Dauerfeuer auf See: Steve Jablonskys 'Battleship' OST Review


Steve Jablonsky ist wohl einer der bekanntesten und meistbeschäftigten Zöglinge Hans Zimmers (und davon gibt es ja so einige), die aktuell in Hollywood arbeiten. Und wie sein Mentor, hat sich auch Jablonsky größtenteils auf Blockbusterproduktionen fokussiert. Kein Sommerblockbuster der letzten Jahre, dessen Musik nicht den Namen Steve Jablonskys trägt. Er kommt Zimmer mittlerweile verdammt nahe, so dass es nicht selten passiert, dass man – hört man nur die Musik – nicht genau weiß, um welchen der beiden Komponisten es sich nun handelt. Schaut man sich nun die Prämisse von Battleship an, dann verwundert es auch nicht weiter, dass ausgerechnet Jablonsky den Score komponierte. Ein Actionfilm mit viel Bummbumm und militärischen Helden? Ja, hier ist Jablonsky voll und ganz in seinem Element, zeichnete er doch ebenfalls für Michael Bays Transformers-Trilogie verantwortlich. Und da auch bei Battleship die Macher von Transformers ihre Hände im Spiel hatten, war es wohl keine wirkliche Frage, wer den Score komponieren sollte.

Steve Jablonskys Battleship untermalt den Film perfekt, setzt permanent auf druckvolle Elemente, selbst dann, wenn das Ganze mal nicht nach militärischem Chor, sondern nach industriellen Klängen klingt. Letztere spielen ohnehin eine sehr große Rolle auf der Tonspur, visualisieren sie doch die schiere Kraft der Kriegsschiffe auf beiden Seiten. Man hört viele Elemente aus Jablonskys Vorgänger, Transformers: Dark of the Moon, heraus und fühlt sich gleich wieder mitten in die Schlacht versetzt. Wer ruhigere Töne sucht, der ist hier falsch, denn auch wenn es mal etwas ruhiger zugeht, bleibt alles dennoch angespannt, so, als könne es jeden Moment wieder explodieren. Es spielt keine Rolle, ob man den Score nach dem Film oder vor dem Film hört – man assoziiert mit den Klängen sofort gewisse Bilder und vice versa. Setzt Battleship auf Action, bekommt man von Jablonsky auch Action zu hören. Setzt der Film auf Pathos, liefert Jablonsky dieses, auch wenn er hier noch nicht ganz an seinen Mentor Hans Zimmer herankommt.

Das einzige, was am Score etwas stört, sind die etwas rockigeren Klänge, die nicht so ganz ins Gesamtbild passen wollen, glücklicherweise aber auf ein Minimum reduziert wurden. Der Rest reicht sich nahtlos in Jablonskys bisheriges Œuvre ein, sprich: Bombast mit ruhigen, aber immer druckvollen, sich entladen wollenden Klängen. Battleship, der seit Freitag im Handel erhältlich ist (Amazon-Partnerlink) und von Colosseum vertrieben wird, ist im wahrsten Sinne des Wortes episch, denn mit einer Gesamtlaufzeit von über 77 Minuten, verteilt auf ganze 24 (!) Tracks, bekommt man so einiges auf die Ohren. Wer mit dem martialisch-militärischen Film etwas anfangen konnte, der kommt auch am Score, der maßgeblich für diese Ausrichtung verantwortlich ist, nicht vorbei. (8.5/10)


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Und noch ein Trailer zu 'Battleship' a.k.a. Schiffe versenken

Neue Woche, neuer Battleship Trailer. Endlich bekommen wir mal wieder einen Blockbuster vor den Amerikanern! Hierzulande startet er am 12. April, in den Staaten erst am 18. Mai. Lasset die Spiele (endlich) beginnen!


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Und noch ein 'Battleship' Trailer. Und er rockt noch mehr.

Ich habe schon aufgehört zu zählen, aber es ist der geschätzt fünfte Trailer zu Peter Bergs Actionsause Battleship. Dieses Mal auf Deutsch, weil ich gerade zu faul bin den Originaltrailer einzubinden (der auf irgendeiner komischen Videoplattform sitzt). Deutscher Start ist am 12. April.

(Via DVDnarr.com)


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Let the Games Begin: 'Battleship' International Trailer

Langsam nehmen die Trailer zu Battleship wirklich überhand – gefühlt vergeht kaum eine Woche, in der es keinen neuen Trailer zur Spieleverfilmung gibt. Nicht, dass ich das schlimm fände, im Gegenteil. Der International Trailer (nur echt mit französischen Untertiteln!) bietet zwar kein wirklich neues Material, aber immerhin versüßt er uns die Wartezeit einmal mehr.


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Most Anticipated Movies of 2012


Neues Jahr, neues Glück. Wie im letzten Jahr möchte ich an dieser Stelle wieder meine most anticipated movies auflisten – dieses Mal 12 für 2012. Ich habe bei der Auswahl versucht, nicht nur auf die üblichen Blockbuster einzugehen (wobei mich The Hobbit bisher wirklich nicht interessiert), sondern vielmehr einen Blick über den Tellerrand zu wagen. Natürlich dürfte ich im Laufe des Jahres noch auf viele weitere interessante Filme stoßen, auf die ich mich wie ein kleines Kind freue und deren Trailer noch nicht erschienen sind (geschweige denn eine Synopsis), aber bis dahin möchte ich erst einmal folgende Filme nennen. Die Liste ist dabei nach Startdatum geordnet, auch wenn ein Großteil der Produktionen noch gar keinen deutschen Starttermin hat. Update Videostarts hinzugefügt.

01. The Girl With the Dragon Tattoo (12. Januar)

Der war zwar im letzten Jahr schon auf der Liste, aber ich bin noch immer pumped, was Fincher aus dem Stoff gemacht hat. Darf man den Stimmen aus den Staaten, bei denen das Remake schon im letzten Jahr angelaufen ist, glauben schenken, dann hat Fincher gute Arbeit geleistet und das Original sogar übertroffen. Craig sehe ich ohnehin sehr gerne, Mara ist optisch zwar ein schlechter Ersatz für Noomi Rapace (auch wenn sie näher an der Vorlage sein soll), aber die kann ebenfalls was. Auf den Score bin ich nicht weniger gespannt.

02. Haywire (08. März)

Fassbender, R-Rated-Action und eine arschtretende Gina Carano – was will man(n) mehr? Die ersten Trailer sahen super aus, so, dass eigentlich nichts schief gehen kann. Und hinter der Kamera befindet sich mit Steven Soderbergh ja auch nicht gerade ein Regieneuling. Tanning Chatum sei Dank, können die Männer auch ihre Freundinnen mit ins Kino nehmen.

03. Battleship (26. April)

Transformers ohne den ganzen Kiddie-Mist, der den Spaß an all der Militärshow stets etwas gemindert hat. Berg, der sich mit Product-Placement ja eh auskennt, dürfte auch die Militärprodukte im besten Licht erscheinen lassen. Die FX haben mich im Trailer zwar noch nicht ganz umgehauen, aber bei einem Budget von 200 Millionen US-Dollar erwarte ich schon, dass mich das alles umhaut.

04. The Expendables 2 (30. August)

Mal schauen, was Simon West mit dem Sequel macht, immerhin zeichnet Stallone noch für das Drehbuch verantwortlich. Dass man für den zweiten Teil Chuck Norris und JCVD gewinnen konnte, ist natürlich schon mal Bombe. Nur 'Stone Cold' Steve Austin werde ich wohl etwas vermissen.

05. Skyfall (01. November)

Der Bond, der einige Jahre zu spät kommt, was ihn hoffentlich nicht schlechter, sondern besser macht. Aston Martin, Vodka Martini und schöne Frauen – welchem Gentleman geht da nicht das Herz auf? Auf Sam Mendes' Regie bin ich sehr gespannt, dito auf die Tatsache, dass der Film nicht an die beiden vorherigen aknüpfen wird.

06. Hell and Back Again (unbekannt)

Noch eine Doku über Afghanistan, Soldaten und den Krieg, könnte man sich nun fragen? Aber kann es zu solch einem bedeutenden Ereignis überhaupt genug Filmdokumente geben? Zudem fokussiert sich Danfung Dennis' Film auf die Heimkehrer und deren Comeback ins normale Leben.

07. Warrior (ab 24. Februar auf DVD/BD)

Kollege @SebastianSelig hat ihn schon gesehen und war völlig aus dem Häuschen – der Rocky des 21. Jahrhunderts. Die 140 Minuten Laufzeit schrecken mich zwar ein ganz klein wenig ab, aber dafür scheint es viel Pathos und eben feine MMA-Kämpfe zu geben.

08. Act of Valor (unbekannt)

Okay, hier werde ich wohl nahezu der einzige sein, der sich auf diese Militärpropaganda freut. Aber die Tatsache, dass im Film aktive Navy SEALs agieren, macht das Ganze schon spannend (und wohl auch authentischer), das muss ihm schon lassen. Sicher, der Plot klingt nach Bierdeckel, aber darum geht es ja auch nicht in erster Linie. In erster Linie geht es nämlich um Kraftprotzerei, Pathos und Patriotismus. Schade, dass der nicht einige Jahre früher rausgekommen ist, denn er wäre eine interessante Addition für meine Examensarbeit gewesen.

09. Into the Abyss (unbekannt)

Werner Herzogs neue Doku, in der er mit Michael Perry, einem Todeszelleninsassen, und Angehörigen seiner Opfer über das staatliche Töten spricht. Dürfte wohl weniger erquicklich werden als Herzogs letzte Dokus, bei denen man aus dem Lachen teilweise nicht mehr herauskam.

10. Electric Boogaloo: The Wild, Untold Story of Cannon Films (unbekannt)

Mark Hartley ist leider noch immer recht unbekannt, dabei hat er in den letzten zwei Jahren tolle Dokus über den Exploitationfilm produziert, die immer in meinen Top 10 gelandet sind. Dieses Mal nimmt er sich nicht etwa dem australischen oder dem philippinischen Exploitationfilm, sondern den Cannon-Films an. Menahem Golan und Yoram Globus kommen dabei ebenso zu Wort wie Chuck Norris und JCVD.

11. The Raid (Serbuan maut) (unbekannt)

Wenn man jenen, die diesen Actioner schon in Toronto sehen durften, auch nur ansatzweise glauben darf, dann ist das hier nichts Geringeres als die größte Actionsause der Filmgeschichte!

12. Sleepless Night (Nuit blanche) (ab 08. März auf DVD/BD)

Und wieder so einer, dem viel Festivalhype zuteil wurde, dessen Trailer aber in der Tat toll aussieht. Zwar sagt mir bis auf Birol Ünel keiner der Schauspieler was, und auch der Regisseur ist mir nicht bekannt, aber spannendes französisches Actionthrillerkino? – count me in!


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Transformers im Wasser: Japanischer 'Battleship' Trailer

Neuer Trailer zu Battleship aus Japan, der wieder mal ohne Ende rockt, auch wenn er nicht allzu viel neues Material zeigt. Dafür gibt es Tadanobu Asano zu sehen, der neben all den anderen großen Namen natürlich untergehen dürfte.

(Via Twitch)


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Schiffe versenken: Neuer 'Battleship' Trailer


Im Sommer erschien der erste Trailer zu Battleship, der ziemlich rockte! Und auch der neue Trailer (480p/720p/1080p) rockt wieder enorm – auch wenn man das angesichts der Grundidee (Verfilmung eines 'Brett'-Spiels!?) nicht unbedingt erwartet hätte. Wer sagte eigentlich, dass es 2012 keinen Transformers geben würde? Das ist so ja nicht ganz richtig, schaut man sich den Trailer an … Deutscher Start ist am 26. April 2012.


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Fuck, yeah! Trailer zur 'Battleship' Verfilmung


Gerade lese ich auf Twitter 'Battleship trailer starring Liam Neeson and Rihanna' (weiß nicht mehr wo) und denke mir nur WTF!? Dass Battleship a.k.a. Schiffe versenken verfilmt werden sollte, wusste ich ja, aber dass das Ergebnis respektive der erste Trailer (480p/720p/1080p) so geil aussehen würde, hätte ich nicht gedacht. Peter Berg scheint genau das daraus gemacht zu haben, was von Anfang an klar war, nämlich einen richtig schön campigen Film. Und dann noch ein Score von Steve Jablonsky – das wird herrliche Militärtechnik-Exploitation. "A fleet of ships is forced to do battle with an armada of unknown origins in order to discover and thwart their destructive goals." Richtig. Deutscher Start ist am 26. April 2012.


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