'Side by Side' Trailer: Keanu Reeves' Doku über Digital Cinema

Keanu Reeves hat eine Doku produziert, die sich um ein längst überfälliges Thema dreht, nämlich die Ablösung des Films durch Digital Cinema. In Side by Side: A Documentary about the Science, Art, and Impact of Digital Cinema kommen dann auch all jene namhafte Regisseure zu Wort, die schon lange nicht mehr auf Film, sondern auf das digitale Zeitalter setzen und mit der Red One und anderen Kameras drehen. Martin Scorsese, Robert Rodriguez, Steven Soderbergh, David Fincher et al. Das scheint nicht nur ob der Thematik äußerst interessant zu werden. Side by Side wird – wie das Logo zu Beginn des Trailer verrät – auf der Berlinale im Februar zu sehen sein.

(Via The Documentary Blog)


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Männer, die Frauen hassen: 'The Girl with the Dragon Tattoo'


Zum generellen Remake-Trend kann man stehen, wie man will, aber wenn ein gerade mal zwei Jahre alter Film bereits ein Hollywood-Remake erfährt, dann muss man sich schon fragen, welche Existenzberechtigung eine solche Version hat. Wenn jedoch ein Regisseur wie David Fincher dahinter steckt, dann muss man sich schon deutlich weniger Sorgen machen, dass das, was da in neue Kleider gehüllt wird, Hand und Fuß hat und einen ganz eigenen Anstrich spendiert bekommt. Leider ist das im Falle von The Girl with the Dragon Tattoo aber nur die halbe Wahrheit, denn Fincher gelingt es so gut wie nie, dem Ganzen mit seinem eigenen filmischen Duktus zu begegnen. Seine Version des Erfolgsromans von Stieg Larsson ist zwar kein Shot-by-Shot-Remake, aber die Änderungen, die er vornimmt, sind nicht immer zum Vorteil der Geschichte. Vor allem beim Ende zieht Finchers Version gegenüber Män som hatar kvinnor, der schwedisch-dänisch-norwegisch-deutschen Verfilmung, den Kürzeren, ist es doch viel zu offensichtlich an ein Hollywood-Publikum angepasst und sowieso viel zu geschwätzig.

Im Prinzip wurde die 2009er Version durch den Fincher-Filter gejagt, was heißen soll: wundervoll kühle Red-One-Bilder, die selbst auf dem verschneiten Land noch mondän wirken und der Optik des Originals, dem man durchaus ansieht, dass es sich ursprünglich um eine TV-Verfilmung handelte, bei weitem überlegen sind. Ansonsten gibt es bis zum finalen Akt keine signifikant wahrnehmbaren Unterschiede, was nicht weiter schlimm ist, denn die eigentliche Geschichte konnte schon vor zwei Jahren überzeugen. Stattdessen setzt Fincher vielmehr auf eine Besetzung, die über jeden Zweifel erhaben ist (besonders Stellan Skarsgård überzeugt), auch wenn Rooney Mara trotz großem Körpereinsatz die übergroßen Fußstapfen von Noomi Raupach bereits im Vornherein nicht ausfüllen konnte. Dass ihre Lisbeth Salander der Lisbeth aus dem Original unterlegen ist – in manchen Aspekten gar entgegen wirkt -, ist dabei aber nicht etwa ihrer Performance zuzuschreiben, sondern Drehbuchautor Steven Zaillian (der sich wiederum aber nur an den Roman gehalten haben soll).

Maras Lisbeth ist bei weitem nicht so selbstbestimmt und kick-ass wie Rapaces Mädchen mit dem Drachentattoo. Das wird sowohl am Ende evident, als auch in ihrer Beziehung zu Daniel Craigs Mikael Blomkvist. Außer Acht lassen darf man dabei aber auch nicht, dass vieles davon wohl der Tatsache geschuldet ist, dass es hierzu keine Fortsetzung geben wird. Bisher hat sich nämlich weder ein Produzent, noch ein Regisseur gefunden. David Fincher ist jedenfalls nicht mehr mit an Bord. Was von Finchers The Girl with the Dragon Tattoo letztlich in Erinnerung bleibt, ist die visuelle Kraft, eine großartige Credits-Sequenz und ein herrlich atmosphärischer Score von Trent Reznor und Atticus Ross (inklusive NIN-Anspielung im Film). Finchers Film ist nicht besser als Niels Arden Oplevs, aber auch nicht schlechter. Aus diesem Grund bin ich doch ein klein wenig enttäuscht. (8/10)


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'The Girl With the Dragon Tattoo' Opening Titles

Keine Ahnung, wie die in solch einer guten Qualität ihren Weg auf YouTube gefunden haben (ist wohl ein offizieller Release), aber die opening titles zu Finchers The Girl With the Dragon Tattoo sehen jedenfalls fantastisch aus! Tim Miller, der dafür verantwortlich zeichnet, sollte vielleicht auch für den nächsten Bond verpflichtet werden, denn das wäre auch ein sehr feiner Vorspann für Skyfall. Wer es wie ich kaum erwarten kann, bis der Film nächste Woche endlich startet, der wird sich die titles natürlich sofort ansehen – allen anderen, die noch warten wollen, sei dennoch gesagt, dass sie keinerlei Spoiler enthalten. Der Song ist übrigens von Karen O zusammen mit Trent Reznor und Atticus Ross und heißt 'Immigrant Song'.

(Via DVDnarr.com)


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H&M veröffentlicht Lisbeth Salander Kollektion

An dieser Stelle mal ein kleines Zugeständnis an all die Modebloggerinnen da draußen … Es ist nicht mehr allzu lang bis zum Kinostart von David Finchers The Girl With the Dragon Tattoo. Passend dazu hat die Modekette H&M angekündigt eine Lisbeth-Salander-Kollektion zu veröffentlichen, die in Zusammenarbeit mit Trish Summerville, der Costume-Designerin des Remakes, entstehen soll. "H&M have collaborated with Trish Summerville, the revered costume designer who worked on the English film version of The Girl With The Dragon Tattoo , to add an urban, edgy twist to 30 pieces, all with the unmistakeable essence of Lisbeth Salander." (FilmDrunk)

Rooney Mara, die Lisbeth Salander in Finchers Hollywood-Version des schwedischen Thrillers spielt, posiert aktuell auf dem Cover der November-Ausgabe der Vogue – in einem Ralph-Lauren-Dress. Wird sie bald also in ihren 'Filmklamotten' made by H&M auf den Covern zu sehen sein? Und wird sich das überhaupt (an irgendjemanden außer Emo-Hipster) verkaufen? Oder wie FilmDrunk dazu bemerkt: "Because nothing says chic like bleached eyebrows and a history of rape." Ab dem 28. November wird die Kollektion, die insgesamt 30 Teile umfasst, exklusiv bei Colette in Paris zu haben sein, bevor sie dann am 14. Dezember in 180 H&M-Stores weltweit erscheint. Im verlinkten Video gewährt H&M-Creative-Director Donald Schneider noch einige Einblicke in die Kollektion.


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'The Girl With the Dragon Tattoo' International Trailer


Und schon wieder ein neuer Trailer zu David Finchers The Girl With the Dragon Tattoo. Dieses Mal handelt es sich um den internationalen Trailer (FLV, gute Qualität), der sich größtenteils aus dem Material des 4-Minuten-Trailers zusammensetzt. Sieht einmal mehr natürlich toll aus.

(Via ComingSoon.net)


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Extended Trailer zu Finchers 'The Girl With the Dragon Tattoo'


Ich weiß nicht, ob es sich offiziell um einen Extended Trailer handelt, aber ich gehe ob seiner Länge von dreieinhalb Minuten mal davon aus, beziehungsweise nenne ihn einfach mal so. Jedenfalls sehen die fast vier Minuten (480p/720p/1080p) aus David Finchers The Girl With the Dragon Tattoo ziemlich toll aus. Da sind einige wirklich schön-gruselige Shots zu sehen, die eindeutig die Sprache Finchers sprechen. Doof nur, dass der deutsche Start nun doch nicht mehr in diesem Jahr, sondern am 12. Januar 2012 ist. Ganz toll.


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Red Band Trailer zu Finchers 'The Girl With the Dragon Tattoo'

In den Staaten wurde der erste Trailer zu David Finchers The Girl With the Dragon Tattoo exklusiv an die Rollen von The Tree of Life und The Hangover Part II gehängt – und so war es natürlich nur eine Frage der Zeit bis dieser auf YouTube landete. Schnell sein heißt es also, bevor er wieder runtergenommen wird. Zum Trailer selbst, der gleich als Red Band Trailer veröffentlicht wurde: Kaum zu glauben, wie ähnlich sich viele Figuren sehen und wie viele Szenen aus dem schwedischen Original sein könnten. Und dennoch bin ich mir sicher, dass Fincher dem Film einen ganz eigenen Anstrich verpassen wird. Formal ist der Trailer ja schon mal ein kleines Highlight. Deutscher Start ist am 29. Dezember.

Edit: Nun auch in HD (720p/1080p)!

(Via /Film)


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Das waren die 83. Annual Academy Awards


Na, das war doch gar keine so schlecht Show, im Gegenteil. Auch wenn ich Anne Hathaway noch immer nicht leiden kann (die Augen und der Mund machen mir einfach nach wie vor große Angst), hat sie eine ziemlich gute Figur gemacht an der Seite des Sympathiebolzens James Franco. Vor allem die Eröffnungssequenz mit Freeman und Baldwin war gar nicht mal so unlustig, auch wenn man sich hier deutlich bei den MTV Movie Awards bedient hat. Aber das macht nichts, wirklich nicht, denn der Show hat der jüngere Anstrich durchaus gut getan, sehr gut sogar. Zwar hätte man etwas weniger betonen können, dass man jetzt ganz jung und hipp ist, aber sei's drum – schließlich feiert man sich ja immer noch selbst. So ging es in diesem Jahr dann auch recht zügig, auch wenn die Show so lange wie immer dauerte, kam sie mir deutlich spritziger und schwungvoller vor: keine fünf Damen oder Herren, die den/die beste/n Nebendarsteller/in präsentieren und dazu erstmal einen halben Roman von sich geben, kaum ewig lange Dankesreden, die nur aus Namen bestehen und vor allem keine Musicaleinlagen! Gut, die eine Nummer von Hathaway, aber die habe sogar ich verkraftet.

Überrascht war ich über die vielen Insider und selbstkritischen Witzchen, die immer wieder zum Besten gegeben wurden (allen voran Jude Law und Robert Downey Jr., aber auch Bale hat subtil an seinen Hit angespielt) – da hat man von den letzten Globes und Gervais wohl einiges abgeguckt. Bevor ich zu den Gewinnern übergehe, will ich aber noch kurz bei den Formalien bleiben, denn so richtig entzückt hat mich gestern Abend eigentlich keine Dame wirklich. Mila Kunis‘ Kleid war da noch das Beste, alle anderen waren ja eine mittelschwere bis schwere Katastrophe! Was sollte denn an dem Kleid von Jennifer Hudson beispielsweise so toll sein, außer dass Hanni und Nanni deutlich zu sehen waren und es sicher nicht allzu bequem hatten!? Sandra Bullocks Kleid war auch okay, aber rot? Ehrlich? Die Farbe ist doch mindestens so langweilig und übersättigt wie der schwarze Anzug bei den Herren (ich habe Downey Jr.s Anzug vom letzten Jahr vermisst, der sah klasse aus). Lob auch an Steven Gätjen, der wieder mal hervorragende Arbeit geleistet hat und dessen Garderobe stilistisch sowieso immer erste Sahne ist (ach ja: ProSieben, falls Steven in den nächsten Jahren zu alt werden sollte oder wegen was auch immer nicht mehr moderieren kann, würde ich seinen Job sehr, sehr gerne übernehmen!).

Vor allem war Gätjen auch mal wieder eine schöne Abwechslung zu den US-Kollegen, die in diesem Jahr fast einen neuen Tiefpunkt erreicht haben – so oberflächlich und langweilig kann dich keiner Fragen stellen und moderieren, oder? Der Herr Modeexperte mit dem weißen Vollbart brachte das Fass schließlich zum überlaufen! Zum Glück hielt sich Annemarie Warnkross' Zeit in Grenzen, denn die Frau ist nicht nur ein absolutes No-Go, ihre Moderation war gestern auch so hölzern und aufgesetzt wie selten zuvor. Bleiben wir bei Ärgernissen und gehen zu den Preisträgern über, von denen nicht nur viele eine sichere Bank waren (die ganzen Technikoscars an Inception, klar), sondern von denen viele auch enttäuschten. Allen voran der Regieoscar an Tom Hooper, der eigentlich an David Fincher hätte gehen müssen! Dass The King's Speech dann auch noch bester Film wird, ist eine Frechheit. Immerhin hat Aaron Sorkin den Preis fürs Drehbuch absahnen können – alles andere wäre aber auch ein Skandal gewesen. Den Soundtrackoscar hingegen hätte ich Alexandre Desplat viel mehr gegönnt als Trent Reznor und Atticus Ross, deren OST auch sehr gut war, keine Frage.

Alles in allem eine Show, die zum Glück nicht so zäh war wie die letzten Jahre. Ich glaube, die Frischzellenkur hat nicht nur dem Publikum, sondern auch der Show selbst gut getan, denn auch kleine Dinge, wie beispielsweise die Nutzung der Bühne(neffekte) waren in diesem Jahr schön. Und meine Güte, was für eine Show hat denn bitteschön Kirk Douglas abgezogen!? Zu erst dachte ich noch, dass er gar nicht Herr seiner selbst sei, nur um dann festzustellen, dass Douglas den größten Humor von allen besitzt. Ein schönes Beispiel dafür, dass die Alten der Show nicht im Publikum sitzen, sondern hinter der Kamera. Franco und Hathaway dürfen im nächsten Jahr gerne wieder kommen – am besten mit Baldwin zusammen.


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Die Gewinner der Golden Globes 2011


Ich habe die Show zwar nicht komplett geschaut (hallo Müdigkeit), aber das, was ich gesehen habe, war gar nicht mal so schlecht. Das mag vor allem an Ricky Gervais gelegen haben, der mir zwar ein Begriff ist, den ich aber noch nie in action gesehen hatte. Jedenfalls war fast jeder Schuss ein (Voll-)Treffer, und auch die Gewinner der eigentlichen Awards gehen zum größten Teil in Ordnung. Am meisten freut es mich natürlich für The Social Network, der ja in der Tat der beste Film des letzten Jahres war. Auch Natalie Portman und Colin Firths Auszeichnungen gehen absolut in Ordnung, nein, sie waren nur konsequent. Die Liste aller Gewinner findet sich in der IMDb, Gervais' Eröffnungsrede hier:

Übrigens, mit tvister verpasst man keine Award-Show mehr.

Foto: Joe Shlabotnik


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Roundtable Interview zu 'The Social Network'


Zum morgigen Start von The Social Network habe ich gestern Justin Timberlake, Jesse Eisenberg und Drehbuchautor Aaron Sorkin in Berlin zu einem Roundtable-Interview getroffen (deshalb leider auch nicht allzu viele Fragen). In entspannter Runde und mit Sicht aufs Brandenburger Tor, haben mir die drei nicht nur viel über den Film und ihre Figuren erzählt, sondern auch verraten, worum es im neuen Spider-Man-Film geht und warum Aaron Sorkin seinen Hut vor Zuckerberg zieht.

Justin Timberlake (Sean Parker)

Findest Du es nicht komisch, dass der Justin Timberlake in einem Film, der in der Realität angesiedelt ist und aktuelle Geschichte zeigt, eine andere, weniger bekannte Figur der Popkultur spielt?

Ich würde mich selbst nicht als eine Figur der Popkultur betrachten. Ich sehe mich selbst als Schauspieler und Musiker.

Aber Film und Musik, das ist doch Popkultur, oder?

Ja, richtig, es ist Entertainment, aber ich wache nicht jeden Morgen auf und sage zu mir selbst: "Heeeey!" (lacht) Aber natürlich gibt es hier eine gewisse Ironie. Allen voran die Tatsache, dass ich Musiker bin und Sean Parker, den Erfinder von Napster, spiele. Ich persönlich denke aber auch nicht, dass Sean Parker die Musikindustrie auf dem Gewissen hat. Die Plattenfirmen hätten besser zuhören sollen. Was er tat, war das Herunterladen von Musik in schneller Geschwindigkeit zu ermöglichen, aber ich denke, das wäre ohnehin irgendwann passiert – und er war eben einer der Pioniere. Und er ist eben auch brillant. Diese Jungs wären nicht dort wo sie sind, wenn sie nicht brillant wären. Als Napster rauskam, war ich 19. Ich wäre wohl auf dem College gewesen, ich wäre einer der Jungs gewesen, die ihn nun verklagen. Was speziell mich angeht, habe ich mich nicht in einer Projektion verloren, sondern vielmehr das mit der Figur versucht, was ich mit ihr machen wollte. Du denkst da nicht dran, wenn du die Figur spielst, denn es könnte alles sein, er war nämlich auch Mitgründer einer der größten Onlineadressbücher, aber darüber will niemand sprechen, denn es ist nicht so cool und sexy wie Napster. Fragt man sich allerdings, warum er all das mit gegründet hat, dann beginnt man sich in die Figur hineinzuversetzen.

Jesse Eisenberg (Mark Zuckerberg)

Du hast heute Geburtstag, herzlichen Glückwunsch!

Danke.

Alle, die im Oktober Geburtstag haben, sind sowieso die Besten.

Wieso, wann hast Du?

Übermorgen.

27?

25.

Wow, Du siehst aus wie ein Mann. Ich sehe aus wie ein Junge.

Ich versuche mein Bestes.

Das machst Du aber ziemlich gut.

Wie war die Zusammenarbeit mit solch jungen Talenten wie Andrew Garfield, der den nächsten Spider-Man spielt, und Rooney Mara? Ihr seid die kommende Schauspielgeneration.

Danke, das ist sehr nett. Es ist nur lustig, weil da unten (zeigt aufs Brandenburger Tor) ist einer im Spider-Man-Kostüm.

Das ist Andrew.

Ja, das ist Andrew, der gerade für seine Rolle probt. Nein, sie filmen gerade den Film. Es geht um einen Typen im Spider-Man-Kostüm, der vor dem Brandenburger Tor Fotos macht.

Aber ich dachte Spider-Man ist in New York?

Nein, es ist eine deutsche Figur. Im Ernst, es war toll. Alle, die im Film mitspielen, sind großartige Schauspieler, und es ist ja auch ein Film, in dem jeder mitspielen will. Es handelt sich also um die Crème de la Crème. Und Rooney Mara, die Du genannt hast, wird The Girl with the Dragoon Tattoo sein. Sie ist zwar nur in ein paar Szenen im Film, aber für mich war es klar, dass sie phänomenal ist. Als wir zusammenarbeiteten, haben wir die Eröffnungsszene in der Bar ganze 99 Mal gedreht. Bis zum Ende war sie interessant und formte meine Figur.

Also hast Du die Szene absichtlich 99 Mal gedreht, um Zeit mit ihr zu verbringen?

(lacht) Nein, das war nicht meine Entscheidung sie 99 Mal zu drehen, aber es war eine gute Gelegenheit, viel auszuprobieren.

Aaron Sorkin (Drehbuch)

Wussten Sie, dass Mark Zuckerberg The West Wing als eine seiner Lieblingsserien in seinem Profil angegeben hatte, mit Aufkommen des Filmes aber löschte …?

… und sie wieder eintrug. Ich ziehe meinen Hut vor diesem jungen Mann aus vielerlei Gründen. An dem Tag, an dem die Story über ihn im New Yorker erschien, rief mich der Autor des Artikels an, um mir mitzuteilen, dass Mark es wieder eingetragen hatte. Besser als das, war jedoch letzte Woche. Wir sind Freitag mit dem Film gestartet, da spendete Mark 100 Millionen Dollar an öffentliche Schulen in Newark. Die Presse reagierte darauf mit viel Zynismus, denn es erweckte den Eindruck, als wollte er damit Kritik von sich weisen, die der Film aufwarf. Ich bin allerdings der Meinung, dass weder die Schüler in Newark, noch ihre Eltern oder die Lehrer sich darum kümmern, warum er das Geld gespendet hat. Auch mich interessiert es nicht, auch keinen anderen sollte es interessieren. Alles, was ich sage ist: Danke.


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