Gewinnt Kinotickets für Euer Sony Digital Cinema 4K


Letzte Woche hat CinemaxX bekannt gegeben, dass sie alle von ihnen betriebenen Kinosäle mit 4K-Projektoren von Sony Digital Cinema ausstatten wollen. Nach und nach werden alle 34 von der Kette betriebenen Kinos in Deutschland und Dänemark komplett mit Sony Digital Cinema 4K ausgestattet. Bisher sind 127 Säle mit 4K-Projektoren ausgestattet, die restlichen sollen bis Mitte 2013 folgen. Doch auch außerhalb der CinemaxX-Kette sind viele Kinos bereits auf 4K umgestiegen. Und auch Sony selbst scheint seine 4K-Projektoren zu pushen.

Dafür haben sie extra eine Karte veröffentlicht, die alle Kinos auflistet, die mit einem 4K-Projektor betrieben werden. Passend dazu verlose ich in Kooperation mit Sony 3×2 Tickets für ein 4K-Kino in Eurer Nähe. Alles, was Ihr dafür tun müsst, ist bis Sonntag, 27. Januar, 23.59 Uhr einen Kommentar zu hinterlassen, in dem Ihr das Kino auf der Karte nennt, für das Ihr gerne zwei Tickets gewinnen würdet. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück!

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Mittelmaß in Mittelerde: 'The Hobbit: An Unexpected Journey'


Fast zehn Jahre ist es schon wieder her, dass J.R.R. Tolkiens The Lord of the Rings: The Return of the King in die Kinos kam. Zehn Jahre, in denen die Fans sich nach neuem Material sehnten und das vorhanden unzählige Male sichteten. Erst kürzlich erschienen die Extended Editions der Trilogie auf Blu-ray. Die Fans wurden also bei Laune gehalten, und sei es nur mit Produktionstagebüchern vom Set. Nun ist er also da, der lang ersehnte The Hobbit: An Unexpected Journey, der erste Teiler einer – wer hätte es anders gedacht – Trilogie. Völlig blind waren die Fans nicht, denn schon nach dem ersten Trailer, der uns vor einem Jahr (!) ins Haus flatterte, fragten sie sich, wie man Tolkiens Buch denn auf drei Filme stecken könne. Da dachten viele wohl zurecht an die cash cow, die fröhlich gemolken werden will, denn eines wird nach Sichtung des 169 Minuten langen Filmes auch für Nichtkenner der Vorlage (wie ich es einer bin) deutlich: Es hätten auch zwei Filme getan, wenn nicht sogar dieser eine. Sei’s drum, The Hobbit: An Unexpected Journey wird Fans und Nicht-Fans so oder so in Scharen in die Kinos treiben. Denn ein Bild von Jacksons erneuter Tolkien-Adaption will sich dann doch jeder machen.

Ich für meinen Teil war sehr skeptisch und hatte so gut wie keine Erwartungen. Teaser und Trailer vermittelten nur ganz selten dieses The Lord of the Rings-Feeling, stattdessen sah das nach viel infantilem Humor aus, als hätte man sich mit dem Prequel ähnlich wie bei Star Wars die Jüngeren als Zielpublikum ausgesucht. Hinzu kommt – und das muss ich gleich loswerden –, dass ich mit Fantasy so gut wie gar nichts anfangen kann. Was mich letztlich in die Pressevorführung trieb, war einzig und allein die Tatsache, dass The Hobbit: An Unexpected Journey in der von Peter Jackson so hochgelobten neuen Technik gezeigt wurde, der High Frame Rate, die mit 48fps doppelt so viele Bilder pro Sekunde zeigt wie bisherige Filme. Jackson versprach bereits im Vorfeld das Blaue vom Himmel: ein schärferes Gesamtbild, detailgenauere Bewegungsabläufe und eine unglaubliche Natürlichkeit. Wenn uns der Film wirklich mit HFR gezeigt wurde (noch ist das nicht sicher), dann hat Peter Jackson leider doch etwas zu viel versprochen, denn den Aha-Effekt sucht man vergeblich. Und dennoch behaupte ich, dass das der schärfste und detailreichste 3D-Film war, den ich bis dato gesehen habe.

Sowieso gehören die Effekte zum Besten, was man bisher im Kino sehen konnte, denn gerade bei den vielen tierischen Darstellern passiert es einem nicht selten, dass man sie für real hält, so detailreich und genau ist das alles. Hier steckt unglaublich viel Arbeit und Liebe dahinter, was bei Jackson allerdings nicht weiter verwundert, schaut man sich nur mal seine Frühwerke an, in die er ebenfalls viel Zeit und Arbeit investiert hat. Visuell ist The Hobbit: An Unexpected Journey also durchaus beeindruckend, narrativ leider nicht. Jackson gelingt es leider nur sehr selten, wirkliche Spannung aufkommen zu lassen. Das erste Drittel ist viel zu lang geraten, und auch der von mir bereits kritisierte Humor lässt einen des Öfteren mit dem Kopf schütteln. Von der kurzen, aber effektiven Exposition mal ganz abgesehen, denn diese ist ja fast schon Standard. Haben sich Hobbit und Zwerge allerdings erst einmal auf die Reise begeben, kommt der Film langsam in Fahrt. Der Humor zieht sich Gott sei Dank nicht durch den gesamten Film, dito die im Vorfeld von vielen Kritikern als Jar Jar Binks-ähnlich bezeichnete Figur, die in der Tat zu viel des 'Guten' ist, sich aber auf wenige Szenen beschränkt.

Streckenweise gelingt es Jacksons Film sogar ziemlich ausweglos scheinende Szenarien aufzubauen – nur um sie wenig später wieder nahezu komplett zu zerstören, in dem er irgendwelche Kaninchen aus dem Hut zaubert, die die Köpfe unserer Helden noch gerade so aus der Schlinge ziehen. Das ganze mündet in einer viel zu langen Gollum-Szene, die natürlich Reminiszenzen an The Lord of the Rings wecken soll, im Grunde aber schrecklich nichtssagend ist und nervtötend dazu. Die Welt, die Jackson einmal mehr zum Leben erweckt ist also lediglich visuell beeindruckend. Viele der neuen Figuren richten sich an ein deutlich jüngeres Publikum und wären in einem The Lord of the Rings nahezu undenkbar gewesen. Diese Tatsache verwundert darüber hinaus auch, weil Jackson an Gewalt nicht gerade spart und wir nicht nur eine Enthauptung zu sehen bekommen (was für das jüngere Publikum dann doch etwas verstörend sein dürfte). Sicher, der Stoff handelt vom Abenteuer und vom Kampf, aber das erklärt noch lange nicht, weshalb der eine oder andere Moment dann doch extrem zynisch daherkommt.

Man merkt es The Hobbit: An Unexpected Journey immer wieder an, dass er nicht ganz genau weiß, was beziehungsweise wo er eigentlich hin will. Der Plot ist viel zu sehr in die Länge gezogen, denn im Grunde handelt es sich lediglich um eine Reise von A nach B mit vielen Hindernissen, die mal mehr, mal weniger spannend und interessant geraten sind. Wenn das Ganze mal so etwas wie epische Züge annimmt, dann ist dies zuvorderst Howard Shores Score zu verdanken, der ein Best-of der Motive aus The Lord of the Rings präsentiert (das ist zwar nicht sonderlich kreativ, aber effektiv). Peter Jacksons The Hobbit: An Unexpected Journey ist keine totale Enttäuschung, aber auch keine Offenbarung. Fest steht, dass das keinesfalls der Beginn von etwas Großem ist, das Fans sich sicherlich erhofft haben. Der Kinobesuch dürfte sich allerdings allein deshalb schon lohnen, um einen Blick auf die – zumindest wenn es nach Peter Jackson und James Cameron geht – Zukunft des Kinos zu werfen. Ob man diese eingeschlagene Richtung mag oder nicht (wie es bei einem Großteil der Kritiker der Fall ist), muss man selbst entscheiden. (6/10)


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Wo ist 'The Hobbit' mit 48fps HFR in 3D zu sehen?


Nur noch vier Wochen bis zum Start von Peter Jacksons The Hobbit: An Unexpected Journey. Mir könnte das egaler eigentlich kaum sein. Eigentlich, denn das Einzige, was mich an Jacksons Film reizt, ist die Technik, mit der er gedreht wurde. The Hobbit wurde nämlich nicht mit den gewohnten 24 Bildern pro Sekunde ('frames per second') gedreht, sondern mit doppelt so vielen, sprich 48fps. Beim Testpublikum kam die neue Technik jedoch nicht so gut an, weshalb man sich dafür entschied, die HFR-Version ('high frame rate') nur in ausgewählten Kinos zu zeigen. Das Poster von Warner sagt: 'In ausgewählten Kinos auch in HFR 3D'. Nun fragen sich die Fans natürlich: In welchen Kinos in Deutschland kann ich The Hobbit in HFR und 3D sehen?

Anfangs sollten es nur eine Handvoll Kinos sein, doch mittlerweile ist – inoffiziell – die Rede von ca. 150 Kinos in ganz Deutschland, was ja doch eine ganze Menge ist. Außerhalb der großen Ketten sind es allerdings nur fünf Kinos, die Jacksons Film in der HFR-3D-Version zeigen, nämlich das Beluga Kino in Quickborn, das Cinecitta in Nürnberg, das Cinema in München, das Forum in Offenburg und das Mathäser in München. Das klingt recht mager, doch auch die großen Kinoketten haben sich auf einen großen Fanansturm und ein gutes Weihnachtsgeschäft eingestellt. So zeigt CinemaxX The Hobbit in HFR 3D beispielsweise in 18 seiner 32 Kinos, obwohl es anfangs nur drei Kinos waren. Das freut vor allem mich und alle aus der Region Stuttgart, denn ansonsten befindet sich hier keine der großen Ketten, die die HFR-Version zeigt.

Wer noch immer kein Kino in seiner Nähe gefunden hat oder sich nicht sicher ist, ob sein Kino The Hobbit mit 48fps zeigt (viele Kinos sind gerade am aufrüsten oder überprüfen die Möglichkeiten noch), der findet eine komplette Übersicht aktuell bei den Experten von Digitale Leinwand. Dort wird die Liste auch stets aktuell gehalten, es lohnt sich also dort regelmäßig vorbeizuschauen. Ach ja, die 'traurige' Nachricht noch ganz zum Schluss: Es wird kein Kino in Deutschland geben, dass The Hobbit mit einer 4K-Projektion und HFR zeigt (oder man fährt nach Wien, wo das Gartenbaukino als eines der ersten Kinos in Österreich eine 4K-Projektion bietet). Update Das Münchner Cinema hat zwar auch auf 4K umgestellt, wird den Film aber nur in 2K zeigen. Tontechnisch werden dafür aber aktuell zehn deutsche Kinos auf Dolby Atmos aufgerüstet.

Und wer sich noch immer nicht ganz sicher ist, welche Optionen es nun eigentlich gibt und was diese zu bedeuten haben, der findet ein FAQ bei Moviereporter.de.

Update, 21. November Laut PM von CinemaxX wird der Film in jedem CinemaxX-Standort in HFR 3D zu sehen sein.


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Der neue MaxXimum Sound in den CinemaxX Kinos

Ich war heute im Sindelfinger CinemaxX, wo es eine kleine Pressekonferenz zum neuen 'MaxXimum Sound'-System gab, mit dem CinemaxX das Tonerlebnis im Kino revolutionieren möchte und das gerade auch stark beworben wird. Um das neue Tonsystem, das laut Pressesprecher Arne Schmidt pro Saal 100.000 EUR kostet, zu demonstrieren, zeigte man uns einige Trailer, die das Sounderlebnis voll entfalten sollten. Natürlich sind Trailer nicht die beste Methode, um großartigen Sound zu demonstrieren, aber ich muss dennoch sagen, dass es mich im wahrsten Sinne des Wortes weggeblasen hat.

Wenn es nach mir ginge, dann könnte der Ton im Kino eh nicht laut genug sein, aber diese Demonstration war ziemlich perfekt, was die Lautstärke anging. Gut, man muss zwar bedenken, dass der Sall im Prinzip leer war, aber das, was man hören konnte, hat dennoch beeindruckt, auch wenn es vor allem surroundtechnisch noch etwas präziser ginge (aber wie gesagt, da spielen ja dann auch wieder die Trailer mit rein).

Bisher hat CinemaxX das neue Soundsystem nur in einem einzigen Saal – in den meisten Kinos zumindest. Natürlich laufen in diesem Saal dann nur die Filme, die das neue Soundsystem auch ausreizen. Besonders in Verbindung mit 3D ist das ein Highlight, denn zwar kannte ich den Star Wars: Episode I – The Phantom Menace-Trailer schon aus dem Netz, aber ihn in 3D und mit MaxXimum Sound zu sehen, war noch mal ein völlig anderes Erlebnis. Dito der Titanic-3D-Trailer – der Film ist mir nach wie vor Latte, aber wenn das Schiff untergeht und Céline Dions Pathosbombe ertönt, dann ist das schon irgendwie gigantisch.

Ich freue mich jedenfalls schon auf die Blockbuster der Saison mit diesem neuen System, das vielleicht keine Revolution ist, aber eine eindrucksvolle Verbesserung. Jetzt bereue ich, dass ich New Kids Nitro nicht im CinemaxX gesehen habe, denn dieser Sound und dann noch Paul Elstaks Hardcore-Einlagen … Eine Übersicht (inklusive Auflistung aller Säle, die mit dem System ausgestattet sind) zu MaxXimum Sound gibt es auf der CinemaxX-Page zu MaxXimum Sound. Ich erwähne das hier nicht etwa, weil ich kostenlose PR für CinemaxX machen möchte, sondern weil ich solch eine Verbesserung wirklich sehr begrüße.


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