Tony Scott lässt grüßen: 'Safe House' Trailer

Zuerst einmal: Gibt es auch noch amerikanische Filme, in denen Ryan Reynolds nicht mitspielt!? In Safe House gibt Reynolds jedenfalls eine Art Babysitter eines CIA-Safe-House in Südafrika, das von bösen Jungs angegriffen wird. Nun ist es Reynolds Aufgabe den Gefangenen Denzel Washington an einen anderen sicheren Ort zu bringen … Das klingt etwas nach Tony Scott und sieht sogar noch mehr nach Tony Scott aus. Regie führt aber Schwede Daniel Espinosa, der damit seinen Hollywood-Einstand gibt. Cast und Trailer können sich jedenfalls mehr als sehen lassen! US-Start ist am 10. Februar 2012.


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Trailer zum Edgar Allen Poe Film 'The Raven'


Der erste Trailer zu James McTeigues The Raven ist da (480p/720p/1080p) und sieht gar nicht mal über aus. Dabei ist der Film nicht etwa eine Nacherzählung von Edgar Allen Poes wohl bekanntestem Werk The Raven, sondern vielmehr ein Film über Poe. Schreckliche Morde halten die Polizei auf Trab, die nach den Geschichten E.A. Poes umgesetzt wurden – und Poe wird schließlich unmittelbar involviert. Man sieht jedenfalls sehr viel V for Vendetta und Sleepy Hollow im Trailer, was für McTeigue und seinen Film spricht. Start in den Staaten ist am 09. März 2012.


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Trailer zur Buddy Comedy 'The Guard'


Ein Film, den ich in diesem Jahr auf der Berlinale leider verpasst habe, ist The Guard, über den ich von den Kollegen nur Gutes gehört hatte, dann aber leider keine Karten mehr bekam, als ich ihn doch noch sehen wollte. Nun ist der offizielle Trailer erschienen (480p/720p/1080p), der in der Tat klasse aussieht – und Gleeson muss man ja spätestens seit In Bruges lieben (an den mich der Trailer vom Ton her sowieso stark erinnert). Deutscher Start ist am 22. September, also leider noch ein Weilchen hin. Apropos Krimi – jetzt kann man sogar Kriminologie per Fernstudiengang studieren … Hier noch die Synopsis aus dem Berlinale-Katalog:

"Gerry Boyle ist Polizist in einem kleinen Nest an der irischen Westküste. Er hat einen eigenartigen Sinn für Humor, eine Vorliebe für Prostituierte und eine Mutter, die im Sterben liegt. Kurz gesagt, Gerry Boyle hat einfach zu viel um die Ohren, um sich auch noch um den geheimnisvollen Toten Gedanken zu machen, der in der Ferienwohnung gefunden wurde. Ganz anders sein neuer Assistent Aidan, dem die Chancen, die so ein Gewaltverbrechen bietet, vollkommen den Kopf zu verdrehen scheinen. Die Tage der beschaulichen Ruhe sind dahin, als der FBI-Agent Wendell Everett auftaucht. Er berichtet von einem Drogentransport, der 500 Millionen Dollar wert sein soll. In den nächsten Tagen wird die heiße Fracht den Küstenstreifen erreichen. Alle sind alarmiert, und um Gerry Boyles geregelte Tagesabläufe ist es endgültig geschehen.

Auf den Fahndungsfotos, die Everett herumzeigt, erkennt er sofort den Toten aus dem Ferienhaus. Kurz darauf versucht eine Prostituierte, den gestressten Kleinstadtpolizisten zu erpressen. Als dann noch die Drogendealer versuchen, ihn zu kaufen, was ihnen zuvor schon bei allen anderen Kollegen im Ort gelungen ist, erkennt der aufrechte Gerry Boyle, dass er die Dinge selbst in die Hand nehmen muss. Der Einzige, dem er dabei noch vertrauen kann, ist ausgerechnet FBI-Agent Everett. Für einen westirischen Kleinstadtpolizisten ist das der denkbar schwierigste Partner."


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Neuer (russischer) Trailer zu Greengrass' 'Green Zone'


Der erste Trailer zu Paul Greengrass' Green Zone machte vor gut zwei Wochen bereits eine sehr gute Figur. Nun ist ein neuer Trailer erschienen (480p/720p/1080p), der doch einiges an neuem Material bereithält. Da macht es dann auch nur wenig aus, dass der Trailer auf Russisch ist, denn die Bilder sprechen für sich. Black Hawks, Special Ops, Geheimdienst – hach, das scheint wie für mich gemacht …


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Damon and Greengrass Do It Again: 'Green Zone' Trailer


Green Zone heißt die neueste Kollaboration zwischen Matt Damon und Paul Greengrass, dessen erster Trailer (480p/720p/1080p) doch Lust auf mehr macht. Damon ist im Irak als CIA-Mann auf der Suche nach Massenvernichtungswaffen und einem Auslandskorrespondenten – natürlich läuft dabei so einiges nicht nach Plan … Ich bin gespannt, wie viele Parallelen zu Body of Lies vorhanden sein werden – und natürlich zu The Bourne Supremacy und The Bourne Ultimatum, was an und für sich gar kein Nachteil wäre. Das Drehbuch stammt übrigens aus der Feder Brian Helgelands und mit John Powell hat man dann auch den Bourne-Komponisten mit an Bord. Deutscher Start ist am 15. April 2010.

(Via F5)


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Brügge die Hölle und Tottenham das Fegefeuer?

In Bruges
(Martin McDonagh, UK/Belgien 2008)
Kino

‘In Bruges’Ich selbst war noch nie in Belgien, leider. Ein Freund von mir macht gerade ein Praktikum in der belgischen und europäischen Hauptstadt bei der EU und ist vom Land durchaus angetan. Nun spielt In Bruges ja nicht in Brüssel, sondern in Brügge, der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadt Belgiens – und das sieht man auch. Es ist fast schon gefährlich, wie mich die wunderschönen Aufnahmen dieser wunderschönen Stadt begeistert haben, sodass es fast schon an ein Wunder grenzt, dass ich nicht sofort einen Flug dorthin gebucht habe (ohne auf das Finanzielle zu achten). Ja, Colin Farrells Figur hasst diese reinrassige Kulturstadt, doch da habe ich es wohl eher wie dessen Kollege, Brendan Gleeson, der weise feststellt, dass man so etwas nicht alle Tage zu sehen bekommt. Kein Wunder also, dass es zwischen den beiden bald schon raucht, da der eine kein Museum auslassen will, der andere aber keinen Pub. Doch sie sollen noch mehr Zeit miteinander verbringen, mehr, als beiden vielleicht lieb ist.

Was in den ersten 45 Minuten als Komödie mit dramatischem Tiefgang daherkommt, entwickelt sich in der zweiten Hälfte zu einem intelligenten Gangsterkrimi, der auch nicht davor zurückscheut, die Gewalt richtig ausbrechen zu lassen – Tarantino und Ritchie lassen grüßen. In Bruges ist primär aber sowieso ein Drama mit knochentrockenem Humor, perfekt getimt und niemals überzogen oder in Klamauk abdriftend. Das macht dann auch sichtlich Spaß, wenn Ray (Farrell) in reinrassigem Irisch Sprüche von sich gibt, die pointierter und auf die Situation passender nicht sein könnten: "If I'd grown up on a farm and was retarded, Bruges might impress me, but I didn't, so it doesn't." Sowieso ist der Humor eine der größten Stärken, auf die der Film baut. Er dient nicht nur als unterhaltsames Element, des Humor wegen, sondern wird auch geschickt als comic relief genutzt. Diesen hat der Film bisweilen auch bitter nötig, denn die eine oder andere Szene setzt einem emotional dann doch ziemlich zu, jedoch ohne auch nur ansatzweise pathetisch zu sein. Und das ist nicht zu letzt auch einem grandiosen Colin Farrell zu verdanken ist.

McDonaghs Film lässt sich nicht so einfach in eine Schublade stecken, das habe ich nach dem Film gemerkt. Vermutete ich nach dem Trailer eine neue Gangsterkomödie im Stile von Snatch. oder Layer Cake, so musste ich danach jedoch feststellen, dass die genannten Filme mit In Bruges bis auf einige gemeinsame Schnittpunkte nicht viel gemeinsam haben. Die Art von Humor, ja, die schrägen Charaktere, ja, aber das war es dann auch schon. In Bruges stellt zu keiner Zeit den Anspruch, cool zu sein, denn das ist er ganz bestimmt nicht. Der Film ist vielmehr eine Symbiose, die perfekt zusammenarbeitet und eine positive Stimmung schafft, obwohl sie selbst meist alles andere als positiv ist. Ja, ich war doch ziemlich angetan, erst recht von einigen Szenen, die wirklich ganz groß sind und am Ende des Jahres wohl definitiv auf der Liste der schönsten magic moments landen dürften. Wirklich erstaunlich, dass solch ein depressiver Film dennoch solch einen großen Spaß macht, auch wenn ich diesen Spaß nicht mit dem geläufigen Unterhaltungsspaß gleichsetzen würde, nein. In Bruges ist etwas besonderes, ein Film, den es in dieser Form nicht oft gibt.

War es in There Will Be Blood die Musik, die sich primär nicht im Hintergrund abspielte, sondern meist in den Vordergrund drängte, so ist es auch hier einmal mehr die Musik, die einen bedeutsamen Teil zum Gesamten beiträgt. Bewegt sich das Ganze zwischen melancholischen Tönen und alteingesessenem Pop, so trifft sie stets den Nagel auf den Kopf und hilft der traurig-schönen Atmosphäre des Filmes. In Bruges ist all das, was das Kino sein sollte: Emotional – mal lustig, mal traurig; inspirierend, atmosphärisch, narrativ und mit einer ziemlich langen Halbwertszeit versehen. Aber eines gilt es zu beachten, will man in diesen Genuss kommen: Unbedingt, und dieses Mal meine ich es wirklich so ernst, wie noch nie zuvor, im Original schauen. (8-9/10)


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