Red Band Trailer zur Comedy Anthology 'Movie 43'

Der Trailer für die Comedy Anthology Movie 43 mit insgesamt 11 RegisseurInnen macht gerade die Runde und bekommt wohl auch deshalb so viel Aufmerksamkeit, da es sich um einen Red Band Trailer handelt. In verschiedenen Episoden geben sich u.a. Elizabeth Banks, Hugh Jackman, Emma Stone, Naomi Watts und Kate Winslet ein komödiantisches Stelldichein, das mir dann doch etwas zu viel des Guten ist. Vieles davon taugt vielleicht in einem SNL- oder Funny or Die-Sketch, aber schon die zweieinhalb Minuten sind mir zu viel. Besser wie Epic Movie oder Date Movie sieht es dann aber doch aus … US-Start ist am 25. Januar 2013.

(Via The Playlist)


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Love Is a Battlefield: 'Crazy, Stupid, Love.'


Dass die Amerikaner noch immer viel von den Asiaten lernen können, zeigt die neueste Hollywood-RomCom Crazy, Stupid, Love. einmal mehr. Dem amerikanischen Vertreter scheint es noch immer an Timing, Humor und vor allem an Aufrichtigkeit zu mangeln. Sicher, es gab in den letzten Jahren durchaus auch amerikanische RomComs, die sich sehen lassen konnten – der Film von Glenn Ficarra und John Requa gehört ebenfalls dazu -, aber eine richtig pointierte Mischung aus Comedy und Romanze ist das noch immer nicht. Das mag im Falle von Crazy, Stupid, Love. vielleicht auch daran liegen, dass der Trailer einen etwas anderen Eindruck vom Film vermittelt: So suggeriert der Trailer, dass Ryan Goslings Figur zu einer Art Vater und Erzieher von Steve Carell wird. Leider täuscht dieser Eindruck aber gewaltig, denn der Part, in dem die beiden um die Häuser ziehen und die Damenwelt unsicher machen, kommt viel zu kurz und ist nur Mittel zum Zweck. Wie in jeder dieser RomComs muss nämlich auch Cal (Steve Carell) erst zum totalen Macho werden und in jedes erdenkliche Fettnäpfchen treten, um schließlich die guten alten Werte von Familie und Verantwortung neu kennen zu lernen.

Dass es in diesem Genre eine Katharsis geben muss, versteht sich von selbst. Nur könnte sie gerne auch mal anderen, als den gewohnten und altbekannten Muster folgen. Steve Carell ist natürlich ein gutes Jedermanns-Gesicht, der Durchschnittstyp im mittleren Alter, der mit dem richtigen Haarschnitt, den richtigen Klamotten und dem richtigen Sprech zum Casanova werden kann – zumindest zu dessen Assi. Seine gewohntes komödiantisches Spiel kann dabei aber nicht mehr groß beeindrucken, zu oft hat man den Guten in ein und derselben Rolle gesehen, so dass da irgendwie noch immer die 40-jährige Jungfrau vor uns auf der Leinwand agiert. Das macht aber nichts weiter, denn immerhin gibt es ja auch noch Ryan Gosling, der in der Rolle des Verführers und Womanizers eine sehr gute Figur macht und dem man – im Gegensatz zu Carell – das alles auch zweifelsfrei abnimmt. Obwohl die Rollen der beiden klar verteilt sind, lässt es sich Drehbuchautor Dan Fogelman (bisher hauptsächlich für seine Drehbücher im Animationssektor bekannt) nicht nehmen, auch Gosling einige Lacher buchstäblich auf den Leib zu schreiben. So lernt man dann unter anderem auch, dass die Amerikaner zu ihrem besten Stück mittlerweile auch schwanz sagen ("Looks like you're sucking on a tiny schwanz.").

Immerhin, Fäkalhumor gibt es keinen, dafür aber jede Menge andere peinliche Momente, die nicht etwa zum Schmunzeln verführen, sondern mindestens zu rollenden Augen. Da ist beispielsweise das Gespräch mit der Lehrerin (Marisa Tomei), das unglaubwürdiger und langweiliger kaum ausfallen hätte können. Oder der vorläufige Höhepunkt des Ganzen, der in seiner Peinlichkeit kaum zu überbieten ist und perfekt die eigentliche Spießigkeit solcher Filme vor Augen führt. Ganz zu schweigen natürlich vom 'Baconator' Kevin Bacon, der so verschenkt ist wie nichts anderes im Film. Doch genug der unrühmlichen Worte, denn Crazy, Stupid, Love. ist bei weitem nicht so schlimm, wie es jetzt vielleicht klingen mag. Das Tempo ist angenehm, der Film versucht sich nie wirklich selbst zu überbieten oder gar in Gag-Territorien abzudriften, die der Brachialkomik angehören. Das Darstellerensemble harmoniert zudem perfekt (Josh Groban ist auch dabei) und Emma Stone darf einmal mehr zeigen, warum sie zu den interessantesten und talentiertesten Nachwuchsschauspielerinnen Hollywoods gehört. Trotz seiner Laufzeit von knappen zwei Stunden schafft es der Film kurzweilig zu unterhalten und kommt pünktlich zum Spätsommer genau richtig.

Richtig ärgerlich ist eigentlich nur, dass der Film nicht ohne die obligatorisch scheinende Moralkeule und eine gewisse Gezwungenheit auskommt, die alles andere als hätten sein müssen. Crazy, Stupid, Love. verfällt damit leider in Teilen in gewohnte Muster, die statt zu belustigen eigentlich verärgern. Am Ende zählt nur die Liebe, die alle Hürden irgendwie meistert, und wenn es auch manchmal dauert. Sie kann Menschen verändern und zu dem werden, was sie in ihrem tiefsten Inneren eigentlich sind. Nur blöd, dass man das dem Film nie so wirklich abnehmen möchte, was er da eigentlich propagiert. Die Intention ist ja aber da, und deshalb nimmt man es dem Film dann letztlich doch nicht allzu übel. Denn dafür unterhält er dann auch einfach zu gut und hat viel zu sympathische Darsteller (und nein, Julianne Moore, Du gehst hier leider nicht als 40+ durch). (6.5/10)


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Erster Trailer zu 'The Amazing Spider-Man'

Der erste Trailer zum Spider-Man-Reboot The Amazing Spider-Man mit Andrew Garfield in der Hauptrolle ist draußen! Haut mich allerdings nicht gerade vom Hocker, vor allem nicht die POV-Kamerafahrt, die mehr nach Videospiel als nach Film aussieht. Hoffe, dass Regisseur Marc Webb wenigstens mit dem Zwischenmenschlichen punkten kann – mit seinem (500) Days of Summer hat er sich dahingehend ja schon verdient gemacht. US-Start ist am 03. Juli 2012.


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Die scharlachrote Verführerin: 'Easy A'


Dass das Leben eher selten wie in einem 80er Jahre Teen-Film aus der Feder John Hughes ist, das hat jeder festgestellt, der einmal jung war und zur Schule ging. Ein Leben wie in diesen Filmen wünscht sich auch Olive (Emma Stone), die es an ihrer High School alles andere als einfach hat. Nicht, dass sie ein Outsider wäre, nein, aber so richtig angesagt ist sie an ihrer Schule auch nicht – und jeder, der einige High-School-Filme gesehen hat, weiß, dass es meist darum geht den Alphatieren oder zumindest deren Gruppe anzugehören. Olive begeht einen Fehler, der eigentlich ein Gefallen ist, doch dieser soll scherwiegend Folgen nach sich ziehen, denn plötzlich ist ihr Name in aller Munde. Bereits in seiner Prämisse verkehrt Easy A damit herkömmliche Genretopoi und macht aus Olive nicht etwa einen Heldin, sondern eine Art Anti-Heldin – eine Schülerin, die zwar jeder kennt und über die jeder spricht, aber nicht etwa wegen ihrer awesomness, sondern ihrer skankyness. Olive ist ein Flittchen, ein leichtes Mädchen, das die anderen Mädchen hassen und die Jungs vergöttern. Olive, der Maneater.

Dabei hat Olive das alles gar nicht nötig. Sie hat ein lässiges Elternhaus, eine Mutter (Patricia Clarkson) und einen Vater (Stanley Tucci), mit denen sie über alles sprechen kann, und sowieso alle Freiheiten, die sie will. Genau hierin liegt aber auch die Krux: sie ist ein Gutmensch, der es jedem recht machen möchte und sich selbst als letztes sieht. So sieht es zumindest anfangs aus, denn schnell erkennt Olive, dass das Leben als vermeintliche Schlampe auch jede Menge Vorteile mit sich bringt, allen voran finanzielle. Es ist ihr dabei egal, was die anderen über sie denken, nur Eltern und Lehrer, Menschen, an denen sie hängt, will sie nicht verletzen, was ihr nur bedingt gelingt. Regisseur Will Gluck gelingt mit Easy A hingegen fast alles. Geschickt spielt sein Film mit allem, was rund um die High School passiert. Die Schule ist weniger Ort der Wissensvermittlung, als vielmehr Hort von Gerüchten, sozialen Hierarchien und allerlei sonstigen weirdos. Schule quasi als Sodom und Gomorrha. Auch Themen wie Andersartigkeit, in Form von religiösem Fanatismus oder Homosexualität, spricht Easy A subtil an und trifft dabei stets die richtigen Töne. Es ist schließlich egal, was die Anderen denken, Hauptsache man selbst ist glücklich und findet Gleichgesinnte, was sich vor allem in einer der letzten Szenen humorvoll und treffsicher manifestiert.

Dabei zieht Easy A immer wieder Parallelen zu John Hughes' Filmen, sowie zu The Scarlett Letter, dessen postmoderne High-School-Variante Easy A sein möchte. Das gelingt Gluck auch zu einem Großteil, denn neben all den Anspielungen und dem nicht nur namhaften, sondern auch herrlich-leicht aufspielenden Cast, weiß Easy A auch technisch zu gefallen. Nicht, dass man Glucks Ideen nicht schon gesehen hätte, aber wie er sie montiert weiß durchaus zu gefallen. Aber es gibt doch ohnehin High-School-Komödien wie Sand am Meer, mag der eine oder andere nun monieren. Das ist richtig, aber Easy A ist auch so etwas wie ein Abgesang auf diese, denn er deutet nicht nur viele Motive um, sondern spricht diese auch direkt an. Natürlich gibt es auch hier ein love interest für Olive, samt Happy End, nur der Weg bis dahin ist nicht etwa origineller, sondern ehrlicher. Hier gibt es kein Coming-Out des schwulen Schülers, sondern einen Abschiedsbrief samt Flucht und Lover. Hier gibt es die Trennung als Konsequenz eines Seitensprungs, nicht etwa den Mantel des Schweigens. Die Wahrheit ist eben oft unschön – genau wie die Frisuren in den 80ern. John Hughes wäre stolz auf diesen Film, ganz sicher. (7.5/10)


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When There's No More Room in Hell … 'Zombieland' Trailer


Sehr schön! Wer von Shaun of the Dead nicht genug bekommen konnte, der wird nun einen Film haben, auf den er sich besonders freut: Ruben Fleischers Zombieland, dessen Trailer (480p/720p/1080p) doch stark in die Richtung der britischen Comedy um Nick Frost und Simon Pegg aus dem Jahre 2004. Ein mürrischer Woody Harrelson ist da dann auch ein recht guter Ersatz, auch wenn ich mich an Michael Cera noch etwas störe das ist er ja gar nicht, sondern Jesse Eisenberg.  Im Trailer noch nicht zu sehen, aber laut Credits ebenfalls mit von der Partie: Bill Murray. Insofern kann das ja eigentlich nur was werden, auch wenn die Zombie-Thematik bald etwas überlaufen ist … (interessant auch, dass der Trailer am Ende nicht auf die offizielle Page verweist, sondern auf Twitter @zombieland, was ich zuvor noch nicht gesehen habe)


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'The Ghosts of Girlfriends Past': Trailer zur RomCom


Ich will ganz ehrlich sein: Wären da nicht Traumfrau Jennifer Garner und Sympathiebolzen Matthew McConaughey, dann wäre The Ghosts of Girlfriends Past wieder mal nur eine unter zig Tausend RomComs und würde mich so sehr tangieren wie der in China gerade umgefallene Sack Reis. Ferner erscheint mit die Idee mit den Geistern der Verflossenen auch nicht allzu neu zu sein, aber was soll's. Den Trailer (480p/720p/1080p) möchte ich dennoch nicht vorenthalten, denn es ist schon lange her, dass man Jenny Garner das letzte Mal (so süß) auf der Leinwand gesehen hat.


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