61. Internationale Filmfestspiele Berlin


I'm in Berlin, bitch! Es ist schon wieder Mitte Februar, das heißt es ist Berlinale-Zeit. Und statt wie jedes Jahr zu bloggenden/schreibenden/sprechenden Kollegen zu verlinken, will ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich in diesem Jahr selbst auf der Berlinale zugegen sein werde. Das heißt konkret, dass ich akkreditiert bin und Euch Kritiken, Hintergrundberichte und hoffentlich auch Interviews aus erster Hand bereitstellen kann. Meine Kritiken werden sich aber nicht hier im Blog finden, sondern drüben bei F.LM, wo ich im Rahmen der Berlinaleberichterstattung auch gleichzeitig meinen Einstand geben werde (einige Berlinale-News sind bereits von mir verfasst worden). Das heißt aber auch, dass es hier die nächsten zwei Wochen etwas still werden dürfte, auch, weil ich nach meiner Rückkehr aus Berlin mein Studium zu Ende bringe, sprich meine letzten Klausuren habe.

Wer also nicht zu den glücklichen 4.000 Journalisten gehört, die in diesem Jahr akkreditiert sind, aber dennoch wissen will, warum Berlin für 10 Tage im Ausnahmezustand ist, der schaut hier und auf Twitter vorbei, wo ich eigens eine Liste mit Kollegen erstellt habe, die ebenfalls von den 61. Internationalen Filmfestspielen Berlin twittern und berichten. Wenn ich nicht gerade im Kino sitze oder mich in Berlin zurecht finde, dann schreibe ich Texte befinde ich mich wohl gerade auf einer Preisverleihung oder auf einer Party des Vice Magazine, die ich endlich mal wahrnehmen kann (ja, richtig, ich will Eure neidischen Gesichter sehen!). Ein Blick auf alle Kanäle – u.a. auch Equilibrium bei Facebook – lohnt sich also auch deshalb. Noch zwei Tage, dann sitze ich im Flieger und bin so lange in der Hauptstadt wie noch nie – mögen die (hoffentlich guten) Spiele beginnen!

Foto: Blogging Dagger


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Programm der Fantasy Filmfest Nights 2011


Bevor im Sommer einmal mehr der phantastische Film im Rahmen des Fantasy Filmfests gefeiert wird, gibt es im Frühjhahr erstmal die Fantasy Filmfest Nights. Leider ist die Reihenfolge in den letzten Jahren ja geändert worden, weshalb Stuttgart nun das Schlusslicht bildet. Nichtsdestotrotz scheint das diesjährige Programm ein absoluter Knaller zu werden, denn neben dem von mir sehnlichst erwarteten I Saw the Devil werden u.a. auch Essential Killing und das Remake von I Spit on Your Grave zu sehen sein. Acht Filme wurden bisher bekannt gegeben, d.h. auf zwei dürfen wir noch gespannt sein. Diese werden bis Ende des Monats veröffentlicht.


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Terre des Femmes Filmfest 'FrauenWelten' in Tübingen


Ein Filmfest, das den Namen 'FrauenWelten' trägt? Klingt irgendwie nach Alice-Schwarzer-Propaganda-Kino? Nein, weit gefehlt, denn das Filmfest, das vom 19. bis 25. November zum bereits 9. Mal in der Universitätsstadt Tübingen stattfindet, wird von Terre des Femmes veranstaltet und konzentriert sich dabei auf den internationalen Spiel- beziehungsweise Dokumentarfilm. Dabei stehen 26 Filme aus über 20 Ländern auf dem Spielplan. Das Rahmenprogramm zu 'FrauenWelten' bietet neben vielen Regisseurinnen – u.a. die iranische Jungregisseurin Hana Makhmalbaf oder die afrikanische Friedensaktivistin Leymah Gbowee – auch viele weitere internationale Gäste, die zum Rahmenthema 'Matriarchat – heute?' Stellung nehmen und mit Zuschauern diskutieren.

Interessante und bisweilen auch ausgezeichnete Produktionen wie Hans-Christian Schmids Sturm, die Doku Pray the Devil Back to Hell und Ho-Cheung Pangs (Men Suddenly in Black) Exodus (出埃及記) sind dabei nur ein kleiner Auszug aus dem abwechslungsreichen Programm. Das ganze Filmprogramm findet sich hier, alle anderen relevanten Informationen hier. In den Tübinger Kinos Arsenal und Studio Museum, als auch im Kino Waldhorn in Rottenburg, findet das Festival jeweils statt, für eine gemütliche Atmosphäre ist zu den kalten Tagen also schonmal gesorgt.


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Berlinale total!

Seit vorgestern tobt sie in der deutschen Hauptstadt, die 58. Berlinale. Insgesamt 400 Filme laufen in den zehn Tagen, die sie dauert, angefangen bei den Wettbewerbsbeiträgen über die Retrospektiven bis hin zum Talent Campus. Dass man da recht schnell den Überblick verliert, dürfte deshalb nicht wundern. Die Berichterstattung fällt dementsprechend groß aus – egal ob im TV oder Web -, sodass ich die wichtigsten Anlaufstellen des Festivals einmal zusammengetragen habe:

Berlinale LogoZum einen wäre da Thomas Grohs Blog, das subjektiver nicht sein könnte, gerade deshalb aber auch so liebenswürdig ist. Weiter in der weiten Welt der Blogs geht es mit der Movie Lounge, die sich schon im Vornherein die Finger wund schrieben. Nicht vergessen darf man natürlich auch die Blogs der 'Großen', wie das rbb Berlinale Blog, das von epd Film oder den Perlentaucher.

In Sachen Fernsehberichterstattung muss an erster Stelle natürlich das tägliche Berlinale Journal von 3sat stehen (täglich live um 22.25 Uhr), das dieses Jahr zwar leider nicht von Katrin Bauerfeind moderiert wird, dafür aber ebenso kompetent daherkommt – es gibt Interviews, Wettbewerbsbeiträge werden vorgestellt und kritisiert, Kolumnen, … – wie im letzten Jahr. Des Weiteren kann sich glücklich schätzen, wer die Digitalen von ARD und ZDF empfängt. So sendet der ZDF Theaterkanal beispielsweise ab heute täglich um 19.00 Uhr das halbstündige Berlinale Journal aus. Und auch EinsFestival – der Name lässt ja auch nichts anderes vermuten – hat ein tägliches Berlinale Festival-Tagebuch aus Berlin (heute bspw. um 16.45 Uhr) im Programm.

Da dürfte also für jeden etwas dabei sein, der – wie ich – derzeit leider nicht in Berlin weilt und sich den Tag mit Pressekonferenzen, Pressevorführungen und sonstigem Trubel um die Ohren schlägt.


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