Arnie macht sie alle platt: 'Sabotage' Red Band Trailer

David Ayers Sabotage hatten wir hier ja schon bereits. Und bereits der Green Band Trailer versprach schon einiges an harter Action, die der Red Band Trailer nun etwas veranschaulicht. Etwas ist vielleicht untertrieben, denn der Red Band Trailer zu Sabotage mit Arnold Schwarzenegger macht keine Gefangenen, wie es scheint. Da spritzt der rote Lebenssaft in nahezu jeder Szene. Ich freue mich, doch. Deutscher Kinostart ist am 10. April.

(Via /Film)


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Schwarzenegger als DEA Agent: Trailer zu David Ayers 'Sabotage'

David Aayers End of Watch hat mir im letzten Jahr doch ziemlich gut gefallen, weshalb ich mich auf seinen neuen, Sabotage, sehr freue. Die Vorfreude wird zusätzlich noch dadurch verstärkt, dass kein Geringerer als Arnold Schwarzenegger die Hauptrolle übernommen hat. In Sabotage spielt er einen DEA Agent, der mit seinem Team ein Drogenkartell hochnimmt. Dieses rächt sich, in dem es einen nach dem anderen aus dem Team eliminiert. Als das Kartell dann auch noch Arnies Frau und Tochter ins Visier nimmt, hört bei ihm endgültig der Spaß auf … Scheint exakt im Fahrwasser von End of Watch zu schwimmen, besonders optisch. US-Kinostart ist am 11. April.

(Via The Playlist)


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»We're the police. We can do whatever the hell we want.«

Street Kings
(David Ayer, USA 2008)
Kino

‘Street Kings’Der Mann hat Mut, das muss man ihm lassen. Im Prinzip ein und dieselbe Geschichte mehrere Male zu erzählen, das hat David Ayer geschafft, was jedoch alles andere als eine Meisterleistung ist. Irgendwie scheinen es ihm Cops (Keanu Reeves) angetan zu haben, erst recht korrupte Cops, die sich in den schlimmsten Stadtvierteln mit dem Abschaum herumschlagen. Die Fronten sind dabei klar: Auf der einen Seite steht Tom (Reeves), auf der anderen Schwarze & Latinos – kurz alle Klischeerandgruppen eines solchen Filmes. Lauter Hip Hop und glänzender Schmuck gehören dabei ebenso zu ihnen wie ein Hang zu Gewalt. Es ist wirklich erstaunlich, welche Mischung Ayer in seinem Street Kings alias Training Day 2 – Forest Whitaker ist Denzel Washington und hat dabei auch einen mindestens so großen Hang zum Overacting wie dieser – dem Zuschauer präsentiert. Die Geschichte ist nicht nur von ihm selbst schon drei Mal da gewesen, sondern wirkt wie eine Blaupause für das Cop-Gangster-Genre.

Cop, der nicht zimperlich ist? Check. Ein Chef, der hinter seinem Schützling aufräumt? Check. Kollegen, die so undurchschaubar wie Butterbrotpapier sind? Check. Ein Finale, das niemanden von den Socken haut, sondern vorhersehbarer nicht hätte sein können? Check. Mission accomplished, so hat es den Anschein, zumindest für Ayer. Würde Ayer wenigstens geschickt kopieren, wäre das ja gar nicht mal so schlimm. Doch dafür fehlt ihm dann einfach der richtige Riecher, allen voran für die Darsteller. Da wird ein Chris Evans besetzt, der als Milchbubi unter harte Kerle geworfen wird, ein Cedric the Entertainer, der ob seiner Komödienvergangenheit fehlbesetzter nicht hätte sein können und ein Keanu Reeves, der die ganze Zeit zu schreien scheint, wann ihn denn bitteschön jemand von diesem Übel befreit. Alles ist in dieselben kalten Farben und Bilder reingestopft, die bei einem Harsh Times noch funktionierten, hier aber lediglich gewollt schmutzig (und cool) erscheinen. Dazu gesellen sich dann noch einige Pokulturanspielungen, die zwar die amerikanische Jugend ins Kino locken dürften, gerade deshalb aber auch so bedenklich sind.

Eines muss man Street Kings dann aber doch zugute halten, nämlich sein Tempo. Von Beginn an nimmt der Film nämlich ein Tempo an, das er größtenteils zu halten im Stande ist, auch wenn das angesichts des käsigen Drehbuchs nicht mehr wirklich viel reißt. Wer mit dem durchschnittlichen (und absolut Oscarunwürdigen) Training Day etwas anfangen konnte, der wird auch an Street Kings etwas finden können. Alle anderen dürfen gerne einen großen Bogen um dieses Vehikel machen. (4/10)


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