Gewinnt Brian De Palmas neuen Thriller 'Passion' auf Blu-ray


Im Kino habe ich ihn leider verpasst, auch wenn er dort nicht sehr erfolgreich war. Vor allem die Kritik hatte für Brian De Palmas jüngstes Werk Passion mit Noomi Rapace und Rachel McAdams (und Ralph Herforth!) nicht allzu viel übrig (jedenfalls was ich so mitbekommen habe). Dennoch bin ich sehr gespannt, was De Palma auf seine alten Tage noch so aus dem Hut zauber kann (ich hoffe viel!). Am 19. November erscheint Passion nun hierzulande auf Blu-ray und DVD von Ascot Elite. Neben Standard-Extras wie Trailer und Trailer.Show gibt es als Zusatz Interviews mit Cast & Crew.

Pünktlich zur Veröffentlichung also verlose ich in Kooperation mit Ascot Elite zwei Exemplare der Blu-ray zu De Palmas Passion. Um eine der beiden Scheiben gewinnen zu können, müsst Ihr mir lediglich Euren Lieblingsfilm von De Palma in den Kommentaren nennen und den Post via Button zu liken. Zeit dafür habt Ihr bis Montag, 18. November, 23.59 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Ich wünsche Euch allen viel Erfolg und freue mich auf Eure Antworten in den Kommentaren.

Update, 20. November Ich bedanke mich bei allen, die teilgenommen haben und darf verkünden, das jeweils eine Blu-ray an Daywalker und steffen geht! Herzlichen Glückwunsch Euch beiden. Alle, die jetzt leer ausgegangen sind, kann ich trösten, denn das nächste Gewinnspiel geht bald online …


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Teaser Trailer zu Brian De Palmas neuem Thriller 'Passion'

Erst vor einigen Wochen bin ich auf Brian De Palmas neuen Thriller Passion aufmerksam geworden, in dem Rachel McAdams und Noomi Rapace die Hauptrolle spielen. Die ersten Bilder machten Lust auf mehr, nun ist der erste Teaser Trailer zum Film da, der auf dem diesjährigen TIFF zu sehen sein wird. Gefällt mir ziemlich gut, die Kombo McAdams/Rapace, muss ich nach dem Trailer jedenfalls sagen und bin sehr gespannt auf mehr. De Palma habe ich nämlich noch nicht abgeschrieben, auch wenn mich seine letzten Filme nicht gerade umgehauen haben. Deutscher Kinostart ist am 21. Februar 2013.

(Via Film Junk)


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Poster und Bilder zu Brian De Palmas neuem Thriller 'Passion'


Bis gerade eben wusste ich gar nicht, dass Brian De Palma aktuell an einem Projekt namens Passion arbeitet, das sich gerade in der Postproduktion befindet und am 21. Februar 2013 in die deutschen Kinos kommt. Der Plot ist schnell erzählt: "A young businesswoman plots murderous revenge after her boss and mentor steals her idea." Klingt vielleicht nicht allzu genuin oder spannend, aber die ersten Bilder aus Passion sehen großartig aus (das Poster nicht unbedingt), zumal De Palma mit Noomi Rapace und Rachel McAdams zwei tolle Protagonistinnen gefunden hat. Da Ascot Elite mitproduziert und teilweise in Berlin gedreht wurde, sind auch deutsche Gesichter wie Karoline Herfurth an Bord.

(Via The Playlist)


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Kurz mal abgehakt # 20

THE FURY – hmm, so richtig warm konnte ich mit diesem De Palma beim besten Willen nicht werden. Zu slapstickhaft wirkte das Ganze bisweilen (was aber auch an den Dialogen der deutschen Synchronisation gelegen haben kann), zu langatmig in der Mitte. Und was waren das bitteschön für Geheimagenten!? Die knallen sich gegenseitig ab, haben nur dumme Sprüche drauf und schauen sowieso die ganze Zeit doof aus der Wäsche. Auch etwas vermisst habe ich De Palmas virtuoses Spiel mit der Kamera – einzig positiv aufgefallen ist mir der fast-360-Grad-Schwenk um Kirk Douglas und dessen Filmsohn zu Beginn. Für mich damit der bisher schlechteste De Palma, aber DRESSED TO KILL und CARRIE sind sowieso schwer zu schlagen. (6/10)

THE 40 YEAR OLD VIRGIN – ja, im TV geschaut, ja, in der Synchro – wollte mir den einfach nie zulegen, denn dafür war das Interesse einfach zu gering. Falsch gelegen, denn Steve Carell und der restliche, perfekt harmonierende, Cast, stämmten eine äußerst charmante und witzige Komödie, die nicht nur ein Mal über die Strenge schlägt, dafür aber eine zutiefst konservative Prämisse besitzt. Besser als Apatows KNOCKED UP, aber schlechter als SUPERBAD. Ach ja, bevor ich's vergesse: Catherine Keener ist eine tolle Frau! (7/10)

THE BRAVE ONEThe Brave OneJodie Foster als weibliches Pendant zu Charles Bronsen, die nur noch rot sieht, funktioniert. Zwar ist das alles doch ziemlich deutlich konstruiert und setzt sich mit der Thematik nicht kritisch genug auseinander, aber vielleicht ist das ja auch gar nicht sein Ziel. Denn spätestens wenn Foster die Konfrontation förmlich sucht, scheint man einem ähnlich reaktionären Werk wie DEATH SENTENCE beizusitzen (welcher der beiden jedoch 'schlimmer' ist, wäre eine interessante Diskussion). Vom absoluten over the top-Ende mit Terrence Howard – den ich immer mehr schätze – ganz zu schweigen… Dennoch gelingt es Jordan in die angekratzten Seelen seiner Figuren zu schauen, sie zu dekonstruieren und sie zutiefst menschlich wirken zu lassen. Insgesamt ein spannender und atmosphärisch dichter Thriller, der einen Hauch 80er in sich trägt. (7/10)


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Kurz mal abgehakt # 14

In den letzten zwei Wochen wirklich kaum was (zu Hause) geschaut – keine Zeit, kein zur Stimmung passender Film oder schlichtweg keine Motivation. Für ein paar hat es dann aber doch gereicht.

THE WIZARD OF GORE – typischer H.G. Lewis, Carrieder sich im wahrsten Sinne des Wortes direkt an sein Publikum wendet. Geschickt spielt Lewis mit Realität und Illusion, nimmt so manch sozial- und gesellschaftskritischem Film späterer Jahre einiges vorweg und zaubert am Ende, gerade als man denkt, es handle sich wieder um so ein gewöhnliches 08/15-Ende, ein Kaninchen aus dem Hut, das mir fast die Socken auszog. Abgesehen davon und den gewohnt expliziten Goreorgien, mangelt es dem Film aber sichtbar an einer ordentlichen Dramaturgie. Viel zu häufig wiederholt sich das Szenario, von Kurzweil keine Spur. Mal schauen, was das Remake so kann – wenn es denn mal endlich seinen Weg ins Kino oder wenigstens auf DVD findet. (6/10)

CARRIE – total von den Socken. Wie De Palma das Finale hinauszögert, dann in Szene setzt (einer seiner Lieblinge, der Splitscreen!) und zum Ende hin schließlich nochmal so richtig auf den Putz haut, ist sagenhaft – allein für diese letzte halbe Stunde lohnt sich das Ganze schon. Von der Symbolkraft ganz zu schweigen. (8/10)

INSECTICIDAL – ein Film, der mit einem Michael-Bolton-Verschnitt anfängt? InsecticidalDas kann ja nur was werden. Wurde es auch, zumindest in Abetracht des geringen Budgets und der jungen Darsteller. Denn wenn sich zu Bolton dann auch noch knackige Studentinnen dazu gesellen, denen es egal ist, wenn man ihre Brüste oder Ausschnitte permanent zu sehen bekommt, dann hat man(n) schon mal 90 Minuten Zeit, Killerinsekten, die aus einem 386er stammen, beim Metzeln zuzuschauen. Und die größte Überraschung: So schlecht ist das alles gar nicht, Insekten ausgeschlossen. Ferner wird so stark auf den Klischees herumgeritten und bei anderen Genrevertretern geklaut, dass es einfach liebenswürdig ist. Ich hatte meinen Spaß, ja. Ach so, der Vorspann kann übrigens mit jedem Hollywoodthriller locker mithalten. (5/10)


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