Ein Klassiker ist zurück: Ego Shooter 'Far Cry 3' von Ubisoft


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Ich muss gestehen, dass ich kein allzu großer Videospieler bin. Die Spiele, die ich in meinem Leben komplett durchgespielt habe, kann man an einer Hand abzählen – und meistens waren es Spiele aus dem Star Trek- oder dem Star Wars-Universum. Einige davon sind durchaus Klassiker, ja, aber bei weitem keine solchen wie beispielsweise Far Cry, das ich hauptsächlich durch Dr. Uwe Bolls Verfilmung mit Til Schweiger kenne. Wie bei Filmen üblich, verhält es sich auch bei Videospielen: Ist das Game erfolgreich, stehen die Chancen gut, dass es eine Fortsetzung gibt. So auch bei Far Cry. Mittlerweile sind wir schon beim dritten Teil angelangt, der Ende des Monats in die Stores kommt.

Far Cry 3 setzt die Tradition fort und spielt einmal mehr auf einer Insel, die jenseits aller Zivilisation liegt und ziemlich gesetzlos ist. Der Spieler wird in die Lage eines Gestrandeten versetzt und wird inmitten eines Krieges zwischen Warlords und Rebellen hineingezogen. Natürlich erlebt man im Verlauf des Spieles wieder allerlei Überraschungen, sowie jede Menge interessante Charaktere. Sogar über 20 verschiedene Tierarten gibt es dieses Mal. Die Geschichte wurde dabei von einem Gewinner der WGA (Writers Guild of America) verfasst, was das Ganze noch spannender macht.

Klar, bei einem Ego-Shooter zählen aber auch die Waffen etwas, weshalb es in Far Cry 3 gleich 39 verschiedene Waffen zur Auswahl gibt. Dabei lässt sich jede einzelne weiter modifizieren. Am Spaß dürfte es also nicht gerade mangeln, zumal die ersten Kritiken ein rundum gelungenes und spannendes Game versprechen. Far Cry 3 dürfte ohnehin ein Selbstläufer sein, denn auch wenn man mit Videospielen wie ich nicht allzu viel am Hut hat, so kennt man doch eine Handvoll Klassiker. Und Far Cry gehört definitiv dazu.


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»Ist das deine Knarre?«

Far Cry
(Dr. Uwe Boll, Deutschland/Kanada 2008)
Kino

Es gibt drei gute Gründe, warum sich der neue von Dr. Boll lohnt: Ralf Möller, Til Schweiger und Udo Kier – drei deutsche Schauspiellegenden, wie auch immer man das Wort 'Legende' in diesem Zusammenhang konnotieren möchte. Bis auf Schweiger haben sie auch alle etwas anderes gemeinsam, nämlich einen festen Platz im B-Movie-Gefilde (wobei man auch hier wieder fragen darf, ob das nicht auch auf Schweiger zutrifft). Was könnte es also besseres geben, als diese drei Männer in einem Film zu haben, der in ebendiesen Gefilden verankert ist und die Regie niemand geringeres als Dr. Uwe Boll hat? Der hat zwar Ahnung von B-Movies, aber leider keine von guten. Mit Far Cry ist ihm jedoch zum ersten Mal in seiner Karriere das Gegenteil passiert: Er liefert einen Film ab, der nicht nur dumm wie Brot ist, sondern sich dessen auch völlig bewusst ist. Das Problem seiner Vorgänger, nämlich die Tatsache, dass sie sich viel ernster nehmen, als sie überhaupt sind, findet sich hier so gut wie gar nicht. Far Cry ist strunzdoofes Actionkino, das aber auch gar nichts anderes sein möchte. Und selbst wenn der Herr Doktor spätestens im Audikommentar anderes behaupten sollte, so gibt es hier eigentlich keine andere Lesart als die des selbstreflexiven Schundfilmes.

Ralf Möller, ein Darsteller, der bereits in Gladiator überfordert zu sein schien und der deshalb auch nie mehr über das Niveau eines TV-Filmes hinaus kam, spielt hier das, was er am besten kann, nämlich einen Mimen, der eigentlich den falschen Beruf gewählt hat. Seine Betonmimik eignet sich hervorragend für seine Rolle, in der er ja bereits in Roland Emmerichs Universal Soldier Erfahrung sammeln durfte. Seine Physis reicht um seine Leinwandpräsenz zu rechtfertigen. Farbe braucht man auch keine, einfach einen Farbfilter übers Bild und fertig ist die hirnlose Kampfmaschine, die nicht mehr als einen Gesichtsausdruck drauf hat – nämlich den der Aggressivität – und das auch weiß. Nicht anders verhält es sich mit Udo Kier, der mittlerweile eine sichere Bank im Genre ist. Natürlich fährt sein Charakter auf Autopilot und so gibt er gerade deshalb einen klasse Bösewicht ab, der gerne Wagner hört und auch die Malerei zu seinen Hobbies zählt, ist er nicht gerade dabei, die Welt zu erobern … Dann wäre da schließlich noch Til Schweiger, der einzige aus dem Dreiergespann, der zu den richtig großen Deutschlands zählt. Bereits im Abspann zu Keinohrhasen dankte er Uwe Boll, dem "coolest motherfucker on earth" und zeigt damit ebenfalls, dass er durchaus Humor hat.

Den muss er auch haben, denn wie sich Schweiger in Far Cry selbst auf den Arm nimmt, will man nur schwer glauben. Schweiger als harte Sau, die bei den deutschen Special Forces war und nun zum Säufer und Langweiler verkommen ist, ist so over the top, dass man ihn hier ausnahmsweise für sein Spiel lobt, das, ja, wie auch sonst, jeglicher Schauspielkunst entsagt. Schweiger ist sich dessen bewusst und versucht sich deshalb auch gar nicht erst an einer ernsten Mimik oder sonstigem method acting. Er ist einfach nur glücklich und froh, dass er hier mitspielen darf – mit alle den netten Kollegen wie Kier, Möller und Avelon an seiner Seite – und das sieht man ihm auch zu jeder Sekunde an. Es ist wohl so etwas wie ein Kleinerjungentrum, dass Schweiger endlich mal den Harten geben darf, ohne dass er dafür schief angesehen wird (was allerdings auch hier wieder der Fall sein wird, aber das hat auch noch genügend andere Gründe). Besonders im Zusammenspiel mit seinen Dialogen, die klischeebeladener und bescheuerter kaum sein könnten, machte das einen nicht gerade kleinen Teil am Spaßfaktor von Far Cry aus, im Gegenteil. Und sind wir mal ehrlich: Schweigers Visage, seine Eigensynchronisation und der Satz: "Und, wie war ich?" nach gemeinsam verbrachter Nacht, den er so furztrocken dahersagt, sind doch einfach zum wegschmeißen!

Aller erinnert irgendwie an die guten alten Zeiten, in denen Kier noch Hexen verfolgte, Möller noch an der Seite Van Dammes und Lundgrens zu sehen war und der Videomarkt zuhauf mit billig produzierter Massenware überschwemmt wurde, die mitunter auch einige Perlen hervorbrachte (zu denen heute natürlich immer noch die wenigsten stehen würden). Die 'schreckliche' Synchronisation, die nie über Pornoniveau hinauskommt, gerade aber deshalb so viel Spaß macht (Möller hat ja sowieso nicht viel zu sagen, aber Schweigers Stimme sorgt immer wieder für Lachanfälle und/oder Ohrenweh), tut ihr Übriges. Und spätestens hier ist man dann endgültig im richtigen setting angekommen. Da dürfen dann natürlich auch Actionszenen schnell abgespult werden, sodass der Eindruck erweckt wird, unser Held könne blitzschnell Geländer hoch und runterspringen. Das Einzige, das bei Far Cry also negativ ins Gewicht fällt – sieht man von den gewohnten Boll'schen Schwächen wie dem katastrophalen Schnitt und der ärmlichen Beleuchtung einmal ab -, ist der Part des Sidekick, der ja meist auch ein comic relief darstellt, den es bei diesem Dauerfeuerwerk eines comic relief eigentlich nicht gebraucht hätte.

Far Cry ist nicht ansatzweise intelligent oder spannend oder verfügt über sonstige große filmische Qualitäten. Er ist nur ehrlich, versucht nicht etwas vorzugeben, was er nicht ist. Und genau das entspricht auch seinem Regisseur, auch wenn der dieses Mal etwas zu nachgiebig war und die FSK respektive den Verleih die Schere ansetzen hat lassen. Da war er bei Seed doch deutlich konsequenter. Aber sei's drum, Far Cry ist der beste Boll, der mir bisher unter die Augen getreten ist. Und das soll was heißen. (7/10)


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'Far Cry': Bolls Neuer nur geschnitten in den Kinos?

Es versprache die Trashgranate des Jahres zu werden, Dr. Bolls Far Cry. Doch wie Boll selbst im Podcast der Widescreen Vision erzählte, wird seine Videospielverfilmung mit Til Schweiger in der Hauptrolle wohl nur gekürzt in die deutschen Kinos kommen:

"Bei Far Cry hatten wir jetzt die Situation, der ist also ab 16 und wir haben 2 Einstellungen rausgenommen. Also, ich nicht freiwillig, aber eben aufgrund von voreiligem Gehorsam. So nach dem Motto: wenn die drin bleiben, ist der Film bestimmt ab 18 und dann müssen wir nochmal zur FSK, nehmen wir sie lieber raus." (Schnittberichte.com)

Diese Nachrichten enttäuschen gleich in zweierlei Hinsicht: Erstens wird schon wieder vom Verleih aus gekürzt, um ein breiteres Publikum anzusprechen und zweitens, weil Boll sich in der Vergangenheit noch als großer Verfechter seiner Unabhängigkeit gegenüber Studios und sogar der FSK gab, wie ja bereits Seed zeigte (den er ohne FSK-Freigabe auf eigene Faust in die Kinos brachte). Bleibt abzuwarten und zu hoffen, dass es doch noch anders kommt beziehungsweise die beiden Schnitte minimal sind …


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'Far Cry': Deutscher Trailer


Wer schon vom ersten, englischsprachigen Trailer zu Dr. Bolls Far Cry angetan war, der wird sich nun umso mehr über den deutschen Trailer (Direktlink in sehr bescheidener Qualität) zum Film freuen, der das Ganze gleich noch eine Spur trashiger macht (oder muss man angesichts des Englisch unserer deutschen Protagonisten 'vice versa' sagen?). Kinostart in den deutschen Lichtspielhäusern ist, um es noch einmal klar zu stellen, der 02.10.

[Via MovieGod.de]


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'Far Cry': Ein Haufen neuer Bilder zum Actionvehikel


DVD-Forum.at hat einige neue Bilder zu Dr. Uwe Bolls Far Cry auftreiben können, unter anderem auch jenes Bild, das wohl als Vorlage für das Poster zum Actionthriller diente. Man kann sich an den Bildern wirklich nicht satt sehen, allen voran an Til im Hawaiihemd und mit einer Mimik ausgestattet, die Bände spricht. Vier Wochen noch, dann ist es endlich so weit! Wie chilidog anmerkte, hat Fox den Film leider auf den 02.10. verschoben …


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'Far Cry': Poster zum Kier/Schweiger/Möller Bollwerk


Nach dem genialen boll'schen Trailer zu Dr. Bolls neuester Videospielverfilmung, Far Cry, hörte man lange nichts vom Film. Bis jetzt. Nach fast einem halben Jahr meldet sich Boll mit dem Poster zu Far Cry zurück – leider nicht in allzu epischer Größe verfügbar -, das uninspirierter nicht sein könnte, dafür aber herrlich cheesy daherkommt. Kinostart ist nun, wie auf dem Poster zu lesen, der 11.09. Ich kann es ja so was von nicht erwarten!

Den kompletten Beitrag lesen …


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1 Millionen Unterschriften und Dr. Boll macht Schluss!

Dr. phil. Uwe BollRichtig gelesen, Dr. Uwe Boll hört auf Filme zu drehen, wenn sich eine Millionen Unterschriften finden, die dies von ihm verlangen: "When FearNet mentioned to Boll a petition online signed by 18,000 people requesting that he cease making films, Boll responded that '18,000 is not enough to convince me.' So how much would be enough? 'One million,' Boll said. 'Now we have a new goal.'" (/Film) Nunja, unterschreiben würde ich die Petition, die existiert, nicht, denn wenn der gute Herr Doktor seine Filme auch weiterhin mit grandiosen Audiokommentaren versieht, dann tue ich mir auch noch das ein oder andere Filmchen von ihm an – und auf Far Cry bin ich sowieso schon gespannt wie ein Flitzebogen.


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Trailer zu Dr. Bolls 'Far Cry'

Kaum ist der Trailer zu Dr. Uwe Bolls Tunnel Rats erschienen, steht auch schon der nächste vor der Tür – Far Cry (hier zu bekommen). Mit diesem Projekt geht Dr. Boll quasi back to the roots, nämlich zur Videospielverfilmung. Besetzt mit Til Schweiger, Udo Kier und Ralf Möller (Universal Soldier, anyone?) war das Projekt schon von Vornherein zum Erfolg 'verdammt' – erst recht nach den ersten Bildern. Doch jetzt, da der Trailer endlich da ist, bin ich mir sicher: Far Cry wird der allererste Kracher seitens Dr. Bolls – das sieht so unfassbar scheiße aus, dass es nämlich nur gut werden kann! Ich meine, Til Schweiger mit seiner geballten Schauspielkunst, Ralf Möller mit einem wohl ähnlich peinlichen Auftritt wie in Postal und zu guter letzt noch Udo Kier – dieser ist schon Grund genug, sich das Ganze anzusehen – das wird mindestens (!) der Film des Jahres. Ich kann's kaum erwarten!

‘Far Cry’


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