Erster Trailer zu Uwe Bolls 'Bailout: The Age of Greed'

Neulich saß Dr. Uwe Boll noch bei Roche & Böhmermann und wies mit Nachdruck auf seinen filmischen Beitrag zur Finazkrise, Bailout: The Age of Greed, hin, nun ist ein erster Trailer zum Film erschienen. Der fast dreiminütige Trailer gibt dabei die Richtung klar vor: Mittelstandsamerikaner (Dominic Purcell) wird Opfer der Finanzkrise, hat eine kranke Frau, die sich das Leben nimmt und gerade jetzt, als er nichts mehr zu verlieren hat, macht er Jagd auf Banker, Broker und Co. Gedreht wurde mal wieder in Kanada, mit dabei sind neben Purcell auch noch Edward Furlong, Michael Paré und Eric Roberts mit ultraschlecht sitzendem Toupet.


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Soldaten der Finanzkrise: 'Soldiers of Fortune' Blu-ray Review


Und wieder mal die Finanzkrise. Sie ist in aller Munde. Und nun auch im Actionfilm angekommen. In Maxim Korostyshevskys Soldiers of Fortune machen die Top-Manager und CEOs dieser Welt nämlich einen ganz besonderen Ausflug – in die Realitäten dieser Welt, in der es nicht nur um Armut, sondern in diesem Fall ums nackte Überleben geht. Da ist der Waffenhändler (Ving Rhames), der ohne seine Gerätschaften nicht schlafen geht. Dann gibt es den Aluminium-Magnaten (Sean Bean), der stets eine hübsche Frau an seiner Seite hat. Das Computerspiel-Genie (Dominic Monaghan) lebt sowieso doppelt in seiner eignen Welt – wie auch der junge Investment-Banker (Charlie Bewley), der yuppiger kaum sein könnte. Und dann ist da schließlich noch der Vater der Gruppe (James Cromwell), ein Telekommunikations-Unternehmer, der bereits zum fünften Mal verheiratet ist und dessen aktuelle Frau ihm das Leben zur Hölle macht. Sie alle haben von irgendetwas genug, sonst würden sie nicht am 'Soldiers of Fortune'-Programm teilnehmen, das etwas ganz anderes von ihnen abverlangt …

Sie alle wollen einmal in ihrem Leben Soldat spielen und mit großen Wummen dem Bösen den Garaus machen. Dafür vorbereiten soll sie der etwas abgehalfterte Veteran Craig McCenzie (Christian Slater), der unehrenhaft entlassen wurde, da er einen Kameraden im Alleingang aus den Händen der Taliban gerettet hat. Den Rest kennt man: Er und sein Freund haben nun Geldprobleme und frönen dem Alkohol. Da kommt das Programm ganz gelegen, denn für alle Beteiligten scheint es eine Win-Win-Situation zu sein. McCenzie verdient Geld, die reichen Schnösel bekommen ihren Spaß und ganz nebenbei soll ein kleiner Inselstaat am Schwarzen Meer noch von einer diktatorischen Terrorherrschaft befreit werden. Natürlich kommt es nicht so, wie es soll, denn die Finanzkrise macht ihnen einmal mehr einen Strich durch die Rechnung. Da die Geschäfte schlecht laufen, werden eben die Kameraden in spe verraten und an den Höchstbietenden verkauft. Und wer jetzt immer noch denkt, dass man mit genügend Geld keine Probleme hat, der wird durch die schrecklichen Dinge, die vor Ort geschehen, eines Besseren belehrt.

Mord und Totschlag, das ist die bittere Wahrheit, von der die Superreichen natürlich nur am Rande etwas mitbekommen. Das ist eine simple Botschaft, die der Film hier transportiert, aber sie ist besonders in Verbindung mit der Finanzindustrie und deren Krise effektiv. Bürgerkriege toben überall, und während die Massen alles verlieren oder gar sterben, werden die Manager der Welt immer reicher. In Soldiers of Fortune machen sie aber selbst ihre Hände schmutzig und packen zwar nicht für den Weltfrieden mit an, aber sie setzen ein Zeichen. Ein Zeichen, das mit seinem Budget von gerade mal acht Millionen US-Dollar mehr als nur gut aussieht, was vor allem auch am tollen Schwarzmeer-Setting liegt. Korostyshevsky lässt buchstäblich ein Feuerwerk steigen, dass sich keinesfalls vor dem wohl mehr als doppelt so teuren The Expendables verstecken lassen muss – und auch beim Cast nicht. Klar gibt es hier keine großen Actionstars von gestern, dafür aber B-Lister, die in den letzten Jahren vor allem fürs Fernsehen gearbeitet haben. Slater, Bean, Cromwell – alles Typen, die man unglaublich gern sieht, die aber nie wirklich in der ersten Riege Hollywoods mitgespielt haben.

Aber genau das macht auch den Reiz dieses kleinen Actioners aus – er ist sich seiner beschränkten Fähigkeiten bewusst und macht wirklich das allerbeste daraus. Es gibt immer wieder nette Einfälle, die keine großartigen Explosionen brauchen, und wenn es dann doch mal kracht, dann auch ordentlich. Auf die Kacke darf er ohnehin hauen, denn bei diesem Budget kann man nur gewinnen und muss somit auch nicht auf Ratings achten – da spritzt der rote Lebenssaft dann auch mal in raueren Mengen. Wirklich alles an Soldiers of Fortune ist einfach nur sympathisch – sei es der wirklich perfekt harmonierende Cast, der Standard-Plot, der sich selbst nicht zu ernst nimmt oder die action set pieces mit durchaus hohen Schauwerten. Hier kommt jeder auf seine Kosten. Wenn man allerdings Star-fixiert und auf komplexe Plotstrukturen aus ist, dann kann man mit dieser kleinen Produktion natürlich nicht allzu viel anfangen. All jene, die der zweiten Mannschaft keinen Sieg gegen die Profis gönnen, sind ohnehin schlechte Menschen und sollten sich so etwas erst gar nicht ansehen. Für seinen allerersten Film hat Maxim Korostyshevsky jedenfalls einen astreinen kleinen Actionfilm abgeliefert. (8/10)

Die Blu-ray von Ascot Elite erscheint am 07. August (Amazon-Partnerlink) und kann auch technisch durchaus überzeugen. Das Strandfeeling kommt dank der scharfen HD-Bilder perfekt rüber und auch der Ton macht an den richtigen Stellen ordentlich Druck. Mit einem Behind the Scenes, Interviews und Trailern ist die Blu-ray zudem ordentlich mit Extras versehen.


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Der Traum ist geplatzt: 'The Queen of Versailles' Doku Trailer

David und Jackie Siegel haben mit ihrem Immobilienimperium einst Milliarden verdient und damit begonnen, ein Haus im Stile des Versailler Schlosses zu bauen – bis die Finanzkrise kam und der Traum zerplatzte. Lauren Greenfields Doku The Queen of Versailles hat das etwas andere Ehepaar durch die Krise begleitet und einen Film daraus gemacht, dessen Trailer absolut Lust auf mehr macht. In Sundance gewann Greenfield für The Queen of Versailles sogar den Regie-Preis. US-Start ist am 20. Juli.

(Via Film Junk)


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Gold als Wertanlage in Zeiten der Finanzkrise


Hierbei handelt es sich um ein außerredaktionellen Post

Gold, Gold, Gold. Derzeit hört man in der Finanzwelt – außer natürlich Crash und Rezession – nichts anderes mehr. Wöchentlich feiert der wertvolle Rohstoff ein neues Hoch, wöchentlich scheinen mehr Menschen an den kleinen und großen Barren Interesse zu finden. Doch was genau hat es mit Gold auf sich und wie genau investiert man am besten in selbiges? Fragen über Fragen, Möglichkeiten über Möglichkeiten. Zum Beispiel kann man Gold im Internet kaufen und muss so gar nicht erst zum örtlichen Händler um die Ecke, die meist sowieso keinen allzu guten Preis bezahlen. Im Gold Online Shop beispielweise, der nicht nur viele verschiedene Goldvariationen parat hält, sondern auch viele Infos rund um das Thema Gold liefert. Wie ist der aktuelle Goldpreis in Euro? Auf der Seite findet man alles, was man dazu wissen muss – inklusive visualisierenden Schaubildern und Erklärungen zu diesen. Auch an eine Umfrage zum Thema kann man teilnehmen – wie wird sich der Goldpreis beispielsweise am Ende des 3. Quartals 2011 halten?

Im Gold Shop kann man dann verschiedenen Barren kaufen, die vom kleinen Geldbeutel, bis hin zum großen alles bedienen. Egal ob als Geschenk oder als eigene Geldanlage – die Barren eignen sich für beide Zwecke hervorragend. Ab einem Wert von 1.000 EUR kommt der Barren sogar via Werttransport zu Ihnen nach Hause. Sicher ist sicher, erst recht bei Gold. Und wenn es als Geldanlage dient sowieso.


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Der Film zur Finanzkrise: 'Margin Call' Trailer

Margin Call gehört definitiv zu den besten Filmen, die ich auf der diesjährigen Berlinale gesehen habe. Und so freut es mich natürlich umso mehr, dass der Film nun auch in Deutschland einen Starttermin bekommen hat, nämlich den 29. September. Passend dazu ist auch endlich ein Trailer erschienen, der hoffentlich das Interesse vieler weckt – schließlich ist die Finanzkrise wieder aktueller denn je. Und ich halte J.C. Chandors Film für den Film zur Finanzkrise.


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Finanzkrise, Bailout, Wall Street: 'American Casino' Trailer


Der Trailer zur Doku American Casino (480p/720p/1080p) klingt und sieht fast so aus wie eine seriöse Version von Michael Moores Finanzkrisendoku Capitalism: A Love Story. Wobei ich gleich anmerken muss, dass Moores Film ziemlich gut ist, auch, weil er deutlich faktischer daherkommt als seine früheren Dokus (eine Besprechung folgt in absehbarer Zeit beim Manifest). American Casino fühlt der Finanzkrise also ebenfalls auf den Zahn, scheint neben Opfern auch Experten zu Wort kommen zu lassen und legt seinen Schwerpunkt dabei auf die arbeitende Bevölkerung, die es am härtesten getroffen hat. Ein Kinostart steht noch nicht fest.


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Erster Teaser Trailer für Michael Moores Finanzkrisendoku


Noch hat die neue Doku von Michael Moore keinen Namen, aber es geht jedenfalls um die Finanzkrise. Polemisch wie eh und je, wendet sich Moore im ersten Teaser Trailer (FLV, gute Qualität) ans Publikum und bittet sarkastisch um Spenden für doe CEOs namhafter Banken. Hätte mich ja auch gewundert, wenn Moore hierzu seinen Senf nicht zugegeben hätte. Deutscher Kinostart ist der 22.10., also schnell noch einen Titel finden, Michael.

(Via FirstShowing.net)


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