Die besten Filme über Online Dating


Hierbei handelt es sich um ein außerredaktionellen Post

Wie kann man in der heutigen hektischen Zeit zwischen Arbeit, Fitnessstudio, Einkauf und anderen Verpflichtungen seine zwischenmenschlichen Beziehungen pflegen? Ob Fluch oder Segen, das Internet ermöglicht es uns. Will man mit Freunden oder Familie chatten, neue Bekanntschaften machen oder alte wieder aufleben lassen, dank Internet werden alle Distanzen kürzer. Auch aus diesem Grund gehören heutzutage Online Dating und Fernbeziehungen zum Alltag. Internet-Portale wie First Affair machen unser Liebesleben leichter und helfen uns den richtigen Partner für unsere Bedürfnisse auszusuchen. Und wie schon immer, macht Hollywood daraus ein ganz neues Filmgenre.

Wie wäre es mit dem Klassiker Schlaflos in Seattle (Originaltitel: Sleepless in Seattle, 1993), bei dem sich noch auf altmodische Art über Radio und Briefverkehr eine Beziehung zwischen Sam und Annie entwickelt.

Für die meisten gilt e-M@il für Dich (Originaltitel: You've got Mail, 1998) als der Nachfolger zu Schlaflos in Seattle. In dieser Neuverfilmung des Films Rendezvous nach Ladenschluss, verlieben sich zwei scheinbar völlig unbekannte Personen über E-Mail Kontakt ineinander. Die Protagonisten kennen sich im wirklichen Leben, können sich aber durch einige unglückliche Zufälle nicht leiden. Dank den „anonymen“ E-Mails lernen sie sich jedoch viel besser kennen und verlieben sich ineinander.

Auch bei dem Filmdrama Das Haus am See (Originaltitel: The Lake House, 2006) kennen sich die Protagonisten nicht persönlich, sondern haben über einen Briefkasten Kontakt zueinander. Unglücklicherweise lebt sie im Jahre 2006, er aber zwei Jahre zurück in der Vergangenheit. Ein Treffen scheint somit unmöglich, auch wenn sie sich bereits unsterblich ineinander verliebt haben.

Um wahre Liebe, die alle Hürden überwinden kann, geht es auch in Wie ein einziger Tag (Originaltitel: The Notebook, 2004). Man sieht einen alten Mann, der seiner an Alzheimer erkrankten Frau ihre gemeinsame Liebesgeschichte vorliest. Die beiden sollten aus vielen Gründen nicht zusammen sein, haben es letztendlich aber doch geschafft und verbringen selbst die letzten Momente ihres Lebens miteinander vereint.

Lustiger zu geht es in Frau mit Hund sucht…Mann mit Herz (Originaltitel: Must Love Dogs, 2005). In dieser Komödie versucht die frisch geschiedene Lehrerin Sarah ihr Glück übers Internet. Genervt von den sonderbaren Internetbekanntschaften, beginnt sie eine Affäre mit dem Vater eines ihrer Schüler. Diese hält jedoch nicht lange und sie erkennt, dass doch ein Mann bei den Internetanzeigen dabei war, an den sie ihr Herz verloren hat: Jake, der ein großes Herz für Hunde hat.

In dem Dokumentarfilm Catfish (Originaltitel: Catfish, 2010) wird deutlich gezeigt, wie sehr man auf sozialen Netzwerken sein Erscheinungsbild manipulieren kann. Der Protagonist Nev verliebt sich in eine junge Frau, doch nichts ist so, wie es scheint.

Bild: Catfish by Suketu Gajjar (CC BY 2.0)


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Die Top 10 Dokumentationen des Jahres 2011


In diesem Jahr habe ich einfach zu viele gute Dokus gesehen, als dass ich sie in eine gemeinsame Liste mit den Spielfilmen stecken könnte. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, eine extra Top 10 für die Dokumentationen zu machen, die in diesem Jahr wieder mal ziemlich hochkarätig waren. Beherrschendes Themen waren auch in diesem Jahr wieder der Krieg und die Missstände in der Gesellschaft. War es im letzten Jahr Restrepo, ist es in diesem Jahr der thematisch sehr ähnliche Armadillo, der den besten Dokumentarfilm des Jahres markiert.

Zugegeben, es ist etwas schwer bei den Dokus nach Veröffentlichung zu gehen, denn viele dieser Perlen wurden entweder ganz spät oder bis heute nicht in Deutschland veröffentlicht. Leider wird das ganze 'Genre' hierzulande noch immer äußerst stiefmütterlich behandelt, was sich so schnell auch nicht ändern dürfte (ich will nicht wissen, mit wie vielen Kopien beispielsweise The Black Power Mixtape 1967-1975 in die Kinos kam – immerhin kam er in die Kinos, das allein verdient schon Respekt).

Wenn ich mir meine Top 10 der Spielfilme anschaue (die morgen kommt), dann muss ich ohnehin sagen, dass die Dokus dem Spielfilm meist überlegen sind. Ich könnte außer dem unsäglichen Pina beispielsweise keine schlechte Doku aus 2011 nennen, denn ich habe einfach keine (wirklich) schlechte gesehen. Eigentlich wollte ich noch viele mehr sehen, was aufgrund der Verfügbarkeit, weniger der Zeit, aber nicht möglich war. The Big Eden ist so ein Kandidat, dito Die Jungs vom Bahnhof Zoo und Tears of Gaza.

Hier also meine Top 10 Dokumentationen des Jahres:

10. The Black Power Mixtape 1967-1975

09. Machete Maidens Unleashed!

08. The Tillman Story

07. Cave of Forgotten Dreams

06. The Greatest Movie Ever Sold

06. Tabloid

04. Inside Job

04. Khodorkovsky

02. Bigger Stronger Faster*

01. Armadillo

Runners-up: Countdown to Zero, American Grindhouse, Catfish, American Teen


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