Nutshell 30.10.07

Der Plot zu CRANK 2 ist nun bekannt Scream Awards 2007

Die ersten Bilder von Angelina Jolie in WANTED

Die Gewinner der Scream Awards 2007

Sieben Horrorfilme, die man 2008 sehen muss – Cinematical Seven

Netter Doly Digital-Trailer (480p) zu BEE MOVIE

Georg Seeßlen über JESSE JAMES


Empire strikes back!

Empire MagazineJa, ich habe es getan – nach endlosem Hin und Her, nach Abstellung der Schmerzgrenze, für eine Zeitschrift doch wirklich 11,30€ auszugeben. Diesen stolzen Preis, für den man auch gut und gerne schon ein ganzes Buch bekommt, habe ich für die wohl beste Filmzeitschrift der Welt, wie sie sich selbst nennt, ausgegeben, das Empire Magazine. Doch nach wenigen Seiten macht sich die Erleichterung breit, jeder Cent scheint sich gelohnt zu haben, Empire ist nämlich ganz großes Kino. Es fängt an bei der tollen Themenauswahl (Toplisten, Porträts, etc. pp.), den News, die aktueller nicht sein könnten (trotz Nutshells habe ich einiges Neues erfahren können), geht über die Leserbriefe, die locker flockiger nicht hätten beantwortet werden können, und endet schließlich in Reviews, die schön kompakt, in ihrer Prämisse aber nicht pointierter sein könnten.

Es fühlt sich an, als würde man das ganze Internet in Printform in den Händen halten. Kurzum: Empire ist eine lohnenswerte Investition, bei der sich das deutsche – ich möchte es gar nicht als solches bezeichnen – Pendant, Cinema, nicht nur eine, sondern mindestens 500g Scheiben abschneiden kann. Also, wer einen gut sortierten Zeitschriftenhändler bei sich in der Nähe hat, der sollte ruhig einmal damit liebäugeln, sich dieses buchstäbliche Hochglanzmagazin zuzulegen – denn schaut man einmal auf die Inlandspreise von £3,70/9,99$, dann scheint man beim Import auch nicht so viel draufzahlen zu müssen. Ach ja, hätte es ja fast vergessen – zwei Poster liegen dem Ganze auch noch bei!


Nutshell 29.10.07

Der Film Junk Podcast widmet sich heute voll und ganz dem Thema Halloween

Und noch ein Review zur DVD von TRANSFORMERS

Schon wieder (wenige) neue Bilder zu AVP2 Film Junk Logo

JUNO gewinnt in Rom

Trailer zu DreamWorks Neuestem – KUNG FU PANDA

Ryan, Murphy & Co. über Season 5 von NIP/TUCK


Nutshell 28.10.07

Sonntag…

Craig als Bond in vier (!) weiteren Filmen

SAW IV scheint in de USA sehr gut zu laufen

Play.com haut mal wieder einige Hundert DVDs für £5 also 7,99€ raus

Film Junk nennt sechs gute Gründe, warum der Umstieg auf HD DVD und Blu-ray lohnt


BE KIND REWIND – neuer Trailer

Den neuen Trailer zu Michel Gondrys BE KIND REWIND, der leider nicht allzu viel Neues bietet (immerhin wird jetzt sogar SAW geremaket), gibt es jetzt zum Download – natürlich in HD (480p/720p/1080p). Leider heißt es ersteinmal noch warten, aber ich bin mir sicher, dass es sich für diesen Film definitiv lohnt: "You're magnitized!" (kleine Notiz an mich: Endlich mal ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND nachholen)

Be Kind Rewind


Nutshell 27.10.07

Samstag, also nicht viel Neues… My Blueberry Nights Poster

Neuer Trailer zu MY BLUEBERRY NIGHTS

Del Toro macht FRANKENSTEIN?

Erste Details zur DVD-HD DVD-Combo von THE KINGDOM

Trailer zu AWAKE – mit Hayden Christensen und Jessica Alba

Die Trailer zu AVP2 gibt's jetzt auch mit Synchro


Arte zeigt Stanley Kubrick Retrospektive

Arte wartet im November unter dem Titel Eyes wide open – Kubricks Visionen mit einer großen Retrospektive zu Stanley Kubrick auf. Los geht es ab 01.11. um 20.40 Uhr mit FULL METAL JACKET. Das weitere Programm gestaltet sich wie folgt:

  • BARRY LYNDON – 05.11 – 20.40 Uhr Arte Logo
  • THE KILLING – 07.11. – 23.25 Uhr
  • PATHS OF GLORY – 08.11. – 20.40 Uhr
  • 2001: A SPACE ODYSSEY – 12.11. – 20.40 Uhr
  • A CLOCKWORK ORANGE – 14.11. – 23.10 Uhr
  • DR. STRANGELOVE – 15.11. – 20.40 Uhr
  • LOLITA – 19.11. – 20.40 Uhr
  • STANLEY KUBRICK: A LIFE IN PICTURES – 21.11. – 22.30 Uhr
  • KILLER'S KISS – 21.11. – 00.40 Uhr
  • EYES WIDE SHUT – 22.11. – 20.40 Uhr

Leider gibt es noch nicht mehr Infos als diese (inklusive Interview mit Kubricks Schwager), aber Arte beweist damit einmal mehr, warum er einer der besten Sender überhaupt ist. Vielen Dank an Cinefacts, die mich darauf hingewiesen haben.


»Was that the boogeyman?«

Halloween
(Rob Zombie, USA 2007)
Kino

Ich zitiere Rob Zombie, der sich anno 2002 wie folgt über Remakes von Horrorklassikern äußerte: "I feel it's the worst thing any filmmaker can do. I actually got a call from my agent and they asked me if I wanted to be involved in a remake of CHAINSAW. HalloweenI said no fucking way! Those movies are perfect – you're only going to make yourself look like an asshole by remaking them. Go remake something that’s a piece of shit and make it good. Like with my movie I have elements of CHAINSAW in it because I love that movie so much, but I wouldn't dare want to 'remake' it. It’s like a band trying to be another band." (Arrow in the Head) Tja, was soll man dazu sagen? Zombie hatte Recht, denn sein eigenes Remake eines der Klassiker des Genres ist zwar kein Totalausfall geworden, doch war es so nötig wie ein weiterer Konflikt im nahen Osten. Zu keiner Zeit kommt es and das Original heran, erst recht nicht in der zweiten Hälfte, die mit HALLOWEEN bisweilen 1:1 identisch ist (sogar die Dialoge und Kulissen sind haargleich).

Zombies HALLOWEEN besteht im Prinzip sowieso aus zwei verschiedenen Filmen. Der erste, er beschäftigt sich mit der Kindheit und Jugend Michaels (Daeg Faerch), hat mit dem Original nur wenig zu tun, seilt sich von diesem ab um intensiv nachzuforschen. Doch bereits hier begeht Zombie den ersten großen Fehler. HalloweenNicht etwa weil er etwas Neues dazudichtet, sondern weil er den Mythos demontiert, indem er die Eltern Michaels nicht etwa gut bürgerliche Menschen sein lässt, sondern widerlichen White Trash. Das Original zeigte damit aber eindeutig, dass es nicht nur vom elterlichen Umfeld abhängig ist, dass Michael ein Psychopath ist, sondern auch von äußeren Faktoren. Würde es in der heutigen Zeit spielen, hätte Zombie Michael wohl zusätzlich noch Killerspiele spielen lassen (gut, die Mäuse sind eben der Ersatz)… Doch damit nicht genug, denn auch der Ausbruch Michaels und der damit verbundene Umschwung in das eigentliche Remake wirken lediglich wie ein Update für die Teenhorrorgeneration. Dass es Zombie aber auch besser verstehen kann, alte Schinken im neuen Gewand zu präsentieren, bewies er mit THE DEVIL'S REJECTS.

In der zweiten Hälfte ist man dann so richtig im Teenhorror angekommen. Lausige Darstellerinnen, bei denen nicht nur die fäkale Sprache aufgesetzt wirkt, geben sich ein Stelldichein und dürfen schon bald abgemurkst werden – aber zuvor erstmal noch die Brüste in die Kamera halten, bitte. HalloweenEs geht blutiger zu als in HALLOWEEN, ja, aber dass mehr Blut nicht immer ein Qualitätsmerkmal sein muss, bekommt man hier auch eindeutig zu sehen. Und wenn dann auch noch ein Ende auf das andere folgt (THE LORD OF THE RINGS: THE RETURN OF THE KING lässt grüßen), dann will man sich eigentlich nur noch ärgern und darüber nachdenken, wie man Zombie am besten für diese Leichenfledderei bestraft. Eigentlich, denn der 2007er HALLOWEEN hat durchaus auch seine Stärken. Zum einen beispielsweise die superbe Musikuntermalung mit jeder Menge Klassikern oder der Lapdance Sheri Moons, der heißer nicht sein könnte. Von den diversen Cameos (Udo Kier, Danny Trejo), von denen einige hätten ruhig länger sein können, ganz zu schweigen.

HALLOWEEN ist ein äußerst zwiespältiges Vergnügen, ähnlich zu Scorseses THE DEPARTED. Einerseits funktioniert er als eigenständiger Film, zieht man aber den Vergleich zum Remake (und dieser ist in beiden Fällen unumgänglich), dann offenbart er seine Schwächen nur umso deutlicher. Vielleicht wird Zombies Film mit dem 11 Minuten längeren Director's Cut ja noch ein wenig runder. (6/10)


Der goldene Junge ruft…

American Gangster
(Ridley Scott, USA 2007)
Kino

Gleich zu Beginn zeigt Frank Lucas (Denzel Washington) keine Gnade: Er zündet sein Opfer bei lebendigem Leibe an und feuert sein halbes Magazin auf den hilflosen Mann, als der brennend auf dem Boden liegt und schreit. Dieser große schwarze Mann ist böse, richtig böse. Und dass es nicht bei diesem einen Opfer bleiben wird, versteht sich wohl von selbst. Ridley Scotts neuer Film beginnt so stereotyp, wie er auch die restliche Laufzeit über bleibt. American GangsterGangster, Drogenhandel, ein aufrechter Cop, der genau deshalb aber Problem mit seiner Ehe hat, und Kollegen, die den Beruf mehr als falsch gewählt haben – Scott bringt nichts an den Tisch, was dort nicht schon dutzende Male (besser) war. AMERICAN GANGSTER plätschert bereits in den ersten Minuten lediglich vor sich hin, ohne roten Faden, ohne dass sich groß etwas tut, dass dem Zuschauer von Mafia- und Gangsterstreifen nicht schon bekannt wäre. Die Familie ist wichtig, klar, das Geschäft geht aber vor, klar. Beziehungen zu anderen Unternehmern sind auch wichtig – zumindest wenn sie einem selbst Vorteile bringen. Nicht anders verhält es sich mit der Gegenseite, nur mit dem Unterschied, dass es unter den Cops wenigstens einen aufrechten (Russell Crowe) gibt.

Scotts Film, so muss man sich bewusst machen, ist natürlich mehr Charakterstudie und Drama als Actionmobfilm à la SCARFACE. Er ist maßgeschneidert für Washington, holt schauspielerisch alles aus ihm heraus was in ihm steckt und legt seinen Fokus natürlich auf ihn als auf Crowes Figur. Dass der bei einer Laufzeit von mehr als zweieinhalb Stunden aber auch nicht zu kurz kommt, dürfte klar sein. American GangsterDass das aber nicht unbedingt von Vorteil sein muss, zeigt Scott damit, indem er uns etliche Szenen mit ihm und seinen emotionalen Problemen spendiert, auf die man getrost hätte verzichten können, stehen sie dem Fluss des Ganzen doch nur im Weg. Crowes Figur, mit seinen langen Haaren und bescheiden aussehenden Klamotten, ist zugleich aber auch eine der Figuren, die das Flair der Siebziger erst so richtig nahe bringt und zu einem gewissen Grad zum Charme des Filmes beiträgt. Schade nur, dass das Optische mit das einzig gute am Film ist, denn gerade mit Richie Roberts (Crowe) holt Scott auch des Öfteren den Holzhammer heraus. Drogen sind böse und schlecht, richtig, das kann er auch Nixon und Co. nicht oft genug im Fernsehen sagen lassen – und Roberts und Lucas hören gespannt zu.

Das ist stereotyp, jedem bewusst, der auch nur einen Gangsterfilm gesehen hat, in dem Cops irgendwelchen Drogenbaronen nachjagen. Zudem schafft es Scott aus seiner erst verteufelten Figur des Frank Lucas, welcher die Drogen ja quasi repräsentiert, im Laufe des Filmes eine immer sympathischere werden zu lassen, die langsam aber sicher selbst zum Opfer wird. American GangsterDer ganze Schluss und die letzte Einstellung sind dabei sicher nur die Spitze des Eisbergs. Doch bei all dieser Kritik hat AMERICAN GANGSTER auch einige wirklich tolle Szenen zu bieten. So hebt sich zumindest inszenatorisch eine Szene ganz besonders hervor, der Höhepunkt, den Scott so feiert, dass man kurzzeitig schon mal Gänsehaut bekommen kann. Doch leider bleibt es nur bei diesen einzelnen Versatzstücken, denn als Gesamtes ist AMERICAN GANGSTER einfach zu repetitiv, klischeebelastet und spektakulär unspektakulär. Und dennoch scheint es sich hier um einen sehr, sehr heißen Oscarkandidaten zu handeln, was ob seiner Zutaten dann aber doch alles andere als verwunderlich ist. Dann lieber zum wiederholten Male L.A. CONFIDENTIAL, der zeigt, wie solch ein period piece auszusehen hat. (6-7/10)


Nutshell 26.10.07

Das erste Bild des PredAliens aus AVP2 Aliens Vs. Predator: Requiem

Den Trailer zu RAMBO (IV) gibt's jetzt auch in HD

Die ersten Bilder Jet Lis in THE MUMMY 3

MAD MAX 4: FURY ROAD bekommt grünes Licht

Media Markt hat eine HD-Aktion – u.a. auch den Toshiba E1 für 279,-


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