Thumps Up: Trailer zur Roger Ebert Dokumentation 'Life Itself'

Life Itself, die Doku zu Roger Ebert Leben und Karriere läuft gerade in Cannes und gibt uns im frischen Trailer einen ziemlich emotionalen Einblick. Unter anderem kommen Werner Herzog und Martin Scorsese sowie andere Wegbegleiter Eberts zu Wort. Ich bin wirklich sehr gespannt! Einen Kinostart gibt es natürlich noch nicht, aber der könnte tatsächlich auch hierzulande in die Kinos kommen.

(Via FilmDrunk)


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Spring Break, Bitches! Gewinnt 2×2 Tickets für 'Spring Breakers'


Am 21. März startet der nicht nur von mir heiß ersehnte Spring Breakers von Harmony Korine. Darin lässt es eine Gruppe von Studentinnen (u.a. Selena Gomez und Vanessa Hudgens) beim alljährlichen Spring Break ordentlich krachen – nur um sich wenig später im Gefängnis wiederzufinden. Doch Hilfe naht in Form des Gangsters Alien (James Franco), der den Mädels die Kaution stellt und fortan etwas ganz Besonderes mit ihnen vorhat … Ich habe die PV zum Film leider verpasst, aber die Kollegen, die ihn bereits gesehen haben, sind allesamt begeistert von Korines jüngstem Film. Damit auch Ihr pünktlich zum Kinostart in den Genuss von Spring Breakers kommt, verlose ich in Kooperation mit Wild Bunch Germany 2×2 Kinotickets für den Film.

Um an ein Paar Tickets zu kommen, müsst Ihr einfach einen Kommentar hinterlassen und das Gewinnspiel via Button liken. Zeit habt Ihr dafür bis Dienstag, 19. März, 23.59 Uhr. Teilnahmeberechtigt sind alle Leser mit einer deutschen Postadresse. Die Gewinner werden mit Hilfe von Random.org ermittelt. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Ich wünsche Euch allen viel Glück!

Update, 20. März Aus. Schluss. Vorbei. Je zwei Tickets gehen an resi und margritomi, wie Random.org bestimmt hat. Ich wünsche Euch beiden viel Spaß im Kino und allen anderen danke ich für's Mitmachen! Party on, bitches!


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Neuer Red Band Trailer zu Harmony Korines 'Spring Breakers'

Noch vier Wochen müssen wir uns gedulden bis Harmony Korines Spring Breakers in die deutschen Kinos kommt. In der Zwischenzeit wird uns das Warten allerdings mit einem neuen Red Band Trailer versüßt, der einmal mehr die Party und den Exzess feiert. Ich freue mich mittlerweile aber nicht mehr so sehr auf den Film, weiß auch nicht (gespannt bin ich nach wie vor, klar). Deutscher Kinostart ist am 21. März.

(Via @reeft)


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Spring Break, Bitches! 'Spring Breakers' Red Band Trailer

Vor zwei Wochen ist endlich mal ein Trailer zu Harmony Korines Spring Breakers aufgetaucht. Das lange Warten scheint sich gelohnt zu haben, denn nun gibt es auch einen etwas expliziteren Red Band Trailer, in dem die Mädels sogar Britney Spears zum Besten geben! Deutscher Start ist am 21. März.

(Via FilmDrunk)


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Let's Party! Trailer zu Harmony Korines 'Spring Breakers'

Nicht viel Zeit, daher nur: Finally!

(Via Twitch)


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Poster zu Harmony Korines 'Spring Breakers' hat viele Bikinis


Harmony Korines Spring Breakers ist noch so etwas wie ein Geheimtipp. Jeder, der ihn auf einem Festival gesehen hat, ist ziemlich angetan, manch einer redet sogar schon von einem 'future cult favorite'. Bei der breiten Massse ist er aber noch nicht wirklich angekommen. Am 21. März ist es dann endlich auch hierzulande so weit und Korines neuer Film startet in den Kinos (wenn auch wohl in einer sehr überschaubaren Anzahl von Kinos). Das neue Poster mit mächtig vielen Bikinis und einem Gangsta James Franco schraubt die Erwartungen jedenfalls nur noch weiter hoch.

(Via The Playlist)


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Gewinnt 2×2 Kinotickets für 'Beasts of the Southern Wild'


Benh Zeitlins Beasts of the Southern Wild ist aktuell so etwas wie ein Festivalliebling. Auf dem diesjährigen Fantasy Filmfest wurde er gefeiert, ebenso auf der diesjährigen Viennale und natürlich in Cannes. Doch wie so oft erreichen gerade diese Festivallieblinge nur selten das breite Publikum – oder erst ziemlich spät. Ich habe den Film selbst noch nicht gesehen, bin nach all den Lobeshymnen aber sehr gespannt. Das Warten hat hierzulande dann auch bald ein Ende, denn am 20. Dezember bringt MFA+ das Fantasydrama in die deutschen Kinos. Pünktlich dazu verlose ich in Kooperation mit MFA+ 2×2 Kinotickets für Beasts of the Southern Wild. Um zwei Tickets gewinnen zu können, müsst Ihr einfach einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail-Adresse hinterlassen. Zeit dafür habt Ihr bis Sonntag, 09. Dezember, 23.59 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Und wer noch eine Reise nach 'Southern Wild', New Orleans, gewinnen will, der schaut bei Beast it vorbei. Viel Glück!

Update, 11. Dezember Je zwei Tickets gehen an Thomy und Christian, wie Random.org ermittelt hat. Viel Spaß Euch beiden im Kino! Allen anderen danke ich für's Mitmachen.


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Asymmetrische Prostata: 'Cosmopolis' Blu-ray Review


David Cronenbergs A Dangerous Method gehörte im letzten Jahr zu meinen heiß ersehntesten Filmen des Jahres. Das Ausgangsmaterial um die Freundschaft zwischen den beiden Psychoanalytikern Carl Jung und Sigmund Freud schien wie gemacht für den kanadischen Ausnahmeregisseur. Doch dann, nach der Sichtung, machte sich Enttäuschung breit. Nicht etwa, weil es kein richtiger Cronenberg-Film war, sondern weil es so schien, als hätte Cronenberg nicht wirklich viel Energie und Interesse in das Projekt gesteckt. Fast nichts von dem, was man aus seinen früheren Werken kennt, fand sich in diesem Film wieder. Hinzu kam das Spiel der von mir sonst sehr geschätzten Keira Knightley, das irgendwo zwischen genial und purem Overacting zu veranschlagen war. Die Hoffnung war also groß, dass Cronenberg mit seinem neuen Film Cosmopolis zu alter Form zurückkehren würde. Und das soll nicht etwa heißen, dass er bitteschön immer und immer wieder das gleiche machen soll, sondern erkennen lässt, dass der Film seine Handschrift trägt. Doch leider wurde dieser Wunsch einmal mehr nicht erfüllt. Viel mehr noch, er wurde regelrecht zerstört.

Cosmopolis, das ist ein Film, der so stark nach Papier riecht, dass es einem als Filmliebhaber nicht leicht fällt, das Ganze über die gesamte Dauer zu verfolgen. Zumindest aktiv. Der Film, der auf Don DeLillos gleichnamigem Roman basiert, funktioniert dementsprechend vielleicht als Buch oder als Theaterstück, aber nicht als Film. Es fehlt einfach die visuelle Komponente, die zwar vorhanden ist, in all den prätentiösen und selbstgefälligen Dialogen aber komplett untergeht. Und wenn mal etwas anderes als ein Dialog zwischen zwei äußerst starren Darstellern passiert, dann wurde es bereits im Trailer vorweggenommen. Stattdessen setzt Cronenberg auf Sex, wirre Dialoge und etwas Gewalt. Das klingt eigentlich nach genau den Zutaten, die einen Cronenberg ausmachen, nicht? Richtig, etwas erinnert Cosmopolis dann auch an Cronenbergs wohl verstörendsten Film Crash, mit dem Unterschied, dass Robert Pattinsons Limousine einen Totalcrash erleidet, der keinen Platz mehr für Interessantes lässt.

Vielleicht liegt das aber auch am Cronenberg-untypischen Cast, der mit Robert Pattinson bereits im Vornherein für viel Aufsehen sorgte. Während Pattinson zu Beginn noch eine unglaubliche schlechte und statische Leistung zeigt, macht er sich im Laufe des Filmes immerhin. Diesen Milliardenschweren Manager, der in seiner Limo durch Manhattan fährt, um sich einen neuen Haarschnitt verpassen zu lassen, verkörpert er mit der nötigen Arroganz und Selbstverliebtheit. Ganz im Gegensatz zu seinen Mit- und Gegenspielern wie Juliette Binoche, Mathieu Amalric und Paul Giamatti, deren Auftritte zum Teil ziemlich deplatziert und forciert wirken. Ihnen bleibt bei den schrecklichen Dialogen, irgendwo zwischen Finanzkrise, Dekadenz und Revolution, aber auch nicht viel Raum für eigene Ideen. Wenn man versteht, um was es überhaupt geht, dann wirkt das auf den Zuschauer so, als sähe man sich eine dreistündige schlechte Theater-Inszenierung an, die nur aus Dialogen besteht.

Bis man zusammen mit Pattinson bei Giamatti ankommt, hat man den Kampf schon längst aufgegeben und hofft nur noch, dass es bald zu Ende ist. Das Ende kommt dann auch endlich, abrupt und ohne wirkliche Auflösung. Natürlich war und ist das Kino des David Cronenberg stets sperrig, aber nicht auf diese künstliche Art und Weise. Cosmopolis hat nichts, was ihn auch nur irgendwie rehabilitieren würde. Er ist nichts weiter als eine 108-minütige Tour de Force im schlechtesten Sinne. Cronenberg hat damit entgegen der Erwartungen A Dangerous Method um Längen unterboten und ich hasse es zu sagen, aber auch einen der schlechtesten Filme des Jahres abgeliefert. (3.5/10)

Die Blu-ray von Ascot Elite erscheint am 29. Oktober (Amazon-Partnerlink) und ist bildttechnisch ebenfalls kein Highlight. Obwohl Cronenberg digital gedreht hat, sieht man davon auf der Blu-ray leider nicht viel. Das Bild ist durchschnittlich, ob der vielen dunklen Szenen – ein Großteil des Filmes spielt in der Nacht – gibt es keine wirklich Wow-Momente, denn auch der Schwarzwert könnte besser sein. Der Ton hingegen ist ordentlich, an den richtigen (aber quantitativ wenigen) Stellen bekommt auch der Subwoofer mal etwas zu tun. Bei den Extras kann die Blu-ray am stärksten punkten: Interviews, B-Roll, ein (wirr zusammengeschnittener) Berlinale-Clip von der Premiere und eine Trailershow runden die Scheibe ab.


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Neuer Trailer zu Quentin Tarantinos 'Django Unchained'

Wird bei vielen wieder für ein feuchtes Höschen sorgen, der neue Trailer zu Quentin Tarantinos Django Unchained. Für mich war der einzige Lichtblick Jonah Hill, von dem ich gar nicht wusste, dass er dabei ist. Ansonsten muss ich mich leider wiederholen: Waltz kann ich so was von nicht mehr sehen und auch der Rest haut mich alles andere als von den Socken. Deutscher Start ist nun am 17. Januar 2013.

(Via LangweileDich.net)


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Apocalypse Now: 'Take Shelter' Blu-ray Review


Wenn Kritiker und Jurys sich einig sind, dann ist oftmals doch etwas dran. So auch im Falle von Take Shelter, der unzählige Preise absahnen konnte, unter anderem auch in Cannes. In seinem zweiten Film setzt Regisseur Jeff Nichols erneut auf Michael Shannon, der hier eine ziemlich beeindruckende Leistung abliefert, die man getrost zu den besten des laufenden Kinojahres zählen darf. Selbiges gilt für die weibliche Hauptrolle, die mit Jessica Chastain ebenfalls topp besetzt ist. So ist Take Shelter dann auch primär Schauspielkino auf höchstem Niveau, denn statt auf einen ausgefeilten Plot zu setzen, zeigt Nichols, was er aus den beiden alles rausgeholt hat. Shannon gibt den psychisch erkrankten Ehemann, der keiner Fliege etwas zu leide tun könnte und seine Familie über alles liebt. Chastain ist die sorgsame, liebende Mutter und Ehefrau, die ihren Mann auch in den dunkelsten Zeiten unterstützt, zugleich aber auch um das Wohlergehen ihres taubstummen Kindes besorgt ist.

Nichols gelingt es sehr schnell eine spannende, teils bedrohliche Atmosphäre aufzubauen, ohne auf billige Effekthascherei setzen zu müssen. Sein Film lebt von seinen Darstellern, teils allein durch ihre Mimik schon eine Bedrohlichkeit ausstrahlen, dass man gefesselt ist. Das einzige, was man Take Shelter vorwerfen kann, ist dann auch lediglich die Tatsache, dass sich der Film viel zu sehr auf dieser Atmosphäre ausruht und lange Zeit nicht wirklich in die Gänge kommen will. Nichols lässt Curtis (Shannon) eine Vision nach der anderen haben, obwohl dem Zuschauer schon längst klar ist, dass da etwas nicht stimmt. Damit verspielt es sich Nichols ein klein wenig – denn trotzt dieser Intensität können Shannon und Chastain den Film nicht über die ganze Laufzeit von zwei Stunden tragen. Und auch beim Ende wäre weniger mehr gewesen. Mit Nichols' Ende ist der Film nicht nur etwas zäher, sondern nimmt dem Ganzen ein klein wenig die Magie, statt mit der Erwartungshaltung des Zuschauers gekonnt zu spielen. Mehr kann man Take Shelter aber wirklich nicht vorwerfen, denn trotz kleinerer Mängel hat er all die Lorbeeren verdient. (8/10)

Die Blu-ray von Ascot Elite ist seit dem 21. August im Handel erhältlich (Amazon-Partnerlink) und wird dem Naturschauspiel sowohl was das Bild als auch den Ton angeht absolut gerecht. Vor allem die hellen Naturaufnahmen sind ziemlich scharf und detailfreudig. Das Highlight der Scheibe ist aber definitiv die DTS-HD-Tonspur, die in den richtigen Momenten richtig aufdreht und Subwoofer und Rears fast schon zum Glühen bringt. Wer den Film abends schaut oder gar sensible Nachbarn hat, der sollte lieber die UTs anschalten und runterdrehen – oder sein System am besten ganz ausschalten. Neben entfallenen Szenen (die zurecht im Schneideraum landeten) gibt es noch einen Audiokommentar, ein Making-of und vieles mehr. Eine wirklich schöne Veröffentlichung.


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