So sieht Godzilla aus: Der japanische 'Godzilla' Trailer verrät es

Nicht wenige freuen sich auf den neuen Godzilla von Gareth Edwards, der mit seinen ersten Trailern ja schon durchaus für Furore sorgte. Vom 'Titelhelden' bekam man ja nicht allzu viele Details zu sehen, was im neuen, japanischen Trailer durchaus anders ist, denn darin sieht man ganz deutlich wie Godzilla aussieht. Zwar ist das jetzt keine so spannende Geschichte jene mit dem Cloverfield-Monster damals, aber einige dürfte es dennoch freuen. Kinostart ist am 15. Mai.

(Via Film Junk)


Tags , , , , , , , , , , , , ,

Neuer Trailer zu Gareth Edwards' Monsterkracher 'Godzilla'

Ohne viele Worte: sehr, sehr nice! Freue mich auf den 15. Mai.

(Via PewPewPew)


Tags , , , , , , , , , , ,

Breaking Bad: Trailer zu Gareth Edwards' 'Godzilla' Reboot

Wow, sieht nach einem ziemlich geilen Blockbuster aus! Dauert auch nicht mehr allzu lange, denn am 15. Mai ist bereits Kinostart von Gareth Edwards' Godzilla in Deutschland.


Tags , , , , , , , , , , ,

Der neue MaxXimum Sound in den CinemaxX Kinos

Ich war heute im Sindelfinger CinemaxX, wo es eine kleine Pressekonferenz zum neuen 'MaxXimum Sound'-System gab, mit dem CinemaxX das Tonerlebnis im Kino revolutionieren möchte und das gerade auch stark beworben wird. Um das neue Tonsystem, das laut Pressesprecher Arne Schmidt pro Saal 100.000 EUR kostet, zu demonstrieren, zeigte man uns einige Trailer, die das Sounderlebnis voll entfalten sollten. Natürlich sind Trailer nicht die beste Methode, um großartigen Sound zu demonstrieren, aber ich muss dennoch sagen, dass es mich im wahrsten Sinne des Wortes weggeblasen hat.

Wenn es nach mir ginge, dann könnte der Ton im Kino eh nicht laut genug sein, aber diese Demonstration war ziemlich perfekt, was die Lautstärke anging. Gut, man muss zwar bedenken, dass der Sall im Prinzip leer war, aber das, was man hören konnte, hat dennoch beeindruckt, auch wenn es vor allem surroundtechnisch noch etwas präziser ginge (aber wie gesagt, da spielen ja dann auch wieder die Trailer mit rein).

Bisher hat CinemaxX das neue Soundsystem nur in einem einzigen Saal – in den meisten Kinos zumindest. Natürlich laufen in diesem Saal dann nur die Filme, die das neue Soundsystem auch ausreizen. Besonders in Verbindung mit 3D ist das ein Highlight, denn zwar kannte ich den Star Wars: Episode I – The Phantom Menace-Trailer schon aus dem Netz, aber ihn in 3D und mit MaxXimum Sound zu sehen, war noch mal ein völlig anderes Erlebnis. Dito der Titanic-3D-Trailer – der Film ist mir nach wie vor Latte, aber wenn das Schiff untergeht und Céline Dions Pathosbombe ertönt, dann ist das schon irgendwie gigantisch.

Ich freue mich jedenfalls schon auf die Blockbuster der Saison mit diesem neuen System, das vielleicht keine Revolution ist, aber eine eindrucksvolle Verbesserung. Jetzt bereue ich, dass ich New Kids Nitro nicht im CinemaxX gesehen habe, denn dieser Sound und dann noch Paul Elstaks Hardcore-Einlagen … Eine Übersicht (inklusive Auflistung aller Säle, die mit dem System ausgestattet sind) zu MaxXimum Sound gibt es auf der CinemaxX-Page zu MaxXimum Sound. Ich erwähne das hier nicht etwa, weil ich kostenlose PR für CinemaxX machen möchte, sondern weil ich solch eine Verbesserung wirklich sehr begrüße.


Tags , , , , , ,

Summer of '79: 'Super 8'


Was wurde nicht wieder für ein großes Geheimnis um einen Film gemacht, der letztlich doch nur ein einziger großer Sommerblockbuster ist. Nach Cloverfield hat sich J.J. Abrams an ein weiteres im wahrsten Sinne des Wortes Monsterprojekt gewagt – dieses Mal sogar als Regisseur und nicht nur als Produzent. Der Mann im Hintergrund war dieses Mal Steven Spielberg, dessen Einfluss auf das Projekt aber deutlich sichtbar über die Grenzen des reinen Produzierens hinausgeht – Poltergeist lässt grüßen. Sowohl Letzterer als auch Cloverfield sind gute Einwürfe, um Super 8 einzuordnen. Denn eines gleich vorweg: Super 8 ist bei weitem nicht der Monster-Film, zu dem er im Vorfeld hochstilisiert wurde. Sicher, das Marketing hat einmal mehr funktioniert und den Kinogänger vielleicht sogar absichtlich mit falschen Erwartungen gelockt. All die Vermutungen, seien es nun Area 51 oder Roswell, führen ins Leere, denn Super 8 ist zu allererst ein Coming-of-Age-Film über das Erwachsenwerden in Suburbia und die Liebe und Hingabe zum Film. Und dennoch trägt er – ähnliche wie in Monsters – einen Monsterfilm-Anstrich, der ihm besonders gut steht.

J.J. Abrams' Blockbuster weiß von der ersten Sekunde an zu gefallen, ist der Film doch in einen schicken Retro-Look getaucht, der die 70er Jahre wiederaufleben lässt, ohne forciert oder kopiert zu wirken. In den Zimmern der Jungs (u.a. Joel Courtney, Ryan Lee und Riley Griffiths) finden sich Poster zu Klassikern von Carpenter und Romero, sowie Lucas' großer Sternensaga, die erst vor zwei Jahren in den Kinos zu sehen war. Man bemerkt schnell, dass den Jungs diese Filme am Herzen liegen. Sie wollen etwas großes schaffen und sind dabei vom Zeitgeist beeinflusst, weshalb sie unbedingt einen Zombiefilm drehen wollen. Auch hier hat Super 8 eine Natürlichkeit und Ungezwungenheit inne, die vielen period pieces völlig abgeht. Natürlich besteht auch die Jungs-Gang aus den klassischen Typen: Da ist zum einen der schüchterne Schönling, der feiste Anführer und der nerdige Sidekick, der sich als Special-Effects-Mann etablieren möchte und für das comic relief des Films verantwortlich ist. Und dennoch schließt man die Jungs umgehend ins Herz, auch, weil sie im tristen Vorstadtleben das beste aus ihrer Situation zu machen scheinen – schließlich steht der Sommer vor der Tür.

Es ist das Zombie-Projekt der Jungs, das nicht nur als Film-im-Film-Gimmick dient, sondern vielmehr eine Mise en abyme darstellt, mit der Abrams und Spielberg ihre Liebe nicht nur zu diesem Projekt, sondern auch zu ihren Filmen generell unterstreichen. Allen voran natürlich Spielberg, dessen Filmografie mindestens drei Mal so lang ist wie die von Abrams. Super 8 ist nämlich schlichtweg ein einziges, ellenlanges Spielberg-Selbstzitat, bei dem Abrams lediglich für die Lensflares verantwortlich zeichnet, die es wieder mal zuhauf gibt, die hier aber erstaunlich gut platziert sind. So gibt es in Super 8 dann auch alle typischen Spielberg-Topoi: die gebrochene Vaterfigur, den Familienkonflikt, die Initiationsgeschichte, die Bedrohung von Außen, sowie – natürlich – die Interaktion mit dem Alien. Dieses ist leider ziemlich unästhetisch geworden, was man nach dem tollen Creature-Design in Cloverfield so nicht erwartet hätte. Aber sei's drum, schließlich ist das Alien sowieso nicht allzu häufig zu sehen und ohnehin nur Mittel zum Zweck, wenn auch kein wirklicher MacGuffin. Der größte Star des Filmes ist nämlich jemand ganz anderes.

Super 8 ist Elle Fannings Film, dominiert die 13-Jährige doch jede Szenen, in der sie zu sehen ist. Dabei ist es nicht nur das große Schauspieltalent, mit dem der Teenager gesegnet ist (und von dem man hoffentlich noch mehr sehen wird), sondern auch die Rolle, die man ihr auf den Leib geschrieben hat. Die Geschichte zwischen ihr und Hauptdarsteller Joel Courtney ist herzerwärmend und fügt sich fantastisch in den Rest der Geschichte ein. Sie ist von einer unbeschwerte, unprätentiösen Leichtigkeit geprägt, die das heutige Hollywoodkino nur noch selten erblicken lässt. Super 8 zeigt hier einmal mehr, dass er ein Film über die Liebe ist – die Liebe zu anderen, sowie die Liebe zum Film (und stets auch ein Film über Nächstenliebe). Bei all den Gefühlen dringt in Super 8 aber immer wieder auch der Blockbuster durch. Beispielsweise wenn der Zug entgleist – dem Highlight des Filmes – und wir Zeuge eines Crashs werden, der seinesgleichen sucht. Auch wenn die Effekte vor allem für ILM-Verhältnisse alles andere als State of the Art sind, gehört der Traincrash zu den besten action set pieces, die ich im jüngeren Blockbusterkino bisher gesehen habe. Das ist pures eye und ear candy (Ohropax nicht vergessen!). Und ein schöner Gegensatz zum 'praktischen' Filmemachen der Jungsclique, in dem so viel Herzblut steckt.

Es gibt kaum etwas an Super 8, das einem nicht gleich sympathisch ist. Seien es nun die tollen Darsteller (Noah Emmerich als fieser Kommandeur sollte ebenfalls erwähnt werden), das perfekte Timing oder die einfühlsame Geschichte – Abrams' und Spielbergs Kollaboration ist wundervolles Retro-Kino, das auf ein modernes Kinopublikum ausgerichtet ist und dabei nur selten Zugeständnisse macht. So darf das Sommer-Blockbusterkino auch für Erwachsene gerne öfter aussehen. (8.5/10)


Tags , , , , , , , , , , , ,