'The Wolverine' Heimkinostart: Ein ganz besonderes Bloggerevent


Vor ein paar Wochen wurde ich von 20th Century Fox angefragt, ob ich nicht Lust hätte, an einem ganz besonderen Bloggerevent teilzunehmen. Das Event zum Blu-ray-Start von The Wolverine sah nämlich vor, dass sich eine kleine ausgewählte Gruppe von Bloggern zusammensetzt, den Film vorab als VOD (z.B. über iTunes) schaut und gleichzeitig darüber diskutiert. Klingt erst mal nicht allzu neu, denn 'Social Viewing' kenne ich von der einen oder anderen Community schon eine ganze Zeit lang. Nur ein einziges Mal habe ich bisher aber partizipiert. Das Besondere dabei ist, dass die Blogger natürlich nicht wirklich zusammensaßen (was auch nicht schlecht gewesen wäre), sondern via Google Hangout diskutierten und sich austauschten. Da ich den Film nicht im Kino gesehen hatte und für eine Erstsichtung leider keinen Nerv habe, parallel dazu zu 'hangouten' (und darüberhinaus zum Termin keine Zeit hatte), habe ich leider nicht partizipiert. Die Grundidee finde ich aber sehr lobenswert und social.

Dass ich nicht dabei war, macht aber nichts, denn dafür haben sich insgesamt sechs Blogger zusammengefunden: Sofahelden, Ben Hammer, Cinetastic, DVD-Fan, Mind Your Own F*** Business und Filmjunkies. Moderiert wurde das Ganze von Wolverine höchstpersönlich a.k.a. Daniele Rizzo. Die Blogger sprachen dabei nicht nur über den Film selbst, sondern auch das neue Format, in dem Fox The Wolverine neben Blu-ray und DVD auch veröffentlichte.

Digital HD nennt es sich und bezeichnet den Download via verschiedener Portale wie beispielsweise iTunes. Ich selbst weiß schon gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal einen physischen Datenträger gekauft habe oder in der Videothek war – denn dank iTunes und Konsorten spart man sich den Gang ins Geschäft oder die Videothek und kann bequem und schnell von Zuhause aus Filme genießen. Ein weiterer Vorteil: Die Filme sind häufig auch noch früher verfügbar. The Wolverine erschien hierzulande beispielsweise am 21. November bereits als Digital HD – erst am 29. folgte dann die Veröffentlichung auf einem physischen Medium. Gerade für Hardcorefans, die Filme nicht erwarten können, ist das ein deutliches Argument für Digital HD.

Bisher ist die Auswahl an Digital HD-Filmen zwar äußerst überschaubar – aktuell sind es gerade mal vier Filme von Fox -, aber die Zukunft wird sich definitiv in diese Richtung entwickeln, denke ich. Ohne die ewige Diskussion lostreten zu wollen, ob es nicht schöner ist, etwas im Regal zu haben (grundsätzlich sage ich ja), bin ich mir ziemlich sicher, dass diese Art des Filmschauens immer mehr Fans finden wird. Aber seht selbst, was meine Bloggerkollegen denken, denn 20th Century Fox hat vom Hangout natürlich einen Zusammenschnitt auf YouTube veröffentlicht, der in 20 Minuten einen ziemlich guten Einblick zum Film, Digital HD und anderen Diskussionen gibt.


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Sponsored Video: Bullock vs. McCarthy – 'Taffe Mädels' Trailer

Auch wenn mir der deutsche Titel zu The Heat, Taffe Mädels, nicht wirklich gefällt – erst recht nicht in dieser Schreibweise -, muss ich sagen, dass mich der Trailer ziemlich positiv überrascht hat. Nicht, dass ich großer Bullock- oder McCarthy-Fan wäre, Gott behüte!, aber die beiden zusammen in solch einem Plot ist dann doch nicht ganz uninteressant. Sandra Bullock und Melissa McCarthy spielen in der Actionkomödie ein ungleiches Ermittler-Paar, das gezwungen ist zusammenzuarbeiten, um einem Drogendealer das Handwerk zu legen. Das Problem dabei: Keiner von beiden hatte je einen Partner an seiner Seite – geschweige denn einen Freund … Regie führt Comedy-Spezi Paul Feig, der sich in den letzten Jahren durchaus einen Namen auf diesem Gebiet gemacht hat. Neben McCarty und Bullock sind noch Marlon Wayans und Michael Rapaport mit an Bord.


Mein Interesse hängt natürlich auch mit dem R-Rating von The Heat zusammen, denn gerade in den letzten Jahren gab es doch einige durchaus gute Komödien, die etwas stärker auf die Kacke den Putz gehauen haben! Und selbst nach dem katastrophalen Bridesmaids will ich Feig noch eine Chance geben. Und dann dürfte der Film ja auch noch für den einen oder anderen interessant werden, der sich mit Gender Studies beschäftigt … Taffe Mädels a.k.a. The Heat ist ab dem 04. Juli in den deutschen Kinos zu sehen.

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Gewinnt Karten & Shirts zum 'Stirb langsam 5' Kinostart


Heute ist nicht nur Valentinstag, sondern auch 'ein guter Tag zum Sterben'. Zumindest wenn es nach Bruce Willis a.k.a. John McClane geht, der heute mit seinem nunmehr fünften Film der Stirb langsam-Reihe in die Kinos kommt: Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben (A Good Day to Die Hard). Pünktlich dazu – und für alle, die heute keine Rosen oder Pralinen bekommen haben – verlose ich in Kooperation mit Twentieth Century Fox drei Fanpakete mit je einem Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben-Kartenset und dem aus der Serie bekannten Unterhemd (von American Apparel in den Größen S, M, L). Um eines der drei Fanpakete gewinnen zu können, müsst Ihr folgendes tun:

1a. Werdet Fan von EquilibriumBlog auf Facebook und liket diesen Post über den Button am Ende des Posts

1b. oder twittert: Zum Kinostart von STIRB LANGSAM 5 verlost @EquilibriumBlog drei Fanpakete http://bit.ly/12NUiEn

2. und hinterlasst hier einen Kommentar mit Eurem Lieblings-Teil der Reihe (am besten mit dem Link zu Eurem Tweet)

Zeit habt Ihr dafür bis Mittwoch, 20. Februar, 23.59 Uhr. Die Gewinner werden wie jedes Mal mit Hilfe von random.org ermittelt. Teilnahmeberechtigt ist jeder Leser mit einer deutschen Postadresse. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Ich wünsche Euch allen viel Glück für das Gewinnspiel und viel Spaß im Kino!

Update, 20. Februar Einige der Teilnehmer haben wohl nicht ganz verstanden, dass ein Kommentar in jedem Fall Pflicht ist … Egal, das hat den Kreis der tatsächlichen Teilnehmer eingeschränkt, was diese wohl freuen dürfte. Konkret über ein Fanpaket dürfen sich demnach Lars, Florian und SabineW freuen. Herzlichen Glückwunsch Euch drei! Allen anderen danke ich für's Mitmachen.


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Sponsored Video: 'Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben'

Am 14. Februar, oder genauer gesagt am Valentinstag, ist Bruce Willis a.k.a. Jon McClane endlich zurück. In Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben (A Good Day to Die Hard) kehrt er nach sechs Jahren (ja, so lange ist Live Free or Die Hard schon wieder her) wieder auf die Leinwand zurück. Dieses Mal wohl definitiv auch mit mehr Vorfreude bei den Fans, denn der vierte Teil konnte die Fans der alten Trilogie nicht gerade allzu sehr erfreuen. Das lag wohl auch am Rating, denn Live Free or Die Hard bekam seinerzeit ein PG-13-Rating, was John McClane bei Sprach- und Waffengebrauch deutlich einschränkte. Im Falle des fünften Eintrags in die Die Hard-Reihe können Fans auf der ganzen Welt aber aufatmen, denn erst vorgestern wurde auch von Bruce Willis selbst bestätigt, dass Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben mit einem R-Rating in die Kinos kommt. Das heißt, dass auch deutsche Fans sich auf einen etwas 'ausschweifenderen' John McClane freuen können – "Yippee-ki-yay!"

In seinem fünften Abenteuer bekommt es McClane dieses Mal der russischen Unterwelt zu tun. McClane ist gerade in Moskau, um seinen Sohn Jack zu besuchen. Schnell findet er heraus, dass Jack als CIA-Agent arbeitet und gerade dabei ist zu verhindern, dass russischen Terroristen Atomwaffen in die Hände fallen. Schnell kommen sich die beiden näher und kämpfen nun Seite an Seite, um einen gefährlichen Machtwechsel in Russland zu verhindern. Neben Willis, Filmsohn Jai Courtney und seiner bereits bekannten Filmtochter Mary Elizabeth Winstead ist auch Sebastian Koch mit von der Partie, der den Russen Komorov spielt. Gerüchten zufolge mimt Patrick Stewart einen russischen General … Ich bin jedenfalls sehr gespannt, zumal Regisseur John Moore mit Behind Enemy Lines gezeigt hat, dass er sowohl Action als auch Spannung inszenieren kann. Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Facebook-Seite.

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Ridley Scotts 'Prometheus' jetzt auf DVD & Blu-ray


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Auf keinen anderen Film haben sich die Sci-Fi-Fanboys in diesem Jahr so gefreut wie auf Ridley Scotts Prometheus. Klar, da kommt nach einer halben Ewigekti endlich ein 'Prequel' zu seinem Meisterwerk Alien und dann dann sieht das Ganze auch noch unglaublich gut aus. Ich für meinen Teil war ja etwas zwiegespalten. Einerseits hat mich Scotts Film besonders visuell angesprochen, andererseits war das der typische Sci-Fi-Ethno-Kitsch, der in den letzten Jahren leider immer häufiger wird. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu wenig Fan, denn die wirklichen Fans und Kenner des Originals waren durchaus zufrieden, zumal Scott mit dem Film einige essentielle Fragen beantwortete.

Das ist wohl auch der Grund, weshalb ich mir sagte, dass unbedingt eine Zweitsichtung her muss, so dass ich mir ein finales Urteil bilden kann. Diese Chance habe ich seit dem 07. Dezember, denn seit diesem Datum ist Prometheus endlich auf DVD & Blu-ray erhältlich. Neben der DVD gibt es noch zwei Blu-rays. Zum einen die Standard-BD mit Extras wie Audiokommentar und entfallenen Szenen, zum anderen die 4-Disc Collector's Edition mit O-Ring-Schuber, die DVD, Blu-ray, Blu-ray 3D und Digital Copy enthält – und natürlich massig Extras.


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Der Sturm nach dem Sturm: 'When Borat Came to Town'


Mit seinen vielen Aliasen ist Sacha Baron Cohen schon seit Jahren im Gespräch. Zuletzt war er mit Brüno im Kino zu sehen, der gegenüber dem Vorgänger Borat doch deutlich weniger Anklang fand, zumal er im Gegensatz zu Borat größtenteils inszeniert war. Für den Zuschauer ist dieses Wissen nahezu tödlich, für die Beteiligten und im Film Porträtierten wohl weniger. Dass Borat sein Humorpotential aus dem Nachteil anderer schöpfte, scheint auf den ersten Blick weniger dreist als durchdacht gewesen zu sein. Satire eben, indem man auf einen Misstand mit Humor aufmerksam macht, prangert man ihn ja gleichzeitig auch an. Doch wie weit darf das alles gehen? When Borat Came to Town geht der Zeit nach den Filmdrehs im rumänischen Dorf Glod und dem Erfolg des Filmes auf den Grund, zeigt, welchen Hass, aber auch Neid und welches Misstrauen Sacha Baron Cohen im Zigeunerdorf hinterlassen hat. Auch das Team der Dokumentation selbst hat es nicht leicht, denn sobald die Bewohner eine Kamera sehen, wollen sie auch Geld sehen – oder zumindest einen Drink gezahlt bekommen.

Es ist eine der ärmsten Gegenden Europas, Carmen lebt mitten in diesem trostlosen Dorf. Ihr Großvater wurde im Film als 'abortionist' porträtiert, ist in Wirklichkeit aber weit entfernt davon, Arzt oder auch nur etwas Ähnliches zu sein. Er und alle anderen wollen nun Geld sehen, weniger ihren Ruf wiederhergestellt. Carmens Vater ist zudem eine Art Dorfvater, er kümmert sich um die Kommune, will endlich fließendes Wasser ins Dorf bringen. Von den beiden Anwälten, die eines Tages nach Glod kommen und den drei das Blaue vom Himmel versprechen (geschickt argumentiert der Anwalt, dass sie doch alle Minderheiten seien und eine gemeinsame Geschichte hätten: er Jude, sein Kollege Deutscher und seine Klienten Zigeuner – welch eine Konstellation das doch sei). Nach Hollywood will er die drei Männer, die im Film am schlimmsten porträtiert wurden, bringen, zu den Oscars, mitten vor Cohens Visage. Es wundert nicht, wenn man einige Minuten später erfährt, dass die beiden Juristen keine Visa für ihre Klienten bekommen konnten …

Bereits hier wird man den beiden gegenüber misstrauisch. Schließlich geht es nach London, ins 20th Century Fox HQ, wo man die drei jedoch ohne einen Dolmetscher hineinschickt, lediglich mit einem Zettel bewaffnet, von dem unklar ist, was er erreichen soll. Kurze Zeit später hört man nichts mehr vom Amerikaner und seinem bayerischen Kollegen. Im amerikanischen TV und dem ZDF noch enthusiastisch in Nachrichtenberichte formuliert, wird schnell klar, dass die Bewohner einmal mehr an der Nase herumgeführt und ausgenutzt wurden. Bei der Ankunft der Drei in Rumänien warten dutzende Reporter auf die Männer, den Großvater fragt man schließlich, was er denn vom geplanten Borat 2 halte: "So lange ich mein Geld bekomme!", antwortet er. Haben sie überhaupt eine Entschuldigung oder mehr als die drei Euro (!), die man ihnen für die Dreharbeiten bezahlte, verdient, wenn sie solche Antworten geben? When Borat Came to Town liefert keine Antwort, lässt die Bewohner frei aussprechen, was sie denken und fühlen, kommt dabei bisweilen aber auch leicht exploitativ daher.

Carmens Vater leidet unter gesundheitlichen Problemen, da seine Reise erfolglos war, versprach er den Dorfbewohnern doch fließendes Wasser und jede Menge Luxus. Carmen hat sich während seiner Zeit, die er nicht im Dorf war, von ihrem Freund hintergehen lassen, der ihr nicht nur kurz vor der Hochzeit die Jungfräulichkeit nahm, sondern auch den Laden ihrer Familie erleichterte (und man kann sich denken, dass das in diesem Falle fatal sein kann). Es ist ein Kreislauf des Hintergehens und des Ausnutzens, der so schnell nicht aufzuhören scheint. Parallelen zu Danny Boyles jüngerem Slumdog Millionaire drängen sich auf, dem Ähnliches vorgeworfen wurde. Doch welche Verpflichtungen haben die Filmemacher, was sollten ihre Hinterlassenschaften sein oder am Drehort verändern (wenn überhaupt)? Keine allzu leicht zu beantwortende Frage. Dennoch scheint es zumindest im Falle Glods deutlich zu werden, dass Hollywood hier einen großen Haufen hinterlassen hat, ohne sich um die Entsorgung zu kümmern – wie auch immer diese hätte ausgesehen.

Bei alledem ist When Borat Came to Town aber auch eine schöne Coming-of-Age-Geschichte um Carmen, die im Laufe des Filmes von Vaters kleiner Tochter zur verheirateten Frau und Mutter wird. Es scheint doch noch Hoffnung und Glückseligkeit im Dorf zu geben, denn wahrer Reichtum muss ja nicht immer gleichbedeutend mit ökonomischem Reichtum sein. Nur einige Dorfbewohner scheinen dies noch immer nicht ganz begriffen zu haben, auch wenn man es ihnen streng genommen kaum übel nehmen kann. Sie misstrauen Carmens Vater noch immer, denn sie denken, dass er das Geld für sich behalten hat, das ihm die beiden Anwälte beschafft haben. Da hilft es auch nichts, immer und immer wieder zu beteuern, dass es keines gab. Eine fast schon depressive Dokumentation, die nur selten Platz für Humor oder Lichtblicke bietet. Carmen, die stets aus dem Off kommentiert, ist ebenfalls von einer Tristheit durchzogen, die die Sympathien in eine klare Richtung lenkt. Mit einem minimalen, diesen Grundtenor untermalenden, Score versehen, spricht Carmen Meets Borat (Titel der Kinoauswertung) etwas an, das Hollywood so wohl äußerst ungern sehen dürfte. (8/10)

// Die Dokumentation ist u.a. hier als australische DVD zu bestellen oder auf YouTube komplett anzusehen.



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