Auf DVD & Blu-ray: Edgar Wrights 'The World's End'


Seit 16. Januar ist Edgar Wrights neue Komödie mit Simon Pegg und Nick Frost auf DVD und Blu-ray draußen: The World's End. Darin treffen sich fünf Freunde wieder, um ihre Kneipentour von vor 20 Jahren zu toppen – dabei werden sie zur letzten Hoffnung für die Menschheit … Klingt etwas schräg, ist es auch, denn wer das Team Wright/Pegg kennt, der weiß, was auf einen zukommt. Ebenfalls mit von der Partie sind Martin Freeman und Pierce Brosnan. Einem Videoabend, bei dem kein Auge trocken bleibt, dürfte also nichts im Weg stehen. Ich habe es bis dato leider nicht geschafft, das Rezensionsexemplar von Universal zu sichten, aber ich bin mir sicher, dass sich auch bei mir des Öfteren die Mundwinkel nach oben ziehen würden. The World's End gibt es sowohl auf DVD als auch auf Blu-ray (Amazon Partnerlink), die inklusive digitaler Ultraviolet-Version daherkommt. Außerdem hat die Scheibe unveröffentlichte Szenen sowie ein Making-of und einen Audiokommentar mit Edgar Wright und Simon Pegg an Bord.


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'The Wolverine' Heimkinostart: Ein ganz besonderes Bloggerevent


Vor ein paar Wochen wurde ich von 20th Century Fox angefragt, ob ich nicht Lust hätte, an einem ganz besonderen Bloggerevent teilzunehmen. Das Event zum Blu-ray-Start von The Wolverine sah nämlich vor, dass sich eine kleine ausgewählte Gruppe von Bloggern zusammensetzt, den Film vorab als VOD (z.B. über iTunes) schaut und gleichzeitig darüber diskutiert. Klingt erst mal nicht allzu neu, denn 'Social Viewing' kenne ich von der einen oder anderen Community schon eine ganze Zeit lang. Nur ein einziges Mal habe ich bisher aber partizipiert. Das Besondere dabei ist, dass die Blogger natürlich nicht wirklich zusammensaßen (was auch nicht schlecht gewesen wäre), sondern via Google Hangout diskutierten und sich austauschten. Da ich den Film nicht im Kino gesehen hatte und für eine Erstsichtung leider keinen Nerv habe, parallel dazu zu 'hangouten' (und darüberhinaus zum Termin keine Zeit hatte), habe ich leider nicht partizipiert. Die Grundidee finde ich aber sehr lobenswert und social.

Dass ich nicht dabei war, macht aber nichts, denn dafür haben sich insgesamt sechs Blogger zusammengefunden: Sofahelden, Ben Hammer, Cinetastic, DVD-Fan, Mind Your Own F*** Business und Filmjunkies. Moderiert wurde das Ganze von Wolverine höchstpersönlich a.k.a. Daniele Rizzo. Die Blogger sprachen dabei nicht nur über den Film selbst, sondern auch das neue Format, in dem Fox The Wolverine neben Blu-ray und DVD auch veröffentlichte.

Digital HD nennt es sich und bezeichnet den Download via verschiedener Portale wie beispielsweise iTunes. Ich selbst weiß schon gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal einen physischen Datenträger gekauft habe oder in der Videothek war – denn dank iTunes und Konsorten spart man sich den Gang ins Geschäft oder die Videothek und kann bequem und schnell von Zuhause aus Filme genießen. Ein weiterer Vorteil: Die Filme sind häufig auch noch früher verfügbar. The Wolverine erschien hierzulande beispielsweise am 21. November bereits als Digital HD – erst am 29. folgte dann die Veröffentlichung auf einem physischen Medium. Gerade für Hardcorefans, die Filme nicht erwarten können, ist das ein deutliches Argument für Digital HD.

Bisher ist die Auswahl an Digital HD-Filmen zwar äußerst überschaubar – aktuell sind es gerade mal vier Filme von Fox -, aber die Zukunft wird sich definitiv in diese Richtung entwickeln, denke ich. Ohne die ewige Diskussion lostreten zu wollen, ob es nicht schöner ist, etwas im Regal zu haben (grundsätzlich sage ich ja), bin ich mir ziemlich sicher, dass diese Art des Filmschauens immer mehr Fans finden wird. Aber seht selbst, was meine Bloggerkollegen denken, denn 20th Century Fox hat vom Hangout natürlich einen Zusammenschnitt auf YouTube veröffentlicht, der in 20 Minuten einen ziemlich guten Einblick zum Film, Digital HD und anderen Diskussionen gibt.


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Schlacht um den Pazifik: Gewinnt 'Pacific Rim' auf Blu-ray!


Er wurde als einer der Blockbuster 2013 gehandelt, ich habe ihn leider bis heute nicht gesehen. Ab Freitag kann mir und allen anderen, denen es so geht wie mir, aber Abhilfe geschafft werden, denn dann erschein Guillermo del Toros Pacific Rim auf Blu-ray und DVD. Neben einem Audiokommentar des Regisseurs bietet die Blu-ray von Pacific Rim auch noch das Notizbuch del Toros, Deleted Scenes und noch einiges mehr – eine prall gefüllte Scheibe also für einen epischen Blockbuster von über zwei Stunden Länge. Pünktlich zum Videostart verlose ich in Kooperation mit Warner Home Video ein Exemplar der Blu-ray.

Um die Blu-ray gewinnen zu können, müsst Ihr nichts weiter tun als bis Montag, 25. November, 23.59 Uhreinen Kommentar mit Eurem Lieblings-Monsterfilm zu hinterlassen und den Post via Button zu liken. Der Rechtsweg ist dabei wie immer ausgeschlossen. In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch gerne an der App versuchen, die Warner exklusiv zum Videostart von Pacific Rim zur Verfügung gestellt hat. Dabei kannst Du Dein Wissen zum Film testen und mit actionreichen GIFs spielen. Ich wünsche Euch allen viel Glück mit dem Lostopf und viel Spaß mit der App!

Update, 30. November Sorry, dass ich erst jetzt zur Auslosung komme, aber ich war die ganze Woche unterwegs und kam nicht dazu. Ich danke jedenfalls allen für die Teilnahme und darf Klara mitteilen, dass die Blu-ray an sie geht. Herzlichen Glückwunsch! Das nächste Gewinnspiel kommt bald!


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Gewinnt Brian De Palmas neuen Thriller 'Passion' auf Blu-ray


Im Kino habe ich ihn leider verpasst, auch wenn er dort nicht sehr erfolgreich war. Vor allem die Kritik hatte für Brian De Palmas jüngstes Werk Passion mit Noomi Rapace und Rachel McAdams (und Ralph Herforth!) nicht allzu viel übrig (jedenfalls was ich so mitbekommen habe). Dennoch bin ich sehr gespannt, was De Palma auf seine alten Tage noch so aus dem Hut zauber kann (ich hoffe viel!). Am 19. November erscheint Passion nun hierzulande auf Blu-ray und DVD von Ascot Elite. Neben Standard-Extras wie Trailer und Trailer.Show gibt es als Zusatz Interviews mit Cast & Crew.

Pünktlich zur Veröffentlichung also verlose ich in Kooperation mit Ascot Elite zwei Exemplare der Blu-ray zu De Palmas Passion. Um eine der beiden Scheiben gewinnen zu können, müsst Ihr mir lediglich Euren Lieblingsfilm von De Palma in den Kommentaren nennen und den Post via Button zu liken. Zeit dafür habt Ihr bis Montag, 18. November, 23.59 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Ich wünsche Euch allen viel Erfolg und freue mich auf Eure Antworten in den Kommentaren.

Update, 20. November Ich bedanke mich bei allen, die teilgenommen haben und darf verkünden, das jeweils eine Blu-ray an Daywalker und steffen geht! Herzlichen Glückwunsch Euch beiden. Alle, die jetzt leer ausgegangen sind, kann ich trösten, denn das nächste Gewinnspiel geht bald online …


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Superman Returns: Gewinnt 'Man of Steel' auf Blu-ray!


Seit dem 25. Oktober ist der Superman Reboot Man of Steel auf Blu-ray und DVD erhältlich. Wer es bisher nicht geschafft hat, die Scheibe zu kaufen oder einfach nicht das nötige Kleingeld hat, der sollte nun seine Lauscher aufsperren, denn es gibt hier wieder mal was zu gewinnen! In Kooperation mit Warner verlose ich nämlich Man of Steel auf Blu-ray, die mit einigen Extras an Bord aufwartet. Um die Blu-ray gewinnen zu können, müsst Ihr nichts weiter tun als bis Montag, 11. November, 23.59 Uhr einen Kommentar mit Eurem Lieblings-Superhelden zu hinterlassen und den Post via Button zu liken.

Der Rechtsweg ist dabei wie immer ausgeschlossen. In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch gerne an der App versuchen, die Warner exklusiv zum Videostart von Man of Steel zur Verfügung gestellt hat. Dabei kannst Du Dein Superman-Wissen testen und mit actionreichen GIFs spielen. Ich wünsche Euch allen viel Glück mit dem Lostopf und viel Spaß mit der App!

Update, 11. November Herzlichen Glückwunsch, Matthias, Random.org hat Dich als Gewinner der Blu-ray ausgewählt! Ich wünsche Dir viel Spaß mit der Scheibe und danke allen anderen fürs Mitmachen.

Update, 11. November, 22.15 Uhr Ooooops, da war ich wohl etwas voreilig! Tut mir leid, das Gewinnspiel sollte eigentlich noch zwei Stunden laufen! Dafür steht immerhin schon das nächste.


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Gewinnt zwei Blu-rays zum Kriegsdrama 'Forbidden Ground'


Gestern erschien Forbidden Ground a.k.a. Battleground wie er hierzulande heißt auf Blu-ray und DVD. Darin finden sich drei britische Soldaten 1916 nach einem erfolglosen Sturm auf die deutschen Schützengräben irgendwo im Niemandsland … Pünktlich zum Videostart in Deutschland verlose ich in Kooperation mit Pandastorm Pictures zwei Blu-rays zum Film. Ihr könnt Euch also ein eigenes Bild des Kriegsactiondramas im eigenen Heimkino machen. Um eine der beiden Scheiben gewinnen zu können, müsst Ihr bis Montag, 28. Oktober, 23.59 Uhr einen Kommentar hinterlassen, in dem Ihr Euren liebsten (Anti-)Kriegsfilm nennt, und den Beitrag über den Button unten liken. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Ich wünsche Euch allen viel Glück!

Update, 28. Oktober Über jeweils eine Blu-ray dürfen sich Klara und Michael freuen! Herzlichen Glückwunsch Euch beiden! Allen anderen danke ich fürs Mitmachen!


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Gewinnt ein Blu-ray & DVD Paket zu 'Jack the Giant Slayer'

Morgen erscheint Jack the Giant Slayer – oder wie er bei uns hieß: Jack and the Giants – auf Blu-ray und DVD. Regie führte Bryan Singer, das Drehbuch stammt von Christopher McQuarrie, Singers treuem Wegbegleiter. Ich habe den Film zwar nicht gesehen, aber mitbekommen, dass er am Box Office ziemlich gefloppt ist: Bei seinem Budget von 195 Millionen Dollar hat er in den USA gerade mal etwas mehr als 65 Millionen eingespielt. Und auch wenn ich ihn noch nicht gesehen habe, ist es doch irgendwie traurig, das diese Art von Film größtenteils erfolglos bleibt – man denke nur an den ähnlichen John Carter. Wer Jack the Giant Slayer auf dem Heimvideomarkt zu mehr Erfolg verhelfen will, der kann hier nun ein Paket bestehend aus Blu-ray und DVD gewinnen.

Um das Paket gewinnen zu können, müsst Ihr einfach bis Donnerstag, 08. August, 23.59 Uhr einen Kommentar hinterlassen und das Gewinnspiel via Button liken. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Die Gewinner werden mit Hilfe von Random.org ermittelt. In der Zwischenzeit könnt Ihr etwas mit der Jack the Giant Slayer-App rumspielen, die neben einem Soundboard auch die Möglichkeit bietet, die klassische Geschichte mit neuem Inhalt zu ergänzen. Im Quiz kann man zudem seine eigene Tapferkeit testen. Ich wünsche Euch allen viel Glück und viel Spaß mit der App!

Update, 10. August Random.org hat sich für sonja als Gewinnerin des Pakets entschieden. Herzlichen Glückwunsch, Sonja! Ich danke allen fürs Mitmachen und vertröste auf die nächste Verlosung, die schon in den Startlöchern steht.


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Mannequins on Film: 'Maniac' Blu-ray Review


Über 30 Jahre ist es bereits her, dass William Lustig mit Maniac einen Klassiker geschaffen hat. Jeder, der Lustigs Film gesehen hat, wird ihn wohl so schnell nicht mehr vergessen. Das hat vielerlei Gründe. Vor allem zeichnet Maniac das beeindruckende Spiel von Joe Spinell aus, der irgendwo zwischen Empathie, Melancholie und Wahnsinn spielt. Zum anderen sind es sicherlich auch die krassen Effekte des ehemaligen Kriegsfotografen Tom Savini, die dafür sorgten, dass der Film in Deutschland bis heute beschlagnahmt ist. Etwas, das auch Alexandre Ajas Remake aus dem letzten Jahr durchaus widerfahren könnte, denn auch das Update mit Elijah Wood als gestörtem jungen Mann mit Kindheitstrauma spart nicht an schockierenden Momenten. Im Gegenteil: Gleich mit der Eröffnungsszene macht Franck Khalfouns Remake überdeutlich, dass es hier nichts zu Lachen geben wird, kein comic relief oder sonstige Äste, an die man sich klammern könnte. Maniac 2012 ist mindestens so dreckig und gemein wie das Original von 1980. Ich bezweifle jedenfalls, dass ich in diesem Jahr noch mal solch einen intensiven Credits-Moment sehen werde wie jenen aus Maniac.

Dreißig Jahre lässt sich heute eigentlich kaum ein Hollywood-Produzent mehr Zeit, wenn es darum geht, ein Remake eines Horrorfilms auf die Beine zu stellen. Warum es bei William Lustigs Film so lange gedauert hat, kann nur spekuliert werden. Vielleicht war die Ehrfurcht vor dessen Werk so groß, dass sich lange niemand an die Materie herangetraut hat – zumal der Film nicht einfach nur irgendein Horrorfilm aus den Achtzigern ist, sondern darüberhinaus auch ein ziemlich psychologischer Film ist. Und dem heutigen Publikum, das blutigen Horror nur noch mit genügend humoristischen Einlagen gewöhnt ist, so etwas wie Maniac zuzutrauen, ist auch nicht ganz einfach. Und so landete das von Horror-Spezi Alexandre Aja produzierte Update dann auch still und heimlich zum letztmöglichen Termin des Jahres in den deutschen Kinos. Immerhin war er dort mit einer KJ-Freigabe zu sehen, was den einen oder anderen Zuschauer dann doch verwunderte. Dass es für den Videomarkt nicht ganz so einfach mit einer Freigabe würde, war hingegen abzusehen.

Nun erschein Maniac also auf dem Home-Video-Markt und dürfte da ebenfalls kein allzu großes Publikum finden, denn die ungeschnittene Version wurde mit einer SPIO/JK bedacht, was den Verkauf deutlich erschwert. Das ist natürlich schade, andererseits aber mal nicht wirklich verwunderlich, denn Maniac ist wie gesagt kein Film für jedermann. Wenn Frank nicht gerade das Messer rausholt, dann hat man Mitleid mit ihm und seiner gestörten Welt – zumal die Lovestory zwischen ihm und Anna ebenfalls etwas Melancholisches hat. Das Remake macht alles richtig, setzt vor allem die richtigen Schwerpunkte und hat mit einem famos spielenden Elijah Wood ein perfektes Update für Joe Spinell gefunden. Wer Torture-Porn oder Splatter erwartet, der ist hier definitiv falsch, denn Maniac ist im Kern eine äußerst unschöne und brutale psychologische Studie eines kranken Geistes, die nicht nur in innovativen, sondern auch sehr schön gefilmten Bildern festgehalten ist. Ein Film, der mit jeder Sichtung wachsen dürfte, da bin ich mir sicher. (8.5/10)

Die Blu-ray von Ascot Elite ist seit dem 21. Mai im Handel erhältlich (Amazon-Partnerlink) und bietet einige interessante Extras: Making-of und Interview sowie die Standards Trailer und Trailershow. Das Bild könnte etwas schärfer sein, passt mit seinen leicht verschwommenen Konturen und Farben aber zur Stimmung des Films. Der Ton vermittelt die düstere Atmosphäre sehr gut und spielt in den richtigen Momenten auf. Lediglich der Center könnte etwas lauter abgemischt sein.


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'Agent Hamilton 2 – In persönlicher Mission' Blu-ray Review


Wenn man Agent Hamilton – Im Interesse der Nation (Hamilton: I nationens intresse) gesehen hat, dann fragt man sich als deutscher Zuschauer einmal mehr, weshalb wir solche Filme hier nicht auf die Beine gestellt bekommen. Umgerechnet nicht einmal fünfeinhalb Millionen Euro hat die erste Verfilmung der bekannten Romanreihe von Jan Guillou gekostet. Dabei muss sie sich aber keinesfalls hinter Hollywood-Produktionen verstecken, die gut und gerne mal das zehn- bis zwanzigfache kosten. Und auch wenn das Sequel Agent Hamilton 2 – In persönlicher Mission (Hamilton: Men inte om det gäller din dotter) ein klein wenig abbaut, kann es sich immer noch mehr als sehen lassen. Das liegt zu einem ganz erheblichen Teil am hervorragenden Mikael Persbrandt, der in der Rolle des schwedischen Geheimdienstagenten Carl Hamilton einen hervorragende Figur macht und über eine unglaubliche Ausstrahlung verfügt. Es ist nicht verwunderlich, dass man ihn mit Daniel Craigs James Bond vergleicht – und das trotz seinen fast 50 Jahren, die er auf dem Buckel hat. Doch nicht nur die beiden Figuren Hamilton und Bond sind sich gleich, auch die Filme sind es ein Stück weit.

Agent Hamilton 2 knüpft mehr oder weniger nahtlos an seinen Vorgänger an und dreht den Plot dieses Mal in eine Rache-Richtung, denn Hamiltons Patentochter wurde von arabischen Terroristen entführt. Was wie ein Relikt aus dem 90er- oder aktuellen B-Actionkino klingt, funktioniert aber auch heute noch. Natürlich ist der Plot entschlackt und auf das Wesentliche reduziert, aber dank den sehr hohen production values (erst recht für eine europäische Produktion) und dem erneut tollen Cast macht auch das Sequel durchaus Spaß. Neben Persbrandt ist nämlich auch Seba Mubarak als Mouna Al Fathar mit von der Partie, Hamiltons heimliche Liebe und loyalste Helferin. Wie bereits im Vorgänger wird auch hier wieder großen Wert auf Realismus gelegt, zumindest was das Sprachliche angeht. Schwedisch gerät hier fast schon zur Nebensache, denn Englisch und Arabisch dominieren – zumindest wenn man sich die Originalversion ansieht, denn in der deutschen Synchronisation wird Englisch und Schwedisch zu Deutsch.

Diese Tatsache mag für viele vielleicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein, aber es sind zumindest für mich gerade solche Details, die einen Actionfilm mit 'War on Terror'-Plot deutlich authentischer und spannender machen. Außerdem beweist Mikael Persbrandt mit seinen Englischkenntnissen, dass er auch in Hollywood durchaus größere Rollen übernehmen könnte (fragt sich nur, ob er im europäischen Kino nicht besser aufgehoben ist). Es ist jedenfalls festzuhalten, dass Agent Hamilton 2 – In persönlicher Mission der deutlich bessere Taken 2 ist, zu dem er die eine oder andere Parallele aufweist (auch ist Persbrandt, der bessere Neeson). Das Drehbuch ist im Gegensatz zum ersten Film zwar etwas schwächer geraten, aber Regisseur Tobias Falk holt das beste raus. Ich bin jedenfalls sehr auf den dritten Teil Hamilton 3: I hennes majestäts tjänst gespannt, der sich gerade in der Pre-Production befindet und nächstes Jahr in die Kinos kommen soll. Bleibt nur zu hoffen, dass er es auch hierzulande in die Kinos schafft und nicht seine beiden Vorgänger DTV kommt. (7/10)

Die Blu-ray von Ascot Elite ist seit gestern erhältlich (Amazon-Partnerlink) und kann auch technisch überzeugen. Das Bild ist schön kontrastreich und scharf, der Ton schön druckvoll in den zahlreichen Actionszenen. Die Extras sind dafür leider ziemlich mager, mit dem Trailer und einer Trailershow quasi nicht existent. Hier hätte ich mir vor allem Interviews mit Mikael Persbrandt und Seba Mubarak gewünscht. Oder ein Making-of, von dem deutsche Filmemacher noch lernen könnten.


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Ich trink' 'nen Sekt vielleicht: 'Bachelorette' Blu-ray Review


Mit The Hangover hat es angefangen, mit Bridesmaids gab es die weibliche Version und zugleich den vorzeitigen 'Höhepunkt'. Beide waren sie extrem erfolgreich an den Kinokassen und so verwundert es wohl kaum, dass es noch einige Nachzügler gab und in Zukunft auch noch geben wird (auch wenn das Bridesmaids-Sequel erst mal vom Tisch ist). Auch Leslye Headlands Bachelorette fällt in diese Kategorie: im Fahrwasser der beiden genannten Filme schwimmend ohne eigene Ideen oder gar komödiantische Highlights. Schon den vielerorts gelobten Bridesmaids empfand ich mehr als Folter denn Vergnügen (einzig und allein Jon Hamm rettet ihn vor der Totalkatastrophe), doch Bachelorette hat keine großen Probleme damit, diesen nochmals zu unterbieten. 87 Minuten Folter beschreiben den Film dann doch am treffendsten, wie ich finde. Und das trotz des Casts, der mit Kirsten Dunst, Lizzy Caplan und Isla Fisher doch ziemlich gut besetzt ist.

Zu keiner Sekunde scheint auch nur eine der drei Damen Spaß an dem ganzen Unterfangen zu haben. Ich habe Kirsten Dunst jedenfalls noch nie zuvor so lustlos und gleichgültig spielen sehen wie hier. Das macht dann aber auch nichts weiter, denn retten hätte sie den Film auch mit einer Oscar-reifen Leistung nicht mehr können. Es ist vor allem das Drehbuch von Directrice Leslye Headland, das lediglich Ideen aus anderen Filmen klaut und die zu einem inkohärenten Ganzen zusammensetzt, das im Gegensatz zum durchaus interessanten Trailer nicht ein mal zum Lachen oder gar Schmunzeln anregt. Der Humor ist meist unterste Schublade und auf pubertärem Niveau, denn wenn es nicht gerade um die Rundungen der dicksten Freundin (Rebel Wilson) geht, dann geht es Spermaflecken auf ihrem zerrissenen Hochzeitskleid oder um das hässliche Entlein aus der High School, das nun zum vermeintlich schönen Schwan geworden ist. Im Westen nichts Neues quasi.

Ich hoffe, dass mit The Hangover Part III, dessen Trailer auch nicht gerade das Gelbe vom Ei verspricht, endlich Schluss ist mit diesen gehypten, unlustigen Trittbrettfahrern ist, die die amerikanische Komödie in eine Richtung lenken, die sie nicht verdient hat. Bevor ich mir diese 'Ladies-Night-mit-Sekt-Filme' noch mal anschaue, gebe ich mir lieber den dreihundertsten Adam-Sandler-Film! Bachelorette ist jedenfalls die generischste, unlustigste, schlecht gespielteste, nervigste Scheiße, die ich seit langem gesehen habe! Noch deutlich schlechter als der ohnehin schon unsägliche Bridesmaids. Der dämliche deutsche Titel, der noch stärker versucht auf diesen Zug aufzuspringen, unterstreicht das Ganze nur noch mehr. (2/10)

Die Blu-ray von Studiocanal erscheint heute (Amazon-Partnerlink) und kann technisch leider auch nicht überzeugen. Das Bild ist höchstens Mittelmaß, der Schwarzwert ist bisweilen eine Katastrophe. Besser ist da schon der Ton, der in DTS-HD jeweils in Deutsch und Englisch an Bord ist. An Extras gibt es lediglich den Trailer, was angesichts einer neuen Veröffentlichung mehr als schwach ist.


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