Tartan Asia Extreme – 3 DVDs for £16!

Beim britischen Onlinehändler Sendit.com gibt es gerade eine lohnenswerte Aktion: Für drei DVDs aus Tartans Asia Extreme Reihe zahlt man nur £16 bzw. 24,49 EUR (oder einzeln £5,89 bzw. 8,99 EUR). Hinzu kommen dann aber leider noch Versandkosten in Höhe von £4,50 (£1,50 je DVD). Neben Klassikern wie BATTLE ROYALE, INFERNAL AFFAIRS und OLDBOY, gibt es aber auch etwas neuere Scheiben wie die beiden tollne koreanischen Rachedramen A BITTERSWEET LIFE oder SYMPATHY FOR LADY VENGEANCE. Insgesamt stehen ganze 68 Scheiben zur Auswahl – es sollte sich also für jeden etwas finden lassen. Technisch sind die meisten Discs auf sehr hohem Niveau, meist besser als ihr deutsches oder HK-Pendant. Meine drei Kauftipps: SYMPATHY FOR MR. VENGEANCE (mit DTS-ES 6.1), VERSUS (ohne ihn zu kennen, aber er soll ja recht gut sein) und JOINT SECURITY AREA (weil man die deutsche DVD in den Papierkorb geben kann). Viel Spaß beim Shoppen.

[Quelle: The Import Forums/Sendit.com


SUNSHINE [Kino]

Sunshine

 

Mein erster Boyle. Ein voller Erfolg. SUNSHINE ist ein audiovisueller Kracher. Auch storytechnisch muss sich der Film nicht verstecken, auch wenn er mit Beginn der Horrorsequenz leider etwas abbaut. Bis dahin sind die Bilder aber gigantisch, erst recht in Verbindung mit dem Erlebnis einer großen Leinwand und dem feinen Klang eines Kinosaals (auf DVD sollte der DTS-Track obligatorisch sein!). Zu verdanken hat SUNSHINE das Ganze nicht zuletzt auch seinem wirklich tollen Soundtrack, der irgendwo zwischen DAS BOOT und BLADE RUNNER einzuordnen ist. Doch auch die Handlung weist gewisse Parallelen auf. So bekommt man Kollegen wie EVENT HORIZON oder MISSION TO MARS einfach nicht aus dem Kopf, auch wenn ich Genannte für ziemliche Gurken halte. Mit SUNSHINE verhält es sich genau andersrum.

 

Zwar ist die zweite Hälfte – inklusive etwas zu lang geratenem Ende – nicht schlecht, aber ein gewisses Déjà vu bleibt nicht aus. Dieses heißt THE TIME MACHINE und ist in der ersten Hälfte topp, in der zweiten eher ein Flop. Es sind die Musik und die Bilder, die begeistern, die Actionlastige zweite Hälfte, die alles dann abwertet.

 

Ganz so schlimm verhält es sich hier dann aber glücklicherweise nicht, denn auch als Gesamtes kann SUNSHINE überzeugen. Für mich am ehesten wohl ein Fall von style over substance, auch wenn es mir schwer fällt, diesen Begriff hier zu verwenden. Hinzu kommt dann noch der ein oder andere Stereotyp (der Offizier, der nicht sterben will, sondern lieber die anderen opfert), den man leider auch nicht ignorieren kann. Aber hey, was ist schon perfekt? Ein toller Film, dessen Audiovisuelles noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Ich könnte das Ganze zwar gut und gerne noch weiter ausführen, aber ohne zu Spoilern wäre dies ein schweres Unterfangen. Ach ja, vielleicht kann man noch erwähnen, dass Cilian Murphy immer komischer aussieht und es schön war, gleich drei Asiaten an Bord begrüßen zu dürfen.

 

28 DAYS LATER und 28 WEEKS LATER (aber auch weitere Boyles, allen voran TRAINSPOTTING [ja, ich schäme mich, diesen noch nicht gesehen zu haben]) können gerne kommen – wobei ich in SUNSHINE ja schon eine Kostprobe von den beiden bekommen habe…

 

(8/10)

 

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SPIDER-MAN 3 [Kino]

Spider-Man 3

 

Hatte von vornherein eigentlich keine große Lust auf den dritten Teil. Eines Freundes sei Dank, durfte ich aber dennoch in den Genuss des dritten Abenteuers der Spinne kommen. Und sind wir doch mal ehrlich: Wer schaut denn bitteschön die ersten beiden Teile einer Trilogie und lässt den finalen weg? Meine Vorurteile gegenüber SPIDER-MAN 3 wurden dann aber auch nahezu alle bestätigt. Der Film besitzt die übliche Fortsetzungsrezeptur, ist höher, schneller und weiter. Mit gleich drei (vier, zählt man die schwarze Masse mit) Bösewichtern bekommt es Peter (Tobey Maguire) alias Spider-Man hier zu tun. Die Actionszenen versuchen dabei stets alles bisher da gewesene zu überbieten und dem Ganzen noch eines draufzusetzen. Das gelingt mit unter aber auch recht gut – SPIDER-MAN 3 ist ja schließlich auch ein feiner Popcornfilm.

 

Dass das Zwischenmenschliche so "kurz" kommt, hätte ich nicht gedacht. Es überrascht mich positiv, denn auch wenn ich nichts gegen massiges Pathos habe, so wurde diese Thematik im Zweiten meiner Meinung genügend ausgeführt. Die Emotionen und der innere Kampf Peters stehen im Mittelpunkt, ja. Aber wenn die Action einmal losbricht, dann ist das alles in Windeseile schon wieder vergessen. Die Highlights des Filmes bleiben jedoch in Erinnerung: Seien es die Gastauftritte Stan Lees und Bruce Campbells (herrlich!) oder der etwas andere Peter Parker. Letzterer übrigens eine sehr erfrischende und gelungene Abwechslung zum immerwährenden, gleich von statten gehenden inneren Kampf.

 

Kein schlechter Film, aber auch kein besonders guter. Ein würdiger Abschluss der Trilogie? Nein, eher nicht. Teil eins und zwei sind besser. Es ist einfach immer wieder die gleiche Rezeptur des Sequels. Dass diese ein Sam Raimi nötig hat, hätte ich aber nicht unbedingt erwartet. Für einen Freitagabend mit Freund(en) aber ein durchaus nettes Unterhaltungsfilmchen.

 

(7/10)

 

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MY NEIGHBOR TOTORO (となりのトトロ) [TV]

My Neighbor Totoro

 

Endlich gesehen! MY NEIGHBOR TOTORO markiert gleichzeitig auch meinen ersten Ghibli. Eine Schande, ich weiß. Aber wie heißt es doch so schön? Besser zu spät als nie. Für diese Gelegenheit nehme ich dann auch gerne mal die Synchronfassung in Kauf, welche meiner Meinung gar nicht so schlecht ist. Die Kleine klingt zuckersüß, sodass sich wohl auch der größte Griesgram solch eine Tochter wünscht. Sowieso, die Kleinen stehen hier im Mittelpunkt – die kleine Mei, ihre Schwester und die kleinen Totoros. Das große war zwar auch ganz nett, aber dessen kleiner Nachwuchs (?) ist einfach hundertmal süßer. Süß ist wohl auch das Stichwort des Filmes, manchmal auch zu süß. Aber hey, kleine Kinder toben und hüpfen nun mal den ganzen Tag so herum.

 

Und dennoch: Zu vollen einhundert Prozent hat er mich dann doch nicht überzeugt – wohl eher zu neunzig Prozent. Leider hielt es Super RTL für nötig, den kompletten Vorspann zu kappen, und auch die Werbepausen sind für solch einen Film natürlich tödlich. Ich denke aber auch, dass MY NEIGHBOR TOTORO mit erneuter/n Sichtung/en einiges an Wirkung zulegt, erst recht mit dem japanischen O-Ton. Einige der Magic Moments noch einmal Revue passieren zu lassen, wäre dabei natürlich das Größte. Allen voran die Szene an der Bushaltestelle (welche m.M. jedoch durch den hässlichen Katzenbus etwas zerstört wurde) oder das Sitzen in der Baumkrone bleiben dabei in Erinnerung. Von den wunderschön gezeichneten Bildern Miyazakis ganz zu schweigen.

 

Letztlich bin ich bei alledem aber dennoch ein wenig traurig. Nein, nicht wegen des Filmes (was ich mir gewünscht hätte), sondern wegen der Tatsache, dass er für mich (bisher noch) kein absolutes Meisterwerk ist. Es ist wie bei so vielen anderen Filmen auch, man hört ständig nur von Meisterwerken, ganz großem Kino etc. pp., und dann kann man diese Meinung nicht teilen. Ja, die Erwartungen waren sehr, sehr groß. Wurden sie erfüllt? Ja, größtenteils. Aber was soll ich mich auch anderen ergeben? Wenn er für mich kein Meisterwerk ist, dann ist er das eben nicht. Punkt. Auf die nächsten Ghiblis freue ich mich aber dennoch riesig, erst recht auf eine erneute Begegnung mit Totoro. Ein wirklich wunderschöner Film.

 

(8-9/10)

 

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Erste Hörproben zu PIRATES OF THE CARIBBEAN: AT WORLD'S END

SoundtrackNet hat ganz frische Hörproben zu Hans Zimmers neuestem Score zu PIRATES OF THE CARIBBEAN: AT WORLD'S END. Zu jedem der 13 Titel gibt es ein zirka 30 sekündiges Sample zu begutachten. Dazu gibt es eine detaillierte Beschreibung zu jedem der Titel mit Angabe der Laufzeit. Auch wenn der Film mich nicht allzu groß reizt - dem mittelmäßigen zweiten Teil habe ich diesen Umstand zu verdanken -, so freue ich mich jedoch schon riesig auf den OST. Badelts Arbeit zum Ersten gehört zu meinen absoluten Lieblingen, Zimmers Zweiter ist ebenfalls nicht übel, auch wenn im Grunde der erste nur recycelt wurde. Umso gespannter bin ich auf den Dritten, der den Hörproben zufolge einiges Neues verspricht. Mein bisheriger Favorit: Parlay, ein Stück, welches das Hauptthema von Morricones Score zu C'ERA UNA VOLTA IL WEST aufgreift und es meisterlich anpasst.

Zu kaufen gibt es den OST dann ab 25.05. – bei Amazon. de derzeit für recht günstige 13,99 EUR.

[Quelle: SoundtrackNet/Cinefacts]

Edit: Den OST zu Teil zwei gibt es gerade für unschlagbare 7,95 EUR!


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THE QUIET [DVD]

The Quiet

 

Mein erster Gedanke: Hey, bei Elisha Cuthbert und Camilla Belle kann doch eigentlich nichts schief gehen, oder? Richtig, es ging so gut wie auch nichts falsch. Beide "genießen" kann man aber nicht, denn dafür ist die Thematik (es geht um Missbrauch und Inzest) einfach zu heikel und belastend. Elisha hat hier gezeigt – entgegen ihrer Rolle in 24 (was ja aber auch Rollenbedingt war) -, dass sie doch zur Schauspielerin taugt. Richtig überrascht war ich aber von Camilla Belle, die nach dem Flop WHEN A STRANGER CALLS auch mal zeigen darf, was sie kann. In erster Linie also gutes Schauspielkino des hollywoodschen Nachwuchses. Das einzige, das nicht so gefällt, ist die Tatsache, dass das Ganze irgendwie zu stark zugeschnitten auf die MTV-Generation wirkt. Ja, auch diese sollen mit der Thematik konfrontiert werden, sind sie es doch, um die es hier geht.

 

Ein kleiner Nachgeschmack bleibt dabei jedoch, denn so scheint THE QUIET in gewisser Weise zu verharmlosen. Diesen Gedanken kann ich einfach nicht loswerden. Ein bisschen scheint es sich wie mit WILD THINGS zu verhalten: In erster Linie befasst er sich mit einem ernst zunehmenden Thema, welches der Unterhaltung letztlich aber weichen muss. Und trotzdem unterstelle ich Regisseurin Jamie Babbit nur gute Absichten. Wenn ich aber die grenzdebilen Spielchen und Intrigen der Teens sehe, die hochgestylten Möchtegern Starlets, dann wird der Aufklärungsfaktor meiner Meinung geglättet, bei ALPHA DOG verhält es sich ebenso. THE QUIET ist trotzdem ein guter Film, voller Spannung und mit diesem melancholischen Unterton, der perfekt rüberkommt. Als aufmerksamer und denkender Rezipient macht man sich aber nun mal den ein oder anderen Gedanken…

 

(7/10)

 

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TV Tipps zum Wochenende [04.-06.05.07]

Freitag, 04.05.07

Super RTL, 20.15 Uhr: MY NEIGHBOR TOTORO (となりのトトロ)

Pflichttermin für mich! Soll ja so was von gut sein…

 Samstag, 05.05.07

ProSieben, 22.10 Uhr: ANACONDA

Ganz netter Trash mit einem bösen Jon Voight und einer noch recht unbekannten Jennifer Lopez.

WDR, 00.30 Uhr: BILLION DOLLAR BRAIN

Liest sich ganz gut, und mit einem Michael Caine kann man eigentlich nie etwas falsch machen.

Sonntag, 06.05.07

RTL, 20.15 Uhr: DIE ANOTHER DAY

Die Exposition in Nordkorea ist toll, der Rest Mist!

ProSieben, 20.15 Uhr: STAR WARS: EPISODE I – THE PHANTOM MENACE

Kennt den jemand noch nicht?

RTL II, 20.15 Uhr: I AM SAM

Nicht ganz mein Genre, aber bestimmt nicht schlecht.

Kabel 1, 22.20 Uhr: DELTA FORCE 2: THE COLOMBIAN CONNECTION

Norris – muss ich mehr sagen? Läuft aber leider cut.

Kabel 1, 00.20 Uhr: RED SONJA

Ganz okay, kann man ruhig mal schauen. Herrlich auch, wie Arnie hier zeigt, wer das stärkere Geschlecht ist.


Kostenlose DVD mit Trailern von e-m-s

Auf der Homepage des DVD-Labels e-m-s gibt es derzeit die Möglichkeit, eine kostenlose DVD mit Trailern abzustauben. Ganze 86 Trailer mit einer Gesamtlaufzeit von mehr als 200 Minuten verspricht das Ganze. Wer will kann sogar gleichzeitig an einem Gewinnspiel teilnehmen (muss man aber nicht zwangsweise um die DVD zu erhalten). Bestellen kann man die DVD hier: Klick.

[Quelle: e-m-s/Cinefacts]


SHALL WE DANCE? (SHALL WE ダンス?) [TV]

Shall We Dance?

 

Auch wenn es mir etwas schwer fällt, es zu sagen, aber SHALL WE DANCE? geht richtig schön ans Herz. Die Figuren sind toll, die Darsteller ebenfalls, die Geschichte auf bestem RomCom-Niveau (wenn man den Film überhaupt als solche bezeichnen kann). Richtig Lust zu Tanzen hat er (mir) zwar nicht gemacht, aber die Botschaft ist klar und schön. SHALL WE DANCE? geht es aber nicht nur ums Tanzen – vielmehr ist er ein Statement gegen Ignoranz und Vorurteile in Hinsicht auf den (negativen) Ruf des Tanzens im Land der aufgehenden Sonne. Zur Kritik gibt es somit eigentlich kaum bis keinerlei Anlass. Die ernsteren Szenen werden immer wider durch lustige abgelöst, die Mischung aus beidem stimmt somit. Ich kenne das hollywoodsche Remake zwar nicht, will ich aber auch nicht. Ich glaube nämlich kaum, dass das Gere- und Lopez-Vehikel auch nur ansatzweise an das schöne Original herankommt.

 

(7-8/10)

 

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