Die Dinos sind wieder los: 'Jurassic World' Trailer

Lange haben wir drauf gewartet, nun ist er endlich da und die Dinos wieder los! Die Rede ist natülich von Jurassic World, dem Sequel, an das wohl alle nur die höchsten Erwartungen haben. Der Trailer gefällt schon mal, auch wenn ich hoffe, dass man an den FX noch etwas arbeitet. Und den T-Rex will ich natürlich auch wieder sehen, auch wenn die Raptoren schon mal ein guter Anfang sind … Deutscher Kinostart ist am 11. Juni 2015.

(Via PewPewPew)


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Fuck You, Cancer! '50/50' Blu-ray Review


Es ist schon erstaunlich, wie vielseitig manche Regisseure sind. Diese Eigenschaft unterstelle ich nun auch einfach mal Jonathan Levine, der mit All the Boys Love Mandy Lane 2006 einen Überraschungshit lieferte, der nicht nur bei Genrefans für gute Stimmung sorgte. Levine zeigte nicht nur ein ausgeprägtes Gespür für die Jugend, sondern insbesondere auch für Atmosphäre und Spannung. Ganze fünf Jahre hat er Pause gemacht, bevor er mit der viel zitierten 'Cancer Comedy' 50/50 zurückmeldet. Dieses Mal geht es nicht etwa um Horror und Thrills – zumindest nicht direkt –, sondern um die Geschichte eines 27-Jährigen, der im besten Alter plötzlich mit einer seltenen Krebserkrankung fertig werden muss. Es ist die wahre Geschichte von Will Reiser, der auch gleich das Drehbuch zum Film lieferte. In der Verfilmung dieser Ereignisse, die als typische Comedy beginnt und schon bald umschlägt, zeigt Jonathan Levine einmal mehr, dass er es versteht, die Probleme und Gefühle junger Erwachsener einzufangen und zu visualisieren. Denn wenn Joseph Gordon-Levitt kurz vor seiner lebensentscheidenden Operation nach seiner Mutter ruft, dann lacht man nicht mehr, sondern muss kurzerhand mit den Tränen ringen.

Es ist der intensivste Momente in 50/50, ein Moment, wie man ihn nur ganz selten in all diesen seichten und vermeintlich leichten ’Dramedies’ vor den Latz geknallt bekommt. Ist im ersten Drittel noch von Blowjobs, Drogen und Kunst die Rede, werden schon bald ernstere Töne angestimmt, und das ganz ohne auf comic relief zu verzichten, das keinesfalls deplatziert wirkt, sondern ehrlicher kaum sein könnte. Adam (Gordon-Levitt) hat alles, was man sich in seinem Alter nur wünschen kann: Er hat einen ordentlichen Job, eine hübsche Freundin, eine eigene Wohnung und einen guten Freund (Seth Rogen, der mit Will Reiser befreundet ist und den Anstoß zur Verfilmung gab). Seine Probleme, nämlich dass seine Freundin ob seiner Rückenschmerzen keine Lust auf Blowjobs hat, sind allerhöchstens als Luxusprobleme zu bezeichnen. Das ist auch der Grund, weshalb ihm wie dem Zuschauer die Diagnose des Arztes völlig surreal vorkommt. Gerade erfährt er, dass er einen Krebstumor hat, da kann er im nächsten Moment sein Lachen kaum verkneifen, als er zwei Pfleger sieht, die gerade einen Leiche durch die Krankenhausflure schieben. Eine natürliche Abwehrreaktion, wie es scheint, denn uns Jungen kann doch keiner weiß. Erst recht nicht das, was sonst den alten Säcken vorbehalten bleibt.

Langsam aber sicher realisiert Adam, was mit ihm passiert, auch wenn er es bis zum Schluss nicht ganz wahrhaben möchte. Er versucht sich in Alkohol, Drogen, Frauen, Fernsehen und Unternehmungen mit seinem Bro. Letztlich hilft das aber alles nichts, denn wie er irgendwann begreift, läuft er lediglich vor sich selbst weg. JGL liefert dabei eine gigantische Performance ab, die buchstäblich durch Mark und Bein geht – vom Lebemann zum Chemo-Patienten ist es ein ganz kurzer Weg, wie uns 50/50 zeigt. Ständig fragt man sich, wie man selbst in solch einer Situation und mit solch einer Diagnose umgehen würde. Würde man sich so verhalten wie Adam oder würde man der Wahrheit viel eher ins Auge sehen? Oder würde man doch einen ganz anderen Weg gehen? Fragen, mit denen der Film vorsichtig und vor allem sehr ehrenwert umgeht, denn auch wenn 50/50 bisweilen zynisch daherkommt, hat er das Herz doch am rechten Fleckt, wie beispielsweise die Chemo-Sitzungen mit Matt Frewer und Phillip Baker Hall, die zwischen derbem Humor und ernsteren Tönen pendeln, eindringlich zeigen. Der Tod ist allgegenwärtig, nicht nur bei den Alten. Und wer nicht bereits ist zu kämpfen, der hat bereits verloren.

Natürlich ist die Geschichte des Will Reiser schon ein Filmstoff, wie ihn nur das Leben selbst schreiben kann, aber unter der Regie von Levine wird aus 50/50 trotz Zugeständnissen an die Dramaturgie und einer leicht aufgesetzten Lovestory eine emotionale Achterbahnfahrt, die mich so richtig gepackt hat und erst einiges später wieder losgelassen hat. Der Cast ist fantastisch und besonders JGL beeindruckt nachhaltig (ich würde sogar so weit gehen und diese Rolle als seine bisher beste bezeichnen). 50/50 ist nicht nur die Geschichte eines persönlichen Schicksals, sondern vor allem auch eine über Männerfreundschaften, die alles und jeden überstehen. Vor allem wir Männer dürften uns nicht selten wiedererkennen. (8.5/10)

Die Blu-ray von Universum Film ist seit 07. September im Handel (Amazon-Partnerlink) und bietet für einen Nicht-Blockbuster ein erstaunlich gutes Bild, das an den richtigen Stellen scharf ist und nur selten Schwäche zeigt. Der Ton ist ebenfalls seht gut geworden, auch wenn er natürlich filmbedingt keine wirklichen Highlights bietet. An Extras gibt es ein informatives Feature zur wahren Geschichte hinter 50/50, sowie Deleted Scenes und einen Audiokommentar.


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Der vorzeitige Höhepunkt: 'The Twilight Saga: Eclipse'


Beim folgenden Text handelt es sich um eine Gastkritik aus der Feder meiner Schwester Julia

"It all begins … with a choice." Ein Satz, der jedem Fan Gänsehaut bereitet. Ein Zwiespalt für eine Frau, die zwei Männern gleichzeitig verfallen ist. Eine Frau, die nicht weiß, was richtig, was falsch ist. Eine Frau, die alles für die große Liebe riskieren will. Diese Wahl, spiegelt die Handlung des dritten Teils vollkommen. Endlich werden mit Hilfe von Rückblenden Dinge aufgeklärt, nach denen jeder Zuschauer bisher förmlich lechzte.

Und nicht nur Bellas Entscheidungszwang steht in The Twilight Saga: Eclipse im Vordergrund, sondern dieses Mal auch besonders die Gefühle der zwei Konkurrenten Edward Cullen (Robert Pattinson) und Jacob Black (Taylor Lautner). Diese liefern sich nämlich ein Kopf- an-Kopf-Rennen im Kampf um Bellas Liebe. Doch Bella ist nach wie vor hin- und hergerissen. Wen liebt sie wirklich? Liebt sie beide? Oder liebt sie den Einen mehr als den Anderen? Diese Frage füllt die kompletten 120 Minuten aus.

Die Fans des Team-Jakobs kommen in Eclipse besonders auf ihre Kosten. Oben ohne und zärtlich wie nie zuvor, versucht Jake Bellas Herz zu gewinnen. Team-Edward hingegen, darf sich auf einen Robert Pattinson freuen, den man nachdenklich und zurückhaltend erlebt – auch sein Leben für Bella setzt er märtyrerartig aufs Spiel.

Herzergreifend, emotional und actionreich berührt der dritte Teil der vierteiligen Saga den Zuschauer. Und auch Actionfans kommen auf ihre Kosten. Ein Krieg zwischen den Vampiren zieht auf. Eine Armee an New-borns (kürzlich verwandelte Vampire) versucht Bella, auf Wunsch der rachsüchtigen Victoria, zu töten. Ob die Cullens sich dagegen wehren können, oder die Wölfe auf Vampirjagd gehen, wird hier noch nicht verraten, aber eins ist jetzt schon zu sagen: Der dritte Teil punktet diesmal mit richtiger Story und Hintergründen zu den einzelnen Charakteren. Herzschmerzfaktor hoch. (8/10)


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Eine junge Frau zum 'The Twilight Saga: Eclipse' Trailer …


Dies ist ein Gastbeitrag meiner werten Schwester Julia.

Allein schon die Musik und die Kulisse im Film lassen mein Herz rasen. Schon die ersten 10 Sekunden des neuen Eclipse-Trailers (480p/720p/1080p) erzeugen bei mir echte Gänsehaut. Der dritte von insgesamt vier Teilen startet am 30. Juni in unseren Kinos und ich muss Euch sagen – ich kann's kaum erwarten. Im offiziellen Trailer sieht man wie es für die Protagonistin Bella (Kristen Stewart) weitergeht und wie sie im Zwiespalt steht. Doch dieses Mal nicht nur zwischen ihren zwei Männern (gespielt von Robert Pattinson und Taylor Lautner), sondern auch zwischen der Entscheidung zum Vampir zu werden oder Mensch zu bleiben. Die Zeit rennt ihr davon und diese Umstände lassen nur erahnen, welche Gefühle der Film in einem erweckt.

Vor allem bei uns Frauen wird der Film die Tränendrüsen nicht trocken lassen. Zu all dem Traurigen und Gefühlvollen, verspricht der dritte Teil der Saga auch einiges an Action. Es bahnt sich nämlich ein Kampf zwischen Vampiren und Wölfen an, der sicherlich einige Opfer erfordert und mit Special Effects nicht geizt. Ich kann Euch nur sagen, schaut Euch die Filme an, denn der dritte Teil ist nur ein weiteres Puzzleteil der unglaublichen Twilight-Saga.


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Actionpathos ohne Seele: 'Terminator Salvation'


Es tut schon etwas weh mit ansehen zu müssen, wie man mit einem der besten Action-Sci-Fi-Franchises umgeht. Zuerst wird Regiestümper McG verpflichtet, dann hat Arnie doch kein richtiges Cameo und die Drehbuchautoren haben in jüngster Zeit auch noch so etwas wie Catwoman verbrochen. Der vierte Teil der Reihe stand wahrlich unter keinem guten Stern, zumindest bis der erste Trailer veröffentlicht wurde. Plötzlich vollzog sich eine 180-Grad-Wendung, der Trailer sah richtig lecker aus, mit Action satt und gegen Ende sogar mit Brad Fiedels Main Theme aus dem zweiten Teil garniert (da kommt wenigstens Atmosphäre auf). Vielleicht würde das nach dem eher mäßigen Dritten vielleicht doch ein richtiger Kracher? Nunja, es kommt wohl darauf an, wie man 'Kracher' definiert.

Terminator Salvation ist leicht schizophren, um es mal so drastisch auszudrücken. Als Actionfilm, wie er im Sommer, der Hochzeit des Blockbusterkinos, gerne gesehen wird, funktioniert er doch ziemlich gut. Die Action set pieces sehen hervorragend aus, allein die erste Szene nach dem Vorspann hat mich schier vom Hocker gerissen (Helis, Slow-Mo, Explosionen). Vor allem auf der technischen Seite ist McGs Film ein Brett, denn so gut wie hier sahen die SFX aus der Schmiede ILMs schon sehr lange nicht mehr aus. Statt auf CGI setzt man hier nämlich – allen voran bei den Terminatoren – auf handmade, was nach wie vor um ein Vielfaches besser aussieht (nur verstehen das leider viele Verantwortliche nicht, aber klar, es ist ja auch eine Kostenfrage). Sogar Arnies (digitales) Cameo sieht handwerklich gar nicht mal so übel aus, auch wenn die Szene für sich genommen etwas deplaziert, ja sogar selbstzweckhaft, wirkt.

Der kurze Auftritt Schwarzeneggers – oder besser gesagt Roland Kickingers (der seinen Body quasi zur Verfügung stellte) – ist dann auch eines der wenigen Elemente, die den Vierten überhaupt irgendwie mit der Ursprungsgeschichte verbindet, denn hin und wieder fragt man sich doch, ob da eigentlich jemand das Ganze auch zu Ende gedacht hat (woher weiß der Widerstand eigentlich, dass John Connor (Christian Bale) der Eine ist?, Connor, der ja bereits erfahren hat, dass Terminatoren auch gut sein können, misstraut Marcus (Sam Worthington) dennoch ohne Einschränkungen?, usw.). Und dennoch bringt Terminator Salvation interessante Aspekte hervor, wie beispielsweise die Figur des Marcus Wright, der den Konflikt Mensch-Maschine – Menschmaschine durchaus bereichert.

Es sind also vielmehr die Schauwerte, die hier begeistern können, weniger das inhaltliche Konstrukt, das uns hier vorgesetzt wird. Auch die vielen Zitate, mit denen der Film alles andere als geizt, erschließen sich in erster Linie auf optischer Ebene, denn woher kennt man beispielsweise die Menschensammler oder an was erinnern bloß die vielen flüchtenden Menschenmassen? Terminator Salvation zitiert quer durchs Genre, und dabei sind zitierte Filme bisweilen selbst noch nicht besonders alt. Doch was spielt das Alter schon für eine Rolle? Terminator 2: Judgment Day gehört bis heute zu den Blaupausen des Actionfilmes und auch in Hinsicht auf die Effekte kann er vielen heutigen Produktionen noch immer das Wasser reichen. Leider geht die Magie, die von Camerons Actionbrett ausgeht, hier komplett flöten, nicht ein Magic Moment oder ähnliches, das groß in Erinnerung bleiben würde.

Dafür tummelt sich Terminator Salvation dann doch wieder zu sehr in gewöhnlichen, modernen Actiongefilden (Optik und Actionstil erinnern beispielsweise stark an Michael Bay). Auch in Sachen Pathos und Dialogen sind sich McGs Film und Bays Œuvre nicht unähnlich. Durchhalteparolen, Opferbekundungen und dergleichen dürften einigen sicherlich sauer aufstoßen, denn bisweilen ist es doch äußerst cheesy, das Ganze, keine Frage. Das messianische Ende – der Titel verrät es ja bereits – ist da sicherlich das Sahnehäubchen. Sowieso sticht gerade mal Anton 'Chekov' Yelchin als Einziger aus der Besetzung heraus (immerhin: Ironside!, wenn auch auf Autopilot), die zwar hochkarätig, aber deutlich unter ihren Möglichkeiten agiert (und ich zähle Bale immerhin zu meinen Lieblingen). Vielleicht liegt es aber auch am Fokus, der sich nie für eine Figur oder eine Situation entscheiden kann, sondern ständig zwischen Connor und Wright pendelt, was Terminator Salvation schließlich schlichtweg unausgegoren zurück lässt. (6/10)


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Neuer, noch besserer Trailer zu 'Terminator Salvation'


"You want me to go fuckin' trash your lights!?" Christian Bale going berserker (am besten aber den Dance Remix hören) hat sich wohl gelohnt, denn der neue Trailer zu McGs Terminator Salvation (480p/720p/1080p) sieht doch nochmal eine Ecke besser aus als der erste, japanische Trailer. Die Effekte sehen technisch hervorragend aus und es scheint auch in regelmäßigen Abständen ordentlich zu knallen – nicht zu vergessen die Helikopter … Am Ende dann wieder mal Gänsehaut zum Hauptthema. Ja, doch, do want!


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'Terminator Salvation': Japanischer Trailer zum Sequel


Na, wurde ja auch langsam mal Zeit. Zeit für den vollen Trailer zu Terminator Salvation – bisher in Form des japanischen Trailers (Direktlink, MP4) -, dessen Teaser Trailer ja doch für eine recht positive Resonanz sorgte. Das dürfte wohl auch der Trailer, den es jetzt auch in HD gibt (480p/720p/1080p) der zwar leider noch nicht in glorreichem HD zur Verfügung steht, aber auch in bescheidener Qualität nicht mit Reizen geizt. Zwar wird mir das Theme etwas zu kurz angespielt, aber der Rest scheint wirklich gut geworden zu sein. Zwar bleiben angesichts McGs gewisse Zweifel, aber zumindest scheint er zu verstehen, was man mit einem Trailer erreichen soll – nämlich Appetit anregen. Und ich formuliere es mal so: ich habe wirklich Hunger!


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