Neuer Trailer zu 'The Equalizer' mit Denzel Washington

Neuer Trailer zu Antoine Fuquas The Equalizer mit Denzel Washington in der Hauptrolle. Ist zwar nicht so hammer wie der erste Trailer und der doofe Song von Rihanna und Eminem (?) stört etwas, sieht aber nach wie vor sehr gut aus. Einen deutschen Kinostart gibt es mittlerweile auch, nämlich den 23. Oktober. Ick freu' mir!

(Via /Film)


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Sehr netter erster Trailer zu Antoine Fuquas 'The Equalitzer'

Hui, das versüßt mir den Sonntag dann doch ein ganz schönes Stückchen! Der erste Trailer zu Antoine Fuquas The Equalizer mit Denzel Washington in der Hauptrolle sieht ziemlich geil aus. Washington macht erneut einen auf Man on Fire (Musik kommt von Harry Gregson-Williams) und legt sich als Ex-Elitesoldat mit der russischen Mafia an. Leider ist zwar die schreckliche Chloe Grace Moretz mit dabei, aber die ist hoffentlich nur eine Randerscheinung. Eigentlich sollte ja Nicolas Winding Refn Regie führen, aber Fuqua ist eigentlich eine sichere Bank, erst recht nach dem ziemlich geilen Olympus Has Fallen. US-Start ist am 28. September.

(Via The Film Stage)


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Hierarchie ist Kontrolle

Surveillance
(Jennifer Chambers Lynch, USA/Deutschland 2008)
Kino

Immer wieder werden im Film Kameras aufgebaut. Sie sollen alles überwachen, keine Verhaltensänderung unbeobachtet lassen. Wer sagt die Wahrheit, wer lügt – dies herauszufinden liegt an den beiden FBI-Agenten, die sich nur wenig von den Cops und den Zeugen der schrecklichen Tat unterscheiden. Sowieso handelt hier kaum jemand rational, irgendwie wirkt das Verhalten aller sehr, sehr komisch. Dem FBI wird kein Respekt zuteil, den sie vielleicht verdienen. Keiner der Cops ist der Freund und Helfer, dem man gerne mal auf der Straße begegnen würde, hat man ein kleines Problem. Einzig und allein Michael Ironsides Charakter versucht zwischen Bund und Land zu vermitteln, was ihm jedoch nur mühselig bis überhaupt nicht gelingt. Er hat ja aber auch gut reden, sind es schließlich seine Männer, die raus auf die Straße müssen, nicht er, der Bürohengst. Doch seine Männer scheinen die T rips in die Natur zu genießen, können sie hier doch all ihren angestauten Emotionen freien Lauf lassen – sehr zum Nachteil der zu schützenden Bürger.

Kaum wieder im abgelegenen Polizeiposten angekommen, beginnt die Enge von neuem. Die Kameras bringen die Männer zum Schwitzen, verursachen Wutausbrüche und unkontrollierte Bewegungen, die mehr über die Männer verraten, als ihnen wohl lieb ist. Einmal spielt einer der Polizisten mit dem Griff einer Kaffeetasse, führt seinen Finger ein und liebkost den Griff, der aus nichts anderem als Porzellan ist. Doch für ihn ist es mehr, viel mehr sogar. Zumindest in dieser Situation voller Druck. Surveillance macht sich diese Metaphorik zu Nutzen, spielt mit engen Räumen, unterdrückter Sexualität und der daraus resultierenden Kontrolle. Eingebettet in einen Thrillerplot, weiß Lynch zudem geschickt mit Erwartungen und Motiven des Genres zu spielen, sodass der finale Plottwist zwar nicht unerkannt bleibt – im Gegenteil, man weiß recht schnell, wie der Hase läuft -, bis dahin die Spannung aber aufrecht erhalten wird und es hin und wieder sogar zu kleineren Adrenalinausstößen kommt. Narrativ weiß Lynch ebenfalls zu überzeugen, ist doch lange unklar, was das Ganze überhaupt will und soll.

Leider begeht der Film aber auch einige signifikante Fehler, die ihm teuer zu stehen kommen. So gibt es beim Cast beispielsweise massive Probleme, denn auch wenn es sehr schön ist, Michael Ironside mal wieder auf der großen Leinwand zu sehen, so haben vor allem Ormond und Pullman große Probleme damit, ihren Figuren mimisch die Vielschichtigkeit zu verleihen, die diese besitzen. Ferner versteht Lynch es zwar mit Subtext und Metaphern zu hantieren, nur wirken diese letzten Endes fast zu platziert und schlichtweg als zu viel des Guten. Der bereits angesprochenen Plottwist markiert zugleich dann auch buchstäblich das Ende des Filmes, denn ab hier gibt es außer selbstzweckhaften Gewaltausbrüchen nicht mehr viel zu sehen, und auch der Subtext scheint hier abrupt sein Ende zu finden. Noch mehr stutzig macht einen da nur noch die Frage, wie der Film wohl ausgesehen hätte, hätte Lynch ihren eigentlichen Plot verwirklicht und Hexen eingebaut … (6.5/10)


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