Bombast pur! Trailer zu 'Captain America: The Winter Soldier'

Der erste Trailer zu Captain America: The Winter Soldier scheint ganz offensichtlich auf puren Bombast zu setzen. Ist ja alles schön und gut, aber an einen Captain America in der Gegenwart muss man sich erst mal gewöhnen. Zudem hat mich, das was ich da zu sehen bekommen habe, nicht gerade umgehauen. Schon wieder ein Superbösewicht, schon wieder muss der Captain die Welt retten? Nunja, ich weiß nicht – dann lieber etwas mehr 'fish outta water' … Robert Redford als Präsident geht aber mehr als in Ordnung. Deutscher Kinostart ist am 01, Mai 2014.

(Via FilmDrunk)


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Jesse Pinkman hinterm Steuer: 'Need for Speed' Trailer

Aaron Paul a.k.a. Jesse Pinkman in der Hauptrolle der Game-Verfilmung Need for Speed, bei der Act of Valor-Regisseur Scott Waugh Regie führte. Klingt alles erst mal ziemlich abgefahren, ist es auch, wenn man sich den ersten Trailer mal ansieht. Nunja, sagen wir pathetisch, aber was erwartet man auch anderes von Waugh? Sieht insgesamt jedenfalls gar nicht mal so schlecht aus und auf jedenfalls deutlich weniger prollig als Fast & the Furious. US-Kinostart ist am 14. März 2014.

(Via The Playlist)


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Drachentattoo meets Profikiller: 'Dead Man Down' Trailer

Es scheint wirklich ein Gesetz der Filmbranche zu sein, dass jeder erfolgreiche europäische Regisseur irgendwann nach Hollywood geht. So nun auch Niels Arden Oplev, Regisseur von The Girl with the Dragon Tattoo a.k.a. Verblendung, der mit Dead Man Down seinen ersten Hollywood-Film abliefert. Mit im Gepäck hat er seine Hauptdarstellerin aus Stieg Larssons Millenium-Trilogie, Noomi Rapace. Die spielt in Dead Man Down an der Seite von Colin Farrell eine durchtriebene Frau, die Profikiller Farrell dazu bringt, sie zu rächen. Ebenfalls mit an Bord: Dominic Cooper, Terrence Howard und Isabelle Huppert. Der Trailer (leider in schlechter Quali und etwas asynchron) sieht jedenfalls recht solide aus. Deutscher Kinostart ist am 04. April.

(Via DVDnarr.com)


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Erster Trailer zu 'Abraham Lincoln: Vampire Hunter'

Timur Bekmambetovs Abraham Lincoln: Vampire Hunter ist nun schon seit einer gefühlten Ewigkeit in aller Munde – oder zumindest in jenen der Nerds. Nun ist der erste Trailer erschienen und der sieht … nunja, nach dem aus, was der Titel eben verspricht. Ich bin mit Bekmambetov bisher ja eh noch nicht warm geworden, allerdings basiert diese Haltung lediglich auf seinem Wanted, den ich nur schwer erträglich fand. Immerhin sind Dominic Cooper und Mary Elizabeth Winstead mit dabei, die ich beide recht gern sehe. Deutscher Start ist am 12. Juli.

(Via The Playlist)


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Ein-Mann-Weltpolizist: 'Captain America: The First Avenger'


Captain America dürfte hierzulande wohl eher zu den unbekannteren Comichelden zählen. Zumindest dürfte er aber zu den unbeliebteren gehören, denn außerhalb der Vereinigten Staaten dürfte man wohl kaum etwas mit dem patriotischen Superhelden anzufangen wissen. Schon hier, beim Setting, kann man als Filmemacher also ziemlich viel falsch machen, ist der titelgebende Held doch auch ein Kind seiner Zeit. Im Zweiten Weltkrieg sollte er als Geheimwaffe der USA gegen die Nazis kämpfen, im speziellen gegen seinen Erzfeind Red Skull. Es ist Regisseur Joe Johnston also durchaus hoch anzurechnen, dass er seinen Captain America: The First Avenger als period piece ansiedelt. Etwas, das bei der Masse der Comicverfilmungen leider viel zu oft untergeht – man muss das Ganze dem meist jüngeren Publikum ja schließlich schmackhaft machen und kann seinen Film daher nicht in einer Zeit spielen lassen, die noch nicht einmal die Eltern der Teens, die da im Saal sitzen, kennen. Zwar muss der Film hinsichtlich seiner Verwurstung in The Avengers einige Zugeständnisse machen, was das Setting betrifft, diese fallen glücklicherweise aber nur marginal aus.

Selbstverständlich ist Johnstons Captain America:The First Avenger dennoch kein Film, der im Klima des Zweiten Weltkriegs spielt, sondern in einer Art Paralleluniversum. Sicherlich, die Nazis haben die halbe Welt eingenommen und auch eine Abteilung für paranormale Forschung, aber mit der Wirklichkeit hat das nur wenig zu tun. Das sieht man allein schon am technologischen Fortschritt, den die Deutschen erreicht haben: da gibt es Laserwaffen, schnittige Limousinen in extra groß und Düsenjets, die es noch nicht einmal im 21. Jahrhundert gibt. Es wird also recht schnell deutlich, dass wir uns in einer quietschbunten Comicwelt, einer Fantasiewelt befinden (natürlich ist auch vom Holocaust nie die Rede). Eine Welt, die klar in Gut und Böse eingeteilt ist – was auch der Grund dafür ist, warum die USA eine Superwaffe in den Krieg schicken wollen. Immerhin sind sie der Hort der Freiheit. Was patriotisch klingen mag, ist es – überraschenderweise – eher selten. Captain America: The First Avenger nimmt sich vielmehr selbst immer wieder auf den Arm. So widmet Johnston dem Superhelden einen ganzen Abschnitt darüber, wie er für die Propagandamaschinerie missbraucht wird – einzig und allein um Kriegsanleihen unter die Bevölkerung zu bringen.

Captain America alias Steve Rogers (Chris Evans) durchschaut das Ganze allerdings recht schnell und macht sich auf den Weg zu seiner wahren Bestimmung: nämlich Seite an Seite mit den regulären Truppen an der Front zu kämpfen. Dieser Abschnitt hat ein klein wenig von Spider-Man; erst sehen wir Rogers in einem billigen Kostüm, wie er dabei ist, sich einen Namen zu machen. Später bekommt er dann sein richtiges Kostüm – samt Schild, versteht sich. Es sind ebenjene Momente, in denen Joe Johnston deutlich macht, dass sein Captain America nicht etwa ein weiteres Stück Propaganda ist (wie der Comic in den Vierzigern), sondern vielmehr eine Reflexion über diese. Alles bleibt hier stets goofy, wie eine knallbunte Wundertüte, die vor netten Ideen und Überraschungen nur so sprudelt. So vermittelt es jedenfalls der Gesamteindruck des Films, denn natürlich gibt es sie, die patriotischen Heldenszenen, in denen Steve Rogers selbstlose Phrasen drischt und nichts lieber möchte, als für sein Land und dessen Ideale in den Krieg zu ziehen. Dabei wird stets betont, dass es nicht etwa auf Muskeln oder eine gute Ausrüstung, sprich seinen Schild, ankommt, sondern auf die mentale Haltung zu Krieg und Frieden, zu Vaterland und dem Dienst an diesem.

Dass diese Motive auch stets nachvollziehbar und ehrbar bleiben, sorgt ein Red Skull (Hugo Weaving), der jedes Klischee eines Bösewichts erfüllt, der die Weltherrschaft an sich reißen will. Und dennoch liegt hier einer der wenigen Schwachpunkte des Filmes. Weaving ist zwar durchaus bemüht und spricht mit einem hervorragenden deutschen Akzent, ist in seiner Figurenzeichnung aber deutlich weniger dämonisch als beispielsweise Scott Paulins Red Skull aus der berühmt-berüchtigten Captain-America-Verfilmung aus dem Jahre 1990 (der kürzlich als Director's Cut erschienen ist). Dass er daher auch vor eigenen Leuten keinen Halt macht, ja sich selbst sogar über den Führer stellt, ist ebenso obligatorisch wie die Tatsache, dass natürlich nur die Bösen Wagners Ring (genauer gesagt Siegfrieds Tod) lauschen. Doch gerade hier liegt wiederum auch die unverkrampfte, ja augenzwinkernde Herangehensweise Johnstons an den Stoff, sorgt diese Szenen doch auch für ein breites Grinsen. Dies ist ein wichtiges Gegengewicht zu den sonstigen Etappen der origin story, die des Öfteren Gefahr läuft, zu sehr zu menscheln, beispielsweise wenn Stanley Tucci als deutsch-amerikanischer Wissenschaftler versucht Rogers ins Gewissen zu reden.

Und dennoch verliert sich Captain America: The First Avenger nie wirklich in allzu emotionalen oder gar pathetischen Momenten, sondern prescht mit einem hohen Tempo vor, das der Film den ganzen Film über halten kann. Die Actionszenen sind wohl dosiert und halten auch den Spannungsbogen aufrecht, auch wenn sie in ihrem Ablauf eher Montagen ähneln als richtigen Actionszenen. Richtige action set pieces sind also eher rar gesät, stattdessen wird viel auf Slow-Motion gesetzt, was den Spaß aber nur wenig beeinträchtigt. Zumal der Film für seine PG-13-Freigabe erstaunlich viel Gewalt zeigt. Johnstons Film macht sehr viel richtig, was viele andere Comicverfilmungen, erst recht jene der letzten Zeit, falsch machen. Vor allem aber nimmt er sich selbst nicht zu ernst. Captain America: The First Avenger darf sich daher getrost als einer der besten Vertreter des Genres bezeichnen. (8/10)


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Neuer Trailer zu 'Captain America: The First Avenger'


Endlich gibt es einen neuen Trailer zu Joe Johnstons Captain America: The First Avenger – und er rockt (480p/720p/1080p)! Schade nur, dass solch ein Gag wie jener mit der Granate gleich im Trailer vorweg genommen wird, aber sei's drum. Ich bin mir nach wie vor ziemlich sicher, dass das die beste Comicverfilmung seit langem wird. Deutscher Start ist allerdings noch etwas hin, nämlich am 18. August.


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Trailer zu Lee Tamahoris Exploiter 'The Devil's Double'


Wenn mir ein Film auf der diesjährigen Berlinale positiv in Erinnerung geblieben ist, dann ist es wohl Lee Tamahoris The Devil's Double, der nicht nur eine willkommene Abwechslung zum sonstigen Wettbewerbsgeschehen war, sondern vor allem eine sehr große Überraschung darstellte – Exploitation auf der Berlinale gibt es nämlich auch nicht oft. Zwar gibt es noch immer keinen Termin für einen deutschen Start, aber es wurde nun ein erster Trailer veröffentlicht (480p/720p/1080p), der das alles ganz gut zusammenfasst. Kann ihn wie gesagt nur empfehlen!

Filme & TV kann man sich übrigens auch auf www.gratis-tv.net anschauen.


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Trailer zu 'Captain America: The First Avenger' in HD


Da ist er dann auch endlich, der lang ersehnte offizielle Trailer zu Captain America: The First Avenger (480p/720p/1080p). Gefällt mir doch ziemlich gut, was ich da sehe, auch wenn man vieles bereits aus dem Superbowl-TV-Spot kennt. Deutscher Start ist am 21. Juli.


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Neue Fotos vom 'Captain America: The First Avenger' Set


Im nächsten Jahr ist es endlich soweit – genauer gesagt am 21. Juli -, dann kommt Captain America: The First Avenger in die Kinos. Entertainment Weekly hat neue Fotos vom Set veröffentlicht, die unter anderem auch Hugo Weaving als Johann Schmidt alias Red Skull zeigen. Sieht insgesamt sehr gut aus, wenn auch etwas campy (was in diesem Fall aber nichts Schlechtes heißen muss, im Gegenteil). Ich hoffe nur, dass der gesamte Film im WWII-Setting verortet ist und nicht nur eine kurze Episode. Alle Fotos in voller Größe gibt's bei /Film.


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Learning by Doing: 'An Education'


Die vorstädtische Tristesse durchzieht das Leben des britischen Teenagers Jenny (Carey Mulligan). Mit ihren 17 Jahren soll es für sie nichts Wichtigeres geben als die Schule, das Lernen und die Zukunftsvorbereitungen, denn ihre Eltern sehen sie schon in Oxford. Doch Jenny will aus diesem Alltagsgrau ausbrechen, sie ist eine Querdenkerin, die für ihr Alter untypischerweise auf französische Musik, Literatur und überhaupt das Dolce Vita des Festlandeuropas steht. Bildung als das höchste Gut, das Jennys Familie ihr mitgeben kann: entweder dies oder sie findet einen reichen Mann, der sie ohne Probleme versorgen kann. Was in den 60ern in Großbritannien galt, das hat sich bis heute nicht verändert. In einer Leistungsgesellschaft gibt es eigentlich nichts Wichtigeres als die Bildung, die für eine gute Profession sorgen soll, die wiederum Geld bringen soll, der Katalysator der Leistungsgesellschaft. Jenny als Mitglied der Bohème, wovon sie in der Gesellschaft aber auch nicht (über-)leben kann. Man ist gefangen zwischen zwei Welten, die man nur schwer bis gar nicht miteinander vereinbaren kann – erst recht nicht im strengen London der 1960er Jahre.

Da kommt Jennys Traumprinz David (Peter Sarsgaard) wie gerufen, wenn er sie eines regnerischen Abends zu sich ins Auto einlädt, angeblich um ihr Cello nicht dem Wetter auszusetzen. Er führt sie in die upper class ein, die vielmehr aus Vergnügen als auf Leistung setzt. Doch auch hier steht am Anfang eigentlich Leistung, wenn auch nicht bei David uns seiner Entourage. Jenny beginnt nicht nur sich in dieses Leben, das ihr David bietet, zu verlieben, sondern auch in David selbst. Was eigentlich einer Dichotomie gleichkommt, versteht Jenny erst langsam, und so zieht sich die Titelgebende Bildung aber auch Erziehung immer und immer wieder als zentrales Motiv durch An Education. Während David als Kulturführer agiert, sind es Jennys Eltern (ein großartiger Alfred Molina), die für die Erziehung sorgen oder es zumindest probieren. Ihr Bestes geben sie dabei aber in jedem Falle, auch wenn dies für Jenny nicht immer gleich ersichtlich ist. Es ist zu einem guten Stück natürlich auch ihrer jugendlichen Naivität geschuldet, dass sie so wenig über sich und ihren Stand in der Gesellschaft reflektiert. Und dennoch hat sie mit ihren Aussagen selten Unrecht, denn wer in der Gesellschaft hat nicht zumindest hin und wieder das Verlangen auszubrechen und das alles hinter sich zu lassen. Das weiß auch Jennys Lehrerin Miss Stubbs (Olivia Williams), die dem jedoch ihre Erfahrung und Reife entgegensetzen kann.

Was Lone Scherfig als klassische story of initiation beginnt, wird immer mehr auch zu einer Auseinandersetzung mit der Gesellschaft und ihren (An-)Forderungen an sich. Nicht nur Jenny ist zwischen beiden Welten gefangen, sondern auch David, der seinen Stand in der Gesellschaft mit Jenny im konservativen Sinne festigen möchte, im Prinzip aber nur ein Parasit ist, der sich in der Oberschicht breit gemacht hat. Auch wenn Peter Sarsgaard gerade hier oft etwas zu steif wirkt, so ist es doch sein großer Charme (und der nahezu perfekt klingende Akzent), der zumindest ein leichtes Verständnis dafür schafft, warum sich Jenny gerade in diesen Mann verguckt. Vice versa gibt es ohnehin kaum Verständnisprobleme, denn Carey Mulligan ist nicht nur eine äußerst attraktive Frau, sondern liefert auch eine solch großartige Leistung ab, dass man durchaus gewillt ist sie als eine der besten Nachwuchsschauspielerinnen zu bezeichnen. Ihre Oscarnominierung ist jedenfalls nur konsequent. Man will diesem armen Mädchen einfach helfen, ihr die Intelligenz, die sie dabei ist aus dem Fenster zu werfen, aufzeigen, um sie vor dem nächsten Fehlschritt zu bewahren. Doch diesen muss sie bisweilen gehen, denn auch wie bei kleinen Kindern gilt es die Erfahrung einfach zu machen, nur um etwas später zu erkennen, dass man getrost auf diese hätte verzichten können. Eine etwas härtere Form des learning by doing quasi.

Lernen ist ohnehin das Schlüsselwort des Filmes, denn es geht nicht nur ums Lernen fürs Leben, Oxford und alles damit verbundene, sondern auch um das oftmals forcierte Lernen der Wahrheit, der eigenen Umstände und des Unglücks, in das man sich selbst hineingeritten hat. Das gilt für alle Beteiligten, egal ob Jennys Eltern, die es bei aller Strenge letzten Endes doch zu gut mit ihrer Tochter gemeint haben oder Davids Freund Danny (Dominic Cooper), der zu spät erkennt, was sein 'Freund' wirklich im Schilde führt. Das Erlernen geht mit dem Erkennen Hand in Hand, das macht An Education deutlich. Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, welchen Weg er gehen will. An Education geht genau den richtigen. (8.5/10)


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