die Menschen, die ihn machen an, ihre Stimmen, ihr rhetorisches Geschick und ja, auch ihre Kompetenz in Hinsicht auf das Medium Film. Am besten sind sie noch mit Clips der Filme versehen, die sie besprechen, und auch die passende Musik ist ein Pluspunkt (was sich hierzulande ja recht schwierig gestaltet).

An erster Stelle steht für mich somit sicherlich der Film Junk Podcast von Film Junk, drei Kanadiern, die unterschiedlicher kaum sein könnten, in der Gruppe aber hervorragend harmonieren und vor allem hervorragend unterhalten. Auch wenn die Sachlichkeit bisweilen dem Grotesken weichen muss, so ist er in den letzten Jahren doch zu einem festen Highlight meiner Woche geworden. Jay, selbst Filmemacher mit Schwerpunkt Doku, ist so etwas wie das Lexikon der Gruppe, nie um eine Gesangseinlage oder einen schlechten Witz verlegen. Greg, einstiger Radiomoderator hat nicht nur die mit Abstand beste Lache der Welt, sondern bringt auch Balance und Ruhe in die Gruppe. Sean, Moderator des Ganzen, versucht stets sachlich zu bleiben und liefert dabei hervorragende Arbeit. Der mit Abstand beste Filmpodcast der Gegenwart.

Als nächstes möchte ich den /Filmcast nennen, der vom Film-Alphablog /Film ins Leben gerufen wurde. Er ist noch keine zwei Jahre alt, wird aber von Zeit zu Zeit besser. Auch wenn Moderator David Chen oftmals nicht der Kompetenteste ist, so lauscht man seiner angenehmen Stimme doch recht gerne – und schließlich schafft er es auch immer wieder Filmemacher wie Marc Webb, Kevin Smith oder auch Schauspieler wie Clifton Collins Jr. in die Show zu bekommen. Ist mal kein Filmemacher als Gast anwesend, dann greift man auf einen Kritiker- oder Bloggerkollegen zurück, die nicht nur Abwechslung, sondern bisweilen auch Kompetenz in das Ganze bringen. Schön auch, dass die Besprechungen zuerst spoilerfrei gehalten werden, nach einer kurzen Ankündigung begibt man sich dann in Spoilerterritorium.

Ebenfalls einen sicheren Platz in der Liste hat Filmspotting verdient. Adam Kampenaar und Matty Robinson sind nicht nur unglaublich kompetent, sondern sind dabei auch noch unterhaltsam. Vor allem durch einige Kategorien unterscheidet sich ihr Podcast von vielen anderen, denn die beiden stellen nicht nur jede Woche eine Filmszene nach, die es zu erraten gilt, sondern sind mit ihrer Show auch live im Chicagoer Radio zu hören. Einer der dienstältesten Filmpodcasts im Netz.

Nicht wöchentlich, aber dafür einige Male im Jahr, erscheint der The Movie Club Podcast, in dem speziell zwei ältere Filme besprochen werden. Mit von der Partie sind Jay, der auch für The Documentary Blog verantwortlich zeichnet, und Sean von Film Junk, als auch Autoren von Row Three und Twitch. Mit einer oftmals epischen Länge redet die Runde sich alles von der Seele, was ihr zum jeweiligen Film einfällt, so dass es eigentlich nie langweilig wird. Leider kommt das Ganze wie gesagt viel zu unregelmäßig, die Filmauswahl ist dafür aber meist vorzüglich.

Zum Schluss wäre da noch der Uncut Podcast von The Movie Blog. Laut Selbstaussage der "longest running movie related podcast on the internet". In den letzten Monaten wurde er leider immer unregelmäßiger veröffentlicht, was aber auch daran liegen mag, dass Chefredakteur John Campea nicht mehr allzu viel mit dem Blog zu tun hat. Damit wäre ich auch schon beim größten Manko, denn zu Zeiten Campeas war der Podcast noch durchaus hörenswert, wenn auch meist der Tatsache geschuldet, dass Campea den Podcast als Plattform für seine arroganten rants benutzte, was seit seinem Weggang leider nicht mehr der Fall ist. Meist war er sowieso eine One-Man-Show, da Campea nur selten Beistand hatte, aber wenn, dann konnte man sich auch schon mal davon überzeugen, wie sympathisch Neveldine/Taylor beispielsweise sind, die er als Gäste begrüßen konnte. Und wenn dann noch Comedian Doug Nagy und ein Assistent, der Chuck Norris heißt, am Start sind, dann nehme ich mir ohnehin eine Stunde Zeit, den Jungs zu lauschen.

Und wo bleibt der deutschsprachige Raum? Eine berechtigte Frage, aber ich habe leider noch keinen tollen deutschsprachigen Filmpodcast gefunden, der mich überzeugen konnte. Am ehesten noch der Podcast von Michael Sennhauser, der einen recht guten Eindruck hinterlassen hat. Vielleicht muss ich ihn aber einfach auch nur noch einige Male hören. Wer noch weitere hörenswerte Podcasts zum Thema Film kennt, Meinungen zu den Genannten ergänzen möchte, der kann dies gerne tun. Ich bin jedenfalls mittlerweile so weit, dass ich vor dem Einschlafen stets einem Podcast lausche, auch wenn ich (noch) nicht jeden Wochentag mit einem neuen Podcast füllen kann.

Foto: zoomar


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Germanistik Hausarbeit über Viscontis 'Morte a Venezia'


Wie bereits vor einigen Monaten angekündigt, habe ich im vergangenen Sommersemester eine Hausarbeit über Luchino Viscontis Morte a Venzia, der Adaption von Thomas Manns Der Tod in Venedig, verfasst. Die Arbeit entstand im Rahmen des Hauptseminars 'Thomas Mann: Erzählungen' an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Nun bekam ich sie korrigiert und mit der Note 1.3 versehen zurück, weshalb ich sie Euch nicht vorenthalten möchte. Vielleicht ist ja der eine oder andere daran interessiert oder findet Inspirationen für seine nächste Hausarbeit.

'Luchino Viscontis Morte a Venezia im Fokus des emotionalen und pathetischen Erzählens' (PDF, 135 KB)


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'Deep Red Gore 2 – Reloaded' und meine erste Publikation


Ich möchte an dieser Stelle zugegeben etwas Eigenwerbung machen, denn heute habe ich endlich mein Exemplar von Deep Red Gore 2 – Reloaded erhalten, dem umfangreichen Kritikenband zum Splatterfilm aus der Feder des X-Rated-Chefredakteurs Matthias Bogner. Nicht ganz aus der Feder Bogners, denn auch meine Wenigkeit hat dem Band einige Kritiken beigesteuert, weshalb ich natürlich ganz besonders stolz auf diese, meine erste Publikation bin. Da die einzelnen Artikel/Kritiken keinen Namen des Autoren führen, bin ich zusätzlich in der Danksagung erwähnt. Es sei aber verraten, dass beispielsweise meine Kritik zu Martyrs den Weg ins Buch geschafft hat. Mehr Infos zum Band gibt es beim MPW-Verlag. (entschuldigt die schlechte Bildqualität, aber ich hatte gerade nur mein Mobiltelefon zur Hand)


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Update der Software und kleinere Schönheitsfehler


Viele von Euch haben es die letzten zwei Tage vielleicht gemerkt, Equilibrium war nur eingeschränkt oder gar nicht verfügbar. Das liegt zum einen daran, dass ich eine uralte Version von WordPress benutzte, die zu alledem auch noch mit fremdem Code beschmutzt wurde. Mit Hilfe einiger Experten wie beispielsweise Ulrik habe ich es aber geschafft, das Blog wieder reinzubekommen (hoffe ich zumindest). Im Zuge dessen habe ich WordPress auch auf die aktuelle Version aktualisiert, nämlich auf 2.9.1 – und bisher scheint alles 1a zu laufen.

Dennoch, wundert Euch bitte nicht, warum die Umlaute oder Sonderzeichen hier nicht korrekt dargestellt werden, denn für die neueste Version von WordPress musste mein Hoster die MySQL-Datenbank von 4.x auf 5.x updaten, was zu diesem Problem führte. Ich arbeite aber daran, Hilfestellungen sind deswegen aber dennoch willkommen, denn von MySQL und dem restlichen technischen Zeug habe ich nicht gerade viel Ahnung. Falls Euch andere Fehler in der Darstellung, in der Software oder Sonstigem auffallen sollten, dann lasst es mich doch bitte wissen. Danke.


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Träume, die hoffentlich nie wahr werden …


Träume sind meist eine sehr persönliche Sache, was auch der Grund ist, weshalb ich solch ein Traumerlebnis niemals in einem Blog breittreten würde. Anders aber letzte Nacht: ich habe keinen blassen Schimmer, weshalb ich gerade davon geträumt habe, aber es handelt sich um etwas, das ich nur zu gerne teile, ist das Thema doch vor allem unter Filmfreunden ein stets aktuelles und vor allem auch wichtiges. Irgendwie fand ich mich also in einer Art Klassenzimmer, ein ziemlich großes wohlgemerkt. Ich saß wie ein Schüler an einem Tisch, eine Reihe vor mir, auf einer Erhebung, einige ältere Herren, bebrillt und nicht gerade mit freundlichen Gesichtsausdrücken versehen. Irgendwann meint einer der Herren, nach einer längeren Rede, dass die Zensur – er benutzte ein anderes Wort, das ähnlich klang, aber eindeutig als 'Zensur' auszumachen war; wohl ein Fantasiewort oder ein Neologismus – doch das beste sei (!), dass dieses Land je gesehen habe.

Nach Sekunden der Schockstarre springe ich auf und erhebe quasi Einspruch. Ich erkläre mich irgendwie, in dem ich klassische Musik benenne (ich erinnere mich an Händel), die niemand zensieren würde, da sie ein signifikantes Kulturgut darstelle. Wenig später kommen wir, also ich und der 'Vorsitzende' dieses was-auch-immer-Ausschusses, zum Medium Film. Er nennt Jaws und brüskiert sich darüber, wie hier Gewalt gegen Menschen gefeiert würde (ich weiß, das klingt abstrus, aber es handelte sich definitiv um diesen Film). Ich verweise auf die Freiheit der Kunst, versuche ihn davon zu überzeugen, dass auch das Medium Film die gleichen künstlerischen Rechte wie die (klassische) Musik genießen sollen dürfte. Während der ganzen Zeit stehe ich auf verlorenem Posten, denn obwohl der Raum voll mit Menschen ist, so versucht mich doch keiner von ihnen zu unterstützen.

Die ganze Diskussion findet übrigens auf Englisch statt, die Männer, die da erhöht vor mir und den anderen sitzen, tragen lediglich Anzug, keinerlei Uniform oder sonstige besondere Merkmale. Als nächstes kommt The Texas Chain Saw Massacre ins Spiel (dessen Blu-ray ich vorgestern erhalten habe und die ich rezensieren werde – deshalb eventuelle dieser Traum?), nun scheint der ältere Herr sein Stück Fleisch gefunden zu haben, auf das er sich wie ein hungriger Bluthund zu stürzen scheint. Ich komme kaum noch zu Wort, er redet von Menschenverachtung, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und anderen hohlen Phrasen. Ich hingegen versuche auf die politischen und gesellschaftlichen Allegorien und Metaphern des Filmes aufmerksam zu machen, zu veranschaulichen, dass besonders dieser Film zu unrecht massiver Zensur zum Opfer fiel. Natürlich wird dies sofort als Nonsens abgestempelt, auch von den anderen Herren, die da oben so beharrlich sitzen, feist und graumeliert.

Da springt plötzlich jemand aus dem Publikum auf, endlich, es ist, da bin ich mir sicher, warum auch immer es er ist, aber er ist es, tumulder auf und kommentiert das Ganze mit nur drei Worten: "Realitätsfern ist das!" und setzt sich wieder. Ich bin froh, dass ich nicht der Einzige bleibe, der hier versucht die Freiheit zu verteidigen – gegen diesen Haufen von ignoranten alten Säcken. Wenig später wird eine Szene aus TCM gezeigt, doch sobald Leatherface die Säge schwingt, setzt eine Art Dinosaurier-Zeichentrickfilm ein, der natürlich familienfreundlich daherkommt und nicht nur mir, sondern auch den anderen im Publikum die Sprache verschlägt, wurde doch jede Kopie des Filmes auf diese Art und Weise zensiert. Es dauert nicht lange, da werfe ich den Terminus 'Faschismus' in den Raum und entgegen der älteren Herren. Wenig später wache ich auf und bin doch leicht verstört … so realitätsfern scheint das ganze Szenario dann ja leider doch nicht.


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Einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!


Ich wünsche allen meinen Lesern einen guten Rutsch und ein erfolgreiches, frohes neues Jahr! Ich für meinen Teil werde Silvester mal wieder in Karlsruhe verbringen, mit den besten Freunden, einem (hoffentlich) hervorragenden Essen und hoffentlich viel Spaß. Hier lesen wir uns im nächsten Jahr, auf Twitter gibt es den ein oder anderen Silvester-Tweet.

Foto: Mr. DJ Rob Perkins


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