Superman Returns: Gewinnt 'Man of Steel' auf Blu-ray!


Seit dem 25. Oktober ist der Superman Reboot Man of Steel auf Blu-ray und DVD erhältlich. Wer es bisher nicht geschafft hat, die Scheibe zu kaufen oder einfach nicht das nötige Kleingeld hat, der sollte nun seine Lauscher aufsperren, denn es gibt hier wieder mal was zu gewinnen! In Kooperation mit Warner verlose ich nämlich Man of Steel auf Blu-ray, die mit einigen Extras an Bord aufwartet. Um die Blu-ray gewinnen zu können, müsst Ihr nichts weiter tun als bis Montag, 11. November, 23.59 Uhr einen Kommentar mit Eurem Lieblings-Superhelden zu hinterlassen und den Post via Button zu liken.

Der Rechtsweg ist dabei wie immer ausgeschlossen. In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch gerne an der App versuchen, die Warner exklusiv zum Videostart von Man of Steel zur Verfügung gestellt hat. Dabei kannst Du Dein Superman-Wissen testen und mit actionreichen GIFs spielen. Ich wünsche Euch allen viel Glück mit dem Lostopf und viel Spaß mit der App!

Update, 11. November Herzlichen Glückwunsch, Matthias, Random.org hat Dich als Gewinner der Blu-ray ausgewählt! Ich wünsche Dir viel Spaß mit der Scheibe und danke allen anderen fürs Mitmachen.

Update, 11. November, 22.15 Uhr Ooooops, da war ich wohl etwas voreilig! Tut mir leid, das Gewinnspiel sollte eigentlich noch zwei Stunden laufen! Dafür steht immerhin schon das nächste.


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'Killshot': Trailer zum Mickey Rourke Thriller


Haut mich zwar alles andere als um, aber ich wollte Euch den Trailer zu Killshot (480p/720p/1080p) nicht vorenthalten, da sich der Cast doch ziemlich gut liest. Thomas Jane, (MILF, stimmt's Flo?) Diane Lane und vorallem Mickey Rourke dürften das Ganze dann doch zumindest solide Actionkost werden lassen. In den USA startet er am 23.01. (wohl als limited release), einen deutschen Starttermin gibt es noch nicht.


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www.killwithme.com

Untraceable
(Gregory Hoblit, USA 2008)
Kino

‘Untraceable’"Where can I download this video?", heißt es kurz vor dem Abspann so schön. Das ist nicht nur eines der konsequentesten und schönsten Filmenden seit langem, sondern markiert zugleich auch auf schöne Art und Weise, wo sich der Film befindet, nämlich im Web 2.0. Egal ob YouTube, Clipfish oder MySpace – heute kann sich jeder binnen Sekunden selbst profilieren, egal ob es andere interessiert oder nicht. Doch damit nicht genug, denn warum sich selbst zum Idioten machen, wenn das auch mit anderen, meist völlig unbekannten Mitbürgern, geht? Das denkt sich auch unser Killer und schnappt sich – nachdem er mit einer Katze angefangen hat – den ersten Menschen, nur um ihn zu quälen und schließlich den Zuschauern buchstäblich zu Opfern. Letztere sind nämlich Komplizen, hat unser verstörter Killer das Ganze doch so eingerichtet, dass der Tod schneller eintritt, je mehr Leute sich in den Stream klicken.

Ja, man muss sich im World Wide Web schon etwas auskennen, um Untraceable folgen zu können – Stream ist da nämlich noch das geläufigste Wort. Aber die, die es treffen soll, die dürften sich schon damit auskennen, nämlich die Jugendlichen. Auch das macht der Film deutlich, denn auch wenn der erste Täter, den FBI-Agentin Marsh (Diane Lane) dingfest macht, ein älterer Herr ist, so musste ihm doch dessen Sohn helfen. Klar, man muss das schon hauptberuflich machen, um sich in diesen Gefilden auch noch im Alter auszukennen – oder eben Nerd sein, so wie Marshs Kollege, Griffin (Colin Hanks), der die 30 aber auch noch nicht groß überschritten haben dürfte. Nerd passt schon ganz gut, ja, denn mehr als ein Sidekick ist Hanks hier sowieso nicht. Ganz im Gegensatz zu Lane, die zwar um Jahre älter aussieht als noch in Jumper (immerhin traut sie sich dreiviertel des Filmes ohne Make-up rum zulaufen, was doch sehr lobenswert ist), dafür aber eine wirklich schöne Performance abliefert. Zu verdanken hat sie das dem Drehbuch, das, so konventionell es auch sein mag, erleichtert man es nur mal um die ganzen Cyberelemente, ihr doch ziemlich viel Platz einräumt und ihr durchaus auch Zeit für Entwicklungen gibt.

Natürlich ist es dabei kaum bis gar nicht verwunderlich, dass auch sie irgendwann ins Kreuzfeuer des Killers gerät, inklusive einem halben Dutzend Genreklischees und männlichem love interest, aber wenigstens hält der Film den Spannungsbogen stets aufrecht und überrascht mit einigen doch recht deftigen Szenen – Saw lässt grüßen. Wie gesagt, so neu und innovativ mag das Ganze ja gar nicht sein – ich las erst gestern, dass es dieses Szenario bereits in einer Episode von Criminal Minds gegeben haben soll -, aber es ist konsequent umgesetzt und auch ein gutes Quäntchen Satire ist immer wieder zu erkennen. Besonders der letzte Kampf des Opfers mit dem Täter, vom FBI auf riesigen Monitoren spannend und mit reichlich Kommentaren verfolgt, lässt keinen Zweifel mehr daran, dass der Film etwas zu sagen hat. Ob das nun subtil ist oder nicht, darüber lässt sich streiten. Sicher ist aber, dass diese Szene in ihrer Inszenierung ganz großes Kino ist, das – und das ist die Schattenseite – leider nur zu sehr die Realität spiegelt.

Man muss es sich immer wieder ins Bewusstsein rufen: Da wird ein Mensch live gemeuchelt und alles was die Zuschauer dabei beizutragen haben (neben ihrem Klick auf die Seite, die das Opfer ja letzten Endes niederstreckt), sind Kommentare, die pietätloser und unmenschlicher kaum sein könnten. Aber einmal mehr wird dabei klar: Hey, ich muss ja nur auf YouTube gehen, wo ich solche Kommentare en masse lese. Untraceable ist keine ganz große Nummer, dafür tritt er dann doch zu oft in die Genrefalle(n), doch wie er seinen Plot medial verarbeitet und damit spielt (die Kamera spielt nur so mit Monitoren und Streams) ist sehr beachtlich. Vom feinen Marketing seitens Sonys, die die Seite www.killwithme.com aus dem Film für Werbezwecke nutzen, ganz zu schweigen. Ein Film mit vielen tollen Momenten, die den genretypischen Rest bisweilen ungemein aufwerten. Willkommen im Web 2.0, Thriller. (7/10)


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Teleporter in die nasse Bibliothek

Jumper
(Doug Liman, USA 2008)
Kino

‘Jumper’Mit der Kraft der Gedanken in sekundenschnelle an jeden beliebigen Ort der Welt kommen? Ein Leben in Saus und Braus führen – man kann ja schließlich ungestraft Geld rauben – und dabei nie an Konsequenzen denken müssen? Ja, da dürfte wohl niemand groß etwas gegen haben, oder? Jumper setzt genau hier an, versetzt und nach einer kurzen aber unbefriedigenden respektive konventionellen Erklärung des Phänomens in die Lage Davids (Hayden Christensen). Würde ich genau so wie er handeln, würde ich nur an mich selbst denken – oder meine Kräfte auch für das Gute einsetzen? Doug Liman, der mit The Bourne Identity und Mr. & Mrs. Smith ja schon über reichlich Actionerfahrung verfügt, beginnt seinen Film bereits subtiler, als er auf den ersten Blick zu sein scheint. Popcornkino fürs junge Publikum, klar. Aber dabei verfährt er ab einem gewissen Punkt (Bully und Jugendliebe) nicht mehr in konventionellen Bahnen, sondern hebt sich von einem Spider-Man und dergleichen deutlich ab. Er denkt gar nicht darüber nach Gutes zu tun, da kann die Nachrichtensprecherin im TV hundert Mal etwas von einem nötigen Wunder erzählen.

Davids Figur ist ein Antiheld, ein Rabauke, der sich noch nie groß an Gesetze oder Regeln hielt – erst recht nicht an familiäre. Ja, ich war in diesem Aspekt wirklich überrascht, hätte ich solch dunkle Töne und diese Tiefe doch so rein gar nicht erwartet. Für PG-13 wird hier ordentlich gekämpft und gemeuchelt, dass es doch öfter mal wehtut. Das ist auch nicht unbedingt comichaft überzeichnet – wie man eigentlich erwarten würde -, sondern zeigt, dass man selbst als Super(anti)held auch noch Schmerzen haben kann und anderen zufügen kann. Das bekommt auch Kollege Jamie Bell (kann der auch ordentliches Englisch sprechen?) mit, der innen noch weitaus dunkler und frustrierter ist als David – es herrscht Krieg und dieser hat ihn verändert. Zugegeben, die ganze Rahmenhandlung ist ziemlicher Bullshit, angefangen bei der total blass bleibenden Figur Samuel L. Jacksons über den fehlenden Hintergrund der Paladins (jene, die die Jumper jagen), bis hin zu Hollywood’scher Dramatik, die wirklich alles unter sich begräbt – das (bereits beschlossene) Sequel lässt grüßen.

Doch bei Jumper überwiegen glücklicherweise die tollen Momente, jene, mit denen man nicht gerechnet hat. Die wunderschönen Originalschauplätze – Rom ist sowieso eine der tollsten Städte der Welt -, für die Länge des Filmes beachtliche Tiefe des Protagonisten und die schön straight und ohne zu viel Einsatz von CGI komponierte Action. Man merkt es dem Film besonders in letzteren wirklich an, was er davor machte. Hayden Christensen wird nie einen Oscar für die beste männliche Rolle bekommen, dafür erinnerte er auch hier zu oft an seine geballte Mimik aus Star Wars, aber für seine Figur ist er wirklich eine gute Besetzung. Jamie Bell hingegen wirkt leicht verschenkt, wie auch Diane Lane, bei der man eigentlich nur von einem Cameo sprechen kann. Jumper versteht es einerseits interessante Ansätze zu liefern und andererseits mit dem zu unterhalten, was man von ihm erwartet. Natürlich ist das kein Film der eine Halbwertszeit wie bspw. Spider-Man (ich weiß selbst nicht, warum ich ihn die ganze Zeit damit vergleiche) besitzt, aber für seine 90 Minuten entführt er buchstäblich in eine Welt, von der jeder schon mal träumte. Und das schaffen auch nicht alle Filme. (7/10)


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