Thumps Up: Trailer zur Roger Ebert Dokumentation 'Life Itself'

Life Itself, die Doku zu Roger Ebert Leben und Karriere läuft gerade in Cannes und gibt uns im frischen Trailer einen ziemlich emotionalen Einblick. Unter anderem kommen Werner Herzog und Martin Scorsese sowie andere Wegbegleiter Eberts zu Wort. Ich bin wirklich sehr gespannt! Einen Kinostart gibt es natürlich noch nicht, aber der könnte tatsächlich auch hierzulande in die Kinos kommen.

(Via FilmDrunk)


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Menschlicher Penis gesucht: 'The Final Member' Doku Trailer

Okay, ich habe hier schon viele Trailer zu 'komischen' Dokus gebracht, aber The Final Member ist doch noch mal eine Hausnummer. In Jonah Bekor und Zach Maths Film geht es nämlich darum, dass das einzige Penis-Museum der Welt, das so gut wie jeden Penis dieser Welt hat, den einzigen sucht, der ihm noch fehlt: den menschlichen Penis. Klingt komisch, ist es auch, wenn man(n) sich den Trailer mal zu Gemüte führt. Die kanadische Doku, die gerade mal 75 Minuten lang ist, tourt schon seit Jahren auf diversen Festivals. Hierzulande dann wohl irgendwann mal auf arte. Oder so.

(Via Film Junk)


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Trailer zu Errol Morris' Rumsfeld Doku 'The Unknown Known'

Fast vier Jahre ist es schon wieder her, dass Dokulegende Errol Morris mit Tabloid eine feature length-Doku in die Kinos brachte. Im April erscheint sein neuer Film The Unknown Known in den US-Kinos und als VOD. Darin begleitet er Ex-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld – von dessen Anfangstagen als Abgeordneter bis zur Irak-Invasion 2003. Der Trailer verspricht ein Gänsehauterlebnis wie der thematisch sehr ähnliche The Fog of War. Ob der Film auch hierzulande starten wird, bezweifle ich. Aber zum Glück gibt es ja VOD.

(Via Film Junk)


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Was ist mit der Überbevölkerung? 'Population Boom' zeigt es


Hierbei handelt es sich um ein außerredaktionellen Post

Letzte Woche war in Österreich Wahl. Was dabei kein Thema spielte, war das Stichwort Überbevölkerung. Klar, wir haben bald zwar sieben Milliarden Menschen auf der Welt, aber es ist doch noch mehr als genug Platz da für alle, oder? Das Szenario der Überbevölkerung hat sich die österreichische Dokumentation Population Boom zum Thema gemacht: Überbevölkerung, nuklearer Müll, weltweiter Hunger – wo führt uns das noch alles hin? Regisseur Werner Boote, der 2009 mit Plastic Planet für Aufsehen sorgt, hat also eine neue Dokumentation auf die Beine gestellt. Dafür ist er um die ganze Welt gereist, hat verschiedenen Menschen zum Thema befragt und in einer 91-minütigen Doku aufbereitet.

Zwar hat Bootes Film erst sieben Stimmen in der IMDb, die erwecken aber einen umso besseren Eindruck, denn der Film kommt aktuell auf eine Wertung von 8,0. Leider gibt es noch keinen Termin für einen deutschen Kinostart. In seinem Heimatland Österreich startete Population Boom am 20. September. Man darf also guter Dinge sein, dass es die Doku auch bald zu uns nach Deutschland schafft. Mehr Infos zum Film gibt es natürlich auf der Homepage, wo es auch ein Gewinnspiel gibt.


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'The Pervert's Guide to Ideology' Trailer mit Slavoj Žižek

Jeder, der Slavoj Žižek ein mal gehört oder gesehen hat, der weiß, welche Faszination von diesem Mann ausgeht. Ich habe bereits eine Doku mit ihm gesehen und war hin und weg! Ich kann es allerdings auch gut verstehen, wenn man ihn hasst oder zumindest nicht ernst nimmt. Nach dem 150-Minuten-Ungetüm The Pervert's Guide to Cinema aus dem Jahre 2006 – den ich leider immer noch nicht nachgeholt habe! – folgt nun The Pervert's Guide to Ideology, in dem Žižek einmal mehr auf die Filmwelt losgelassen wird – erneut unter der Regie von Sophie Fiennes. Der Trailer macht jedenfalls große Lust auf mehr! Mit 136 Minuten Laufzeit ist auch dieser 'Guide' wieder äußerst umfangreich geraten. Lief bisher fast nur auf Festivals und wird hier wohl lediglich auf DVD erscheinen.

(Via F5)


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Inter arma enim silent leges: 'The Kill Team' Doku Trailer

Man muss sich nicht nur im September darüber ärgern, dass man nicht in Kanada wohnt, wenn das TIFF seine Pforten öffnet, sondern auch im April und Mai. Da ist in Toronto nämlich das alljährliche Hot Docs Festival, das sich – wie der Name schon sagt – dem Dokumentarfilm verpflichtet hat. Dort wird es nämlich Daniel Krauss' Doku The Kill Team zu sehen geben, die den Fall um ein Platoon in Afghanistan, das so wenig zu tun hat, dass es irgendwann damit beginnt, afghanische Zivilisten zu töten, rekapituliert und Beteiligte zu Wort kommen lässt. Der zwei Jahre alte Fall des 'Kill Teams' sorgte auch bei uns für Schlagzeilen. Der Trailer sieht äußerst vielversprechend aus.


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Hooligans Around the World: 'Hooligan' Blu-ray Review


Man kann nicht alles und jeden über einen Kamm scheren. Das weiß eigentlich jedes kleine Kind schon. Gerne teilen wir die Menschen in bestimmte Gruppen und Gruppierungen ein, was der Sache aber nur selten wirklich gerecht wird. Ein anderes, vor allem in den letzten Jahren häufig gebrauchtes Wort ist das der 'Parallelgesellschaft'. Auch die sogenannten Hooligans dürften wohl eine solche sein. Dass sie aber keinesfalls eine homogene Gruppe sind, in der alle dasselbe tun und glauben, zeigt uns Donal MacIntyres Doku Hooligan. Wer hätte gedacht, dass es nicht nur kahlrasierte Rechtsextreme sind, die gerne im Rahmen von Fußballspielen randalieren und sich schlagen, sondern auch leitende Angestellte und Menschen mit Migrationshintergrund? Wer hätte gedacht, dass die englischen Hooligans mit die schlimmsten in Europa sind? Und wer hätte gedacht, dass Hooligan-Gruppierungen in Argentinien den Fußball deutlich stärker in der Hand haben als hierzulande in Europa?

Ja, so richtig aufklärend und informativ ist MacIntyres Doku leider nicht geworden. Dabei sollte gerade er es ja besser wissen, hat sich der Journalist doch vor einigen Jahren als V-Mann in die Hooligan-Szene eingeschleust. Statt selbst zu erzählen, lässt er aber jede Menge talking heads zu Wort kommen, die allerdings nur selten wie Experten wirken und reden. Stattdessen wirken die Interviews viel zu forciert und zu gelenkt, kein einziger von ihnen wirkt auch nur irgendwie sympathisch oder glaubhaft. Während Sean Bean mit breitem Dialekt aus dem Off erzählt, illustriert MacIntyre seine Doku mit den immer gleichen Archivaufnahmen von randalierenden Hooligans und Ultras, die ganze Stadien auseinander nehmen und Unschuldige verletzen. Im Hintergrund gibt es harten Rock, schließlich müssen die Bilder ja noch gefährlicher und schockierender wirken. Das ist natürlich die einfachst-mögliche Manipulation des Zuschauers und für eine Doku nicht wirklich lobenswert.

Obwohl es nicht MacIntyres erster Film ist, wirkt es aber nahezu über die gesamte Laufzeit von 82 Minuten – die im Übrigen viel zu lang ist – so. Leider. Zu keiner Zeit sticht sein Film aus der Masse lahmer und unspannender TV-Dokus heraus. Für eine 45-minütige Doku im Fernsehen hätte es ja vielleicht noch gereicht, aber für mehr auch nicht. Zu keinem Zeitpunkt kann man die latente Faszination, die bei den Machern mitschwingt, nachvollziehen. Vielleicht muss man dazu aber auch einfach leidenschaftlicher Fußballfan sein, was ich zugegebenermaßen absolut nicht bin. Doch gerade hier keine eine Doku punkten, wenn sie mich fesseln kann, ohne dass mich das Sujet im Vorfeld großartig interessierte. Das schafft Hooligan leider nicht und ist somit eine der schwächsten und uninteressantesten Dokus, die ich in den letzten Jahren zu Gesicht bekommen habe. (4/10)

Die Blu-ray aus dem Hause Ascot Elite ist seit dem 26. Februar im Handel erhältlich (Amazon-Partnerlink) und ist ziemlich schwer einzuschätzen. Da der Film zu einem Großteil aus Archivaufnahmen besteht, kann man zum Bild nicht wirklich ein objektives Urteil abgeben. Wenn es talking heads gibt, sind leider so starke Farbfilter am Werk, dass es für die Schärfe fast schon wieder kontraproduktiv ist. Der Ton ist okay, aber nicht wirklich besonders. Zum Glück hat Ascot Elite deutsche Untertitel mit auf die Scheibe gepackt, denn dank Dialekt ist das alles im Original nur sehr schwer zu verstehen. An Extras gibt es lediglich den Trailer und die obligatorische Trailershow.


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Wagner, Weapons & War: Trailer zur Doku über John 'Milius'

Woah, das hätte ich ja nicht gedacht, dass es das mal geben wird! Auf dem diesjährigen SXSW Festival, das morgen startet, wird die Doku Milius Premiere feiern, die – wie der Name schon sagt – das Filmschaffen von John Milius rekapituliert. Milius, der von sich selbst als 'General Milius' spricht, hat ziemlich bedeutende Werke der Filmgeschichte auf die Beine gestellt, wofür ihm seine Wegbegleiter bis heute dankbar sind – auch wenn sie die Welt nicht immer so sehen wie Milius, wie in den Interviewausschnitten aus dem Trailer deutlich wird. Ziemlich geil, dass die beiden Regisseure Joey Figueroa und Zak Knutson all seine namhaften Kollegen für den Film gewinnen konnten. Ich bin sehr gespannt!

(Via Twitch)


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'The Startup Kids': Trailer zur Doku über junge Entrepreneure

Sie schießen aus dem Boden wie Pilze: Unternehmen junger Entrepreneure, die sich das Web 2.0 zunutze machen und ihre Geschäftsideen in die Tat umsetzen. Die beiden Regisseure Vala Halldorsdottir und Sesselja Vilhjalmsdottir haben europäische und amerikanische Entrepreneure für ihre Doku The Startup Kids begleitet und lassen darin u.a. die Gründer von Dropbox, Vimeo und Soundcloud zu Wort kommen. Die Doku wird via spezieller Screenings gezeigt, die für lokale Startups, Universitäten oder Inkubatoren veranstaltet werden. Entsprechende Organisationen können sich direkt an die Produzenten des Films wenden. Bleibt zu hoffen, dass es der Film auch auf BD/DVD schafft – oder irgendwann in völler Länge im Netz zu sehen sein wird. Ab Anfang März soll sie online sein.

(Via Gründerszene)


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Trailer zu Werner Herzogs 'Happy People: A Year in the Taiga'

Es ist schon wieder fast vier Jahre her, dass ich im Herzen Sibiriens war. Ich habe auch definitiv vor, dort nicht das letzte Mal gewesen zu sein, denn auch wenn ich den Großteil in Stadt und Vorstädten verbrachte, ist Sibirien eine unglaublich schöne Naturlandschaft. Dieser Meinung ist auch Werner Herzog, der sich mit seinem Filmteam dieses Mal ebenfalls nach Sibirien aufmachte, genauer gesagt in die Taiga, wo er ein Jahr lang die Bewohner eines kleinen Dorfes namens Bakhtia begleitete. Deren Lebensweise hat sich seit dem letzten Jahrhundert kaum verändert. Sie leben nach wie vor nach ihren eigenen Werten und kulturellen Traditionen.

Der Trailer zu Happy People: A Year in the Taiga verspricht wieder wunderschöne Bilder und ein Einblick in Lebenswelten, die man so wohl sonst nie zu sehen bekommen hätte. Die IMDb gibt den deutschen Kinostart der zwei Jahre alten Produktion zwar mit dem 15. November letzten Jahres an, aber irgendwie hat ihn keiner gesehen zu haben …

(Via Indiewire)


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