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	<title>Equilibrium &#187; catriona maccoll</title>
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	<description>Filmreviews &#124; Filmnews &#124; Podcast &#38; Co.</description>
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		<title>Lucio Fulci Retro: &#039;City of the Living Dead&#039;</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 15:04:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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Und wieder muss erst einmal jemand dran glauben, bevor alles &#252;berhaupt in die G&#228;nge kommt. Dieses Mal ist es ein Priester, der sich kurzerhand erh&#228;ngt und somit schreckliches im kleinen St&#228;dtchen Dunwich verursacht. Es folgt eine typische Fulci-Geschichte: &#252;bernat&#252;rliche Kr&#228;fte, Untote, jede Menge Ekeleffekte und am Ende sind es wieder mal Mann und Frau (die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2925" style="border: 1px solid black; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="'City of the Living Dead'" src="http://www.equilibriumblog.de/wordpress/wp-content/uploads/vlcsnap-0000136.jpg" alt="" width="560" height="321" /><br />
Und wieder muss erst einmal jemand dran glauben, bevor alles &#252;berhaupt in die G&#228;nge kommt. Dieses Mal ist es ein Priester, der sich kurzerhand erh&#228;ngt und somit schreckliches im kleinen St&#228;dtchen Dunwich verursacht. Es folgt eine typische Fulci-Geschichte: &#252;bernat&#252;rliche Kr&#228;fte, Untote, jede Menge Ekeleffekte und am Ende sind es wieder mal Mann und Frau (die vom Typ her immer gewisse &#196;hnlichkeiten teilen), die sich davor nicht kannten, die die Welt retten &#8211; oder auch nicht, denn Fulcis Ende l&#228;sst viel Spielraum &#8230; In <a href="http://www.imdb.com/title/tt0081318/" target="_blank"><em>Paura nella cittÃ  dei morti viventi</em></a> wird am deutlichsten, dass Fulci nicht gerade der allerbeste Geschichtenerz&#228;hler ist. Zu inkoh&#228;rent kommt das Ganze daher, zu unausgegoren.</p>
<p>Das mag zum einen daran liegen, dass Fulci seinen Fokus hier eher auf einzelne Szenen als auf die Gesamtheit legt. So wirken die diversen Goreszenen hier extrem selbstzweckhaft und exploitativ, auch wenn es die ein oder andere Szene gibt, die ob ihrer Inszenierung einfach nur begeistert (allen voran die Mehlw&#252;rmerattacke). Sowieso versteht Fulci die Mise-en-scÃ¨ne besser als die Verbindung dieser, denn auch wenn er es mit dem Augen-Close-Up hier definitiv &#252;bertreibt (viele von ihnen sind absolut unpassend), so fasziniert er auch hier wieder mit ebendiesem. Sp&#228;testens hier habe ich gemerkt, dass Fulci seine durchweg h&#252;bschen Protagonistinnen so erhaben inszeniert, dass man nicht nur mit ihnen f&#252;hlt, sondern sich auch stets zu ihnen hingezogen f&#252;hlt &#8211; etwas, das ich sonst nur von einem KieÅ›lowski kenne. Ihre Augen spielen dabei eine bedeutende Rolle.</p>
<p>Fulci, der hier nicht nur gesellschaftskritisch, sondern auch politisch wird &#8211; die Bohrerszene soll <a href="http://zeitverschwender.blogspot.com/2009/01/paura-nella-citta-dei-morti-viventi-aka.html" target="_blank">seiner Aussage zufolge</a> ja den Faschismus, der im Dorf herrscht, veranschaulichen -, legt mit <em>City of the Living Dead</em> dennoch seinen bisher schlechtesten Film ab. Am Ende wird das Hauptthema aus <a href="http://www.equilibriumblog.de/wordpress/2009/03/27/lucio-fulci-retro-zombi-2-aka-zombie-flesh-eaters/" target="_self"><em>Zombi 2</em></a> kopiert beziehungsweise lediglich leicht abgewandelt, das Ende wirkt etwas uninspiriert und sowieso scheint Fulcis Herzblut nur in einigen wenigen Szenen zu stecken. Am Ende hat der Film seinen &#039;Ruhm&#039; lediglich dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Zombie_hing_am_Glockenseil#Zensur" target="_blank">Zensurgepl&#228;nkel</a> zu verdanken. <strong>(6.5/10)</strong></p>
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		<title>Lucio Fulci Retro: &#039;The House by the Cemetery&#039;</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 13:19:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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&#034;No one will ever know whether the children are monsters or the monsters are children&#034;, dieses Zitat beendet Lucio Fulcis Quella villa accanto al cimitero, und es stammt nicht von Henry James, wie da dem Bildschirm zu entnehmen ist, sondern es ist Fulic selbst entsprungen. Jenem Fulci, der hier nicht nur &#252;bernat&#252;rlichen mit Kinderhorror &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2899" style="border: 1px solid black; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="'The House by the Cemetery'" src="http://www.equilibriumblog.de/wordpress/wp-content/uploads/vlcsnap-0000132.jpg" alt="" width="560" height="253" /><br />
<em>&#034;No one will ever know whether the children are monsters or the monsters are children&#034;</em>, dieses Zitat beendet Lucio Fulcis <a href="http://www.imdb.com/title/tt0082966/" target="_blank"><em>Quella villa accanto al cimitero</em></a>, und es stammt nicht von Henry James, wie da dem Bildschirm zu entnehmen ist, sondern es ist Fulic selbst entsprungen. Jenem Fulci, der hier nicht nur &#252;bernat&#252;rlichen mit Kinderhorror &#8211; geht es nur mir so, oder wirkt Bob (Giovanni Frezza) mit seinen riesigen Augen und seinem noch gr&#246;&#223;eren Mund am angsteinfl&#246;&#223;endsten von allen? &#8211; vereint, sondern doch so viel mehr. Ein altes Spukhaus, jede Menge Puppen, heftige Goreeinlagen und sogar Slasherelemente, es gibt wirklich nahezu keinen Bereich des Genres, den Fulci hier nicht tangiert.</p>
<p>Eigentlich ist <em>The House by the Cemetery</em> prim&#228;r atmosph&#228;rischer Horror, der mit ruhiger Hand gef&#252;hrt wird. Diese stille und &#228;u&#223;erst dichte Atmosph&#228;re wird aber immer wieder von harschen Gewalteinlagen unterbrochen, die nicht nur die Atmosph&#228;re um 180 Grad kippen, sondern die Musik, die da so erhaben &#252;ber den Bildern schwebt, gleich mit. Gerade noch im Auto auf der Stra&#223;e in New York, findet im n&#228;chsten Moment schon wieder ein roher Gewaltausbruch statt, der einen nicht nur aus seinen Gedanken rei&#223;t, sondern auch erschrecken l&#228;sst. Doch so viel Fulci mit dem roten Lebenssaft auch rumsuhlen mag, so sind es oftmals doch weniger die rauen Gewaltmomente, die den Horror ausmachen, als vielmehr Fulcis Liebling, das Augen-Close-Up. Dieses Extrem doppelt er sogar, indem seine Darsteller leuchtend blaue Augen haben, die so strahlen, dass es fast schon wieder &#252;bernat&#252;rlich wirkt.</p>
<p>Und auch hierzu schafft er wieder den Gegensatz. Auf nahezu jedes Close-Up folgt eine Totale oder Halbtotale in der Natur, die zudem am hellichten Tag spielt. Es kommt einem so vor, als w&#252;rde man auf den hei&#223;en Kaffee einen eiskalten Schluck Cola nehmen. Beides ist nicht gut f&#252;r die Z&#228;hne oder in diesem Falle die Nerven. Nicht anders verh&#228;lt es sich bisweilen mit dem Schnitt &#8211; ob gewollt oder ungewollt ist hier aber vielmehr die Frage, denn das ein oder andere Mal wirkt Vincenzo Tomassis Arbeit doch mehr laienhaft als professionell. Aber selbst diese &#039;Laienhaftigkeit&#039;, die sich vorallem auch in den Effekten &#228;u&#223;ert, entzieht sich nicht gerade eines gewissen Charmes. So z&#228;hlt der Kampf Dr. Boyle (Paolo Malco) versus Fledermaus beispielsweise zu den Highlights des Filmes. Sowieso scheint man heute nahezu komplett vergessen zu haben, dass Puppen die meiste CGI immer noch um L&#228;ngen schlagen.</p>
<p><em>The House by the Cemetery</em> z&#228;hlt f&#252;r mich zu den poetischsten Horrorfilmen &#252;berhaupt. Was auf den ersten Blick ob der vorherigen Zeilen paradox klingen mag, ist alles andere als paradox, schaut man sich nur mal allein den Beginn und den Schluss des Filmes an. Klar, Fulcis erster <em>shot</em> ist einer auf nackte Frauenbr&#252;ste, aber gleich danach verkommen die vergilbten Farben zu einem wundersch&#246;nen schwarz-weiss-Postkartenmotiv, das im Zusammenspiel mit Walter Rizzatis wirklich gro&#223;artiger Musik &#8211; die sowieso einen L&#246;wenanteil der Atmosph&#228;re ausmacht &#8211; sofort vom Horror weggeht und eine Sehnsucht wie ein Gem&#228;lde heraufbeschw&#246;rt. Und dennoch kann man sich einem gewissen Horror, den das Ganze mit sich bringt, nicht entziehen. Fulcis Film ist ein Film voller Gegens&#228;tze. Kaum ert&#246;nt noch einmal das musikalische Thema des Bambinos, wird es im Abspann auch schon wieder vom agressiven Hauptthema abgel&#246;st, das gar nicht erst nach einem sanften &#220;bergang fragt.</p>
<p>Dunkelheit. Man sieht die Hand vor Augen nicht. Ein paar hell leuchtender, definitiv nicht menschlicher Augen ist das einzige, das den Raum erhellt. Auch wenn Argento das schon sechs Jahre zuvor erschreckend gut inszenierte, so ist es aber auch hier einer der gro&#223;artigsten Genremomente &#252;berhaupt. Wie sagt man so sch&#246;n? Die Augens sind das Tor zur Seele. Kaum einer verstand dies so gut wie Lucio Fulci. <strong>(8.5/10)</strong></p>
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