Sponsored Video: Russell Crowe gibt 'Noah' in Aronofskys Neuem

Lange hat man über Darren Aronofskys Verfilmung der biblischen Geschichte um die Arche Noah gesprochen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als Aronofsky als Regisseur feststand. Das ist bereits eine gefühlte Ewigkeit her. Irgendwann gab es dann News zum Cast, dann die ersten Bilder. Klar, so läuft es meistens bei einem groß angekündigten Blockbuster. Dennoch wundert mich die Tatsache, dass Hollywood nicht früher auf die Idee kam, die Geschichte zu verfilmen. Gut, die Zeiten der großen Bibelfilme sind schon etwas her, aber eigentlich gibt die Bibel doch genug her, um daraus einen großen Blockbuster zu stricken. Wie auch immer, jetzt ist er ja da. Um genau zu sein dauert es zwar noch bis zum 3. April 2014 bis Noah Film in die deutschen Kinos kommt, aber das geht schneller als uns wahrscheinlich lieb ist.

Der Cast kann sich auf jeden Fall sehen lassen, denn neben Russell Crow als Noah sind auch Emma Watson, Jennifer Connelly (ist ja nicht ihr erster Film mit Aronofsky), Anthony Hopkins und Ray Winstone mit an Bord (haha!). Gedreht wurde Noah größtenteils in Island, wo es ja bekanntermaßen durchaus viel Wasser gibt. Wer die Geschichte um Noah noch nicht kennen sollte – das sind bestimmt nicht wenige –, für den gibt es hier eine kurze Plotbeschreibung:

"Oscar®-Preisträger Russel Crowe spielt Noah, von Gott auserwählt, das Unmögliche zu schaffen: Mittels einer gigantischen Arche soll er die Menschheit sowie das Tierreich vor der apokalyptischen Flut retten. In diesem von Darren Aronofsky ('Black Swan') bildgewaltig in Szene gesetzten Leinwandepos treten an der Seite von Russel Crowe weitere Hollywood-Größen wie Anthony Hopkins, Jennifer Connelly, Emma Watson, Ray Winstone und Logan Lerman auf."

Erfreulich beziehungsweise erstaunlich finde ich ja die Tatsache, dass der Film nicht in 3D in die Kinos kommt. Und auch die Tatsache, dass das Format nicht 2.35:1, sondern 1.85:1 ist, finde ich ein klein wenig wundernswert – im positiven Sinne natürlich. Das sind nämlich durchaus zwei Aspekte, die den Film noch ein klein wenig interessanter machen, wie ich finde. Mehr Informationen zum Film gibt es auf der Noah Filmwebseite, oder bei Noah Film auf Facebook.

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Neuer Trailer zum Thatcher Biopic 'The Iron Lady'

Am 01. März 2012 startet das Margaret-Thatcher-Biopic The Iron Lady in Deutschland. Heute ist ein neuer Trailer zum Film erschienen, an dem mich zwei Dinge etwas wundern: 1. Warum startet er so spät in den Staaten? Ob bei den Oscars 2013 noch jemand an den Film denken wird? Zumindest sieht er wie typisches Oscar-Material aus … 2. Die Laufzeit beträgt nur 105 Minuten? Dem Trailer zufolge sieht das eher nach 150 Minuten aus … Anyways, abwarten und Tee trinken.

(Via Filmstalker)


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'The Iron Lady': Trailer zum Margaret Thatcher Biopic

The Iron Lady ist das lange angekündigte Biopic über die ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher, die ganze 11 Jahre das Land regierte. Ihre Politik ist bis heute umstritten, was der Trailer zum Film auch recht deutlich macht. Meryl Streep mimt die eiserne Lady, und zumindest ihr Akzent kann sich doch hören lassen – das war wohl viel Arbeit. Regie führt ebenfalls eine Frau, Phyllida Lloyd, die bisher unter anderem für Mamma Mia! verantwortlich zeichnet. Sieht insgesamt nicht schlecht aus, auch wenn mich der Trailer irgendwie stark an The King's Speech erinnert. Deutscher Kinostart ist am 01. März 2012.

(Via /Film)


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Das Streben nach Perfektion: 'Black Swan'


Bereits Natalie Portmans sonst so unschuldig wirkendes Gesicht, das mit Make-Up nur so zugekleistert ist und auch das Poster zu Black Swan ziert, wirkt irgendwie unheimlich. Es ist die Subtilität, die Andeutung, aus der Darren Aronofsky den wahren Schrecken bezieht – wie in der wohl berühmt-berüchtigsten Szene aus Requiem for a Dream oder der finalen Szene aus The Wrestler, die von lautstarkem Fangeschrei untermalt wird. Auch das Finale in Black Swan ist laut: Das Publikum ist einmal mehr anwesend; nicht nur das Publikum im Kinosaal – welches konträr dazu muxmäuschenstill ist -, sondern allen voran das Opernpublikum, das gerade dem Finale von Schwanensee entgegenfiebert. Nina Sayers (Natalie Portman) steht im Mittelpunkt, hat schließlich das erreicht, von dem sie immer zu geträumt hat. All ihre Zeit und Kraft hat sie in diesen Auftritt investiert. Er soll nicht nur ihre Katharsis sein, sondern auch eine Art Denkmal, mit dem sie wie bereits ihre Vorgängerin (Winona Ryder) unvergesslich werden soll. Was nach einer weiblichen Version von The Wrestler klingt, ist in der Tat eine folgerichtige und konsequente Fortsetzung zu Mickey Rourkes Wrestlerdrama, mit dem er sich zurück an die Spitze katapultierte.

Der Unterschied zwischen The Wrestler und Black Swan – bei all den Parallelen, die beide Filme miteinander verbinden – ist allerdings, dass es sich bei Nina Sayers um die Rolle ihres Lebens handelt (bei Rourke ja eher um eine Renaissance). Portmans Spiel ist so eindringlich und authentisch, dass Rollen wie Königin Amidala, für die sie lediglich traurig dreinschauen musste, nahezu vergessen scheinen. Portman ist die perfekte Besetzung für Nina, die gefangen ist zwischen Selbsterfüllung, Selbsthass und der Entdeckung ihrer selbst. War sie in nahezu all ihren vorherigen Rollen noch die unschuldige Sauberfrau, verwandelt sie Aronofsky in einen buchstäblich weißen Schwan, der allerdings auch die böse Zwillingsschwester in sich trägt. Aronofsky ist sich der Ambiguität von Portmans Figur bewusst und weiß diese geschickt für sich zu nutzen. Wirkt Nina in einer Szene noch wie das unschuldige 13-jährige Mädchen, das lediglich tanzen möchte und auf alles hört, was ihre Mutter (Barbara Hershey) ihr sagt, ist sie in der nächsten Szene die undschuldige Lolita, die weiß, was sie will. Nina erscheint wie ein Gustav von Aschenbach, hin und hergerissen zwischen dem Apollinischen und dem Dionysischen.

Dieser ist dann auch jener Konflikt, auf den sich Aronofsky mit seinem Film konzentriert. Während Nina zu Beginn noch wie das zerbrechliche kleine Wesen wirkt, dem man am liebsten zu Hilfe eilen würde – wunderbar veranschaulicht durch Aronofskys tracking shot, den er bereits in The Wrestler häufig zum Einsatz brachte -, entwickelt sie sich im Laufe des Filmes immer mehr zur selbstbewussten Frau. Sie durchlebt eine Art zweite Pubertät, die sie nicht nur physisch, sondern vor allem auch psychisch verändert, ja selbstständiger macht. Es sind genau jene Momente, in denen Black Swan offenbart – und doch wieder nicht, da vieles lediglich angedeutet wird -, das es sich primär um einen psychologischen Film handelt und nicht etwa um einen Horrorfilm. Aronofsky kombiniert Motive des Horrorfilms mit denen des Psychothrillers und kann somit nahezu komplett auf selbstzweckhafte Darstellungen oder gar Szenen verzichten. Es ist ebenjene Andeutung, die seinen Film so spannend und psychologisch interessant machen. Man fragt sich schließlich, welche Schuld Ninas Mutter trifft, wenn sie ihre Tochter dazu zwingt ihre Nägel möglichst kurz zu halten oder sie spätabends nicht mehr aus dem Haus zu lassen. Ist das alles nur Selbstschutz oder ist Ninas Mutter ein erfolgloses Abbild ihrer selbst, das es nie zu Ruhm und Ehre geschafft hat, der Nina nun sicher scheint? Auch Barbara Hersheys körperliche Präsenz spielt hier eine wichtige Rolle, scheint sie im Gegensatz zu Ninas zerbrechlicher Statur doch fast schon ein Ungetüm zu sein.

Black Swan ist ein buchstäblich physischer Film: Aronofsky bereitet Ballet, das einen eher langweiligen Ruf hat, so auf, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt, was zu einem Großteil natürlich auch Portman selbst zu verdanken ist, deren Leistung gerade auch deshalb nicht zu unterschätzen ist. Black Swan besitzt nicht wenige Szenen, die gerade ob der spektakulären Balleteinlagen den Eindruck vermitteln, dass hier viel technische Arbeit dahintersteckt, und zwar für alle Beteiligten. Vor allem in seinen Motiven ist der Film aber eine Art Körperkino. Psychische Qualen und Schmerzen entladen sich immer wieder in physischen Wunden, für deren Intensität der Film dann doch hin und wieder eine etwas drastischere Darstellung wählt. Ohnehin ist Black Swan ein sehr dunkler Film. Es gibt nur wenige Szenen, in den überhaupt Tageslicht wahrnehmbar ist oder gar dominiert. Die meiste Zeit verbringen wir in gedimmten Balleträumen oder in dunklen Opernsälen, die in Kombination mit dem sehr lauten Sounddesign und Clint Mansells wunderbarem Score, der gekonnt Motive des Schwanensee verarbeitet, alles andere als einladend und gemütlich sind. Aber gemütlich oder gar angenehm ist an Black Swan sowieso rein gar nichts. Will man die Grazie des Ballet genießen, so ist es beispielsweise Vincent Cassel, der mit seiner unterkühlten und unberechenbaren Figur alles aus dem Gleichgewicht bringt.

Es ist gerade dieses Gleichgewicht, das Nina sucht, aber zu keinem Zeitpunkt im Film findet. Auch für Aronofsky ist das Gleichgewicht kein wünschenswerter Zustand. Wenn er gerade nicht am Ballet selbst oder Ninas Psyche interessiert ist, sind es die sexuellen Untertöne, die sich durch den gesamten Film ziehen, und die mal subtiler, mal weniger subtil – der ganze Film ist ohnehin auch als eine Deflorationsmetapher zu lesen – den Film noch verstörender wirken lassen. Trotz großer Oscarchancen mag Black Swan kein Film für die Ewigkeit und auch kein Meisterwerk sein, auch, weil er bisweilen unfreiwillig komisch anmutet. Black Swan dürfte vor allem aber eines sein: der Film, der Natalie Portman ewig anhaften wird. (8.5/10)


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Zur Katharsis durch die Katharsis

The Wrestler
(Darren Aronofsky, USA/Frankreich 2008)
Kino

Wrestling, oder wie es bei uns damals hieß, Catchen, ist ein abgekartetes Spiel. Man einigt sich bereits im Vornherein auf einen Sieger, bespricht die jeweiligen Würfe, Schläge und Effekte, sodass keiner der beiden Kontrahenten ernsthaften Schaden nimmt, dem Publikum aber dennoch die perfekte Illusion präsentiert wird. Warum man sich so etwas anschaut? Etwas, das außer heißer Luft im Prinzip nichts ist? Warum gibt man sich immer wieder aufs Neue der Illusion zweier hart kämpfender, schwitzender Männer hin, die meist aussehen als seien sie zu lange im Fitnessstudio und im Solarium gewesen? Von ihren eingeölten und teils deformierten Körpern ganz zu schweigen.

Es ist eine Faszination, hinter deren Bühne ich auch noch nicht gestiegen bin. Man fiebert ja doch immer wieder mit, lässt sich vom eleos und phobos gefangen halten – denn streng genommen ist es ja auch nichts anderes als Theater. Und was für eines. Den Protagonisten wird eine Bühne geboten, eine, auf der sie sich austoben dürfen; so wird es uns zumindest weiß gemacht, denn auch dieses Theater folgt einem strengen dramatischen Ablauf. Und auch eine Katharsis fehlt hier nicht. Eine Katharsis, die hier gleich in jeglicher Form auftritt. Sie betrifft weniger den Zuschauer als vielmehr den Protagonisten. Mickey Rourke erfährt diese nicht nur im Film als Randy 'The Ram' Robinson, sondern vielmehr auch als Mickey Rourke. Der Mann, dessen Schicksal besiegelt schien, meldet sich eindrucksvoll zurück und reinigt sich von nahezu all seinen vorherigen Sünden.

Es ist schon fast erschrecken, wenn man sieht, wie maßgeschneidert Aronofsky die Rolle für Rourke hat. Da steckt ein Mann in einer seiner tiefsten Krisen und ist auch physisch nur noch ein Abziehbild seiner selbst. Es ist erschreckend wie Rourke in The Wrestler aussieht, wenngleich er auch paradoxerweise nicht besser schlecht für diese Figur des alternden Wrestlingstars aussehen könnte. Das Erfreuliche dabei: Rourke spielt auch mindestens so vielschichtig und gezeichnet wie sein von Botox, Drogen und Alkohol gezeichnetes Gesicht. Er geht in der Rolle auf, weil er nicht das tun muss, was ein Schauspieler für gewöhnlich tut, nämlich etwas perfekt vorzugeben, das er nicht ist, sondern weil er er selbst ist, sich selbst spielt. Spielen, ein Motiv, das den Film durchzieht wie kein zweites. Jeder im Film spielt eine Rolle, eine Rolle die ihnen im Verlaufe des Filmes zum Verhängnis wird. Nur Randy hat das Spielen satt und muss einen hohen Preis dafür bezahlen.

Er erleidet einen Schlaganfall, soll sich für immer aus dem Wrestlinggeschäft zurückziehen. Seine Blütezeit ist sowieso schon lange vorbei (einmal mehr muss man eigentlich nicht zwischen Charakter Randy und Rourke unterscheiden, denn alles scheint sie beide zu tangieren), doch damit will er sich nicht abfinden. Schließlich ist er für einen Mann doch im besten Alter – und zumindest optisch strahlt er noch eine Physis aus, die an seine besten Tage erinnert. Doch wie alles in Randys Leben ist es nur eine Illusion, denn er kommt nicht einmal mit so einfachen Dingen wie dem Alltag klar. Tief verschuldet schwelgt er in alten Zeiten und vertreibt sich seine viele Freizeit mit Videospielen, in denen er seinen eigenen Charakter jeden Tag aufs Neue zum Sieg führen kann – wenn er nicht gerade Stripperin Cassidy (Marisa Tomei) besucht, die ebenfalls nicht mit ihren Identitäten klarkommt.

So wundert es dann auch nicht, dass er in ihre neben sexueller Zuneigung auch eine Seelenverwandte findet, der diese Rolle aber alles andere als gefällt. Vielleicht erkennt sie – im Gegensatz zu Randy -, dass sie sich mehr gleichen als ihnen lieb ist. Beide tragen sie eine Maske, eine Maske, die nicht nur aus Makeup und Selbstbräuner besteht. Der einzige Unterschied: während der eine wieder in ebendiese Rolle schlüpfen will, wie die andere endlich raus aus dieser Verkleidung. Auch der Nachwuchs verbindet sie beide. Während Randys Tochter schon lange mit ihm gebrochen hat, da dieser nie Zeit für sie hatte, ist es bei Cassidy zwar noch nicht ganz so weit, aber berufsbedingt kommt auch ihr kleiner Sohn zu kurz. Dass Tochter Stephanie (Evan Rachel Wood) ebenfalls Ausflucht sucht – in die Homosexualität – ist dabei nur allzu verständlich.

Aronofsky nimmt sich viel Zeit für jeden einzelnen dieser Charaktere, verleiht ihnen eine Tiefe und Verletzlichkeit, die er schon in seinem letzten Film so meisterlich dazustellen wusste. Wie in Letzterem ist es auch hier nur vermeintliches Pathos, das diese Emotionalität in, zischen und für die Charaktere schafft. Vielmehr ist es aber eine feine Charakterzeichnung, die durch kurze Szenen meist mehr über diese aussagt als es ein Monolog oder ellenlange Dialoge im Stand wären zu tun. So steht Randy irgendwann hinter der Theke einer Supermarktmetzgerei, lässt sich von den Kunden anpöbeln und herumschupsen. Doch das ist er nicht gewöhnt, das ist nicht er. Randy ist ein Kämpfer, und auch wenn diese im Wrestling weniger geeignet sind als Schauspieler, so macht gerade dies sein Erfolgsrezept aus. Randy geht immer einen Schritt weiter. Für das Publikum und sich selbst.

Irgendwann beantwortet Aronofsky dann auch die Frage nach dem Zielpublikum dieser Wrestlingshows. Es sind Fanboys, Menschen für die diese Wrestler ewige Vorbilder bleiben werden – ein Mann erkennt Randy dann auch noch hinter der Theke und in Schutzkleidung – und sich dieser Illusion völlig hingeben. "Use his leg, use his leg, use his leg, …!", brüllt der Mob dann auch beim Kampf – es ist das künstliche Bein eines Teenagers, der zufällig mitten in den Kampf der beiden Kontrahenten gerät. Es ist ihnen egal, ob sich ihr Idol vorher mit illegalen Präparaten voll pumpt; Hauptsache der Kampf hält das, was er verspricht. Eine kleine Milieustudie, die pointierter kaum sein könnte ("USA! USA! USA!"). Dieser Haufen verpickelter und wütender Teens und infantilen Erwachsenen ist es dann schließlich auch, der Randy als einziger die Treue hält.

Randy macht das, was er zu tun hat. Er bedankt sich bei seinen Fans, geht zu den Menschen, die ihm über all die Jahre treu geblieben sind. In guten wie auch in schlechten Zeiten. Letztere musste Randy lange genug durchmachen. Ohne Rücksicht auf Verluste sucht er das Comeback, seine Erlösung. Er weiß, dass es nur noch die Flucht nach vorn gibt und er bekommt seine Katharsis. Mickey Rourke bekommt sie. Der Zuschauer bekommt sie. (10/10)


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'The Wrestler': Trailer zum neuen Aronofsky


Es wird ja bereits einiges zu den Oscars gemunkelt. Einer der sichersten Kandidaten dafür dürfte wohl Darren Aronofskys Neuer sein, The Wrestler. Wer ihn bereits gesehen hat, liebt ihn, und es scheint fast so, als könne man ihn gar nicht hassen, allen voran wegen Mickey Rourke, dessen Performance in alle Höhen gelobt wird. Und in der Tat, der Trailer (480p/720p/1080p), der lange auf sich warten lies, sieht extrem gut aus. Ganz im Gegenteil zu Rourke, dessen Gesicht eigentlich unbeschreiblich ist, gerade für diese Rolle aber perfekt sein dürfte. The Wrestler sieht nach einem perfekten Hybrid aus Film über Wrestling (gibt es zu diesem Komplex eigentlich bereits was ordentliches?) und subtilem, weil konträrem Arthouse aus. Deutscher Kinostart ist der 26.02.2009.

Ab Mitte Dezember dürfte dann auch ich endlich in den Genuss (?) kommen, und ich verspreche, dass ich so schnell wie möglich ein Review folgen lasse. Bleibt nur die Frage, ob das den Ärger darüber, dass uns der Film erst nach der Vergabe des Goldenen Jungen gezeigt wird, nicht noch weiter verstärken dürfte … (denkt eigentlich niemand an so etwas? Die meisten der diesjährigen Kandidaten gab es für den deutschen Kinogänger ja auch erst im Februar oder sogar noch später)


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