Neuer Trailer zu Dario Argentos 'Dracula 3D' Camp!

Es ist fast schon wieder ein halbes Jahr her, dass Dario Argento mit seinem Trailer zu Dracula 3D für Aufsehen sorgte. Die FX im Trailer waren noch nicht ganz fertig, aber auch sonst machte der Trailer alles andere als einen hochwertigen Eindruck. Dies ändert sich auch mit dem neuen Trailer nicht unbedingt, wie man seit heute sehen kann. Der besteht nämlich größtenteils ohnehin aus dem alten und auch die nun fertigen (?) FX hauen einen nicht gerade vom Hocker. Gerade deswegen könnte Dracula 3D aber auch ein großer Spaß werden, zumal ja auch eine gigantische Gottesanbeterin mit von der Partie ist, die man im neuen Trailer leider nicht zu sehen bekommt. Und gigantischen camp in 3D? Wäre doch auch mal was, oder?

(Via Dread Central)


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Oooookay, Dario! Dario Argentos 'Dracula 3D' Trailer

Ich habe in diesem Jahr ja schon sehr viel gesehen, aber das hier – so kurz vor Ende des Jahres – setzt dem Ganzen dann doch die Krone auf! Dario Argento plant ja eine eigene Dracula-Version, das war schon länger bekannt (und gefürchtet). Nun ist aber der erste Trailer zu seinem Dracula 3D erschienen, und er sieht – naja, sagen wir mal ganz vorsichtig – unfertig aus. Die visuellen Effekte müssen noch nachbearbeitet werden und überhaupt sieht das noch nicht ganz fertig aus (pünktlich zum EFM auf der Berlinale muss der aber unter den Mann gebracht werden, denke ich mal).

Okay, genug der sanften Worte: Was um alles in der Welt hast Du da bitte gemacht, Dario!? Nicht nur, dass Rutger Hauer Van Helsing gibt und Thomas Kretschmann Graf Dracula, nein, es gibt auch noch eine riesige Gottesanbeterin und jede Menge weitere WTF?-Momente.  Mal ehrlich: Wenn Ihr nicht gewusst hättet, dass da Dario Argento hinter der Kamera steht, dann hättet Ihr doch gedacht, dass das Euer Nachbar heimlich gefilmt hätte, oder? Start ist irgendwann 2012 – so, und jetzt muss ich das noch mal schauen und verdauen …

(Via Sebastian)


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Romero plant Remake von Argentos 'Deep Red'!?


Da geht man an einem sonnigen Tag ganz normal seine Feeds durch, denkt sich nichts Böses und muss schlussendlich lesen, dass Romero ein Remake von Argentos Deep Red (Profondo rosso) in Planung hat: "George A Romero is in final talks to helm a 3D English language remake of Dario Argento's cult classic Deep Red." (TotalFilm.com) Wait, what!? Romero, der seit einigen Jahren selbst schon nichts mehr Großartiges hinbekommt und somit fast schon in die Fußstapfen eines Dario Argentos tritt, remaket dessen Meisterwerk – und das Ganze auch noch in 3D!? Das Skript stammt zudem von Argentos Bruder Claudio? You gotta be kiddin' me! Leider nein, wie auch Filmstalker berichtet … Sicher, die beiden bisherigen Kollaborationen Romeros und Argentos können sich sehen lassen, aber das neue Projekt – in das Argento selbst nicht involviert sein wird – kann doch nur schief gehen.


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Neuer, offizieller Trailer zu Argentos 'Giallo'


Ganz wie der erste Trailer zu Dario Argentos Giallo leider wieder mit monotonem Kommentar aus dem Off, aber immerhin mit massig neuem Material. Ja, der neue, offizielle Trailer (FLV, mäßige Qualität) haut micht nicht gerade vom Hocker, zu generic kommt das alles daher, zu – vor allem farblich – unspektakulär. Dennoch freue ich mich irgendwie auf einen neuen Argento, hoffentlich bei uns auch im Kino zu sehen (Fantasy Filmfest, anyone?).

(Via DVDnarr.com)


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'Giallo': Trailer zu Argentos neuem … Giallo


Da ist er nun also, der Trailer zu Dario Argentos Giallo (Direktlink, mäßige Qualität), dessen erste Bilder ja nicht gerade allzu berauschend aussahen. Die ersten bewegten Bilder hingegen sehen recht gut aus und machen definitiv Lust auf mehr, auch wenn die Erzählerstimme aus dem Off nie so genervt hat wie hier. Und nach La Terza madre kann es mit Argento eigentlich auch nur noch Berg auf gehen, oder?

[Via peter-noster.de]


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'Giallo': Neue Bilder & Poster zum Argento Giallo


Ich weiß wirklich noch nicht, was ich von Argentos neuem, Giallo, halten soll. Einerseits erfreut es mich, dass er sich wieder dem Genre zuwendet, das er so maßgebend geprägt hat. Andererseits habe ich aber große Angst, dass er das Ganze wieder mal in den Sand setzt. Große Hoffnung macht mir vorallem das Poster zu Giallo nicht, ganz im Gegenteil – wenn das sein Ernst ist, dann gute Nacht, Giallo. Die neuen Bilder, die er auf seine Homepage geladen hat, sehen hingegen schon deutlich besser aus und machen nach dem ersten offiziellen Bild zum Film dennoch irgendwie Lust.


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»Who wants to eat the girl?«

La Terza madre
(Dario Argento, USA/Italien 2007)
DVD

… und damit ist Argentos Karriere nun endgültig am Ende. Zumindest wenn es um den Giallo geht, den er einst so meisterhaft beherrschte. Wobei, wenn ich noch einmal richtig drüber nachdenke: Bereits Masters of Horror: Pelts hat gezeigt, dass Argento auch vom 'normalen' Horrorfilm so gut wie keine Ahnung hat. Mit nackten Frauenbrüsten scheint er es zu haben, und auch Gore und Splatter kann er nach wie vor inszenieren – auch wenn die Effekte in Mother of Tears mehr nach 70er als nach Gegenwart aussehen. Das macht hier aber gar nichts, denn so schlecht Argentos Film in nahezu allen Belangen auch sein mag, so viel taugt er doch als B-Movie. Alles, wirklich alles ist hier von der allerbilligsten Sorte. Die bereits erwähnten Goreeffekte, die CGI (Sarahs Mutter!), das Drehbuch und vor allem die Darsteller, die sich offensichtlich kein Bein ausreißen. Scheint also so, als könne man in der Checkliste für ein B-Movie alles abhaken. Halt! Udo Kier, der bereits eine kleine Rolle im Quasivorgänger Suspiria – es grenzt ja nahezu an Blasphemie, die beiden Filme in einem Atemzug zu nennen, geschweige denn zu verbinden – hatte, eine kleine Rolle zu geben, bringt schon mal mindestens zwei Pluspunkte, erst recht wenn man ihm dann auch noch solch einen spaßigen Abgang spendiert.

Ja, mit Mother of Tears kann man auch seinen Spaß haben, vorausgesetzt man denkt einfach 90 Minuten mal nicht darüber nach, dass er das ist, was er ist. Argentos Film eignet sich aus genannten Gründen nämlich auch hervorragend als Komödie. Nicht etwa, weil alles so cheesy ist, sondern weil er das einfach nicht ernst meinen kann. Und selbst wenn sich auch kein intendiertes comic relief ausmachen lässt, so bricht man spätestens dann in Lachen aus, wenn Argento eine Hexe Light von einem männlichen Hexerich mit einer langen Eisenstange penetrieren lässt, die ihr wenige Momente später den Tod bringt. Bevor es aber so weit ist, wird sie erstmal noch von der Madre abgeschleckt, sodass jetzt, nach der lesbischen Liebesszene, endgültig klar ist, welch homophile Tendenzen Argento hier eingebaut hat. Die junge rechte Hand des guten Helfers (schon wieder vergessen, wie dieser heißt, aber das ist hier so wichtig wie die Berichterstattung über den in China umgefallenen Sack Reis heute Mittag), die optisch klischeehafter nicht hätte gezeichnet sein können, ist dabei sicherlich die Spitze des Eisbergs. Von den verrückten 80's-Teen-Fönfrisurhexen ganz zu schweigen.

Doch auch das Thema Masochismus hat es Dario wohl angetan. Einmal im Hauptquartier in Rom angekommen, wird man Zeuge einer Orgie, die schmerzhafter kaum sein könnte (sowohl für die Protagonisten als auch den Rezipienten). Das zeigt, dass Argento trotz des Verlusts seines Talents – man denke daran, je höher die Position, desto größer die Fallhöhe – dennoch das ein oder andere Ass im Ärmel hat. Schade, dass er dieses jedoch nicht öfter ausspielt, denn am Ende bleibt Mother of Tears nur ein weiterer Horrorstinker aus der Motten- respektive DTV-Kiste, denn einen großen Release wurde seinem Film außer in seiner Heimat nirgendwo zuteil (wenn auch nur gekürzt). (4/10)


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'Giallo': Erste Bilder zu Argentos neuem Giallo

La Terza madre (Mother of Tears) habe ich noch immer nicht gesehen, weshalb ich mir auch kein Urteil anmaßen will, aber der allgemeine Tenor sieht den Untergang des argento'schen Abendlandes darin ja endgültig – Masters of Horror: Pelts hat das ja auch schon angedeutet. Umso interessanter – naja, wie man's nimmt -, dass Argento an einem neuen Giallo arbeitet, der den schlichten Titel Giallo trägt. In der Hauptrolle: Adrien Brody (nachdem andere abgesprungen sind – Zufall?), der ein entführtes Model suchen soll: "When American model Celine is kidnapped off the streets during fashion week in Milan and put through a series of terrifying, humiliating and painful ordeals, her sister Linda desperately recruits Inspector Enzo Lavia to find Celine before she suffers the same awful fate as the other beautiful victims…" (IMDb) Die ersten drei Bilder zum Film – okay, vielmehr production stills – finden sich bei ShockTillYouDrop.com. Man darf gespannt sein, was der einstige Meister des Genres da aus dem Hut zaubert…


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Kurz mal abgehakt # 19

BEERFEST – die ersten 20 Minuten sind genial, allen voran Donald Sutherlands Cameo als bayerischer Wirtsherr. Danach baut der Film aber stark ab und verläuft sich in gewohnten Bahnen aus Fäkalhumor, unlustigen Witzen und latentem Rassismus. Mit seinen knapp zwei Stunden Laufzeit zudem deutlich zu lang. Unschlagbar jedoch das deutsche Team, bestehend aus Jürgen Prochnow und Ralf Möller. Das bleibt im Gedächtnis, ansonsten aber nichts – wie nach einem feucht-fröhlichen Abend eben. (5/10)

MASTERS OF HORROR: PELTS – hier zitiere ich doch einfach mal Kollege soilworker: "Ganz so arg ist Pelts dann doch nicht, wenn auch beileibe kein Highlight. Bezeichnend ist es wohl, wenn ich eine Stripszene für das Beste an der Folge halte. Hervorstechend sind außerdem die ziemlich deftigen Splattereffekte und Meat Loaf als lüsterner, alter Sack. Worum es geht? Um magische Waschbär-Pelze, die den Besitzer in den Wahnsinn und letztendlich in einen blutig-fantasievollen Selbstmord treiben!" Bedenkt man jedoch, dass niemand geringeres als Dario Argento für diese Folge verantwortlich zeichnet, dann muss man sich wirklich fragen, ob das wirklich der Mann ist, der solche unsterblichen Klassiker wie PROFONDO ROSSO (aus dem er hier immerhin der Fahrstuhlszene huldigt) oder SUSPIRIA gezaubert hat… (5/10) In the Valley of Elah

IN THE VALLEY OF ELAH – hierzu wird es noch ein ausfürhliches Review geben, dass ich aber erst am Starttag veröffentlichen darf. Bis dahin sei nur so viel gesagt: Wer mit Haggis nichts anfangen kann, für den wird sein Neuer auch nur wieder ein riesiger Haufen pathetisch-konstruierter Scheiße sein (der diesjährige CRASH eben). Alle anderen dürften sich aber an einem tollen Irak-Drama-Thriller erfreuen, der einen superben Tommy Lee Jones zeigt und sehr ambitioniert ist, das Thema Irak-our boys-country aufzuarbeiten.


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