Carlsbergs virales Marketing ist buchstäblich großes Kino

Man stelle sich vor man will mit seiner Freundin einen netten Abend im Kino verbringen und trifft im 150-Sitze-Saal dann auf 148 Biker. Ziemlich beschissen, wie die meisten Paare finden, denn nur wenige trauen sich die zwei einzig freien Sitze zu suchen und sich unter das Biker-Volk zu mischen. Jene, die den Mut aufbringen, werden dafür aber auch fürstlich entlohnt – mit einem eiskalten Carlsberg. Großes Kino, was Carlsberg da geschaffen hat. Virales Marketing at its best – das muss selbst ich als nicht-Bier-Trinker zugeben. Ich geh' jetzt erstmal ein Carlsberg trinken *zisch*


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Rutger Hauer mag Heineken: 'The Heineken Kidnapping' Trailer

Ich muss ja gestehen, dass ich alles andere als ein Biertrinker bin – bei Bier verhält es sich bei mir nämlich genau wie bei Kaffee: Ich mag das Gesöff einfach nicht. Bevor ich hier jetzt jede Menge Vorwürfe bekomme: Ich trinke schon hin und wieder ein Bier, aber zu den Genussmitteln zählt es für mich nicht. Okay, vielleicht nur eine mäßig passende Einleitung, denn eigentlich geht es hier gerade um Bier. Oder auch nicht. In The Heineken Kidnapping (De Heineken ontvoering) spielt Rutger Hauer nämlich den Brauerei-Erben Alfred Heineken, der 1983 nämlich entführt wurde und das Bier so angesagt machte, wie es heute ist (auch ich bevorzuge ein ausländisches vor einem deutschen Bier, da die meist einfach nicht ganz so herb sind). Der Trailer zum niederländischen Thriller – leider ohne UTs – sieht ganz interessant aus, Start in den Niederlanden ist am 27. Oktober.

(Via Fünf Filmfreunde)


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Heinekens Social Media Flaschenöffner

Zugegeben, ich bin alles andere als ein Biertrinker, aber nach Heinekens jüngster Marketing-Aktion würde sogar ich mir einen Kasten wünschen. Die Niederländer haben sich nämlich etwas ganz Besonderes ausgedacht: Einen Flaschenöffner mit Bluetooth, der beim Öffner der Flasche automatisch eine Veranstaltung bei Facebook einträgt und ganz automatisch die Freunde auf ein Bierchen – oder zwei, oder drei … – einlädt. Wer bei der Aktion 'The Invite' schließlich die meisten Freunde zu sich in die Bude bringt, bekommt für das Wochenende drauf einen Kasten Heineken for free. Ein Musterbeispiel wie man Social Media nutzt, würde ich mal sagen.

(Via I Heart Pluto)


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sibSTANCIJA_09: Tag 2 – Romeo, Julia, Blogger & Bier


Ich Depp könnte mir ja immer noch sonst wo hinbeissen, dass ich mein Notebook zu Hause gelassen habe (das Hotel hatte freies WLAN nahezu überall). Aber was soll's, vielleicht ja auch gar nicht so schlecht, denn so schreibe ich die folgenden Berichte aus einer leicht anderen Perspektive, einer wohl sentimentaleren, denn leider ist es ja schon wieder vorbei, das Ganze …

Doch bevor ich zu einem Schlusswort komme, gibt es ersteinmal so einiges zu erzählen. Über den zweiten Tag beispielsweise, der recht früh begann und mich zum ersten Mal einer russischen Tastatur näher brachte. Nach dem kurzen Besuch im IT-Zentrum ging es dann auch schon wieder weiter gen Pressekonferenz zwecks der Eröffnung des dritten Goethe-Instituts in Russland. Zur PK war einiges an Prominenz geladen, so beispielsweise der Präsident des Goethe-Instituts Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann, der Deutsche Botschafter in Russland, Dr. Walter Jürgen Schmid und der Gouverneur der Region Nowosibirsk Viktor A. Tolokonskij.

Bei so vielen (wichtigen) Menschen wunderte es dann auch nicht, dass viel (einheimische) Presse dort war und die Reden auch nicht gerade in wenigen Minuten abgeschlossen waren – aber das war auch nicht weiter schlimm, im Gegenteil, denn wann ist man schonmal Teil von so etwas? Und immerhin haben ja auch wir Blogger die Aufgabe, wie das Goethe-Institut selbst, deutsche Kultur in andere Länder zu tragen. Danach ging es dann wieder zurück ins IT-Zentrum, wo wir deutschen und russischen Blogger intern weiter voneinander berichteten und auch lernten. Heute standen wir deutschen Blogger im Fokus des Interesses, da am Tag zuvor ja die Russen von sich erzählten. So begann ich also mit der Vorstellung von Equilibrium, seinen Eigenschaften und meinem Interessenschwerpunkt Film.

Markus Trapp von Text & Blog nahm dann das Zepter in die Hand und entgegnete mir bereits damit, dass er über nahezu alles blogge, was ihn interessiere, auch wenn er dennoch ein festes Thema (hispanistische Themen, Übersetzung, spanischer Film) habe. Hier fand sich also schon eine große Gemeinsamkeit zu den russischen Bloggern, die ebenfalls alles für bloggenswert erachten, was sie auf dem Herzen haben. Markus Beckedahl von netzpolitik.org, zu dem ob seiner Popularität wohl nicht allzu viel gesagt werden muss (auch wenn ich so vieles erzählen könnte, nicht wahr, Markus? …). Die leider viel zu kurze Diskussionsrunde endete schließlich mit einigen weiteren Fragen zu unseren und den Blogs der Russen (Design, Werbung, Zweck), die erörtert wurden.

Am Abend stand dann nämlich das Filmballet Romeo i Dzhulyetta in der Nowosibirsker Oper – die größte in ganz Russland – auf dem Plan, mit großartigem Liveorchester dirigiert von Frank Strobel. Nach diesem einzigartigen Erlebnis ging es dann schließlich weiter auf den Empfang zu Ehren des Goethe-Instituts Nowosibirsk, wo nicht nur ein nettes Buffet auf uns wartete, sondern auch sehr nette GesprächspartnerInnen.

Bevor es gegen ein Uhr morgens dann wieder gen Hotel ging, machten wir aber noch einen Abstecher in einen Supermarkt, wo ich erst einmal fast hinausgeworfen wurde, da ich Bilder vom Bierregal machte (1.5-Liter-PET-Flaschen Bier – bei uns undenkbar!). Da hat so ein kleiner Supermarkt doch tatsächlich eine Security … (noch besser war aber der Passant, der mich fragte, warum ich das fotografierte, der dann nur meinte: "Is there no beer in Germany?")

So ging dann auch der zweite Tag zu Ende, schön war's wieder mal, nur leider auch wieder viel zu kurz. Bilder zu allem genannten (ja, auch zum Bier), dürfte es demnächst bei Flickr geben, wenn ich sie endlich bearbeitet habe und mir endlich mal einen Account dort zugelegt habe. Bis dahin finden sich aber schon einige atemberaubende Bilder der russischen Fotografin und Bloggerin Maja Schelkownikowa.


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