Eigene Homepage ganz einfach erstellen


Hierbei handelt es sich um ein Sponsored Post

Eine Visitenkarte ist im Geschäftsleben sehr wichtig, ja essentiell. Wer keine hat, der wird schnell vergessen, denn wir Leben in einer Zeit, in der alles ganz schnell und effektiv von statten gehen muss, da geht der Einzelne schon mal unter. Leider. Im Netz ist es genau so, wenn nicht sogar noch schlimmer. Kaum schaut man sich eine Seite im Netz an, hat man sie auch schon wieder vergessen, wenn sie nicht etwas auszeichnet, das im Gedächtnis bleibt. Und irgendwann, wenn wir sie wieder aufrufen wollen, haben wir ganz vergessen, wie sie hieß. Eine eigene Homepage ist also ein sehr nützliches Tool, um sowohl im Netz, als auch im Geschäftsleben nicht in Vergessenheit zu geraten. Viele nutzen ein persönliches Blog, andere eine eigene Seite mit Informationen rund um Person, Beruf und Lebensstationen. Doch wie erstelle ich am besten eine Homepage? Anbieter wie Sand am Meer gibt es mittlerweile ja, da kann man schnell mal den Überblick vergessen.

Oftmals muss man sogar noch dafür zahlen, sprich einen Webdesigner anheuern oder Bekannte anhauen, die sich damit vielleicht auskennen. Doch eine kostenlose Homepage erstellen kann im Prinzip jeder. Webvisitenkarte.net hilft dabei beispielsweise mit Rat und Tat. Hier wird eine absolut kostenlose Möglichkeit angeboten, die zudem sehr einfach zu verstehen und zu bedienen ist. Auf der Homepage finden Sie dazu alle nötigen Informationen und beispielsweise auch ein Formular, das Sie ausfüllen können, um zu sehen, ob Ihre Wunschadresse – auch ein sehr wichtiger Faktor – noch verfügbar ist. Natürlich gibt es neben (kostenpflichtigem) Webspace auch eine eigene E-Mail-Adresse für Sie oder Ihre Firma, so dass sie ein seriöses Erscheinungsbild haben, das für geschäftliche oder private Zwecke obligatorisch ist. Viele Layouts stehen zum Designen Ihrer Page zur Verfügung, mit nur wenigen Klicks können Sie so ihre eigene Seite mit all Ihren Wünschen erstellen. Ein Video erklärt Ihnen zudem noch einmal das Wichtigste.


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Warum Werbung auf Blogs in Ordnung ist


Treue Leser werden es bereits bemerkt haben: in letzter Zeit findet sich etwas mehr Werbung als sonst auf diesem Blog. Warum? Weil ich immer mehr Angebote von Seitenbetreibern und Firmen bekomme, die mich fragen, ob es möglich wäre, dass ich einen Werbepost zu ihrer Seite/Firma schreibe. Diese werden selbst verständlich gut bezahlt, klar, sonst würde ich sie ja nicht schreiben und veröffentlichen. Worauf ich damit aber eigentlich hinauswill: Geht Werbung auf Blogs eigentlich in Ordnung? Darf man mit Bloggen Geld verdienen? Ein Thema, das mindestens so alt ist wie die Blogosphäre selbst. Besonders in den letzten Jahren ist die Monetarisierung immer stärker in den Fokus vieler Blogger geraten, und auch bei einem kleinen Bloggergipfel in Sibirien im letzten Jahr wurde das Thema angesprochen. Von was reden wir hier überhaupt? Von einigen wenigen AdSense-Anzeigen in der Sidebar eines Blogs oder bezahlten Posts im redaktionellen Teil des Blogs?

Werbung ist natürlich in vielen Formen (und Farben) möglich. Während die meisten auf Links in der Sidebar, dem Footer oder gar zwischen Post und Kommentaren setzen, gibt es aber auch Werbeposts – oder Reviews, wie jene von Trigami, die ich aber ebenfalls als Werbeposts verstehe und betrachte -, die von großen Firmen kommen (beispielsweise über Trigami) oder von Seitenbetreibern, die ihre eigene Seite gerne pushen würden, in dem sie Werbeposts kaufen. Klar, wer will seiner Seite (i.e. Blog) nicht gerne zu mehr Traffic, sprich Lesern verhelfen? Ich kenne viele Blogger, die mir erzählt haben, dass sie Bloggen, weil es ihnen Spaß macht und sie ihre Ideen/Meinungen/Ansichten gerne mitteilen. Aber sind wir doch mal ehrlich und lassen all die altruistischen Motive außer Acht: Wenn mein Blog keiner lesen will, mein Geschreibsel also nicht auf Gegenliebe stößt (und damit ist nicht etwa eine affirmative Leserschaft, sondern eine generelle Leserschaft gemeint), dann sinkt auch automatisch meine Motivation. Das wäre, als würde ich vor dem Spiegel stehen und mit mir selbst reden – macht ja schließlich auch keiner, oder? Der 'Erfolg' eines Blogs wird primär an Traffic, Feedabonnenten und Kommenta(to)ren gemessen, nicht an den Einnahmen, so viel sei vorausgestellt.

Ich mache das aber, weil ich Schreibpraxis bekommen möchte und nur weil ein Artikel nicht kommentiert wird, heißt das ja nicht, dass er auf kein Interesse stößt, mag der eine oder andere nun entgegnen. Blödsinn, sage ich, denn erstens kann ich anhand des Traffic bestimmen, ob die Artikel gut ankommen oder nicht, und zweitens geht die Motivation irgendwann gegen Null, wenn ich nach 50 Artikeln noch immer keine Kommentare habe. Man redet es sich selbst schön, um es auf den Punkt zu bringen. Warum ich diesen Exkurs mache? Schließlich geht es hier ja um Werbung auf Blogs. Die Antwort ist ganz einfach: Bloggen ist ein Business. Weniger ein Business wie der Journalismus, als vielmehr ein Business der Selbstvermarktung. Keiner, der sich nicht gerne selbst reden hört oder gerne mit seinen Ansichten hausieren geht, bloggt. Das eigentliche Business ist es also, mit dem, was einem selbst Spaß macht und in dem man sich eine gewisse Expertise zuspricht, Erfolg zu haben. Nun sagte ich bereits, dass sich Erfolg im Traffic widerspiegelt – zumindest primär. Dieser Erfolg ist wiederum die Grundvoraussetzung für die Monetarisierung des eigenen Blogs.

Viele der Blogger sind selbstständig, verfügen über ein eigenes Gewerbe oder – im Fall von Blogs, die von mehr als einer Person geführt werden – sind gar eine GbR. Dies sind natürlich Grundvoraussetzungen, wenn man beabsichtigt, mit seinem Blog auch Geld zu verdienen. Der meiner Meinung nach wichtigste Aspekt ist also: Warum sollte man mit dem, was einem großen Spaß macht (das setze ich voraus, denn nur des Geldes wegen zu Bloggen ist natürlich Quatsch und auf lange Sicht hin kaum möglich) und in dem man nicht der Allerschlechteste ist – und sei es nur das Verbreiten von Meinungen oder alltäglichen Stories – kein Geld verdienen? Vom zeitlichen Aufwand, den man in solch ein Projekt steckt, mal ganz zu schweigen. Viele Blogger investieren mittlerweile so viel zeit in ihr Blog, dass es vom zeitlichen Aufwand her einem Nebenjob gleichkommt. Und der wird ja schließlich auch bezahlt und so gewählt, dass man seine Expertise zumindest zu einem gewissen Grad nutzen kann. Nun kenne ich aber auch einige (wenige) Blogger, die gar die Meinung vertreten, dass eine einzige Werbeanzeige (i.e. ein AdSense-Platz in der Sidebar) bereits das Ende der Integrität darstelle. Schließlich würde man durch die Werbung ja korrumpiert und könne so keine unbefangene Meinung mehr vertreten. Das ist natürlich deshalb schon Blödsinn, weil eine Meinung oder Handlung (i.e. ein Blogpost) nie völlig wertfrei ist.

Die Prämisse für diese Schlussfolgerung ist dann auch eine falsche. Man darf das Wort Blogger und Journalist nicht synonym verwenden. Ich bezeichne mich selbst als Journalist, aber nicht etwa, weil ich ein Blog betreibe, sondern weil ich für diverse Online- und Printmedien tätig bin, für die ich nicht nur anders schreibe als im Blog, sondern die einem rein journalistischen Ziel und nicht etwa der Selbstdarstellung – um es mal bewusst überspitzt zu formulieren – dienen. Natürlich will man auch damit Geld verdienen und ja, auch das ist ein Business, aber nicht mein eigenes. Ich bin nicht etwa Verleger oder Herausgeber, sondern Redakteur. Bloggen hingegen ist alles in einem (will man sich doch dem journalistischen Vergleich bedienen). Ich bin Redakteur, Grafiker, Herausgeber, Verleger – und Anzeigenleiter. Ich bin Unternehmer, um es pointiert zu formulieren. Bin ich gar nicht! Doch, bist Du – zumindest, wenn Du in das Unterfangen Bloggen nicht nur investieren willst (für Hosting, etc.)! Wer diese Prämisse dennoch verneint, der braucht eigentlich gar nicht erst weiter zu lesen, denn für den ist Werbung auch nicht interessant – man denke erneut an die kausale Kette Elan, Traffic, Business, Werbung, Belohnung der Arbeit.

Die Belohnung der Arbeit steht dabei für mich an erster Stelle, das sagte ich bereits. Dass sich die meisten Leute über lang oder kurz auf ein bestimmtes Thema oder zumindest Genre einschießen (in meinem Fall Film), spielt dabei ebenfalls eine Rolle. Beobachtet man einige Blogs und welche Art Werbung sie geschaltet haben, dann bemerkt man schnell, dass diese meist themenrelevant ist. Blogge ich über Fotografie, habe ich größtenteils Werbung, die auf Fotografen, Fotoservices oder sonstige kommerzielle Seiten rund um das Thema Fotografie verlinkt. Nun könnte man natürlich argumentieren, dass ebensolche Werbung mich in meiner Haltung und meiner Schreibe beeinflusst. Andererseits ist sie aber auch passend, da ich ja schließlich auf einem Blog bin, in dem es um das Thema Fotografie geht. Der Schuss kann aber auch nach hinten losgehen, denn in solch einem Fall wird es mir meist erschwert herauszufiltern, was nun Werbung, und was nun Content ist. Natürlich sollte Werbung stets als solche markiert sein, was das Herausfiltern zumindest auf den zweiten Blick dann doch recht einfach macht. Markierung, das ist das Stichwort. Werbung ist in den meisten Fällen deutlich als solche auszumachen, auch wenn Formulierungen natürlich variieren. Selbst wenn sie sich im redaktionellen Teil befindet. Werbung ist Reklame ist ein Sponsored Post ist ein Partnerlink ist ein Advertorial ist ein Review.

In meinem Falle verhält es sich sogar noch neutraler, denn jedweder Werbepost, der auf Equilibrium bisher zu lesen war, hatte nie einen filmischen Hintergrund (zugegeben, hin und wieder bette ich es in einem filmrelevanten Kontext ein, aber die Sache, für die geworben wird, hat mit dem Blogsujet nichts zu tun). Kein Verleih, kein Label, kein Kino hat bisher gegen Bezahlung auf meiner Seite geworben. Selbstverständlich mag es irgendwie komisch anmuten, wenn man auf einem Filmblog etwas über ein Flirtportal für Menschen über 50 findet, aber der Vorwurf Werbung korrumpiere ist damit zumindest entkräftet. Ein weiteres Stichwort beim Thema Werbung auf Blogs heißt Lesen. Ein Blog ist ein anderes Medium als das Fernsehen oder Print. Wenn mir auf einem Blog eine Anzeige oder ein Werbepost begegnet, bin ich diesem nicht etwa ausgesetzt wie dem Zwangstrailer auf einer DVD oder der Werbeeinblendung im TV (was ja auch immer mehr zur Gewohnheit wird), nein, ich habe die Maus in der Hand und kann gezielt runterscrollen und die Werbung damit überspringen/umgehen. Eine Bewegung am Mausrad ist dann auch keine große Arbeit. Da ist es schon anstrengender, wenn man die Fernbedienung in die Hand nehmen muss, um umschalten zu können oder die Zeitung eine Seite weiterblättern muss.

Nichts ist kurzlebiger als ein Blog als solches oder gar ein Blogpost. Getreu dem Sprichwort, dass nichts älter ist als die Zeitung von gestern, ist auch ein Post in einem Blog ein Tagesgeschäft. Natürlich muss man hier zwischen der Art des Textes differenzieren (in meinem Fall wollte ich natürlich nicht, dass eine Filmkritik gelesen und dann wieder vergessen bzw. nicht kommentiert würde), aber ein Werbepost, interessiert es den Leser nicht, ist bereits vergessen, wenn man es überscrollt hat. Dies gilt sowohl für den Contentbereich, als auch für Sidebar, Footer und Co. Pop-Ups sind da noch mal eine andere Kategorie, klar, aber die lasse ich mal außen vor, auch, weil ich sie nicht einsetze. In Zeiten des Internets, des Web 2.0, in denen allzu weise Psychologen uns jeden Tag mitteilen, wie stark unsere Aufmerksamkeitsspanne doch gesunken sei, ist die Werbung doch nach Sekunden wieder vergessen. Wer Blogs liest, der ist auch kein blutiger Internetanfänger, der einige Minuten braucht, bis er das Wichtige vom Unwichtigen unterschieden hat oder den Balken zum scrollen erst einmal gefunden hat. Und wer jetzt noch sagt, er will aber nicht erst nach Relevantem suchen müssen, der ist im Internet sowieso falsch, denn das Internet ist eine ständige Suche nach dem Relevanten.

Nun will ich weiß Gott niemanden Heuchler nennen oder eine moralisch-ethische Diskussion vom Zaun brechen, aber wer will für ein paar hundert Wörter und einen Zeitaufwand von höchstens einer Stunde (und hier gehe ich von einem Werbepost aus, ein Aufwand für Links oder Banner ist ja quasi nichtexistent) nicht auch einen Stundenlohn kassieren, für den viele andere mehrere Stunden arbeiten müssen – mit Arbeit, die sie nicht machen würden, würde sie nicht bezahlt. Unternehmerische Blogger, ich nenne sie einfach mal so, schlagen damit zwei Fliegen mit einer Klappe. Wer Werbung auf Blogs noch immer als ethisch untragbar und korrumpierend ansieht oder sie einfach schlichtweg ablehnt, der kann seine Brötchen gerne weiterhin mit 'ehrlicher' Arbeit verdienen und bloggen um des Bloggens Willen. Nur regt Euch dann bitte nicht auf, wenn es bei uns mal für einen Cocktail oder eine DVD mehr im Monat reicht. Dafür regen wir uns dann auch nicht auf, wenn Ihr unser Blog nicht mehr regelmäßig lest. Und nein, für diesen Post hat mich niemand bezahlt.

Bild: m.p.3.


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