Mannequins on Film: 'Maniac' Blu-ray Review


Über 30 Jahre ist es bereits her, dass William Lustig mit Maniac einen Klassiker geschaffen hat. Jeder, der Lustigs Film gesehen hat, wird ihn wohl so schnell nicht mehr vergessen. Das hat vielerlei Gründe. Vor allem zeichnet Maniac das beeindruckende Spiel von Joe Spinell aus, der irgendwo zwischen Empathie, Melancholie und Wahnsinn spielt. Zum anderen sind es sicherlich auch die krassen Effekte des ehemaligen Kriegsfotografen Tom Savini, die dafür sorgten, dass der Film in Deutschland bis heute beschlagnahmt ist. Etwas, das auch Alexandre Ajas Remake aus dem letzten Jahr durchaus widerfahren könnte, denn auch das Update mit Elijah Wood als gestörtem jungen Mann mit Kindheitstrauma spart nicht an schockierenden Momenten. Im Gegenteil: Gleich mit der Eröffnungsszene macht Franck Khalfouns Remake überdeutlich, dass es hier nichts zu Lachen geben wird, kein comic relief oder sonstige Äste, an die man sich klammern könnte. Maniac 2012 ist mindestens so dreckig und gemein wie das Original von 1980. Ich bezweifle jedenfalls, dass ich in diesem Jahr noch mal solch einen intensiven Credits-Moment sehen werde wie jenen aus Maniac.

Dreißig Jahre lässt sich heute eigentlich kaum ein Hollywood-Produzent mehr Zeit, wenn es darum geht, ein Remake eines Horrorfilms auf die Beine zu stellen. Warum es bei William Lustigs Film so lange gedauert hat, kann nur spekuliert werden. Vielleicht war die Ehrfurcht vor dessen Werk so groß, dass sich lange niemand an die Materie herangetraut hat – zumal der Film nicht einfach nur irgendein Horrorfilm aus den Achtzigern ist, sondern darüberhinaus auch ein ziemlich psychologischer Film ist. Und dem heutigen Publikum, das blutigen Horror nur noch mit genügend humoristischen Einlagen gewöhnt ist, so etwas wie Maniac zuzutrauen, ist auch nicht ganz einfach. Und so landete das von Horror-Spezi Alexandre Aja produzierte Update dann auch still und heimlich zum letztmöglichen Termin des Jahres in den deutschen Kinos. Immerhin war er dort mit einer KJ-Freigabe zu sehen, was den einen oder anderen Zuschauer dann doch verwunderte. Dass es für den Videomarkt nicht ganz so einfach mit einer Freigabe würde, war hingegen abzusehen.

Nun erschein Maniac also auf dem Home-Video-Markt und dürfte da ebenfalls kein allzu großes Publikum finden, denn die ungeschnittene Version wurde mit einer SPIO/JK bedacht, was den Verkauf deutlich erschwert. Das ist natürlich schade, andererseits aber mal nicht wirklich verwunderlich, denn Maniac ist wie gesagt kein Film für jedermann. Wenn Frank nicht gerade das Messer rausholt, dann hat man Mitleid mit ihm und seiner gestörten Welt – zumal die Lovestory zwischen ihm und Anna ebenfalls etwas Melancholisches hat. Das Remake macht alles richtig, setzt vor allem die richtigen Schwerpunkte und hat mit einem famos spielenden Elijah Wood ein perfektes Update für Joe Spinell gefunden. Wer Torture-Porn oder Splatter erwartet, der ist hier definitiv falsch, denn Maniac ist im Kern eine äußerst unschöne und brutale psychologische Studie eines kranken Geistes, die nicht nur in innovativen, sondern auch sehr schön gefilmten Bildern festgehalten ist. Ein Film, der mit jeder Sichtung wachsen dürfte, da bin ich mir sicher. (8.5/10)

Die Blu-ray von Ascot Elite ist seit dem 21. Mai im Handel erhältlich (Amazon-Partnerlink) und bietet einige interessante Extras: Making-of und Interview sowie die Standards Trailer und Trailershow. Das Bild könnte etwas schärfer sein, passt mit seinen leicht verschwommenen Konturen und Farben aber zur Stimmung des Films. Der Ton vermittelt die düstere Atmosphäre sehr gut und spielt in den richtigen Momenten auf. Lediglich der Center könnte etwas lauter abgemischt sein.


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'Agent Hamilton 2 – In persönlicher Mission' Blu-ray Review


Wenn man Agent Hamilton – Im Interesse der Nation (Hamilton: I nationens intresse) gesehen hat, dann fragt man sich als deutscher Zuschauer einmal mehr, weshalb wir solche Filme hier nicht auf die Beine gestellt bekommen. Umgerechnet nicht einmal fünfeinhalb Millionen Euro hat die erste Verfilmung der bekannten Romanreihe von Jan Guillou gekostet. Dabei muss sie sich aber keinesfalls hinter Hollywood-Produktionen verstecken, die gut und gerne mal das zehn- bis zwanzigfache kosten. Und auch wenn das Sequel Agent Hamilton 2 – In persönlicher Mission (Hamilton: Men inte om det gäller din dotter) ein klein wenig abbaut, kann es sich immer noch mehr als sehen lassen. Das liegt zu einem ganz erheblichen Teil am hervorragenden Mikael Persbrandt, der in der Rolle des schwedischen Geheimdienstagenten Carl Hamilton einen hervorragende Figur macht und über eine unglaubliche Ausstrahlung verfügt. Es ist nicht verwunderlich, dass man ihn mit Daniel Craigs James Bond vergleicht – und das trotz seinen fast 50 Jahren, die er auf dem Buckel hat. Doch nicht nur die beiden Figuren Hamilton und Bond sind sich gleich, auch die Filme sind es ein Stück weit.

Agent Hamilton 2 knüpft mehr oder weniger nahtlos an seinen Vorgänger an und dreht den Plot dieses Mal in eine Rache-Richtung, denn Hamiltons Patentochter wurde von arabischen Terroristen entführt. Was wie ein Relikt aus dem 90er- oder aktuellen B-Actionkino klingt, funktioniert aber auch heute noch. Natürlich ist der Plot entschlackt und auf das Wesentliche reduziert, aber dank den sehr hohen production values (erst recht für eine europäische Produktion) und dem erneut tollen Cast macht auch das Sequel durchaus Spaß. Neben Persbrandt ist nämlich auch Seba Mubarak als Mouna Al Fathar mit von der Partie, Hamiltons heimliche Liebe und loyalste Helferin. Wie bereits im Vorgänger wird auch hier wieder großen Wert auf Realismus gelegt, zumindest was das Sprachliche angeht. Schwedisch gerät hier fast schon zur Nebensache, denn Englisch und Arabisch dominieren – zumindest wenn man sich die Originalversion ansieht, denn in der deutschen Synchronisation wird Englisch und Schwedisch zu Deutsch.

Diese Tatsache mag für viele vielleicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein, aber es sind zumindest für mich gerade solche Details, die einen Actionfilm mit 'War on Terror'-Plot deutlich authentischer und spannender machen. Außerdem beweist Mikael Persbrandt mit seinen Englischkenntnissen, dass er auch in Hollywood durchaus größere Rollen übernehmen könnte (fragt sich nur, ob er im europäischen Kino nicht besser aufgehoben ist). Es ist jedenfalls festzuhalten, dass Agent Hamilton 2 – In persönlicher Mission der deutlich bessere Taken 2 ist, zu dem er die eine oder andere Parallele aufweist (auch ist Persbrandt, der bessere Neeson). Das Drehbuch ist im Gegensatz zum ersten Film zwar etwas schwächer geraten, aber Regisseur Tobias Falk holt das beste raus. Ich bin jedenfalls sehr auf den dritten Teil Hamilton 3: I hennes majestäts tjänst gespannt, der sich gerade in der Pre-Production befindet und nächstes Jahr in die Kinos kommen soll. Bleibt nur zu hoffen, dass er es auch hierzulande in die Kinos schafft und nicht seine beiden Vorgänger DTV kommt. (7/10)

Die Blu-ray von Ascot Elite ist seit gestern erhältlich (Amazon-Partnerlink) und kann auch technisch überzeugen. Das Bild ist schön kontrastreich und scharf, der Ton schön druckvoll in den zahlreichen Actionszenen. Die Extras sind dafür leider ziemlich mager, mit dem Trailer und einer Trailershow quasi nicht existent. Hier hätte ich mir vor allem Interviews mit Mikael Persbrandt und Seba Mubarak gewünscht. Oder ein Making-of, von dem deutsche Filmemacher noch lernen könnten.


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Ich trink' 'nen Sekt vielleicht: 'Bachelorette' Blu-ray Review


Mit The Hangover hat es angefangen, mit Bridesmaids gab es die weibliche Version und zugleich den vorzeitigen 'Höhepunkt'. Beide waren sie extrem erfolgreich an den Kinokassen und so verwundert es wohl kaum, dass es noch einige Nachzügler gab und in Zukunft auch noch geben wird (auch wenn das Bridesmaids-Sequel erst mal vom Tisch ist). Auch Leslye Headlands Bachelorette fällt in diese Kategorie: im Fahrwasser der beiden genannten Filme schwimmend ohne eigene Ideen oder gar komödiantische Highlights. Schon den vielerorts gelobten Bridesmaids empfand ich mehr als Folter denn Vergnügen (einzig und allein Jon Hamm rettet ihn vor der Totalkatastrophe), doch Bachelorette hat keine großen Probleme damit, diesen nochmals zu unterbieten. 87 Minuten Folter beschreiben den Film dann doch am treffendsten, wie ich finde. Und das trotz des Casts, der mit Kirsten Dunst, Lizzy Caplan und Isla Fisher doch ziemlich gut besetzt ist.

Zu keiner Sekunde scheint auch nur eine der drei Damen Spaß an dem ganzen Unterfangen zu haben. Ich habe Kirsten Dunst jedenfalls noch nie zuvor so lustlos und gleichgültig spielen sehen wie hier. Das macht dann aber auch nichts weiter, denn retten hätte sie den Film auch mit einer Oscar-reifen Leistung nicht mehr können. Es ist vor allem das Drehbuch von Directrice Leslye Headland, das lediglich Ideen aus anderen Filmen klaut und die zu einem inkohärenten Ganzen zusammensetzt, das im Gegensatz zum durchaus interessanten Trailer nicht ein mal zum Lachen oder gar Schmunzeln anregt. Der Humor ist meist unterste Schublade und auf pubertärem Niveau, denn wenn es nicht gerade um die Rundungen der dicksten Freundin (Rebel Wilson) geht, dann geht es Spermaflecken auf ihrem zerrissenen Hochzeitskleid oder um das hässliche Entlein aus der High School, das nun zum vermeintlich schönen Schwan geworden ist. Im Westen nichts Neues quasi.

Ich hoffe, dass mit The Hangover Part III, dessen Trailer auch nicht gerade das Gelbe vom Ei verspricht, endlich Schluss ist mit diesen gehypten, unlustigen Trittbrettfahrern ist, die die amerikanische Komödie in eine Richtung lenken, die sie nicht verdient hat. Bevor ich mir diese 'Ladies-Night-mit-Sekt-Filme' noch mal anschaue, gebe ich mir lieber den dreihundertsten Adam-Sandler-Film! Bachelorette ist jedenfalls die generischste, unlustigste, schlecht gespielteste, nervigste Scheiße, die ich seit langem gesehen habe! Noch deutlich schlechter als der ohnehin schon unsägliche Bridesmaids. Der dämliche deutsche Titel, der noch stärker versucht auf diesen Zug aufzuspringen, unterstreicht das Ganze nur noch mehr. (2/10)

Die Blu-ray von Studiocanal erscheint heute (Amazon-Partnerlink) und kann technisch leider auch nicht überzeugen. Das Bild ist höchstens Mittelmaß, der Schwarzwert ist bisweilen eine Katastrophe. Besser ist da schon der Ton, der in DTS-HD jeweils in Deutsch und Englisch an Bord ist. An Extras gibt es lediglich den Trailer, was angesichts einer neuen Veröffentlichung mehr als schwach ist.


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Wenn der Muezzin ruft: 'Taken 2' Blu-ray Review


Vor fünf Jahren hat sich Liam Neeson mit Pierre Morels Taken (hierzulande unter dem kongenialen Titel 96 Hours bekannt) durchaus einen Namen als Actionstar gemacht – und das trotz oder gerade wegen seiner 50 Jahre, die er bereits auf dem Buckel hat. Der von Luc Besson geschriebene und produzierte Actionthriller war ein ziemlicher Kassenschlager und vor allem hierzulande auf DVD lange ein kleiner Geheimtipp. Taken musste sich allerdings auch mit Rassismus- und Ideologie-Vorwürfen auseinandersetzen, was ihn aber nur noch interessanter machte. Auf DVD erschien zudem ein Extended Cut, der Taken den letzten harten Feinschliff gab. Was geschieht in der Regel also, wenn ein Film ziemlich erfolgreich ist? Richtig, es gibt ein Sequel. So auch im Falle von Taken, das den einfachen, aber konsequenten Titel Taken 2 spendiert bekam. Liam Neeson gibt mit nunmehr 60 Jahren also erneut den einsamen Rächer, dem dieses Mal nicht nur die Tochter, sondern auch die Frau entführt wird. Paris wird gegen Istanbul getauscht und fertig ist die Fortsetzung, die leider auf ganzer Linie enttäuscht.

Das Setting unterscheidet sich nicht großartig vom ersten Teil, denn warum soll man etwas großartig ändern, dass sich bewährt hat? Das größte Problem von Taken 2, bei dem Olivier Megaton die Regie übernommen hat, ist aber nicht etwa der Plot. Der ist gewohnt auf das Wesentliche reduziert und rein funktional gehalten. Das größte Problem ist dieses Mal leider Liam Neeson selbst, der alles andere als eine gute Figur macht. Man sieht ihm an, dass er deutlich gealtert ist und kaum eine Actionszene mehr selbst spielen kann. Der katastrophale Schnitt versucht hier so gut es geht zu kaschieren, erreicht aber das Gegenteil. Und so sieht Megatons Film letztlich wie eine einzige Schnittkatastrophe aus. Dies ist zu einem nicht ganz kleinen Teil aber auch der Tatsache geschuldet, dass Taken 2 nur gekürzt in den Kinos lief. Um ein PG-13-Rating zu bekommen, hat Megaton seinen Film umschneiden lassen, was man ihm zu so gut wie jeder Sekunde ansieht. Natürlich wurde schon vor Kinostart die Unrated-Version versprochen. Die ist nun auf Blu-ray da und schimpft sich erneut 'Extended Cut'.

Leider werden aber nahezu alle Hoffnungen, die diese Version aufkommen ließ, zerstört, denn Taken 2 sieht auch im Extended Cut nicht wirklich besser aus. Der Film hat nach wie vor mit seinen deutlichen Schwächen zu kämpfen – da kann auch nachträglich eingefügtes CGI-Blut nicht mehr viel retten (Schnittbericht). Über sechs Minuten ist diese ungekürzte Version länger, hauptsächlich den ohnehin schon unspektakulären Actionszenen kommt dies 'zu gute'. Und dennoch ist Taken 2 nicht die Totalkatastrophe, von der man häufig hört. Die Ortung via Garanten ist beispielsweise so hanebüchen, dass sie schon wieder Spaß machen muss! Und auch sonst sorgen die kleineren Agenten-Thriller-Elemente für Pluspunkte. Einen dritten Teil wird es wohl nicht geben – und das ist auch besser so. Nicht nur Neeson selbst, sondern auch die Produzenten um Luc Besson sollten wissen, wann Schluss ist. Und sind wir mal ehrlich: Für einen eventuellen dritten Teil gibt die Geschichte um den Ex-Agenten doch auch nichts (mehr) her, oder? Ich wüsste jedenfalls nicht, was sich Besson aus den Fingern saugen könnte. Du hast Dir Deinen Ruhestand ja auch durchaus verdient, Liam. (4.5/10)

Die Blu-ray von Universum Film erscheint am 15. März (Amazon-Partnerlink) als Extended Cut und kann technisch durchaus mehr punkten als mit dem Film selbst. Das Bild ist sehr ordentlich, wie auch der Ton, der an den richtigen Stellen ('Granaten-Ortung') für mächtig Druck sorgt. An Extras gibt es ein Making of, Deleted Scenes, Outtakes, ein Featurette und Interviews. Insgesamt also eine recht ordentlich gefüllte Scheibe.


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Hooligans Around the World: 'Hooligan' Blu-ray Review


Man kann nicht alles und jeden über einen Kamm scheren. Das weiß eigentlich jedes kleine Kind schon. Gerne teilen wir die Menschen in bestimmte Gruppen und Gruppierungen ein, was der Sache aber nur selten wirklich gerecht wird. Ein anderes, vor allem in den letzten Jahren häufig gebrauchtes Wort ist das der 'Parallelgesellschaft'. Auch die sogenannten Hooligans dürften wohl eine solche sein. Dass sie aber keinesfalls eine homogene Gruppe sind, in der alle dasselbe tun und glauben, zeigt uns Donal MacIntyres Doku Hooligan. Wer hätte gedacht, dass es nicht nur kahlrasierte Rechtsextreme sind, die gerne im Rahmen von Fußballspielen randalieren und sich schlagen, sondern auch leitende Angestellte und Menschen mit Migrationshintergrund? Wer hätte gedacht, dass die englischen Hooligans mit die schlimmsten in Europa sind? Und wer hätte gedacht, dass Hooligan-Gruppierungen in Argentinien den Fußball deutlich stärker in der Hand haben als hierzulande in Europa?

Ja, so richtig aufklärend und informativ ist MacIntyres Doku leider nicht geworden. Dabei sollte gerade er es ja besser wissen, hat sich der Journalist doch vor einigen Jahren als V-Mann in die Hooligan-Szene eingeschleust. Statt selbst zu erzählen, lässt er aber jede Menge talking heads zu Wort kommen, die allerdings nur selten wie Experten wirken und reden. Stattdessen wirken die Interviews viel zu forciert und zu gelenkt, kein einziger von ihnen wirkt auch nur irgendwie sympathisch oder glaubhaft. Während Sean Bean mit breitem Dialekt aus dem Off erzählt, illustriert MacIntyre seine Doku mit den immer gleichen Archivaufnahmen von randalierenden Hooligans und Ultras, die ganze Stadien auseinander nehmen und Unschuldige verletzen. Im Hintergrund gibt es harten Rock, schließlich müssen die Bilder ja noch gefährlicher und schockierender wirken. Das ist natürlich die einfachst-mögliche Manipulation des Zuschauers und für eine Doku nicht wirklich lobenswert.

Obwohl es nicht MacIntyres erster Film ist, wirkt es aber nahezu über die gesamte Laufzeit von 82 Minuten – die im Übrigen viel zu lang ist – so. Leider. Zu keiner Zeit sticht sein Film aus der Masse lahmer und unspannender TV-Dokus heraus. Für eine 45-minütige Doku im Fernsehen hätte es ja vielleicht noch gereicht, aber für mehr auch nicht. Zu keinem Zeitpunkt kann man die latente Faszination, die bei den Machern mitschwingt, nachvollziehen. Vielleicht muss man dazu aber auch einfach leidenschaftlicher Fußballfan sein, was ich zugegebenermaßen absolut nicht bin. Doch gerade hier keine eine Doku punkten, wenn sie mich fesseln kann, ohne dass mich das Sujet im Vorfeld großartig interessierte. Das schafft Hooligan leider nicht und ist somit eine der schwächsten und uninteressantesten Dokus, die ich in den letzten Jahren zu Gesicht bekommen habe. (4/10)

Die Blu-ray aus dem Hause Ascot Elite ist seit dem 26. Februar im Handel erhältlich (Amazon-Partnerlink) und ist ziemlich schwer einzuschätzen. Da der Film zu einem Großteil aus Archivaufnahmen besteht, kann man zum Bild nicht wirklich ein objektives Urteil abgeben. Wenn es talking heads gibt, sind leider so starke Farbfilter am Werk, dass es für die Schärfe fast schon wieder kontraproduktiv ist. Der Ton ist okay, aber nicht wirklich besonders. Zum Glück hat Ascot Elite deutsche Untertitel mit auf die Scheibe gepackt, denn dank Dialekt ist das alles im Original nur sehr schwer zu verstehen. An Extras gibt es lediglich den Trailer und die obligatorische Trailershow.


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Schmerz lass (nicht) nach: 'Alex Cross' Blu-ray Review


Erinnert sich noch jemand an das erste Bild aus Alex Cross? Es zeigte einen unglaublich muskulösen Matthew Fox, dessen Körper vor lauter Muskeln schon nicht mehr ganz gesund aussah. Er war im Oktagon, wo er sich als MMA-Kämpfer ausgab. Eigentlich hätte man solch ein Bild aus einem Exploitation oder Horrorfilm erwartet, aber nicht unbedingt aus einem Thriller. Hinzu kommt, dass man Tyler Perry ebenfalls nicht unbedingt als Darsteller in einem Thriller erwarten würde. Viel eher im Regiestuhl, wo er ja ziemlich häufig Platz nimmt. Doch warum sollte man nicht mal ungewöhnliche Kombis wagen? Das dachten sich wohl auch die Macher von Alex Cross. Mit der Darstellerauswahl war es das dann aber auch schon in Sachen 'ungewöhnlich', denn alles andere an Alex Cross ist äußerst gewöhnlich, um nicht zu sagen extrem generisch und einfallslos. Und dennoch: Irgendwie will man Rob Cohens 0815-Thriller dann doch auch als guilty pleasure sehen. Denn 'komische' Momente gibt es durchaus, egal ob wasserstoffblonde Deutsche oder dumm aus der Wäsche guckende Matthew-Fox-Visagen.

Sowieso, auf eine amüsante Art und Weise passt hier nichts zusammen, beginnend beim Setting: Perry gibt einen Cop mit Promotion in Psychologie und macht einen auf allwissenden Doc, der Killer ganz einfach mit Hilfe seiner Beobachtungsgabe dingfest macht. Zu Hause hat er einen liebende Frau, seine Mutter und zwei nette Kinder – das dritte ist bereits unterwegs. Auf der anderen Seite haben wir Matthew Fox, über den wir so rein gar nichts wissen, außer dass er in seiner Freizeit gerne sich selbst und andere Menschen physisch quält. So verwundert es dann auch nicht weiter, dass er sein Leben im MMA-Käfig aufs Spiel setzt, nur um an sein nächstes Opfer heranzukommen. Alle anderen in diesem Schmierentheater sind ohnehin so unwichtig wie klischeebeladen. Cross' Partner (Edward Burns) hat was mit der gemeinsamen Kollegin und alle Frauen im Film sind sowieso nur plot device. Einzig erwähnenswert ist vielleicht noch Jean Reno, den man selten so aufgedunsen gesehen hat wie hier. Ach ja, und dann ist da noch Werner Daehn als Erich Nunemacher – es wird also immerhin ordentliches Deutsch gesprochen.

Ich beschränke mich absichtlich auf diese Aufzählungen, denn sie sind immerhin das einzige, was an Alex Cross einigermaßen ansehnlich respektive amüsant ist. Die Perücke von Perrys Filmmutter ist auch so ein Ding, bei dem man sich fragt, ob das nun volle Absicht oder einfach nur Schlampigkeit ist. Genau so wie bei den Gesichtsausdrücken von Matthew Fox, der als Psychokiller Grimassen schneidet, bei denen man sich nicht ganz sicher ist, ob seine offensichtlichen Schmerzen von Hämorrhoiden oder dem extremen Overacting herrühren. Für den unfassbar mies inszenierten Endkampf entschuldigt immerhin eine coole Szene, in der Fox aus der S-Bahn mal eben eine Panzerfaust abfeuert – darauf muss man erst mal kommen! Nein, so richtig reicht es am Ende noch nicht einmal für ein guilty pleasure, das man sich mit genügend Bier und den richtigen Freunden durchaus noch mal ansehen würde. Wer etwas mit den Romanen anfangen konnte, der sollte vielleicht bei diesen bleiben und sich die Verfilmung gar nicht erst antun. Es verwundert jedenfalls nicht weiter, dass Fox seit vier Jahren keine richtige Rolle hatte und Perry in Comedies (die meisten davon anscheinend ja ebenfalls Katastrophen) besser aufgehoben ist. (4/10)

Die Blu-ray von Ascot Elite erscheint am 26. Februar (Amazon-Partnerlink) und ist technisch schon deutlich besser als der Film. Das Bild ist größtenteils knackig scharf und auch der Ton, der in DTS-HD 5.1 (Deutsch und Englisch) vorliegt, sorgt an entsprechenden Stellen für ordentlich Druck. An Extras befinden sich ein Gespräch zwischen Tyler Perry und Produzent James Patterson, der Trailer und eine Trailershow auf der Scheibe. Hier wäre definitiv noch Luft nach oben gewesen.


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Gewinnt drei Blu-rays des Torture Porns 'Red Nights'


Red Nights (Les nuits rouges du bourreau de jade) ist eine französisch-belgisch-kantonesische Koproduktion, die sich in Hong Kong zur berühmt-berüchtigten Riege der CAT-III-Schocker zählen darf. Die Mischung aus Erotikthriller und Torture Porn mit Carrie Ng in der Hauptrolle – bekannt aus der Naked Killer-Reihe -, war bereits in Sitges (wo es den Preis für den besten Soundtrack gab), Stockholm und dem deutschen Cinestrange Festival zu sehen und erscheint am 22. Februar auf Blu-ray und DVD. Passend dazu verlose ich in Kooperation mit AL!VE drei Blu-rays des Filmes.

Alles, was Ihr dafür turn müsst, ist bis Sonntag, 10. Februar, 23.59 Uhr einen Kommentar zu hinterlassen, in dem Ihr mir Euren Lieblings-Horrorfilm nennt. Gerne könnt Ihr den Beitrag auch bei Equilibrium auf Facebook liken und Fan werden! Außerdem könnt Ihr auch twittern: Gewinnt drei RED NIGHTS Blu-rays bei @EquilibriumBlog http://bit.ly/XgNBmD

Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen Leser mit deutscher Postadresse – da der Film ab 18 Jahren freigegeben ist, müssen die Gewinner eine Kopie ihres Ausweises vorzeigen. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Ich wünsche Euch allen viel Glück!

Update, 11. Februar Ich beglückwünsche Atanjeo, Erin und Pixelaffe zu jeweils einer Blu-ray des Filmes. Allen anderen danke ich für's Mitmachen! Die nächste Verlosung kommt bestimmt.


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Zahltag: 'Universal Soldier: Day of Reckoning' Blu-ray Review


Auf dem Fantasy Filmfest haben sich die Macher dafür entschuldigt ihn ins Programm genommen zu haben. Das Gros der Filmblogger hingegen feiert ihn als Meisterwerk, das sich nicht hinter Filmen von Kubrick, Cameron oder Lynch verstecken muss. Die Rede ist tatsächlich von John Hyams' Universal Soldier: Day of Reckoning, dem vierten Eintrag in die Reihe, die anno 1992 quasi von Roland Emmerich gestartet wurde und von der wohl keiner erwartet hätte, dass ausgerechnet der vierte Teil nahezu allerorts vielleicht nicht als Meisterwerk, wohl aber als starker Film bezeichnet werden würde. Doch in der Tat, Hyams' Film ist keinesfalls die DTV-Actionware mit Jean-Claude Van Damme, Dolph Lundgren und Newcomer Scott Adkins (der schon in The Expendables 2 eine äußerst gute Figur machte), die man auf den ersten Blick erwarten könnte. Dafür ist er nämlich viel zu interessant und intensiv. Viel zu sehr. Das fängt mit der äußerst perfiden Kameraarbeit an und hört mit dem unfassbar physischen Spiel von Scott Adkins auf. Dazwischen? Verzweiflung, Hoffnung, Rachegelüste, Entrückung, und alles andere, was man auf einer Gefühlsachterbahn so durchlebt.

Universal Soldier: Day of Reckoning schließt nahtlos an Hyams' vorheriges durchaus ordentliches Werk Dragon Eyes an, hat man das Gefühl. Die Optik und narrativen Handkniffe scheint Hyams hier perfektioniert zu haben. Das Thema des gebrochenen Helden hebt er auf das nächste Level und hat mit Scott Adkins einen Darsteller gefunden, der um einiges charismatischer ist als noch Cung Le, der nichtsdestotrotz durch seine Physis überzeugen konnte. Adkins liefert eine Performance ab, die ihresgleichen sucht. Selten zuvor hat man solch ein intensiv physisches Spiel gesehen. Sein John ist kein Universal Soldier – er ist Ehemann und Vater, dem gleich zu Beginn in einer der intensivsten und härtesten Szenen, die man im letzten Jahr zu sehen bekommen hat, alles genommen wird. Wir werden komplett in seine Lage versetzt, wenn der Film uns bereits mit POV-Kamera begrüßt. Nein, John ist kein UniSol, sondern ein Mensch, dem alles, für das es sich lohnt zu leben, genommen wurde und der nur noch sich und seinen Körper – eine leere Schale – hat. Diesen kann er aber perfekt für das einsetzten, was ihm als einziges noch den Antrieb zu Leben gibt: Rache.

Es ist im Prinzip alles richtig, was bisher an lobenden Worten über Universal Soldier: Day of Reckoning geschrieben wurde. Es ist zweifelsohne eine äußerst intensive Seherfahrung, auf die man sich mit Hyams’ Film begibt. Man erkennt durchaus viele Parallelen beispielsweise zu Apocalypse Now – allen voran wenn John sich wie entrückt durch die 'grüne Hölle' fahren lässt. Und es ist Hyams auch sehr hoch anzurechnen, was er mit seinem Werk für den Actionfilm getan hat und hoffentlich auch noch tun wird (eine ähnliche Narration habe ich im Actiongenre lange nicht mehr gesehen). Das unantastbare Meisterwerk, das von vielen zudem noch zur Ultrakunst hochgejazzt wurde, ist er aber nicht. Doch das kann sich ändern, denn mit einer einzigen Sichtung von Universal Soldier: Day of Reckoning ist es bei weitem nicht getan. Wer das nicht erkennt, hat so gut wie gar nichts erkannt. Hyams’ Film ist nicht einfach nur ein Actionfilm mit einer Besetzung aus Veteranen und einem grandiosen Scott Adkins, sondern vielmehr auch eine Meditation über das menschliche Wesen an sich.

Wenn man eigentlich jubeln und gröhlen will, bleibt es einem im Halse stecken. Wenn man John auf die Schulter klopfen will, überrascht er einen mit dem Unvorhergesehenen. Die rohe und streckenweise absolut over the top-mäßige Gewalt kann man nicht bejubeln oder sonst irgendwie begrüßen. Wenn der Abspann schließlich einsetzt, fehlen einem bisweilen die Worte. So etwas ist natürlich großartig. Blut, Schweiß und Emotionen sind das, was man gerade knapp zwei Stunden durchlebt hat. Genau so wie John. Man will ihn am liebsten noch einmal sehen, versuchen (weiter oder überhaupt) zu verstehen, was man da gerade durchgemacht hat. Mit Universal Soldier: Day of Reckoning empfiehlt sich John Hyams jedenfalls als einer der interessantesten Action-Regisseure der Gegenwart. Und Scott Adkins als einer der intensivsten Action-Darsteller der Gegenwart. Puh! (8.5/10)

Planet Media Home Entertainment veröffentlich Universal Soldier: Day of Reckoning am 24. Januar auf Blu-ray (Amazon-Partnerlink, geschnittene Version). Die Bildqualität kann auf ganzer Linie überzeugen, denn der Schärfegrad ist durchweg sehr gut. Auch der Ton, der sowohl in Deutsch als auch auf Englisch in DTS-HD 5.1 vorliegt, kann überzeugen, denn er hat vor allem den nötigen Druck, von dem der Film profitiert. Extras wie der Trailer, Interviews mit Cast & Crew, sowie Bildern vom Set runden die technisch sehr gute Blu-ray ab.


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Deleted Scene aus 'American Psycho' soll die Jugend ansprechen

2010 hat Lionsgate versucht eine 10th Anniversary DVD/Blu-ray von American Psycho auf den Markt zu bringen, die diverse Deleted Scenes und verschiedene Schnittfassungen beinhaltete, die sowohl von Regisseurin Mary Harron als auch von Autor Bret Easton Ellis freigegeben wurden. Leider ist daraus nichts geworden. Eine der Deleted Scenes hat es nun aber auf YouTube geschafft. Sie soll American Psycho einem etwas jugendlicheren Publikum schmackhaft machen … Toll, und ich hatte in der Tat eine Deleted Scene erwartet, ich gutgläubiger Idot! Man darf FilmDrunk einfach nichts glauben!

(Via FilmDrunk)


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Da hilft auch Rum nicht mehr: 'The Rum Diary' Blu-ray Review


Johnny Depp scheint wohl der Meinung zu sein, dass er irgendwie in Hunter S. Thompsons Schuld stehe. Anders kann man sich wohl kaum erklären, weshalb Depp sich für Bruce Robinsons Verfilmung des Thompson-Romans The Rum Diary hergegeben hat. Vielleicht ist Depp aber auch ein so großer Fan von Thompsons Werk, dass er für alles zur Verfügung steht, was den Namen Thompsons trägt. Im konkreten Falle von The Rum Diary war Depp sogar maßgeblich für die Veröffentlichung des Romans verantwortlich, denn während der Vorbereitungen für Fear and Loathing in Las Vegas verbrachte Depp viel Zeit bei Thompson, wo er schließlich ein unveröffentlichtes Manuskript des Werkes fand. Depp überzeugte Thompson davon, The Rum Diary (geschrieben in den 60ern) zu veröffentlichen – ohne Depp gäbe es höchstwahrscheinlich also gar keine Verfilmung. Es muss ihm also doch irgendwie ein großes Anliegen gewesen sein, dieser Film, zumal Thompson der Veröffentlichung nur zustimmte, wenn Depp im Falle einer Verfilmung die Hauptrolle übernehmen würde.

Auch The Rum Diary basiert in bester Thompson-Tradition einmal mehr auf seinen eigenen Erfahrungen als Journalist (streng genommen ist es Thompsons allererster Roman). Paul Kemp (sein Alter Ego, gespielt von Depp) kommt 1959 nach Puerto Rico, wo der Film seinen Lauf nimmt. Kemp wacht eines morgens und mit gigantischem Kater in einem Hotel auf. Als er aus dem Fenster schaut, scheint er im Paradies auf Erden angekommen zu sein. Wäre da nicht dieser schreckliche Kater, den er mit zu seinem ersten Arbeitstag schleppt. Was als typische Thompson-Geschichte beginnt, wird schon sehr bald zum langatmigen, um sich selbst drehenden Geschichte, die zu keiner Zeit an die wahre Klasse eines Hunter S. Thomspon herankommt. Depp schlägt sich mit Charme und mächtig viel Rum in Puerto Rico durch, lernt dabei sowohl Freunde als auch Feinde kennen und lässt den Zuschauer stets fragend zurück, was das Ganze eigentlich will. Höhepunkt ist eine Drogenszene (klar!), die völlig deplatziert wirkt und den Film keinen Millimeter voran bringt. In diesen Momenten hätte man den Film, der mit seinen 120 Minuten ohnehin viel zu lang ist, deutlich zurechtstutzen können.

Alle im Ansatz durchaus interessanten Charaktere bleiben völlig auf der Strecke. Sei es nun Aaron Eckhart als schleimig-fieser PR-Berater oder Männertraum Amber Heard als Mädchen, das das Dolce Vita liebt. Die erst klischeebeladene Lovestory zwischen Depp und Heard, die sich am Ende viel zu ernst nimmt, ist ebenfalls ein großes Ärgernis. Und dann ist da ja auch noch Giovanni Ribisi als degenerierter Journalist, der als einzige wirklich interessante Figur leider viel zu wenig beleuchtet wird. The Rum Diary kann sich zu keinem Zeitpunkt entscheiden, worauf er nun eigentlich seinen Fokus legen will: Auf die Figuren, auf die Geschichte oder doch auf die soziopolitischen Untertöne? Alles zusammengewürfelt funktioniert leider hinten und vorne nicht. Robinsons Film biedert sich immer wieder mit diesen typischen Thompson-Momenten an, die dem Zuschauer ein 'What the fuck!?' entlocken soll, in Wirklichkeit aber nichts weiter als reiner Selbstzweck sind, die viel zu forciert wirken. Das sah wohl auch ein Großteil des Publikums so, denn an den Kinokassen hat The Rum Diary weltweit (!) gerade mal die Hälfte seines Budgets wieder eingespielt. (4/10)

Die Blu-ray von Universum Film erscheint am 18. Januar (Amazon-Partnerlink) und kann technisch schon deutlich mehr überzeugen als der Film selbst. Das Bild geht größtenteils in Ordnung. Helle Tagesaufnahmen von Puerto Rico sind teilweise richtig schön scharf und lassen durchaus Urlaubsfeeling aufkommen. In dunklen Szenen – und davon gibt es einige – kann der Schwarzwert leider nicht überzeugen. Schwarz ist hier eher ein Grau. Der Ton hingegen überzeugt auf ganzer Linie. Natürlich dominieren die Dialogszenen, aber wenn es mal etwas für den Subwoofer und die Rears zu tun gibt, dann wurde das sauber umgesetzt. An Extras finden sich Interviews mit dem Cast, eine B-Roll und der Originaltrailer.


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