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	<title>Equilibrium &#187; colin farrell</title>
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	<description>Filmreviews &#124; Filmnews &#124; Podcast &#38; Co.</description>
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		<title>Whiskey und Country, unser t&#228;glich Brot: &#039;Crazy Heart&#039;</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 18:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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Es kommt wie jedes Jahr p&#252;nktlich zur Award-Season, das typische Oscarmaterial. Im letzten Jahr war es David Finchers Obergurke The Curious Case of Benjamin Button, 2010 gibt es gleich eine ganze Reihe von diesen Filmen, denen man zu jeder Sekunde ansieht, dass sie f&#252;r die Augen der Oscarjury gemacht wurden. Nat&#252;rlich w&#228;re hier The Blind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4470" style="border: 1px solid black; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="'Crazy Heart'" src="http://www.equilibriumblog.de/wordpress/wp-content/uploads/crazyheart.jpg" alt="" width="560" height="290" /><br />
Es kommt wie jedes Jahr p&#252;nktlich zur Award-Season, das typische Oscarmaterial. Im letzten Jahr war es David Finchers Obergurke <a href="http://www.equilibriumblog.de/wordpress/tag/the-curious-case-of-benjamin-button/" target="_self"><em>The Curious Case of Benjamin Button</em></a>, 2010 gibt es gleich eine ganze Reihe von diesen Filmen, denen man zu jeder Sekunde ansieht, dass sie f&#252;r die Augen der Oscarjury gemacht wurden. Nat&#252;rlich w&#228;re hier <em>The Blind Side</em> (Besprechung folgt) zu nennen, konservativ-reaktion&#228;res Kino der selbstgef&#228;lligsten Sorte. Nicht minder kalkuliert scheint aber auch <a href="http://www.imdb.com/title/tt1263670/" target="_blank"><em>Crazy Heart</em></a>, eine Art diesj&#228;hriger <a href="http://www.equilibriumblog.de/wordpress/tag/the-wrestler/" target="_self"><em>The Wrestler</em></a>, nur geht es eben statt um einen Wrestler um einen Countrys&#228;nger. Jeff Bridges darf hier einen ebenso erfolglosen alten Hasen wie Mickey Rourke mimen und wird damit nicht minder &#252;ber den Klee gelobt wie im letzten Jahr Rourke. <em>Crazy Heart</em> verf&#252;gt dabei &#252;ber die &#252;blichen Muster und Sequenzen, die solch eine Art Oscardrama ben&#246;tigt.</p>
<p>Bad Blake (Jeff Bridges) spielt sich mit seinen alten Countrysongs die Seele aus dem Leib, den Rest erledigt der Alkohol, dem er noch deutlich mehr zugewandt ist als seiner Karriere, die ihn seit Jahren ohnehin nur noch in die sch&#228;bigsten Bars des Landes f&#252;hrt. Dabei ist es aber durchaus erstaunlich, wie gut Bridges den abhalfterten Musiker gibt, allen voran auch deshalb, weil seine Stimme sicherlich nicht gerade die schlechteste ist, im Gegenteil.</p>
<p>Keine Frage, Bridges war schon immer ein toller Schauspieler, das hat er unter anderem in <em>Arlington Road</em> bewiesen, einer seiner besten Rollen. Es ist vielmehr das &#039;was&#039;, das Bridges hier spielen muss. Es wirkt dabei schon fast so, als h&#228;tte man eine Merkliste abzuarbeiten, denn wenn Bridges mal gerade nicht am Frauen anbaggern ist, dann trinkt er sich bis in den Schlaf. Alles ist seinem Bad Blake egal, erst recht sein Manager, den er immer wieder w&#252;st beschimpft. Nat&#252;rlich gibt es einen Grund f&#252;r all diesen Zorn, den er mal mehr, mal weniger in sich hineinfrisst: Tommy Sweet (Colin Farrell), ein deutlich j&#252;ngerer Countrys&#228;nger, der Blake nicht mehr allzu viel Ruhm in der Branche &#252;brig l&#228;sst. Ja, das Alter eben. So muss sich Blake dann auch jeden Tag aufs Neue aufraffen, erst recht mit all dem Alkohol im Blut. Eines Tages findet er in Jungjournalistin Jean (Maggie Gyllenhaal), die ebenfalls deutlich j&#252;nger ist als er, eine neue, wenn auch ungleiche, Liebe. Besitzt dieser Mensch, der ein Schatten seiner selbst ist, wirklich so viel Charme und Charisma, dass er Frauen, die seine Tochter sein k&#246;nnten, rumkriegt? <em>Hollywood as Hollywood can</em>.</p>
<p>Doch damit ist die Merkliste jedoch noch lange nicht abgehakt, denn diese Harmonie muss naturgem&#228;&#223; aus dem Gleichgewicht gebracht werden, nur um am Ende wieder ins Gleichgewicht zu kommen, zumindest grob. So sieht Blake erst deutlich zu sp&#228;t ein, welch gro&#223;e Probleme er eigentlich hat, zu sp&#228;t, denn er hat bereits einen fatalen Fehler begangen, der das Idyll erst einmal zerst&#246;rt. Maggie Gyllenhaal ist bei alledem zwar gut und wie immer &#228;u&#223;erst nett anzuschauen, nur ist auch hier das Problem, dass ihre Figur &#252;ber ihren Schablonencharakter nicht hinauskommt. Sie hat die Schnauze voll von den M&#228;nnern, wurde zu oft entt&#228;uscht, sie ist allein erziehend und will nat&#252;rlich nur das Beste f&#252;r ihren kleinen Sohn, dennoch geht sie die Amour fou ein. Sie <em>kann</em> nur entt&#228;uscht werden, das wei&#223; sie und das wei&#223; auch der Zuschauer. Es folgt das gro&#223;e Klimax, es kommt das, was nach all den Merklisten und Drehbuch-101-Kursen nur konsequent erscheint. Und schlie&#223;lich durfte Bridges bis zu diesem Zeitpunkt auch oft genug zur Flasche greifen und auch dem Unaufmerksamsten deutlich gemacht haben, dass er ob seiner Karriere frustriert ist und deshalb das Heil im Whiskey sucht.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist die Geschichte an sich eine r&#252;hrende, das war auch Finchers Film im letzten Jahr schon. Es sind einfach diese gewissen Tasten &#8211; allen voran die Mischung aus Kitsch und Pathos -, die man dr&#252;cken muss, um den Zuschauer vereinnahmen zu k&#246;nnen. Das ist mal mehr sichtbar, mal weniger. Nur, wer will schon offen gelegt bekommen, dass er gerade manipuliert wird? Da kann Maggie Gyllenhaal noch so oft die Augen schmerzhaft aufrei&#223;en oder Jeff Bridges noch so oft aus dem Bett plumpsen wie ein nasser Sack Kartoffeln, das Drehbuch kann dies einfach nicht ordentlich stemmen (wirft man einen Blick auf die Drehbuchentw&#252;rfe, dann wird einem noch &#252;bler ob einiger Sequenzen, die bei Verwirklichung dieser Entw&#252;rfe nahezu absurd gewirkt h&#228;tten). Was bleibt sind zwei tolle Protagonisten, die den Kampf gegen ein k&#228;siges Drehbuch leider recht schnell verlieren. <strong>(6/10)</strong></p>
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		<title>Golden Globe Awards 2009: Gewinner &amp; Verlierer</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 16:33:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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Das Wichtigste vielleicht gleich zu Beginn: Nein, leider habe ich die Verleihung gestern Nacht nicht gesehen, da ich heute Morgen recht fr&#252;h raus musste und es ja auch immer ewig dauert, bis es mal an die interessanteren Kategorien geht (die Oscars werden aber wieder mal komplett geschaut, das ist Pflicht). Und dennoch: die Liste der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2468" style="border: 1px solid black; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="'The Wrestler'" src="http://www.equilibriumblog.de/wordpress/wp-content/uploads/vlcsnap-000014.jpg" alt="" width="560" height="232" /><br />
Das Wichtigste vielleicht gleich zu Beginn: Nein, leider habe ich die Verleihung gestern Nacht nicht gesehen, da ich heute Morgen recht fr&#252;h raus musste und es ja auch immer ewig dauert, bis es mal an die interessanteren Kategorien geht (die Oscars werden aber wieder mal komplett geschaut, das ist Pflicht). Und dennoch: <a href="http://www.imdb.com/features/rto/2009/globes" target="_blank">die Liste der Gewinner</a> erfreut mich gr&#246;&#223;tenteils. <a href="http://www.equilibriumblog.de/wordpress/tag/der-baader-meinhof-komplex/" target="_self"><em>Der Baader Meinhof Komplex</em></a> hat nicht gewonnen, Mickey Rourke gewinnt absolut zu Recht f&#252;r seine Rolle in <a href="http://www.equilibriumblog.de/wordpress/tag/the-wrestler/" target="_self"><em>The Wrestler</em></a>, dem wohl besten Film diesen Jahres (Review folgt bald, ich wei&#223;), dito Colin Farrell. Doch es gibt auch Aufreger, allen voran der Preis f&#252;r Kate Winslet f&#252;r ihre gar nicht mal so gute Rolle in dem gar nicht mal so guten, sondern grottenschlechten <em>The Reader</em>.</p>
<p>Ebenfalls sehr entt&#228;uscht bin ich, dass Neil Patrick Harris den Award f&#252;r seine Rolle in <a href="http://www.equilibriumblog.de/wordpress/tag/how-i-met-your-mother/" target="_self"><em>How I Met Your Mother</em></a> nicht einsacken konnte &#8211; ein Skandal ist das, <em>true story</em>! Der Rest ist eigentlich das, was zu erwarten war, w&#252;rde ich mal ganz dreist behaupten. Und da ich Danny Boyles &#220;berfilm <a href="http://www.equilibriumblog.de/wordpress/tag/slumdog-millionaire/" target="_self"><em>Slumdog Millionaire</em></a> erst morgen sehe, gehe ich auf sein Abr&#228;umen auch gar nicht weiter ein, denn wer wei&#223;, vielleicht bereue ich es morgen ja schon wieder, wenn ich es ihm heute g&#246;nne (was ich aber selber auch nicht wirklich glaube).</p>
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		<title>»We&#039;re crossing a line here. There&#039;s no going back from this!«</title>
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		<pubDate>Sat, 31 May 2008 14:42:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Cassandra&#039;s Dream
(Woody Allen, USA/UK/Frankreich 2007)
Kino
In den letzten Jahren verstand es Woody Allen durchaus, wie man einen intelligenten Thrillerplot geschickt mit einer Prise Humor verbindet und sogar noch einen Fokus auf das Zwischenmenschliche legt. Dabei favorisierte Allen London stets als zentrales setting, samt seiner Oberschicht. Dass es laut Allen gerade hier zu vielen Krimis kommt, spricht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://german.imdb.com/title/tt0795493/" target="_blank"><em>Cassandra&#039;s Dream</em></a><br />
(Woody Allen, USA/UK/Frankreich 2007)<br />
Kino</p>
<p><img src="http://www.equilibriumblog.de/wordpress/wp-content/uploads/cassandra.jpg" align="left" border="1" hspace="11" vspace="5" />In den letzten Jahren verstand es Woody Allen durchaus, wie man einen intelligenten Thrillerplot geschickt mit einer Prise Humor verbindet und sogar noch einen Fokus auf das Zwischenmenschliche legt. Dabei favorisierte Allen London stets als zentrales <em>setting</em>, samt seiner Oberschicht. Dass es laut Allen gerade hier zu vielen Krimis kommt, spricht f&#252;r sich. <em>Cassandra&#039;s Dream</em> setzt die Tradition fort, jedoch mit einem kleinen aber feinen Unterschied: Allen konzentriert sich dieses Mal nicht auf die oberen Zehntausend, sondern auf zwei Br&#252;der, die charakterlich zwar unterschiedlicher nicht sein k&#246;nnten, im Kern aber beide gleich sind. Sie stammen n&#228;mlich nicht aus der Oberschicht, sondern aus dem normalen Gutb&#252;rgertum, der Mittelschicht. Der eine ist erfolgloser Restaurantspekulant, der anderer bodenst&#228;ndiger Automechaniker. Ian (Ewan McGregor) und Terry (Colin Farrell) komplettieren sich dabei perfekt: W&#228;hrend der eine die Autos seiner Kunden zum Gepose seines Bruders dazusteuert, unterst&#252;tzt der ihn wiederum mit kleinen Finanzspritzen um dessen Schattenseite, das Gl&#252;cksspiel, zu f&#246;rdern &#8211; denn sie beide hoffen eines Tages auf den Jackpot, eines Tages <em>muss</em> er ja einfach kommen!</p>
<p>Gl&#252;ck, respektive Zufall, ist das, um was sich in <em>Cassandra&#039;s Dream</em> alles dreht. Es ist wie an der B&#246;rse, dieses Gl&#252;cksspiel, das Spiel des Lebens, mal gewinnt man, mal verliert man. Es ist der Kick, die Aussicht auf Erfolg, sowohl sozialen als auch &#246;konomischen, der einen immer wieder dazu bringt, eben nicht aufzuh&#246;ren, wenn es an der Zeit w&#228;re. Grenzen verwischen dabei recht schnell, und so scheint es f&#252;r die Br&#252;der irgendwann keine mehr zu geben &#8211; Gewissen hin oder her. Dass Reichtum, egal in welcher Form, aber nicht immer nur Positives innehat, sollten die beiden sp&#228;testens in Form ihres Onkels (toll wie immer: Tom Wilkinson) realisieren. Der zeigt n&#228;mlich, dass es bei den Gutbetuchten ganz andere Probleme gibt &#8211; Allens vorherige beide Filme lassen gr&#252;&#223;en und scheinen nicht nur storytechnisch pr&#228;sent zu sein. Allens <em>writing</em> ist sp&#228;testens seit dem tollen <em>Match Point</em> und dem noch besseren <em>Scoop</em> stigmatisiert, sodass man schon nach wenigen Einstellungen realisiert, dass man sich hier in einem Film Allens befindet. Es ist jedoch nicht nur die Optik, &#252;ber die sich Allen definiert, sondern auch so ein ganz spezielles Bauchgef&#252;hl, weniger eine Atmosph&#228;re, die Allentypisch erscheint und in der man sich schlicht wohl f&#252;hlt.</p>
<p>Es ist ein gepflegtes Erscheinungsbild, nicht nur in Sachen Musik (Philip Glass), sondern auch in Sachen Figurenzeichnung und weiteren Erscheinungen von &#039;Mond&#228;nit&#228;t&#039;. Auch im Plot selbst zeigt sich diese, denn Allen verstehet es geschickt, Klischees und andere Unebenheiten zu umfahren und sich stets voll und ganz auf seine Figuren zu konzentrieren, die von McGregor und Farrell hervorragend getragen/gemimt werden. Allen will hier so viel, und im Gegensatz zu vielen anderen Regisseuren, die sich solch hohe Anspr&#252;che stellten, gelingen ihm das meiste auch. <em>Cassandra&#039;s Dream</em> ist nicht nur Thriller, Lovestory und &#039;Kom&#246;die&#039;, sondern auch tolles Schauspielkino, das Farrell und McGregor fast schon als Dreamteam outet. Sowieso scheint Allen in Sachen Besetzung ein gl&#252;ckliches H&#228;ndchen zu haben, was auch einmal mehr sein Neuester, gerade frisch in Cannes gezeigter, <em>Vicky Cristina Barcelona</em> zeigt. Das einzige, das man <em>Cassandra&#039;s Dream</em> vorwerfen muss, sind die enormen L&#228;ngen, die das Ganze gut und gerne schon mal wie zweieinhalb Stunden wirken lassen. Zudem kommt das Finale nicht nur zu einfach, sondern auch viel zu abrupt daher. Und dennoch besitzt Allens Film solch eine interpretatorische Dichte, die sich f&#252;r zahlreiche Diskurse bestens eignen w&#252;rde, sodass man &#252;ber kleine inszenatorische Schw&#228;chen gern hinwegsieht. <strong>(7.5/10)</strong></p>
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		<title>Br&#252;gge die H&#246;lle und Tottenham das Fegefeuer?</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 13:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Bruges
(Martin McDonagh, UK/Belgien 2008)
Kino
Ich selbst war noch nie in Belgien, leider. Ein Freund von mir macht gerade ein Praktikum in der belgischen und europ&#228;ischen Hauptstadt bei der EU und ist vom Land durchaus angetan. Nun spielt In Bruges ja nicht in Br&#252;ssel, sondern in Br&#252;gge, der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadt Belgiens &#8211; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://german.imdb.com/title/tt0780536/" target="_blank"><em>In Bruges</em></a><br />
(Martin McDonagh, UK/Belgien 2008)<br />
Kino</p>
<p><img src="http://www.equilibriumblog.de/wordpress/wp-content/uploads/bruges.jpg" alt="‘In Bruges’" align="left" hspace="11" vspace="5" />Ich selbst war noch nie in Belgien, leider. Ein Freund von mir macht gerade ein Praktikum in der belgischen und europ&#228;ischen Hauptstadt bei der EU und ist vom Land durchaus angetan. Nun spielt <em>In Bruges</em> ja nicht in Br&#252;ssel, sondern in Br&#252;gge, der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadt Belgiens &#8211; und das sieht man auch. Es ist fast schon gef&#228;hrlich, wie mich die wundersch&#246;nen Aufnahmen dieser wundersch&#246;nen Stadt begeistert haben, sodass es fast schon an ein Wunder grenzt, dass ich nicht sofort einen Flug dorthin gebucht habe (ohne auf das Finanzielle zu achten). Ja, <a href="http://img229.imageshack.us/img229/6011/tooofunny9454bk6.gif" target="_blank">Colin Farrell</a><a href="http://img229.imageshack.us/img229/6011/tooofunny9454bk6.gif" target="_blank">s</a> Figur hasst diese reinrassige Kulturstadt, doch da habe ich es wohl eher wie dessen Kollege, Brendan Gleeson, der weise feststellt, dass man so etwas nicht alle Tage zu sehen bekommt. Kein Wunder also, dass es zwischen den beiden bald schon raucht, da der eine kein Museum auslassen will, der andere aber keinen Pub. Doch sie sollen noch mehr Zeit miteinander verbringen, mehr, als beiden vielleicht lieb ist.</p>
<p>Was in den ersten 45 Minuten als Kom&#246;die mit dramatischem Tiefgang daherkommt, entwickelt sich in der zweiten H&#228;lfte zu einem intelligenten Gangsterkrimi, der auch nicht davor zur&#252;ckscheut, die Gewalt richtig ausbrechen zu lassen &#8211; Tarantino und Ritchie lassen gr&#252;&#223;en. <em>In Bruges</em> ist prim&#228;r aber sowieso ein Drama mit knochentrockenem Humor, perfekt getimt und niemals &#252;berzogen oder in Klamauk abdriftend. Das macht dann auch sichtlich Spa&#223;, wenn Ray (Farrell) in reinrassigem Irisch Spr&#252;che von sich gibt, die pointierter und auf die Situation passender nicht sein k&#246;nnten: <em>&#034;If I&#039;d grown up on a farm and was retarded, Bruges might impress me, but I didn&#039;t, so it doesn&#039;t.&#034;</em> Sowieso ist der Humor eine der gr&#246;&#223;ten St&#228;rken, auf die der Film baut. Er dient nicht nur als unterhaltsames Element, des Humor wegen, sondern wird auch geschickt als <em>comic relief</em> genutzt. Diesen hat der Film bisweilen auch bitter n&#246;tig, denn die eine oder andere Szene setzt einem emotional dann doch ziemlich zu, jedoch ohne auch nur ansatzweise pathetisch zu sein. Und das ist nicht zu letzt auch einem grandiosen Colin Farrell zu verdanken ist.</p>
<p>McDonaghs Film l&#228;sst sich nicht so einfach in eine Schublade stecken, das habe ich nach dem Film gemerkt. Vermutete ich nach dem Trailer eine neue Gangsterkom&#246;die im Stile von <a href="http://www.equilibriumblog.de/wordpress/2008/03/01/kurz-mal-abgehakt-23/"><em>Snatch.</em></a> oder <em>Layer Cake</em>, so musste ich danach jedoch feststellen, dass die genannten Filme mit <em>In Bruges</em> bis auf einige gemeinsame Schnittpunkte nicht viel gemeinsam haben. Die Art von Humor, ja, die schr&#228;gen Charaktere, ja, aber das war es dann auch schon. In Bruges stellt zu keiner Zeit den Anspruch, cool zu sein, denn das ist er ganz bestimmt nicht. Der Film ist vielmehr eine Symbiose, die perfekt zusammenarbeitet und eine positive Stimmung schafft, obwohl sie selbst meist alles andere als positiv ist. Ja, ich war doch ziemlich angetan, erst recht von einigen Szenen, die wirklich ganz gro&#223; sind und am Ende des Jahres wohl definitiv auf der Liste der sch&#246;nsten <em>magic moments</em> landen d&#252;rften. Wirklich erstaunlich, dass solch ein depressiver Film dennoch solch einen gro&#223;en Spa&#223; macht, auch wenn ich diesen Spa&#223; nicht mit dem gel&#228;ufigen Unterhaltungsspa&#223; gleichsetzen w&#252;rde, nein. <em>In Bruges</em> ist etwas besonderes, ein Film, den es in dieser Form nicht oft gibt.</p>
<p>War es in <a href="http://www.equilibriumblog.de/wordpress/2008/02/08/%c2%bbim-a-sinner%c2%ab/"><em>There Will Be Blood</em></a> die Musik, die sich prim&#228;r nicht im Hintergrund abspielte, sondern meist in den Vordergrund dr&#228;ngte, so ist es auch hier einmal mehr die Musik, die einen bedeutsamen Teil zum Gesamten beitr&#228;gt. Bewegt sich das Ganze zwischen melancholischen T&#246;nen und alteingesessenem Pop, so trifft sie stets den Nagel auf den Kopf und hilft der traurig-sch&#246;nen Atmosph&#228;re des Filmes. <em>In Bruges</em> ist all das, was das Kino sein sollte: Emotional &#8211; mal lustig, mal traurig; inspirierend, atmosph&#228;risch, narrativ und mit einer ziemlich langen Halbwertszeit versehen. Aber eines gilt es zu beachten, will man in diesen Genuss kommen: Unbedingt, und dieses Mal meine ich es wirklich so ernst, wie noch nie zuvor, im Original schauen. <strong>(8-9/10)</strong></p>
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		<title>»Bruges? Where&#039;s that?«</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 12:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem charmanten Trailer zu IN BRUGES (in dem ich behauptete, dass Bruges ein englisches Kaff sei, es in Wirklichkeit aber in Belgien liegt), nun zwei TV Spots &#8211; Tourism &#38; Uzi -, die zwar nicht allzu viel Neues ans Tageslicht f&#246;rdern, aber einmal mehr die Richtung des Filmes zeigen d&#252;rften. Ich habe jedenfalls gelacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach <a href="http://www.equilibriumblog.de/wordpress/2007/12/23/843/">dem charmanten Trailer</a> zu IN BRUGES (in dem ich behauptete, dass Bruges ein englisches Kaff sei, es in Wirklichkeit aber in Belgien liegt), nun zwei TV Spots &#8211; <em><a href="http://www.focusfeatures.com/clips/in_bruges/tourism-480x360.mov" target="_blank">Tourism</a></em> &amp; <em><a href="http://www.focusfeatures.com/clips/in_bruges/Uzi-480x360.mov" target="_blank">Uzi</a></em> -, die zwar nicht allzu viel Neues ans Tageslicht f&#246;rdern, aber einmal mehr die Richtung des Filmes zeigen d&#252;rften. Ich habe jedenfalls gelacht und freue mich riesig auf den Film.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.equilibriumblog.de/wordpress/wp-content/uploads/vlcsnap-68550.jpg" alt="In Bruges" /></p>
<p>[Quelle: <a href="http://blade82.blogspot.com/2008/01/neue-in-bruges-tv-spots.html" target="_blank">Blade Runners Universum</a>]</p>
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		<title>Colin Farrell in Bruges</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Dec 2007 20:12:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was kommt heraus, wenn man LOCK, STOCK AND TWO SMOKING BARRELS, LAYER CAKE und SNATCH. in einen Topf wirft? Richtig, allem Anschein nach Colin Farrells neues Vehikel IN BRUGES, dessen Trailer nun auch in HD (480p/720p/1080p) zum Download bereitsteht und der nach einem recht gro&#223;en Wurf aussieht. Ich meine, was kann denn hier schon schief [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was kommt heraus, wenn man LOCK, STOCK AND TWO SMOKING BARRELS, LAYER CAKE und SNATCH. in einen Topf wirft? Richtig, allem Anschein nach Colin Farrells neues Vehikel IN BRUGES, dessen Trailer nun auch in HD (<a href="http://movies.apple.com/movies/focus_features/in_bruges/in_bruges-tlr1_h480p.mov" target="_blank">480p</a>/<a href="http://movies.apple.com/movies/focus_features/in_bruges/in_bruges-tlr1_h720p.mov" target="_blank">720p</a>/<a href="http://movies.apple.com/movies/focus_features/in_bruges/in_bruges-tlr1_h1080p.mov" target="_blank">1080p</a>) zum Download bereitsteht und der nach einem recht gro&#223;en Wurf aussieht. Ich meine, was kann denn hier schon schief gehen? Ein englisches Kaff, ein hochkar&#228;tiger Cast und ein Thrillerplot mit m&#228;chtig viel Humor &#8211; ich denke, nicht viel. Kinostart ist am 24.04.08.</p>
<p align="center"><img src="http://www.equilibriumblog.de/wordpress/wp-content/uploads/vlcsnap-133100.jpg" alt="In Bruges" /></p>
 <img src="http://www.equilibriumblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=843" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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