Russell Crowe meets Ridley Scott meets 'Robin Hood' Trailer


Ich weiß gar nicht, wie viele Verfilmungen der Geschichte um Robin Hood es bereits gibt. Egal ob Comedy oder Actiondrama, die Figur dürfte mittlerweile jedem bekannt sein. Dennoch nimmt sich Ridley Scott des Stoffes erneut an, natürlich mit Russell Crowe in der Hauptrolle, liegt ja auch irgendwie nahe, oder? Der erste Trailer (480p/720p/1080p) sieht jedenfalls eher mäßig aus, bietet nichts, was man so nicht schonmal anderswo oder auch bei Scott selbst gesehen hat. Der Cast liest sich dennoch sehr gut. Die Musik stammt vom deutschen Marc Streitenfeld, einem weiteren Zimmer-Zögling, das macht doch Freude. Deutscher Kinostart ist am 13. Mai 2010.


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Neuer (russischer) Trailer zu Greengrass' 'Green Zone'


Der erste Trailer zu Paul Greengrass' Green Zone machte vor gut zwei Wochen bereits eine sehr gute Figur. Nun ist ein neuer Trailer erschienen (480p/720p/1080p), der doch einiges an neuem Material bereithält. Da macht es dann auch nur wenig aus, dass der Trailer auf Russisch ist, denn die Bilder sprechen für sich. Black Hawks, Special Ops, Geheimdienst – hach, das scheint wie für mich gemacht …


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Damon and Greengrass Do It Again: 'Green Zone' Trailer


Green Zone heißt die neueste Kollaboration zwischen Matt Damon und Paul Greengrass, dessen erster Trailer (480p/720p/1080p) doch Lust auf mehr macht. Damon ist im Irak als CIA-Mann auf der Suche nach Massenvernichtungswaffen und einem Auslandskorrespondenten – natürlich läuft dabei so einiges nicht nach Plan … Ich bin gespannt, wie viele Parallelen zu Body of Lies vorhanden sein werden – und natürlich zu The Bourne Supremacy und The Bourne Ultimatum, was an und für sich gar kein Nachteil wäre. Das Drehbuch stammt übrigens aus der Feder Brian Helgelands und mit John Powell hat man dann auch den Bourne-Komponisten mit an Bord. Deutscher Start ist am 15. April 2010.

(Via F5)


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Tony Scott und die Finanzkrise: 'The Taking of Pelham 1 2 3'


Manchmal hat man das Gefühl, dass sich Tony Scott und Michael Bay nichts schenken. Zumindest wenn es um die Optik geht. Wer da nun zu erst schnelle Schnittgewitter, 360-Grad-Schwenks und Helikopter zusammenführte sei dahingestellt. Tony Scotts Remake des gleichnamigen 70s-Thrillers beginnt dann auch mit dem erwarteten Schnittgewitter, gemäß der Tatsache, dass in der New Yorker U-Bahn niemals Stillstand herrscht und es hektisch zugeht, legt er gleich den Grundstein für den Plot. Und auch wenn es im Vergleich zu seinen letzten Filmen – allen voran Untertiteltechnisch – deutlich zahmer zur Sache geht, so lässt er doch keine optische Spielerei aus: von massiven Farbfilter bis hin zu Freeze Frames (und einer Google Earth ähnlichen Sequenz), und das alles in nur wenigen Minuten, so dass den ersten schon wieder schwindelig werden dürfte. Den Rest des Filmes bleibt es dann deutlich ruhiger, zumindest bis es an den Geldtransport geht, der eine unglaubliche Dynamik hat, auch wenn der Verlauf des Ganzen auch ohne Kenntnis des Originals schnell deutlich wird. Bevor dann auch die ersten Helis in der Luft sind, beschränkt sich Scott meist auf die Kameraschwenks um seine beiden Protagonisten. Kaum eine ruhige Einstellung bekommt man während des Kammerspieles – es beschränkt sich lange Zeit auf nur zwei Handlungsorte – spendiert, stets ist alles in Bewegung.

Ganz im Gegensatz zur Pelham 123. Dieses Duell zwischen Washington und Travolta funktioniert dann auch überraschend gut, entbehrt auch einer gewissen Spannung nicht, nur verkommt Travolta relativ schnell zur Witzfigur, wenn er Worte wie motherfucker inflationär häufig gebraucht, dazu mit einer Mimik 'glänzt', die an den Nic Cage der letzten Jahre erinnern. Auch die Sache mit der modernen Technik (wir erinnern uns, im Original gab es noch kein WLAN oder Mobilfunk) wird mehr schlecht als recht gelöst, so dass es nicht ganz passen will, wenn sich Scott an großen Monitoren und allerlei anderem Technikgedöns ergötzt. The Taking of Pelham 1 2 3 wäre gerne eine große Abrechnung mit den Profiteuren der Finanzkrise (die Sozialkritik gerät hier aber schnell an ihre Grenzen), unterscheidet sich gerade deswegen auch in großen Teilen vom Original (was nicht schlecht ist, im Gegenteil), stellt sich aber immer wieder selber ein Bein. Für einen spannenden Thriller mit schönem setting reicht das aber allemal. Und mindestens einen Pluspunkt für Maria Bartiromo (yummy!), die das Finanzgeschehen kommentieren darf. (7.5/10)


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