Adrien Brody steckt fest: 'Wrecked' Trailer


Männer in Bedrängnis und ohne Gedächtnis, hatten wir ja erst in Unknown. Nun schlüpft Adrien Brody in Liam Neesons Rolle und steckt zusätzlich in einem Autowrack. In Wrecked erwacht er nämlich in einem Wrack, mitten im Wald und weiß weder wer er ist, noch was er getan hat.  Der Trailer (480p/720p/1080p) sieht jedenfalls gar nicht uninteressant aus und ist gleichzeitig das Spielfilmdebüt für den kanadischen Regisseur Michael Greenspan.


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Trailer zu Robert Rodriguez' 'Predators'


Hui, das geht ja jetzt doch alles Schlag auf Schlag, denn der erste Trailer zu Nimród Antals Predators ist endlich da (FLV/MOV/WMV HD) und sieht ziemlich gut aus, auch wenn es im Prinzip nur das Material aus der Sneak Peek sauber zu einem Trailer zusammengeschnitten zu sehen gibt. Deutscher Kinostart ist am 08. Juli.


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Sneak Peek zu Rodriguez' 'Predators' Reboot


Ich weiß, etwas spät, aber wegen der Fantasy Filmfest Nights kam ich in den letzten Tagen nicht wirklich zum Bloggen. Robert Rodriguez, Produzent von Predators, hat im Zuge des SXSW Festivals eine erste Sneak Peek zum Film online gestellt (FLV, gute Qualität), die durchaus Lust auf mehr macht. Dass er, wie er in der Sneak Peek sagt, in eine andere Richtung gehen wird, bezweifle ich angesichts dieser ersten Bilder zwar, aber schlecht sieht das alles auf gar keinen Fall aus, im Gegenteil.


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Die ersten Setbilder zum Reboot 'Predators'


Einer in diesem Jahr von mir sicherlich am heiß erwartetsten Filme dürfte sicherlich Nimród Antals Predators sein, der von Robert Rodriguez produziert wird. Natürlich bin ich mir alles andere als sicher, ob das Franchise noch einen weiteren Eintrag oder auch reboot braucht, aber das, was ich bisher gelesen habe und nun auch sehe, denn die ersten Bilder sind aufgetaucht (wenn auch inoffizielle Setfotos), stimmt mich doch freudig. Es ist vor allem schön, Walton Goggins mal außerhalb von The Shield zu sehen. Es ist noch nicht viel, aber immerhin. Einen deutschen Kinostart gibt es auch schon, nämlich den 08. Juli.


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Neuer, offizieller Trailer zu Argentos 'Giallo'


Ganz wie der erste Trailer zu Dario Argentos Giallo leider wieder mit monotonem Kommentar aus dem Off, aber immerhin mit massig neuem Material. Ja, der neue, offizielle Trailer (FLV, mäßige Qualität) haut micht nicht gerade vom Hocker, zu generic kommt das alles daher, zu – vor allem farblich – unspektakulär. Dennoch freue ich mich irgendwie auf einen neuen Argento, hoffentlich bei uns auch im Kino zu sehen (Fantasy Filmfest, anyone?).

(Via DVDnarr.com)


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'Giallo': Trailer zu Argentos neuem … Giallo


Da ist er nun also, der Trailer zu Dario Argentos Giallo (Direktlink, mäßige Qualität), dessen erste Bilder ja nicht gerade allzu berauschend aussahen. Die ersten bewegten Bilder hingegen sehen recht gut aus und machen definitiv Lust auf mehr, auch wenn die Erzählerstimme aus dem Off nie so genervt hat wie hier. Und nach La Terza madre kann es mit Argento eigentlich auch nur noch Berg auf gehen, oder?

[Via peter-noster.de]


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'Giallo': Neue Bilder & Poster zum Argento Giallo


Ich weiß wirklich noch nicht, was ich von Argentos neuem, Giallo, halten soll. Einerseits erfreut es mich, dass er sich wieder dem Genre zuwendet, das er so maßgebend geprägt hat. Andererseits habe ich aber große Angst, dass er das Ganze wieder mal in den Sand setzt. Große Hoffnung macht mir vorallem das Poster zu Giallo nicht, ganz im Gegenteil – wenn das sein Ernst ist, dann gute Nacht, Giallo. Die neuen Bilder, die er auf seine Homepage geladen hat, sehen hingegen schon deutlich besser aus und machen nach dem ersten offiziellen Bild zum Film dennoch irgendwie Lust.


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'Giallo': Erste Bilder zu Argentos neuem Giallo

La Terza madre (Mother of Tears) habe ich noch immer nicht gesehen, weshalb ich mir auch kein Urteil anmaßen will, aber der allgemeine Tenor sieht den Untergang des argento'schen Abendlandes darin ja endgültig – Masters of Horror: Pelts hat das ja auch schon angedeutet. Umso interessanter – naja, wie man's nimmt -, dass Argento an einem neuen Giallo arbeitet, der den schlichten Titel Giallo trägt. In der Hauptrolle: Adrien Brody (nachdem andere abgesprungen sind – Zufall?), der ein entführtes Model suchen soll: "When American model Celine is kidnapped off the streets during fashion week in Milan and put through a series of terrifying, humiliating and painful ordeals, her sister Linda desperately recruits Inspector Enzo Lavia to find Celine before she suffers the same awful fate as the other beautiful victims…" (IMDb) Die ersten drei Bilder zum Film – okay, vielmehr production stills – finden sich bei ShockTillYouDrop.com. Man darf gespannt sein, was der einstige Meister des Genres da aus dem Hut zaubert…


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Von Gürteln, Kindern, Autos und Zügen

The Darjeeling Limited
(Wes Anderson, USA 2007)
Kino

The Darjeeling LimitedArthouse. Das Kino abseits der großen Publikumsmassen, abseits der großen Multiplexe. Buchstäblich, denn um den Film zu sehen musste ich extra 30km weit fahren, den vielen Multiplexen und nicht existenten Arthousekinos hier im Umkreis sei Dank. Doch was tut man nicht alles für einen Film, der im Vorfilm sogar eine halbnackte Natalie Portman zeigt? Und wie sich herausstellte, sollte es sogar ein ganz besonderes Kinoerlebnis werden. Der Name: Studio Museum. Der Ort: (meine) Universitätsstadt Tübingen. Ein Kino ohne Platzkarten, mit putziger Lobby, fein distinguiertem Publikum und einem Saal, der eher einem Heimkino als einem Lichtspielhaus gleicht. Tja, wer Arthouse will, bekommt es hier auch. Wir kommen fünf Minuten vor Start in den Saal, alle der knapp 50 Plätze sind nahezu belegt, nur ganz hinten noch zwei freie Plätze. Die Leinwand erscheint von hier aus so groß wie mein LCD zu Hause, die beiden normalwüchsigen Damen vor uns nehmen uns fast die ganze Sicht auf die Leinwand. Es kommt mehr Werbung fürs TV, denn fürs Kino, aber sei's drum. Atmosphärisch passt das zum Film, keine Frage.

Der spirituelle Trip der drei Brüder (Owen Wilson, Adrien Brody, Jason Schwartzman) ist mein erster Wes Anderson und wohl gleichzeitig auch der Startschuss für eine Retrospektive, denn mit THE DARJEELING LIMITED erschafft er eine sehr schöne Mischung aus Komödie und Drama. Die erste Hälfte strotzt nur so vor feinem Humor, feuert einen Gag nach dem anderen ab, ohne dabei auch nur ansatzweise in Klischees oder ähnliches abzudriften. Anderson zeigt uns die Welt auf eine ganz besondere Art und Weise, mit viel Humor, absichtlichen Stereotypen und einem großen Spiegel. Jeder der drei Brüder hat issues, auf den ersten Blick total unterschiedlicher Natur, sind sie im Kern jedoch kaum voneinander zu unterscheiden. Sie laufen weg oder versuchen es zumindest, am liebsten vor sich selbst. Es scheint nicht nur ihnen der einfachste Weg aus der Misere zu sein, oder? Was sich in der ersten Hälft noch eher in den Hintergrund drängt, wird spätestens in der zweiten, die auch leicht weniger humorvoll daherkommt, in den Fokus gerückt.

Es geht um Selbstfindung, Vorurteile, Identität und dergleichen, wobei jedoch anzumerken ist, dass Anderson darauf bisweilen doch recht unsubtil, ja grob, anspielt (bspw. wenn Wilson kurz seinen Verband vor den anderen öffnet und sich ihnen dabei auch seelisch öfnet). Themen, die der Rezipient nur zu gut kennen dürfte, egal ob er zwei Brüder hat oder nicht. Und genau hier kann Andersons Film auch punkten, denn anders als viele andere ist er mit diesen moralischen Themen nicht zugekleistert oder schwingt selbstsicher die Moralkeule, nein, er bleibt stets luftig-leichte Unterhaltung, die keinem wehtun will und auch nie anstößig wirkt. Die Prämisse beeinflusst dies aber nicht, im Gegenteil. Die Charaktere sind zum Verlieben, herrlich verschroben und voller Überraschungen, ebenso wie die tolle Musikauswahl, die immer wieder im Hintergrund wahrzunehmen ist (wenn auch einmal mehr durch einen/den iPod). Wilson, Brody und Schwartzman agieren und harmonieren dabei perfekt, die Chemie stimmt zwischen den drei (nicht deren Figuren) stimmt von Anfang an.

THE DARJEELING LIMITED ist großes Independentkino, das so liebenswert wie wertvoll ist. Und wenn das Publikum dann auch noch so herrlich agiert (Stille, in den lustigen Momenten lautes Lachen), das Ambiente passender nicht sein könnte, dann kann man wirklich ruhigen Gewissens sagen, dass dies ein perfekter Start ins Kinojahr 2008 ist. (8-9/10)


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